10001029 - Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die Grenzgebiete von Guinea, Mali und Senegal sind durch intensive grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren und Rohstoffen sowie durch informelle Handels- und Governance-Strukturen geprägt. Trotz vorhandener wirtschaftlicher Potenziale zählen diese Regionen zu den strukturschwächsten Bereichen der drei Länder. Armut, unzureichende Infrastruktur, schwache öffentliche Dienstleistungen, begrenzte Chancen insbesondere für Frauen und Jugendliche sowie ein geringes Vertrauen in staatliche Institutionen bestimmen den Alltag. Der informelle Goldbergbau wird in Studien mit Menschenhandel, Drogenkonsum und der Finanzierung extremistischer Gruppen in Verbindung gebracht. In Teilen der Grenzregionen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschränkt, und offene Grenzen begünstigen unerwünschte Spill-over-Effekte. Es besteht ein ausgeprägtes Zentrum-Peripherie-Gefälle; die politische Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Hauptstädte, während Grenzregionen benachteiligt bleiben. Das hohe Bevölkerungswachstum erhöht den Druck auf Arbeitsmärkte und verstärkt Perspektivlosigkeit, besonders bei Jugendlichen. Die lokale Wirtschaft stützt sich auf Landwirtschaft, Viehzucht und Rohstoffabbau und ist stark vom Klimawandel betroffen. Frauen sind durch Normen und eingeschränkte Bildung besonders benachteiligt. Basisinfrastrukturen wie Wasser/Abwasser, Bildung und Energie sind unzureichend und oft nicht geschlechtergerecht. Partizipation ist begrenzt. Lokale Verwaltungen verfügen über geringe Ressourcen, und Lücken in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit können von kriminellen und extremistischen Netzwerken genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist die sozioökonomische Resilienz der Bevölkerung herausgefordert. Einflussfaktoren sind der eingeschränkte Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen, die geringe Dichte beschäftigungswirksamer Unternehmen, Defizite in sozialer Infrastruktur und Teilhabe, begrenzte institutionelle Kapazitäten sowie eine sensible Sicherheitslage. Gleichzeitig besteht politischer Wille zur Verbesserung, und es gibt Beschäftigungspotenziale, etwa in der Landwirtschaft und im Erhalt von Basisinfrastruktur. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt im Auftrag der Europäischen Union (EU) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)" um. Es richtet sich an ausgewählte Grenzregionen in Guinea, Mali und Senegal, mit besonderem Fokus auf Jugendliche und Frauen. Multiplikatoren sind lokale und traditionelle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, einschließlich religiöser Autoritäten; als Mittlerinnen und Mittler wirken Fach- und Führungskräfte aus Verwaltungen, dezentralen staatlichen Stellen, Zivilgesellschaft und Institutionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Programm umfasst die Komponenten "RéZo Beschäftigung und öffentliche Dienstleistungen" sowie "RéZo Kooperation" (BMZ/EU-finanziert, GIZ-Umsetzung); die Komponente "RéZo Stabilität" (EU-finanziert, nicht durch die GIZ umgesetzt) ist nicht Teil dieser Ausschreibung. Im Output 1 "Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen" fördert RéZo arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifikationen und Beschäftigungsperspektiven durch Einbindung des Privatsektors. Im Output 2 "Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen" verbessert RéZo soziale Infrastruktur und baut Teilhabeformate aus. Im Output 3 "Stärkung der grenzübergreifenden Kooperation" unterstützt RéZo den Aufbau und die Stärkung lokaler Verbände der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Entwicklungspläne sowie die Beratung von Grenzkommunen zu nationalen Finanzierungsinstrumenten. Die GIZ beabsichtigt, eine auftragnehmende Partei mit der Umsetzung ausgewählter Aktivitäten in allen drei Handlungsfeldern zu beauftragen.

