Die Portland-Zementfabrik Alsen war über 120 Jahre einer der wichtigsten Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung Itzehoes. Ihr Stammgelände südwestlich der Itzehoer Altstadt umfasste ursprünglich eine Fläche von 25 ha und wurde bis zu seiner Schließung im Jahr 1985 intensiv genutzt. Von der ursprünglich prägenden eindrucksvollen und großmaßstäblichen Bebauung sind heute nur noch wenige Reste erhalten. Ein Teil des Areals wurde seit den 1990er Jahren als Gewerbegebiet entwickelt. Teile des noch vorhandenen Bestands werden von dem Förderverein planet-alsen e.V. (www.planet-alsen.de) für kulturelle Veranstaltungen und Zwecke genutzt. Die Stadt Itzehoe plant eine ca. 5 ha große dreieckige Teilfläche des so genannten Alsen-Geländes entsprechend des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Itzehoe (ISEK) unter dem planerischen Leitbild „Event-Kultur-Freizeitsport“ zu revitalisieren und neu zu gestalten. Zur Prüfung der Realisierbarkeit wurden ein Nutzungs- und Gestaltungsplan sowie eine gutachterliche Stellungnahme zum Tragwerksbestand erstellt. Die vorgesehenen Baumaßnahmen umfassen den Umbau von Bestandsgebäuden für kulturelle Nutzungen (Vereinsgebäude planet-alsen und Haus der Jugend) und die Neugestaltung der anliegenden Freiflächen. Auf dem Gelände (Konversionsfläche) befinden sich Altlasten. Teilweise sind Fundamente und Bodenplatten im Untergrund. Eine Versickerung auf dem Gelände ist nur mit Auflagen möglich. Definierte Maßnahmen der Aufgabenstellung sind: Objektplanung, planet-alsen: — Sanierung/Umbau/Erweiterung eines Fabrikgebäudes mit angebauter offener Halle (insg. 3 990 m² BGF) zu einer temporär genutzten Versammlungsstätte, — Befestigung der umgrenzenden Fläche, der sogenannten Kranbahn (400 m²). Objektplanung, Haus der Jugend: — Sanierung/Umbau/Erweiterung eines Fabrikgebäudes (insg. 1 620 m² BGF) zu einem Jugendzentrum mit Veranstaltungs-, Aufenthalts-, Verwaltungs- und Arbeitsräumen, — Sanierung/Umbau/Neugestaltung eines angrenzenden Kesselhauses (400 m² BGF) als Kaltgebäude für temporäre Veranstaltungsnutzungen, — Herrichten einer umgrenzten Fläche (520 m²) für Veranstaltungen. Freianlagen: — Schaffung von Aufenthalts- und Ruheflächen, — Schaffung von Sportanlagen für neue und traditionelle Outdoor-Sportaktivitäten, — Schaffung von Gehölz- und Sukzessionsflächen, — Gestaltung der Außenanlagen zu den bestehenden sowie geplanten Gebäuden, — Herstellung von Erschließungs-, Fuß- und Radwegen, — Sicherungsmaßnahmen eines ehemaligen Fabrikschornsteins als Denkmal. Die Maßnahmen sollen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ entwickelt werden und eine dauerhafte Nachnutzung des Alsen-Geländes gewährleisten. Die Auftraggeberin erwartet ein hohes Kostenbewusstsein. Für die Gesamtmaßnahme ist eine Kostenobergrenze von 7 945 000 EUR (brutto) vorgesehen. Die hierfür zu vergebenden Leistungen umfassen: — Planungsleistungen gem. §33 HOAI, Objektplanung, Gebäude und raumbildende Ausbauten, — Planungsleistungen gem. §38 HOAI, Freiraumplanung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-07-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Für die Gesamtmaßnahme ist eine Kostenobergrenze von 7 945 000 EUR (brutto) vorgesehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Reichenstraße 23
Postleitzahl: 25524
Postort: Itzehoe
Kontakt
Internetadresse: http://www.itzehoe.de🌏
E-Mail: bettina.buehse@itzehoe.de📧
Telefon: +49 4821603-235📞
Fax: +49 4821603-315 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2011-07-12 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 134-223236
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Portland-Zementfabrik Alsen war über 120 Jahre einer der wichtigsten Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung Itzehoes. Ihr Stammgelände südwestlich der Itzehoer Altstadt umfasste ursprünglich eine Fläche von 25 ha und wurde bis zu seiner Schließung im Jahr 1985 intensiv genutzt. Von der ursprünglich prägenden eindrucksvollen und großmaßstäblichen Bebauung sind heute nur noch wenige Reste erhalten. Ein Teil des Areals wurde seit den 1990er Jahren als Gewerbegebiet entwickelt. Teile des noch vorhandenen Bestands werden von dem Förderverein planet-alsen e.V. (www.planet-alsen.de) für kulturelle Veranstaltungen und Zwecke genutzt.
