Abwasserkanal Emscher, Bauabschnitt 30

Emschergenossenschaft

Im Rahmen der Baumaßnahme Abwasserkanal Emscher (Bauabschnitt 30) sind für die Projekte in den Bauabschnitten BA 31 (Abwasserkanal Emscher und Abwasserkanal Bottrop), BA 32 (Abwasserkanal Emscher) und BA 33 (Abwasserkanal Emscher und Stauraumkanal Castrop-Rauxel Industriestraße) im Wesentlichen folgende Bauleistungen zu erbringen:
— Herstellen von Baustellenzufahrten, Baufeldfreimachung und Herstellung der BE-Fläche,
— Herstellen von großen und tiefen Baugruben mit Kampfmittelsondierungen, Verbauarbeiten (Spundwände, Bohrpfahlwände, Schlitzwände), Wasserhaltung und Erdarbeiten,
— Entsorgung Aushub,
— Herstellung von großen Schachtbauwerken in Ortbeton,
— Herstellung von Fertigteilschächten,
— Herstellung von Kanälen (Rohrvortriebe, flüssigkeitsgestützte Ortsbrust),
— Herstellung von Kanälen in offener Kanalverlegung,
— Herstellen der Oberfläche.
Die Arbeiten erfordern häufig umfangreiche Vorarbeiten wie z.B. Leitungsverlegungen, Schaffen von Arbeitsebenen (frei geböscht und/oder verbaut) Anschüttungen usw.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-01.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-01 Auftragsbekanntmachung
2011-07-01 Ergänzende Angaben
2011-07-26 Ergänzende Angaben
2011-08-19 Ergänzende Angaben
2011-09-05 Ergänzende Angaben
2012-01-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-04-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Abwasserkanäle
Menge oder Umfang:
Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:Bauabschnitt 31 (Los 1):8 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher mit lichten Durchmessern von 10 - 22 m, Baugrubentiefen 20 - 30 m3 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Bottrop mit lichten Durchmessern von 13 - 18 m, Baugrubentiefen 18 - 25 m (Umbau im Bestand)3 Baugruben am Abwasserkanal BOT mit lichten Durchmessern von 6 - 11 m, Baugrubentiefe 15 - 21 m6,8 km Rohrvortrieb DN 2800 am Abwasserkanal Emscher2,8 km Rohrvortrieb DN 600 - DN 1800 am Abwasserkanal BottropBauabschnitt 32 (Los 2).27 kreisrunde Schächte mit lichten Durchmessern von 9 - 23 m, Baugrubentiefen 19 - 34 m1 Schacht 2,8 x 3,3 m, Tiefe rd. 26 m9 Baugruben mit lichtem Durchmesser von 5 - 10,2 m, Baugrubentiefen 10 - 25 m1 Baubüro mit ca. 650 m² Nutzfläche einschl. Ausstattung17 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 300 bis DN 2400, davon 12,5 km größer/gleich DN 2200Bauabschnitt 33 (Los 3).21 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher (AKE) mit lichten Durchmessern von 4 - 12 m, Tiefen 13 - 21 m4 rechteckige Schächte am AKE 2,2 - 2,7 x 2,2 - 4,2 m, Tiefen 5 - 16 m4 Baugruben mit Verbindungsbauwerken am AKE, lichte Durchmesser 5,5 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m7 Baugruben am AKE mit lichten Durchmessern von 7 - 10 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m4 Fertigteilschächte am AKE, lichter Durchmesser 2 m1 Drossel- und Entlastungsbauwerk mit Hochbauteil am Stauraumkanal Castrop-Rauxel Industriestraße (SKU)1 Entlastungskanal am SKU4 runde Durchfahrschächte am SKU, lichte Durchmesser 3,6 - 4,4 m, Tiefen 10 - 15 m3 Durchfahrschächte mit rechteckigem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 m1 Durchfahrschacht als Sonderkonstruktion am SKU, Tiefe 10 – 15 m1 unter Betrieb nachträglich herzustellender Schacht am SKU, Tiefe ca. 15 m14 runde Fertigteilschächte mit di = 1200 – 3000 mm am SKU, Tiefen 10 – 15 m20 Ortbetonschächte mit rechteckigem oder polygonalem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 mUmbau eines vorhandenen Schachtes am SKU.Provisorische Mischwasserumleitungen am SKU.1 provisorisches Pumpwerk einschl. Maschinen- und Elektrotechnik am SKU16,8 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 500 bis DN 1600 am AKE, davon 16 km DN 16000,2 km offene Kanalverlegung DN 800 am AKE5,7 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 800 bis DN 2400 am SKU, davon 3,1 km DN 24000,4 km offene Kanalverlegung DN 400 - DN 700 am SKU, Grabentiefe bis 8 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Abwasserkanäle 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Kronprinzenstraße 24
