11057 Neubau der Regionalstelle Nord - Tragwerksplanung

Kreis Gütersloh

Der Kreis Gütersloh möchte auf einem Grundstück in Halle (Westfalen) einen dreigeschossigen Verwaltungsbau errichten, in dem die Regionalstelle Nord der Abteilung Jugend untergebracht wird. Gegenstand dieses Verfahrens sind Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung und Bauakustik (Schallschutz)).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-05-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-04-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-04-21 Auftragsbekanntmachung
2023-04-25 Ergänzende Angaben
2023-07-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-04-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: 1.4-23-J-11057
Kurze Beschreibung:
Der Kreis Gütersloh möchte auf einem Grundstück in Halle (Westfalen) einen dreigeschossigen Verwaltungsbau errichten, in dem die Regionalstelle Nord der Abteilung Jugend untergebracht wird. Gegenstand dieses Verfahrens sind Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung und Bauakustik (Schallschutz)).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratung im Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gütersloh 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreis Gütersloh
Postanschrift: Herzebrocker Str. 140
Postleitzahl: 33334
Postort: Gütersloh
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: submission@kreis-guetersloh.de 📧
Telefon: +49 5241-851947 📞
Fax: +49 5241-851974 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/40cb3b04-6cc8-4a67-856b-22b089ba5f5e 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/40cb3b04-6cc8-4a67-856b-22b089ba5f5e 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-21 📅
Einreichungsfrist: 2023-05-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-26 📅
Datum des Beginns: 2023-07-03 📅
Datum des Endes: 2025-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 082-246836
ABl. S-Ausgabe: 82
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 94 864 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Kreis Gütersloh liegt in Nordrhein-Westfalen (Ostwestfalen-Lippe). Auf dem derzeit noch bebauten Grundstück Alleestraße 60, 33790 Halle (Westfalen) soll die Regionalstelle Nord der Abteilung Jugend errichtet werden. Die sich derzeit auf dem Grundstück befindliche Bebauung wird durch die Stadt Halle (Westfalen) zurückgebaut. Der Rückbau ist nicht Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung.
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Zu planen ist ein dreigeschossiger Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.100 m². Es handelt sich dabei um ein Verwaltungsgebäude mit Publikumsverkehr. Daher muss für alle öffentlichen Bereiche die Barrierefreiheit gewährleistet werden. Die Nutzfläche muss mindestens 784 m² betragen. Das Gebäude soll für insgesamt 29 Arbeitsplätze ausgelegt werden und wird weitere Flächen umfassen (z.B. Besprechungsräume, Spielzimmer, Küche). Vorläufiges Kostenziel ist die Einhaltung eines Kostenrahmens für die KG 300 (Baukonstruktion) von EUR 1.430.000,00 netto und KG 400 (Technische Anlagen) von EUR 561.000,00 netto, insgesamt KG 300 und 400 EUR 1.991.000,00 netto.
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Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 (§§ 49 ff. HOAI) und jeweils Leistungsphasen 1 bis 7 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz). Die Vergabestelle wird die Leistungen stufenweise in maximal zwei Beauftragungsstufen beauftragen. Beauftragt werden in Beauftragungsstufe 1 mit Zuschlagserteilung zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 51 Abs. 1 HOAI der Tragswerkplanung und Leistungsphasen 1 bis 3 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz). Zu erbringen sind ferner Besondere Leistungen/Zusatzleistungen gem. Leistungsbeschreibung.
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Das Honorar wird unter Zugrundelegung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der derzeit geltenden Fassung 2021 vereinbart. Bieter haben u.a. die Möglichkeit, auf das HOAI-Honorar für die Grundleistungen pauschale prozentuale Abschläge oder Zuschläge anzubieten. Für Besondere Leistungen/Zusatzleistungen sind Pauschalpreise anzubieten.
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Der Auftraggeber hat die Absicht, Mittel aus dem Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zu erhalten.
Die Vergabestelle vergibt weitere Planungsleistungen in anderen Losen, die als separate Vergabeverfahren durchgeführt werden. EU-weit sind dies die Objektplanung Gebäude und Innenräume, Technische Ausrüstung HLS sowie die Technische Ausrüstung Elektro. Die in dem vorliegenden Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen der Tragwerksplanung sind nicht weiter in Lose unterteilt.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 94 864 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist ein Schätzwert. Das tatsächliche Leistungsende für den Auftragnehmer ist vom Abschluss der zuletzt beauftragten Beauftragungsstufe abhängig abhängig und kann nach dem genannten Termin liegen.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung: Die Vergabe erfolgt stufenweise. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 51 Abs. 1 HOAI der Tragwerksplanung und jeweils Leistungsphasen 1 bis 3 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz) beauftragt (Beauftragungsstufe 1). In der weiteren Beauftragungsstufe 2 wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung die Leistungsphasen 4 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI der Tragwerksplanung und jeweils Leistungsphasen 4 bis 7 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz) zu erbringen. Der Auftraggeber ist in der Beauftragung der weiteren Beauftragunggsstufe nach Beauftragungsstufe 1 frei. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen.
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Besondere und Zusatzleistung laut Leistungsbeschreibung.
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschaftlichen Verknüpfungen,
2. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
3. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister. Ist der Bieter im Handels- oder Partnerschaftsregister oder einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bieters eingetragen, ist über die Eintragung ein aktueller Nachweis des Registers beizufügen (z.B. Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug, Kopie ausreichend, aktueller Stand). Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen,
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4. Berufsqualifikation als Ingenieur (w/m/d) (siehe Ziffer III.2.1.).
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit dem Angebot alle vorgenannten Erklärungen abgeben und - soweit zutreffend - den Nachweis nach vorstehender Ziffer 3. vorlegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend) mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,5 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,5 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,5 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,5 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen und Nachweis durch Vorlage der Bestätigung eines Versicherers, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen (Bestätigung des Versicherers erforderlich, nicht eines Versicherungsmaklers, Kopie der Bestätigung ist ausreichend, Vorlage mit dem Angebot). Bei Bietergemeinschaften ist jeweils einer der vorgenannten Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Tragwerksplanung und Bauphysik) der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer.
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Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Die Haftungserklärung ist mit dem Angebot vorzulegen (vgl. Anlage 5 der Vergabeunterlagen).
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Mindeststandards:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig, Kopie ausreichend) mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,5 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,5 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,5 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,5 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen und Nachweis durch Vorlage der Bestätigung eines Versicherers, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen (Bestätigung des Versicherers erforderlich, nicht eines Versicherungsmaklers, Kopie der Bestätigung ist ausreichend, Vorlage mit dem Angebot). Bei Bietergemeinschaften ist jeweils einer der vorgenannten Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Einzureichen ist eine Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Referenzprojekte
• über Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung,
• zum Neubau eines Gebäudes,
• bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und erbracht wurden,
• das Projekt mindestens Honorarzone III nach HOAI (oder vergleichbar) unterfiel,
• und das Projekt Mindestbaukosten von zusammengerechnet EUR 2,0 Mio. netto in den Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten) hatte.
Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Angebotes. Erforderlich ist für jede Referenz jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), der Baukosten in Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten), der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und des eigenen Rechnungswertes.
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2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (umgerechnet auf Vollzeitstellen) der letzten 3 Jahre und aktuell ersichtlich ist. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Angebotes.
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3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen, bei den Referenzen nach Ziffer 1. jedoch nur für den Leistungsteil, den das Bietergemeinschaftsmitglied im Auftragsfall übernehmen wird.
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Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Angebotsabgabe kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten.
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Mindeststandards:
Angabe von mindestens einem in den letzten drei Jahren erbrachten Referenzprojekt, das alle nachfolgenden Kriterien erfüllt:
• über Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung,
• zum Neubau eines Gebäudes,
• bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und erbracht wurden,
• das Projekt mindestens Honorarzone III nach HOAI (oder vergleichbar) unterfiel,
• und das Projekt Mindestbaukosten von zusammengerechnet EUR 2,0 Mio. netto in den Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten) hatte.
Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Angebotes. Erforderlich ist für jede Referenz jeweils die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), der Baukosten in Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten), der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und des eigenen Rechnungswertes.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person mit Angabe zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur (w/m/d) nach dem Ingenieurgesetzen der Länder zu tragen oder in Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur (w/m/d) nach den Ingenieurgesetzen der Länder zu tragen oder in Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-05-23 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Zusätzliche Informationen:
Die Eröffnung erfolgt aufgrund der Form der Angebotsabgabe "elektronisch in Textform" ohne Bieter.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufserfahrung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen
Preis (Gewichtung): 40