Die Portland-Zementfabrik Alsen war über 120 Jahre einer der wichtigsten Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung Itzehoes. Ihr Stammgelände südwestlich der Itzehoer Altstadt umfasste ursprünglich eine Fläche von 25 ha und wurde bis zu seiner Schließung im Jahr 1985 intensiv genutzt. Von der ursprünglich prägenden eindrucksvollen und großmaßstäblichen Bebauung sind heute nur noch wenige Reste erhalten. Ein Teil des Areals wurde seit den 1990er Jahren als Gewerbegebiet entwickelt. Teile des noch vorhandenen Bestands werden von dem Förderverein planet-alsen e.V. (www.planet-alsen.de) für kulturelle Veranstaltungen und Zwecke genutzt.
Die Stadt Itzehoe plant eine ca. 5 ha große dreieckige Teilfläche des so genannten Alsen-Geländes entsprechend des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Itzehoe (ISEK) unter dem planerischen Leitbild „Event-Kultur-Freizeitsport“ zu revitalisieren und neu zu gestalten.
Die Stadt Itzehoe plant eine ca. 5 ha große dreieckige Teilfläche des so genannten Alsen-Geländes entsprechend des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Itzehoe (ISEK) unter dem planerischen Leitbild „Event-Kultur-Freizeitsport“ zu revitalisieren und neu zu gestalten.
Zur Prüfung der Realisierbarkeit wurden ein Nutzungs- und Gestaltungsplan sowie eine gutachterliche Stellungnahme zum Tragwerksbestand erstellt. Die vorgesehenen Baumaßnahmen umfassen den Umbau von Bestandsgebäuden für kulturelle Nutzungen (Vereinsgebäude planet-alsen und Haus der Jugend) und die Neugestaltung der anliegenden Freiflächen. Auf dem Gelände (Konversionsfläche) befinden sich Altlasten. Teilweise sind Fundamente und Bodenplatten im Untergrund. Eine Versickerung auf dem Gelände ist nur mit Auflagen möglich.
Zur Prüfung der Realisierbarkeit wurden ein Nutzungs- und Gestaltungsplan sowie eine gutachterliche Stellungnahme zum Tragwerksbestand erstellt. Die vorgesehenen Baumaßnahmen umfassen den Umbau von Bestandsgebäuden für kulturelle Nutzungen (Vereinsgebäude planet-alsen und Haus der Jugend) und die Neugestaltung der anliegenden Freiflächen. Auf dem Gelände (Konversionsfläche) befinden sich Altlasten. Teilweise sind Fundamente und Bodenplatten im Untergrund. Eine Versickerung auf dem Gelände ist nur mit Auflagen möglich.
Definierte Maßnahmen der Aufgabenstellung sind:
Objektplanung, planet-alsen:
— Sanierung/Umbau/Erweiterung eines Fabrikgebäudes mit angebauter offener Halle (insg. 3 990 m² BGF) zu einer temporär genutzten Versammlungsstätte,
— Befestigung der umgrenzenden Fläche, der sogenannten Kranbahn (400 m²).
Objektplanung, Haus der Jugend:
— Sanierung/Umbau/Erweiterung eines Fabrikgebäudes (insg. 1 620 m² BGF) zu einem Jugendzentrum mit Veranstaltungs-, Aufenthalts-, Verwaltungs- und Arbeitsräumen,
— Sanierung/Umbau/Neugestaltung eines angrenzenden Kesselhauses (400 m² BGF) als Kaltgebäude für temporäre Veranstaltungsnutzungen,
— Herrichten einer umgrenzten Fläche (520 m²) für Veranstaltungen.
Freianlagen:
— Schaffung von Aufenthalts- und Ruheflächen,
— Schaffung von Sportanlagen für neue und traditionelle Outdoor-Sportaktivitäten,
— Schaffung von Gehölz- und Sukzessionsflächen,
— Gestaltung der Außenanlagen zu den bestehenden sowie geplanten Gebäuden,
— Herstellung von Erschließungs-, Fuß- und Radwegen,
— Sicherungsmaßnahmen eines ehemaligen Fabrikschornsteins als Denkmal.
