Antivirenlösung für physische, virtuelle und mobile Endgeräte (insbesondere PCs, Notebooks, Terminal Server, virtual Desktops und Smartphones)
Die DB Systel GmbH beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrages über die Lieferung von Produkten zum Betrieb einer Antivirenlösung, mit dem der gesamte Bedarf des DB Konzerns abgedeckt werden können soll. Dieser Rahmenvertrag beinhaltet die Lizenznutzung für physische, virtuelle und mobile Endgeräte (insbe-sondere PCs, Notebooks, Terminal Server, virtual Desktops und Smartphones), deutschsprachigen Support (Telefon, E-Mail) und Consultingdienstleistungen.
Das zu vergebene initiale Volumen beträgt ca. 80 000 Lizenzen (unverbindliche Angabe). Aktuell ist von folgender Aufteilung auszugehen: ca. 70 000 physische Endgeräte, ca. 7 000 mobile Endgeräte und ca. 3 000 virtuelle Endgeräte (Terminal Server bzw. virtual Desktops). Diese Menge/Aufteilung kann sich im Laufe der Zeit aber jederzeit ändern je nach Bedarfslage im DB Konzern.
Die Lizenzierung soll Endgerätebasiert erfolgen. Dies betrifft insbesondere auch die Terminal Server. Während der Vertragslaufzeit müssen Nachkäufe von Lizenzen zu festgelegten Konditionen möglich sein.
Wenn im weiteren von der Antivirenlösung gesprochen wird, so dürfen für die einzelnen Plattformen (physische, virtuelle und mobile Endgeräte) grundsätzlich verschiedene Produkte angeboten werden. Allerdings muss zwingend gewährleistet sein, dass sich alle Produkte der Antivirenlösung mit ein und derselben Administrationssoftware zentral verwalten lassen.
Es gelten folgende Mindestanforderungen an die Antivirenlösung:
a. Die Antivirenlösung muss alle bekannten Schadprogramme (Malware), u.a. Viren, Würmer, Trojaner, Ad- und Spyware, Exploits, Backdoors und Dialer erkennen und die Bedrohungen bestmöglich beseitigen (z.B. durch Desinfektion).
b. Die Antivirenlösung muss folgende Komponenten enthalten: On Access Scanner, On Demand Scanner (einschließlich Taskplanung), Heuristische Erkennung, Firewall, E-Mail-Scanner. Alle Komponenten müssen ggf. einzeln deaktivierbar sein.
c. Die Antivirenlösung muss alle Microsoft Betriebssysteme ab Windows XP / Windows Server 2003 in allen Sprachen und Versionen (auch Embedded), sowohl in 32 als auch 64 Bit Ausführung, unterstützen.
Die Kompatibilität mit den Microsoft Betriebssystemen ist durch entsprechende Microsoft Kompatibilitätslogos nachzuweisen. Künftige Microsoft Betriebssysteme müssen spätestens ein halbes Jahr nach offizieller Veröffentlichung unterstützt werden.
d. Die Antivirenlösung sollte möglichst eine Vielzahl der gängigen Betriebssysteme für mobile Endgeräte unterstützen.
e. Die Betriebsführbarkeit der Antivirenlösung muss über eine zentrale Administrationssoftware gewährleistet sein und sollte mindestens den folgenden Anforderungen genügen:
Zentrale Konfiguration aller Einstellungen (z.B. Scanausnahmen), zentrale Steuerung / Ausführung von Aufgaben, sofort oder zeitversetzt (z.B. Start von Aktualisierungen und On-Demand Scans), zentrale, zeitgesteuerte Verteilung von Scan-Engine und Virendefinitionen, zentrales Reporting / Monitoring (z.B. Installations- und Aktualisierungsstatus, erkannte Schadprogramme).
f. Die Antivirenlösung und die vollständige Produkt-Dokumentationen ist mindestens in englischer und deutscher Sprachausführung verfügbar.
g. Es muss ein deutschsprachiger (und optional englischer) 7x24 Stunden Herstellersupport gewährleistet sein.
h. Zwecks langfristiger Planung muss für alle Produkte der Antivirenlösung eine Produkt- und Supportroadmap existieren, die eine Vorschau für mindestens 2 Jahre ermöglicht.
Fachliche oder technische Betriebsführung sind nicht Gegenstand der Vergabe.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-11-23.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2011-11-23
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Auftragsbekanntmachung
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