Deadline

Deadline 2026-05-27

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-04-24 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-04-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: 10001029 - Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen
Referenznummer: 10001029
Kurze Beschreibung:
Die Grenzgebiete von Guinea, Mali und Senegal sind durch intensive grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren und Rohstoffen sowie durch informelle Handels- und Governance-Strukturen geprägt. Trotz vorhandener wirtschaftlicher Potenziale zählen diese Regionen zu den strukturschwächsten Bereichen der drei Länder. Armut, unzureichende Infrastruktur, schwache öffentliche Dienstleistungen, begrenzte Chancen insbesondere für Frauen und Jugendliche sowie ein geringes Vertrauen in staatliche Institutionen bestimmen den Alltag. Der informelle Goldbergbau wird in Studien mit Menschenhandel, Drogenkonsum und der Finanzierung extremistischer Gruppen in Verbindung gebracht. In Teilen der Grenzregionen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschränkt, und offene Grenzen begünstigen unerwünschte Spill-over-Effekte. Es besteht ein ausgeprägtes Zentrum-Peripherie-Gefälle; die politische Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Hauptstädte, während Grenzregionen benachteiligt bleiben. Das hohe Bevölkerungswachstum erhöht den Druck auf Arbeitsmärkte und verstärkt Perspektivlosigkeit, besonders bei Jugendlichen. Die lokale Wirtschaft stützt sich auf Landwirtschaft, Viehzucht und Rohstoffabbau und ist stark vom Klimawandel betroffen. Frauen sind durch Normen und eingeschränkte Bildung besonders benachteiligt. Basisinfrastrukturen wie Wasser/Abwasser, Bildung und Energie sind unzureichend und oft nicht geschlechtergerecht. Partizipation ist begrenzt. Lokale Verwaltungen verfügen über geringe Ressourcen, und Lücken in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit können von kriminellen und extremistischen Netzwerken genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist die sozioökonomische Resilienz der Bevölkerung herausgefordert. Einflussfaktoren sind der eingeschränkte Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen, die geringe Dichte beschäftigungswirksamer Unternehmen, Defizite in sozialer Infrastruktur und Teilhabe, begrenzte institutionelle Kapazitäten sowie eine sensible Sicherheitslage. Gleichzeitig besteht politischer Wille zur Verbesserung, und es gibt Beschäftigungspotenziale, etwa in der Landwirtschaft und im Erhalt von Basisinfrastruktur. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt im Auftrag der Europäischen Union (EU) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)" um. Es richtet sich an ausgewählte Grenzregionen in Guinea, Mali und Senegal, mit besonderem Fokus auf Jugendliche und Frauen. Multiplikatoren sind lokale und traditionelle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, einschließlich religiöser Autoritäten; als Mittlerinnen und Mittler wirken Fach- und Führungskräfte aus Verwaltungen, dezentralen staatlichen Stellen, Zivilgesellschaft und Institutionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Programm umfasst die Komponenten "RéZo Beschäftigung und öffentliche Dienstleistungen" sowie "RéZo Kooperation" (BMZ/EU-finanziert, GIZ-Umsetzung); die Komponente "RéZo Stabilität" (EU-finanziert, nicht durch die GIZ umgesetzt) ist nicht Teil dieser Ausschreibung. Im Output 1 "Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen" fördert RéZo arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifikationen und Beschäftigungsperspektiven durch Einbindung des Privatsektors. Im Output 2 "Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen" verbessert RéZo soziale Infrastruktur und baut Teilhabeformate aus. Im Output 3 "Stärkung der grenzübergreifenden Kooperation" unterstützt RéZo den Aufbau und die Stärkung lokaler Verbände der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Entwicklungspläne sowie die Beratung von Grenzkommunen zu nationalen Finanzierungsinstrumenten. Die GIZ beabsichtigt, eine auftragnehmende Partei mit der Umsetzung ausgewählter Aktivitäten in allen drei Handlungsfeldern zu beauftragen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung 📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Beliebiger Ort
Beschreibung
Interne Kennung: 10001029