Die Maßnahmen sollen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ entwickelt werden und eine dauerhafte Nachnutzung des Alsen-Geländes gewährleisten. Die Auftraggeberin erwartet ein hohes Kostenbewusstsein. Für die Gesamtmaßnahme ist eine Kostenobergrenze von 7 945 000 EUR (brutto) vorgesehen.
Die Maßnahmen sollen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ entwickelt werden und eine dauerhafte Nachnutzung des Alsen-Geländes gewährleisten. Die Auftraggeberin erwartet ein hohes Kostenbewusstsein. Für die Gesamtmaßnahme ist eine Kostenobergrenze von 7 945 000 EUR (brutto) vorgesehen.
Die hierfür zu vergebenden Leistungen umfassen:
— Planungsleistungen gem. §33 HOAI, Objektplanung, Gebäude und raumbildende Ausbauten,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: D-25524 Itzehoe
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß VOF i.d.F. 2009 §4 (2),(3); §4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); §5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Für die geforderten Angaben sind Formblätter auszufüllen. Diese sind anzufordern unter der Email alsen@drost-consult.de. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Nichtverwendung des Bewerbungsbogens führt zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Angaben der Bewerber gemäß VOF i.d.F. 2009 §4 (2),(3); §4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); §5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Für die geforderten Angaben sind Formblätter auszufüllen. Diese sind anzufordern unter der Email alsen@drost-consult.de. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Nichtverwendung des Bewerbungsbogens führt zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(A) Ein maximal sechs Monate alter Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung oder einer entsprechenden Bankerklärung (mind. 1 5000 000 EUR für sonstige Schäden, mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden).
(B) Nachweis über den durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 800 000 EUR (netto) der letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/für die Leistung vorgesehene Personen (Projektleitung), hier: Architekt/in für die Leistungen gem. §33 HOAI Objektplanung und Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. §38 HOAI Freianlagen.
(B) Nachweis der erbrachten Leistungen für vergleichbare Projekte (max. 5) der letzten 10 Jahre. Entsprechende Referenzen unter der Angabe der Objektbezeichnung, des Auftraggebers, der Baukosten, des Leistungsumfangs (Projektgröße), des Leistungszeitraums, des Leistungsbilds, der namentlichen Nennung des projektverantwortlichen Mitarbeiters des Bewerbers und des Ansprechpartners beim Auftraggeber. Hiervon sind 2 vergleichbare Referenzprojekte auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in den Leistungen zu §33 und §38 HOAI ersichtlich werden. Nachzuweisen sind Erfahrungen in den Bereichen Umbau/Revitalisierung von Bestandsgebäuden, Industriebrachen oder Konversionsflächen für kulturelle Nutzungen, Erfahrungen aus dem Bereich Sportstättenbau in Freianlagen, Erfahrungen mit kommunalen Auftraggebern der öffentlichen Hand und mit der Durchführung von Beteiligungsverfahren.
(B) Nachweis der erbrachten Leistungen für vergleichbare Projekte (max. 5) der letzten 10 Jahre. Entsprechende Referenzen unter der Angabe der Objektbezeichnung, des Auftraggebers, der Baukosten, des Leistungsumfangs (Projektgröße), des Leistungszeitraums, des Leistungsbilds, der namentlichen Nennung des projektverantwortlichen Mitarbeiters des Bewerbers und des Ansprechpartners beim Auftraggeber. Hiervon sind 2 vergleichbare Referenzprojekte auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in den Leistungen zu §33 und §38 HOAI ersichtlich werden. Nachzuweisen sind Erfahrungen in den Bereichen Umbau/Revitalisierung von Bestandsgebäuden, Industriebrachen oder Konversionsflächen für kulturelle Nutzungen, Erfahrungen aus dem Bereich Sportstättenbau in Freianlagen, Erfahrungen mit kommunalen Auftraggebern der öffentlichen Hand und mit der Durchführung von Beteiligungsverfahren.
(C) Angabe der für dieses Projekt vorgesehenen Projektleitung und der Verfügbarkeit des Personals. Bei Unterbeauftragungen und Bietergemeinschaften ist die Firmenzugehörigkeit der einzelnen Projektmitglieder transparent aufzuzeigen.
(D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre. Hiervon sind im Bereich Architektur = mind. 5 nachzuweisen (davon mind. 2 MA. mit Hochschulabschluss Fachbereich Architektur) und im Bereich Landschaftsarchitektur = mind. 3 (davon mind. 2 MA. mit Hochschulabschluss Fachbereich Landschaftsarchitektur).