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.eglv.de 🌏
E-Mail: ake-ba30@eglv.de 📧
Telefon: +49 201104-2735 📞
Fax: +49 201104-3456 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-01 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 67-108560
ABl. S-Ausgabe: 67
Zusätzliche Informationen
1) Der Zuschlag erfolgt entweder losweise oder als Gesamtvergabe. Die Ermittlung des/r zu bezuschlagenden Angebots/e erfolgt durch einen Vergleich der wirtschaftlichsten Teillose mit dem wirtschaftlichsten Gesamtangebot. Nur die im Gesamtvergleich wirtschaftlichste Beschaffungsvariante wird beauftragt. 2) Für die Bieter besteht die Möglichkeit, sowohl für ein, für zwei als auch für drei der im Anhang B beschriebenen Lose ein Angebot abzugeben. Alternativ oder kumulativ wird die Möglichkeit eingeräumt, für den gesamten ausgeschriebenen Leistungsumfang (BA 30) ein Gesamtangebot abzugeben. 3) Soweit sich ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf einen Nachunternehmer beruft, muss er die nach den Ziffern III.2.1 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise für den Nachunternehmer mit dem Angebot vorlegen. Beabsichtigt ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft Leistungen an Nachunternehmer zu vergeben, so ist in dem Angebot Art und Umfang dieser Leistungen anzugeben. Zum Nachweis, dass die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) des/der Nachunternehmer tatsächlich zur Verfügung stehen, hat der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von dieser bestimmten Zeitpunkt die vorgesehenen Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Baumaßnahme Abwasserkanal Emscher (Bauabschnitt 30) sind für die Projekte in den Bauabschnitten BA 31 (Abwasserkanal Emscher und Abwasserkanal Bottrop), BA 32 (Abwasserkanal Emscher) und BA 33 (Abwasserkanal Emscher und Stauraumkanal Castrop-Rauxel Industriestraße) im Wesentlichen folgende Bauleistungen zu erbringen:
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— Herstellen von Baustellenzufahrten, Baufeldfreimachung und Herstellung der BE-Fläche,
— Herstellen von großen und tiefen Baugruben mit Kampfmittelsondierungen, Verbauarbeiten (Spundwände, Bohrpfahlwände, Schlitzwände), Wasserhaltung und Erdarbeiten,
— Entsorgung Aushub,
— Herstellung von großen Schachtbauwerken in Ortbeton,
— Herstellung von Fertigteilschächten,
— Herstellung von Kanälen (Rohrvortriebe, flüssigkeitsgestützte Ortsbrust),
— Herstellung von Kanälen in offener Kanalverlegung,
— Herstellen der Oberfläche.
Die Arbeiten erfordern häufig umfangreiche Vorarbeiten wie z.B. Leitungsverlegungen, Schaffen von Arbeitsebenen (frei geböscht und/oder verbaut) Anschüttungen usw.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Bauabschnitt 31
Kurze Beschreibung: Abwasserkanal Emscher vom Pumpwerk Gelsenkirchen bis zum Pumpwerk Bottrop.
Menge oder Umfang: Bauabschnitt 31 (Los 1):8 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher mit lichten Durchmessern von 10 - 22 m, Baugrubentiefen 20 - 30 m3 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Bottrop mit lichten Durchmessern von 13 - 18 m, Baugrubentiefen 18 - 25 m (Umbau im Bestand)3 Baugruben am Abwasserkanal BOT mit lichten Durchmessern von 6 - 11 m, Baugrubentiefe 15 - 21 m6,8 km Rohrvortrieb DN 2800 am Abwasserkanal Emscher2,8 km Rohrvortrieb DN 600 - DN 1800 am Abwasserkanal Bottrop
Bauabschnitt 31 (Los 1):
8 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher mit lichten Durchmessern von 10 - 22 m, Baugrubentiefen 20 - 30 m
3 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Bottrop mit lichten Durchmessern von 13 - 18 m, Baugrubentiefen 18 - 25 m (Umbau im Bestand)
3 Baugruben am Abwasserkanal BOT mit lichten Durchmessern von 6 - 11 m, Baugrubentiefe 15 - 21 m
6,8 km Rohrvortrieb DN 2800 am Abwasserkanal Emscher
2,8 km Rohrvortrieb DN 600 - DN 1800 am Abwasserkanal Bottrop
Dauer: 67 Monate
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Die Vergabe ist losweise oder als Gesamtvergabe vorgesehen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Bauabschnitt 32
Kurze Beschreibung: Abwasserkanal Emscher vom Landwehrbach bis zum Pumpwerk Gelsenkirchen.