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Die Beauftragung unterstützt die Umsetzung des GIZ Programms "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)". Ziel ist, die sozioökonomische Resilienz in ausgewählten Grenzregionen Senegals, Malis und Guineas zu stärken, indem der Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen verbessert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausgebaut wird. Der Auftragnehmer baut auf bestehenden Strukturen, Maßnahmen und Lernerfahrungen auf und schafft Synergien mit staatlichen Initiativen, lokaler Zivilgesellschaft und früheren GIZ Vorhaben. Er verantwortet die Erreichung definierter BMZ/EU Outputs und Indikatoren über drei integrierte Arbeitspakete. Output 1 fokussiert den Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen. Ziel ist die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen und Frauen sowie die Stärkung der Geschäftsfähigkeit von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU). Der Auftragnehmer implementiert arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifizierungen, stärkt Berufsberatung, Vermittlung und Nachverfolgung und fördert Unternehmertum und KKMU Unterstützung in relevanten Sektoren (z.?B. Landwirtschaft, Instandhaltung von Basisinfrastruktur). - In Guinea umfasst dies Schulungen für Frauen und Jugendliche in Unternehmertum/Management, die Stärkung von wirtschaftlichen Interessensgemeinschaften (GIE) und KKMU im administrativen/finanziellen Management, Ausstattung von von Frauen geführten GIE, den Aufbau von Netzwerken zur Verbesserung von Wertschöpfungsketten sowie Pilotierungen zu Standards und Zertifizierung lokaler landwirtschaftlicher Produkte. - In Mali qualifizieren Kurzzeitmaßnahmen (inkl. Cash for Work) Jugendliche für Wartung und Rehabilitation sozialer Infrastruktur und Marktaufwertung. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer arbeitsmarktbezogene Akteure (z.?B. lokale Arbeitsvermittlungen), verbessert die Nachverfolgung von Beschäftigungsergebnissen und setzt Train the Trainer Module zu Unternehmertum, Coaching, Finanzkompetenz und digitalem Marketing um. Output 2 adressiert den Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen und inklusive Teilhabe. Der Auftragnehmer verbessert und unterstützt das Management sozialer Infrastruktur in Wasser/Sanitär, Bildung und Energie und erweitert Teilhabechancen insbesondere für Frauen und Jugendliche. - In Guinea werden solarbetriebene Wasserversorgungssysteme beschafft und lokale Partner in Installation, Betrieb und Instandhaltung geschult. - In Mali werden Materialien für Solaranlagen geliefert, jugendgestützte Renovierungen an Klassenzimmern und Wasserinfrastruktur organisiert und Wartungskomitees zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit eingerichtet. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer die regionalen Entwicklungsagenturen (ARD) zur Koordinierung von Maßnahmen, etabliert Monitoring Systeme für rehabilitierte Infrastruktur, richtet Managementkomitees ein und fördert inklusive lokale Governance durch Dialoge, Anhörungen und Workshops zur Beteiligung von Frauen und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen sowie der Auswahl und Finanzierung prioritärer Infrastruktur. Output 3 stärkt Mechanismen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für lokale Entwicklung. Der Auftragnehmer unterstützt bestehende und neu gegründete GLCT in Mandiana-Yanfolila, Siguiri-Kangaba, Bakel-Ambidedi-Sadiola, Salemata-Velingara-Koundara und Kéniéba-Sadiola-Koubia-Saraya-Kédougou. Aufgaben sind u.?a. Kapazitätsentwicklung in administrativem/finanziellem Management, Territorialmarketing, integriertes Grenzmanagement, Strategien zur Ressourcenmobilisierung, Entwicklung/Aktualisierung lokaler grenzüberschreitender Entwicklungspläne (PTDL), Planung/Umsetzung ausgewählter Maßnahmen sowie die Einrichtung lokaler Verwaltungskomitees zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Der Auftragnehmer fördert Austausch und Lernen zwischen den GLCT, erstellt einen Leitfaden zu Good Practices und Governance, betreibt Advocacy zur Stärkung finanzieller Zuweisungen und zur Integration der PTDL in nationale Planungen und vergibt zwei Forschungsprojekte zu grenzüberschreitenden Dynamiken. Der Auftragnehmer koordiniert eng mit dem GIZ Team, stellt wirkungsorientiertes Monitoring entlang der BMZ/EU Indikatoren sicher und liefert Berichte, periodische Daten und Beiträge zur Geberberichterstattung. Vorgesehen ist ein Team mit Teamleitung (421 FKT) und nationalen Schlüsselkräften in Senegal für regionale Entwicklung/Infrastrukturmanagement sowie partizipative Governance und Jugend/Frauen Partizipation (insg. 605 FKT), ein Expert:innenpool in Guinea (Labé) und Mali (Kayes) für soziale Infrastruktur und Beschäftigungsförderung (insg. 330 FKT) sowie zwei weitere Expert:innenpools in Guinea, Mali und Senegal für grenzüberschreitende Governance, Ressourcenmobilisierung, wirtschaftliche Förderung und Arbeitsmarktintegration (insg. 1.595 FKT). Der Auftragnehmer steuert Dienstleistungsverträge, Beschaffungen und Workshops in den Ländern innerhalb definierter Budgets.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Weitere Details: siehe Wettbewerbsunterlagen / Leistungsbeschreibung