(D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre. Hiervon sind im Bereich Architektur = mind. 5 nachzuweisen (davon mind. 2 MA. mit Hochschulabschluss Fachbereich Architektur) und im Bereich Landschaftsarchitektur = mind. 3 (davon mind. 2 MA. mit Hochschulabschluss Fachbereich Landschaftsarchitektur).
(E) Eine Erklärung aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Dienstleistungserbringer verfügt. Der elektronische Datenaustausch grafischer und sonstiger Dateien in digitaler Form (GAEB Schnittstelle, dxf.- bzw. dwg.-Dateien) sowie die kurzfristige Herstellung großformatiger Pläne (DIN A0 Plotter) muss gewährleistet sein.
(E) Eine Erklärung aus der hervorgeht über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Dienstleistungserbringer verfügt. Der elektronische Datenaustausch grafischer und sonstiger Dateien in digitaler Form (GAEB Schnittstelle, dxf.- bzw. dwg.-Dateien) sowie die kurzfristige Herstellung großformatiger Pläne (DIN A0 Plotter) muss gewährleistet sein.
(F) Beschreibung der Maßnahmen zur Büro- und Projektorganisation, Kosten- und Termineinhaltung/-Kontrollen und zum bürointernen Qualitätsmanagement.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden und für sonstige Schäden jeweils 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es muss eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorliegen, dass die Bietergemeinschaft im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haftend ist. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist. Es ist sicherzustellen, dass der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft während der gesamten Projektlaufzeit die Oberaufsicht über die Bietergemeinschaft inne hat und direkter Ansprechpartner für alle Belange des Auftraggebers ist. Dies ist mit einer Erklärung nachzuweisen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es muss eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorliegen, dass die Bietergemeinschaft im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haftend ist. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist. Es ist sicherzustellen, dass der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft während der gesamten Projektlaufzeit die Oberaufsicht über die Bietergemeinschaft inne hat und direkter Ansprechpartner für alle Belange des Auftraggebers ist. Dies ist mit einer Erklärung nachzuweisen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. VOF §19. Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/-in für die Leistungen gem. §33 HOAI und Landschaftsarchitekt/-in für die Leistungen gem. §38 HOAI im Sinne des §19 (1), (2) VOF gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Geforderte Berufsqualifikation gem. VOF §19. Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/-in für die Leistungen gem. §33 HOAI und Landschaftsarchitekt/-in für die Leistungen gem. §38 HOAI im Sinne des §19 (1), (2) VOF gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht aufgrund §4 VOF ausgeschlossen wurden und die die nach §5 VOF genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Der Auftraggeber behält sich vor, bei gleicher Eignung gem. der Auswahlkriterien die Teilnehmerzahl zu erhöhen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl gem. §10 (3) VOF unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. Die Auswahlkriterien sind dabei die Bewertung des Referenzprojektes 1 (0-15 Punkte), Referenzprojektes 2 (0-15 Punkte), Referenzprojektes 3 (0-5 Punkte), Referenzprojektes 4 (0-5 Punkte), Referenzprojektes 5 (0-5 Punkte). Der dabei verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt.
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht aufgrund §4 VOF ausgeschlossen wurden und die die nach §5 VOF genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Der Auftraggeber behält sich vor, bei gleicher Eignung gem. der Auswahlkriterien die Teilnehmerzahl zu erhöhen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl gem. §10 (3) VOF unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. Die Auswahlkriterien sind dabei die Bewertung des Referenzprojektes 1 (0-15 Punkte), Referenzprojektes 2 (0-15 Punkte), Referenzprojektes 3 (0-5 Punkte), Referenzprojektes 4 (0-5 Punkte), Referenzprojektes 5 (0-5 Punkte). Der dabei verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt.
Erkennbare Vergabefehler sind unverzüglich, spätestens in einer Frist von 15 Tagen zu rügen. Nachprüfungsantrag gem. aktuell gültigen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) vor der zuständigen Vergabekammer nach erfolgloser Rüge.
Quelle: OJS 2011/S 134-223236 (2011-07-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-01-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 696 759,89 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Freiraumplanung gem. § 38 HOAI.
Unterauftragsnehmer:
Seebauer | Wefers und Partner GbR, Harksheider Weg 115c, 25451 Quickborn, DEUTSCHLAND.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 652 683,99 💰
843 455,77 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: D-25524 Itzehoe, DEUTSCHLAND.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-11-25 📅
Name: Fabrik Nr40 Weiß & Faust Architekten GbR
Postanschrift: Schönhauser Allee 40
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10435
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@weiss-faust.de📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6