Menge oder Umfang: Bauabschnitt 32 (Los 2).27 kreisrunde Schächte mit lichten Durchmessern von 9 - 23 m, Baugrubentiefen 19 - 34 m1 Schacht 2,8 x 3,3 m, Tiefe rd. 26 m9 Baugruben mit lichtem Durchmesser von 5 - 10,2 m, Baugrubentiefen 10 - 25 m1 Baubüro mit ca. 650 m² Nutzfläche einschl. Ausstattung17 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 300 bis DN 2400, davon 12,5 km größer/gleich DN 2200
Bauabschnitt 32 (Los 2).
27 kreisrunde Schächte mit lichten Durchmessern von 9 - 23 m, Baugrubentiefen 19 - 34 m
1 Schacht 2,8 x 3,3 m, Tiefe rd. 26 m
9 Baugruben mit lichtem Durchmesser von 5 - 10,2 m, Baugrubentiefen 10 - 25 m
1 Baubüro mit ca. 650 m² Nutzfläche einschl. Ausstattung
17 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 300 bis DN 2400, davon 12,5 km größer/gleich DN 2200
Dauer: 63 Monate
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Bauabschnitt 33
Kurze Beschreibung: Abwasserkanal Emscher zwischen Nettebach und Landwehrbach.
Menge oder Umfang: Bauabschnitt 33 (Los 3).21 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher (AKE) mit lichten Durchmessern von 4 - 12 m, Tiefen 13 - 21 m4 rechteckige Schächte am AKE 2,2 - 2,7 x 2,2 - 4,2 m, Tiefen 5 - 16 m4 Baugruben mit Verbindungsbauwerken am AKE, lichte Durchmesser 5,5 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m7 Baugruben am AKE mit lichten Durchmessern von 7 - 10 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m4 Fertigteilschächte am AKE, lichter Durchmesser 2 m1 Drossel- und Entlastungsbauwerk mit Hochbauteil am Stauraumkanal Castrop-Rauxel Industriestraße (SKU)1 Entlastungskanal am SKU4 runde Durchfahrschächte am SKU, lichte Durchmesser 3,6 - 4,4 m, Tiefen 10 - 15 m3 Durchfahrschächte mit rechteckigem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 m1 Durchfahrschacht als Sonderkonstruktion am SKU, Tiefe 10 – 15 m1 unter Betrieb nachträglich herzustellender Schacht am SKU, Tiefe ca. 15 m14 runde Fertigteilschächte mit di = 1200 – 3000 mm am SKU, Tiefen 10 – 15 m20 Ortbetonschächte mit rechteckigem oder polygonalem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 mUmbau eines vorhandenen Schachtes am SKU.Provisorische Mischwasserumleitungen am SKU.1 provisorisches Pumpwerk einschl. Maschinen- und Elektrotechnik am SKU16,8 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 500 bis DN 1600 am AKE, davon 16 km DN 16000,2 km offene Kanalverlegung DN 800 am AKE5,7 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 800 bis DN 2400 am SKU, davon 3,1 km DN 24000,4 km offene Kanalverlegung DN 400 - DN 700 am SKU, Grabentiefe bis 8 m
Bauabschnitt 33 (Los 3).