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/40cb3b04-6cc8-4a67-856b-22b089ba5f5e 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Angebote sind in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe des Angebotes schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist ausgeschlossen. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht wurden.
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2. Macht der Bieter von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für den Eingang der Angebote zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.
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3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.
4. Bieterfragen stellen Sie bitte ausschließlich über das Vergabeportal.
5. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zulässig.
6. Es findet ein einstufiges offenes Verfahren statt. Es werden nur einmalig Angebote abgefragt. Es finden keine Verhandlungen über die Angebote und keine Präsentationstermine statt.
7. Bei technischen Problemen mit dem Vergabeportal wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline des Vergabeportals bzw. den dortigen Support.
8. Während des laufenden Vergabeverfahrens sind die Bieter im Interesse der Gleichbehandlung gehalten, nicht auf andere Weise (zum Beispiel mündlich oder telefonisch) mit der Vergabestelle Kontakt aufzunehmen.
9. Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514113607 📞
E-Mail: brms@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1 genannten Stelle bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt; die in § 134 Abs. 2 GWB genannten Fristen von 10 bzw. 15 Kalendertagen laufen auch dann ab, wenn der Bieter einen Vergaberechtsverstoß gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB gerügt oder die Vergabestelle eine Rüge zurückgewiesen hat.
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Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
Quelle: OJS 2023/S 082-246836 (2023-04-21)
Ergänzende Angaben (2023-04-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Hochbau 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 084-258865
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 082-246836
ABl. S-Ausgabe: 84