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Der Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme
Gefördertes soziales Ziel: Gleichstellung von ethnischen Gruppen
Hauptstandort oder Erfüllungsort: siehe Ausschreibungsunterlagen
Dauer: 23 Monate
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung
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Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung.
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Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 30.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichte Gesamtpunktzahl nach fachlicher Wertung (inkl. Mindbed.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70.0000
500.00000000
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-27 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 96 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-05-19 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Die GIZ fordert im gesetzlich vorgesehenen Rahmen den Bewerber oder Bieter auf, Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-A1: Bedingungen an die Auftragsausführung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Eignungskriterien stammen, mangels passender Kategorie, nicht ausschließlich aus der oben stehenden Kriterienkategorie. 1. Eigenerklärung: Name des Unternehmens und Anschrift, Steuer ID, Eintragung ins Handelsregister oder gleichwertigem Register nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslands 2. Keine Ausschlussgründe nach § 123, § 124 GWB, § 22 LkSG, Verordnung über Russland Sanktionen 3. Erklärung der Bewerbergemeinschaft und/oder Erklärung Nachunternehmer (falls zutreffend)
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-B1: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): 1. Grundlage der fachlichen Bewertung sind nur Referenzprojekte mit einem Mindestauftragsvolumen von 500.000,00 EUR (netto) 2. Mindestens 4 Referenzprojekte im Fachgebiete Beschäftigungsförderung und mindestens 2 Referenzprojekte in der Region Afrika in den letzten 36 Monaten (Referenzdatum: Datum der Veröffentlichung dieser Ausschreibung)
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Eignungskriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
DE-C1: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR (netto) (Bei Ausschreibungen, die innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des letzten Geschäftsjahres von der GIZ veröffentlicht werden, kann das viertletzte Geschäftsjahr herangezogen werden.), mindestens 1.500.000,00 EUR (netto.)
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DE-C2: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte in den letzten drei Kalenderjahren, mindestens 20 Personen.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Ausführungsbedingungen ergeben sich aus der Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: gem. §§ 123, 124 GWB, § 22 LkSG

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Nationale Registrierungsnummer: 993-80072-52
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1 - 5
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Region: Main-Taunus-Kreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: marina.foerster@giz.de 📧
Telefon: +49 619679-6725 📞
URL: https://www.giz.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YT8749XTN/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YT8749XTN 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YT8749XTN 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YT8749XTN# Die Kommunikation in diesem Verfahren findet ausschließlich über das Kommunikationstool im Projektbereich des Vergabeportals statt.
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: 022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
URL: https://www.bundeskartellamt.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-04-24+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 081-285935 (2026-04-24)