21 kreisrunde Schächte am Abwasserkanal Emscher (AKE) mit lichten Durchmessern von 4 - 12 m, Tiefen 13 - 21 m
4 rechteckige Schächte am AKE 2,2 - 2,7 x 2,2 - 4,2 m, Tiefen 5 - 16 m
4 Baugruben mit Verbindungsbauwerken am AKE, lichte Durchmesser 5,5 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m
7 Baugruben am AKE mit lichten Durchmessern von 7 - 10 m, Baugrubentiefen 13 - 21 m
4 Fertigteilschächte am AKE, lichter Durchmesser 2 m
1 Drossel- und Entlastungsbauwerk mit Hochbauteil am Stauraumkanal Castrop-Rauxel Industriestraße (SKU)
1 Entlastungskanal am SKU
4 runde Durchfahrschächte am SKU, lichte Durchmesser 3,6 - 4,4 m, Tiefen 10 - 15 m
3 Durchfahrschächte mit rechteckigem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 m
1 Durchfahrschacht als Sonderkonstruktion am SKU, Tiefe 10 – 15 m
1 unter Betrieb nachträglich herzustellender Schacht am SKU, Tiefe ca. 15 m
14 runde Fertigteilschächte mit di = 1200 – 3000 mm am SKU, Tiefen 10 – 15 m
20 Ortbetonschächte mit rechteckigem oder polygonalem Grundriss am SKU, Tiefen 10 – 15 m
Umbau eines vorhandenen Schachtes am SKU.
Provisorische Mischwasserumleitungen am SKU.
1 provisorisches Pumpwerk einschl. Maschinen- und Elektrotechnik am SKU
16,8 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 500 bis DN 1600 am AKE, davon 16 km DN 1600
0,2 km offene Kanalverlegung DN 800 am AKE
5,7 km Rohrvortrieb/Microtunneling DN 800 bis DN 2400 am SKU, davon 3,1 km DN 2400
0,4 km offene Kanalverlegung DN 400 - DN 700 am SKU, Grabentiefe bis 8 m
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang: Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:
Referenznummer: 1.252
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen, Gelsenkirchen, Herne, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind Unterlagen zum Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) mit folgenden Angaben einzureichen:
a) Unterschriebenen Eigenerklärung zum Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW gemäß Ziffer 3.2 des Runderlasses des Innenministeriums NRW vom 26.4.2005 (Vordruck liegt den Unterlagen bei)
b) Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes
c) Unbedenklichkeitsbescheinigungen, dass der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Sozialbeiträge nachgekommen wurde
d) der Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
e) ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde
f) ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen vergleichbare Nachweise vorlegen.
Für die genannten Angaben b) bis f) sind zunächst auch Eigenerklärungen ausreichend. Diese sind nach VOB/A § 6 Abs. 3, Nr. 2 von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die nach Ziffer III.2.1) geforderten Angaben von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind Unterlagen zum Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) einzureichen mit Angaben über:
a) den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
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b) die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegeliedert nach Berufsgruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leistungspersonal.
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen vergleichbare nachweise vorlegen.
Für die genannten Angaben a) und b) sind zusätzlich auch Eigenerklärungen ausreichend. Diese sind nach VOB/A § 6 Abs. 3, Nr. 2 von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Im Falle von Bietergemeinschaften sind die unter den vorstehenden Nummern (1.) und (2.) genannten Nachweise für die Gemeinschaft insgesamt vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Organisatorisch / Koordinativ
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist (Tiefbau mit Schnittstellen zu Dritten). Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen ein Bauvolumen von mindestens 20 Mio € je Baujahr umgesetzt wurde.
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Das Projekt ist zu beschreiben. Hierbei ist insbesondere aufzuführen, welche Großgeräte und Vortriebsmaschinen, und wieviel gewerbliche Mitarbeiter im Mittel auf der Baustelle tätig waren. Auch sollen die Schnittstellen zwischen den Gewerken innerhalb des Projekts und die Schnittstellen zu Dritten aufgelistet werden.
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Qualifikationsnachweise sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen Oberbauleiters sind beizulegen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie des Auftragwertes.
2. Verbauarbeiten
a) Bohrpfahlarbeiten
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen jeweils mind. 40 Bohrpfähle mit einem Mindestdurchmesser von 120 cm und einer Mindesttiefe von 20 m hergestellt wurden.
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Die Untergrundverhältnisse sind zu beschreiben, es sind Referenzprojekte mit vergleichbarem Baugrund auszuwählen und Angaben über die eingesetzten Gerätschaften (Bohrgeräte) sowie Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Geräteführer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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b) Schlitzwandarbeiten
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen die.