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Quelle: OJS 2023/S 084-258865 (2023-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-07-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 61764.85 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 144-455752
ABl. S-Ausgabe: 144

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Kreis Gütersloh liegt in Nordrhein-Westfalen (Ostwestfalen-Lippe). Auf dem derzeit noch bebauten Grundstück Alleestraße 60, 33790 Halle (Westfalen) soll die Regionalstelle Nord der Abteilung Jugend errichtet werden. Die sich derzeit auf dem Grundstück befindliche Bebauung wird durch die Stadt Halle (Westfalen) zurückgebaut. Der Rückbau ist nicht Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung.Zu planen ist ein dreigeschossiger Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.100 m². Es handelt sich dabei um ein Verwaltungsgebäude mit Publikumsverkehr. Daher muss für alle öffentlichen Bereiche die Barrierefreiheit gewährleistet werden. Die Nutzfläche muss mindestens 784 m² betragen. Das Gebäude soll für insgesamt 29 Arbeitsplätze ausgelegt werden und wird weitere Flächen umfassen (z.B. Besprechungsräume, Spielzimmer, Küche). Vorläufiges Kostenziel ist die Einhaltung eines Kostenrahmens für die KG 300 (Baukonstruktion) von EUR 1.430.000,00 netto und KG 400 (Technische Anlagen) von EUR 561.000,00 netto, insgesamt KG 300 und 400 EUR 1.991.000,00 netto.Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 (§§ 49 ff. HOAI) und jeweils Leistungsphasen 1 bis 7 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz). Die Vergabestelle wird die Leistungen stufenweise in maximal zwei Beauftragungsstufen beauftragen. Beauftragt werden in Beauftragungsstufe 1 mit Zuschlagserteilung zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 51 Abs. 1 HOAI der Tragswerkplanung und Leistungsphasen 1 bis 3 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1 der Anlage 1 HOAI für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie für Bauakustik (Schallschutz). Zu erbringen sind ferner Besondere Leistungen/Zusatzleistungen gem. Leistungsbeschreibung.Das Honorar wird unter Zugrundelegung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der derzeit geltenden Fassung 2021 vereinbart. Bieter haben u.a. die Möglichkeit, auf das HOAI-Honorar für die Grundleistungen pauschale prozentuale Abschläge oder Zuschläge anzubieten. Für Besondere Leistungen/Zusatzleistungen sind Pauschalpreise anzubieten.Der Auftraggeber hat die Absicht, Mittel aus dem Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zu erhalten.Die Vergabestelle vergibt weitere Planungsleistungen in anderen Losen, die als separate Vergabeverfahren durchgeführt werden. EU-weit sind dies die Objektplanung Gebäude und Innenräume, Technische Ausrüstung HLS sowie die Technische Ausrüstung Elektro. Die in dem vorliegenden Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen der Tragwerksplanung sind nicht weiter in Lose unterteilt.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-06-27 📅
Name: Bröckling Vullhorst Ingenieure GmbH
Postort: Hövelhof
Postleitzahl: 33161
Land: Deutschland 🇩🇪
Paderborn 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 61764.85 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2023/S 144-455752 (2023-07-24)