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Schlitzwand aus mind. 20 Schlitzen mit einer Stärke von 60 cm und einer Mindesttiefe von 20 m hergestellt wurde. Die Untergrundverhältnisse sind zu beschreiben, es sind Referenzprojekte mit vergleichbarem Baugrund auszuwählen und Angaben über die eingesetzten Gerätschaften (Schlitzwandgeräte) sowie.
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Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Geräteführer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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c) Alternative Verfahren (z.B. Schachtabsenktechnik)
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen das alternative Verfahren (z.B. Schachtabsenktechnik) mind. an einem Schachtbauwerk mit einem Mindestdurchmesser von 9 m und einer Mindesttiefe von 20 m angewendet wurde. Die Untergrundverhältnisse sind zu beschreiben, es sind Referenzprojekte mit vergleichbarem Baugrund auszuwählen und Angaben über die eingesetzten Gerätschaften sowie Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Geräteführer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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3. Stahlbetonarbeiten
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen jeweils mind. 1 unterirdisches Stahlbetonbauwerk (Ortbeton) von mindestens 1.000 m³ umbauten Raum mit Wandhöhen größer als 8 m hergestellt wurde.
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Es sind Angaben über die eingesetzten Gerätschaften (Schalungen) sowie Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Betonbauer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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4. Rohrvortriebsarbeiten:
a) Rohrvortrieb
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen, das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es sind nur Referenzen von Bauvorhaben zugelassen, bei denen ein Rohrvortrieb mit flüssigkeitsgestützter Ortsbrust, mit einem Mindestdurchmesser von DN 2000 (DN 2400 bei einer Bewerbung für Bauabschnitt 31 (Los 3) und einer Mindestlänge von 400 m durchgeführt wurde. Die Untergrundverhältnisse sind zu beschreiben, es sind Referenzprojekte mit vergleichbarem Baugrund auszuwählen und Angaben über die eingesetzten Gerätschaften sowie Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Maschinenführer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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b) Steuerung/Vermessung Rohrvortrieb
Der Bewerber muss den Nachweis über die Realisierung von mindestens einem Bauvorhaben erbringen,das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchgeführt wurde und in welchem ein Rohrvortrieb mit einer Haltungslänge von mindestens 500 m mit einer Genauigkeit innerhalb der Toleranzen der DWA-A-125.
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Es sind Referenzprojekte mit vergleichbaren Randbedingungen auszuwählen und Angaben über die eingesetzten Gerätschaften (Vermessungs- und Steuerungssystem) sowie Qualifikationsnachweise des eingesetzten Fachpersonals (Vermesser/Geräteführer) sowie des für die Leitung und Aufsicht verantwortlichen technischen Personals zu machen. Hinzu kommen eine Benennung des Auftraggebers und seines Ansprechpartners sowie eine Benennung des Auftragwertes.
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Im Falle von Bietergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern (1.) bis (4.) genannten Nachweise für die Gemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Mindeststandards:
Die Angaben sollen je Referenz tabellarisch zusammengefasst werden. Die tabellarische Zusammenfassung soll die wesentlichen Elemente enthalten wie z.B.:
Projektname.
Ausführungszeitraum.
Bauvolumen in Mio. EUR.
Ansprechpartner beim Auftraggeber.
Die darüber hinaus geforderten Angaben sollen soweit möglich in die Tabellen integriert werden. Zusätzlich müssen in jedem Falle beigelegt werden:
Projektbeschreibung max. 1 Seite.
Qualifikationsnachweise, z.B. Lebensläufe und Zeugnisse.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Höhe der geforderten Sicherheitsleistung beträgt in Bezug auf die Vertragserfüllung 5 v.H. des geprüften Bruttoauftragswerts und in Bezug auf die Gewährleistung 5 v.H. der geprüften Brutto-Schlussrechnungssumme. Die jeweiligen Sicherheitsleistungen können in Form einer Bürgschaft oder in Form von Mitbürgschaften mit Höchstbeträgen, die insgesamt dem vereinbarten Sicherheitsleistungsbetrag entsprechen, gestellt werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Nachweis über Einzahlung auf Konto der EG, Konto-Nr. 203 729 BLZ: 360 501 05 bei der Sparkasse Essen unter Angabe "Abwasserkanal Emscher BA30" und der PK Nr.: 110 005 68.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-12-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2011-07-14 📅
Öffnungsort:
Emschergenossenschaft, Abt. 12-EM, Kronprinzenstraße 30, Raum F 44/45, 45128 Essen, DEUTSCHLAND.
Ort des Eröffnungstermins: Emschergenossenschaft, Abt. 12-EM, Kronprinzenstraße 30, Raum F 44/45, 45128 Essen, DEUTSCHLAND.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und deren Bevollmächtigte.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Emschergenossenschaft
Kontakt
Kontaktperson: Emschergenossenschaft, Abt. 22-GE-02
Herrn Altenhoff
Adresse des Käuferprofils: http://www.abwasserkanal-emscher.de 🌏
Name: Emschergenossenschaft, Abtlg. 12-EM
Postanschrift: Kronprinzenstr. 24
URL der Teilnahme: http://www.eglv.de und www.abwasserkanal-emscher.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1.252
Zusätzliche Informationen
1) Der Zuschlag erfolgt entweder losweise oder als Gesamtvergabe. Die Ermittlung des/r zu bezuschlagenden Angebots/e erfolgt durch einen Vergleich der wirtschaftlichsten Teillose mit dem wirtschaftlichsten Gesamtangebot. Nur die im Gesamtvergleich wirtschaftlichste Beschaffungsvariante wird beauftragt.
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2) Für die Bieter besteht die Möglichkeit, sowohl für ein, für zwei als auch für drei der im Anhang B beschriebenen Lose ein Angebot abzugeben. Alternativ oder kumulativ wird die Möglichkeit eingeräumt, für den gesamten ausgeschriebenen Leistungsumfang (BA 30) ein Gesamtangebot abzugeben.
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3) Soweit sich ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf einen Nachunternehmer beruft, muss er die nach den Ziffern III.2.1 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise für den Nachunternehmer mit dem Angebot vorlegen.
Beabsichtigt ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft Leistungen an Nachunternehmer zu vergeben, so ist in dem Angebot Art und Umfang dieser Leistungen anzugeben. Zum Nachweis, dass die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) des/der Nachunternehmer tatsächlich zur Verfügung stehen, hat der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von dieser bestimmten Zeitpunkt die vorgesehenen Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 211475-3143 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de 🌏
Fax: +49 211475-3989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen wie folgt hin:
Es gelten die Regelungen von § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2, GWB und ferner die Regelung von § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:
"§ 101a GWB lautet:
(1) der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
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(2) die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b GWB lautet:
(1) ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101a verstoßen hat oder,
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 GWB:
(1) die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt".
Die Vergabestelle teilt mit, dass in den Fällen von § 107 Absatz 3 Nr. 1 GWB eine Rüge dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 10 Kalendertagen nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gegenüber dem Auftraggeber erhoben wird.
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Quelle: OJS 2011/S 067-108560 (2011-04-01)
Ergänzende Angaben (2011-07-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-01 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 127-209846
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 67-108560
ABl. S-Ausgabe: 127
Quelle: OJS 2011/S 127-209846 (2011-07-01)
Ergänzende Angaben (2011-07-26)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-26 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 145-239810
ABl. S-Ausgabe: 145
Quelle: OJS 2011/S 145-239810 (2011-07-26)
Ergänzende Angaben (2011-08-19)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 162-266540
ABl. S-Ausgabe: 162
Quelle: OJS 2011/S 162-266540 (2011-08-19)
Ergänzende Angaben (2011-09-05)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 172-282109
ABl. S-Ausgabe: 172
Quelle: OJS 2011/S 172-282109 (2011-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-01-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 423 596 055,58 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 2011042735 📞
Fax: +49 2011043456 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 17-026003
ABl. S-Ausgabe: 17

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen, Gelsenkirchen, Herne, Herten, Recklinghausen, Castro-Rauxel, Dortmund.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Angebotspreis (90)
2. Verkürzung der Ausführungsfrist (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-01-18 📅
Name: Wayss & Freytag Ingenieurbau AG
Postanschrift: Wiesenstraße 21 A II
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40549
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: ingbau.duesseldorf@wf-ib.de 📧
Internetadresse: www.wf-ingbau.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Altenhoff

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 172-282109
2011/S 162-266540
2011/S 145-239810
2011/S 127-209846

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 2114753143 📞
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an;
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1. gegen § 101a verstoßen hat oder;
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist;
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(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2012/S 017-026003 (2012-01-23)