Architektenleistungen (Objektplanung Gebäude/raumbildende Ausbauten) für die Erweiterung und Modernisierung der Holstenhallen Neumünster. Die Auftraggeberin, eine 100 %-Tochtergesellschaft der Stadt Neumünster betreibt das Messe- und Veranstaltungszentrum Holstenhallen. Dieses soll erweitert und modernisiert werden, und zwar unter Einsatz von öffentlichen Mitteln einerseits der Stadt Neumünster, andererseits von öffentlichen Zuwendungen aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein. Die Bestandsgebäude (3 Hallen und 2 Foyers) der Holstenhallen sollen umfangreich modernisiert (ca. 10 200 m² BGF) und zum Teil erweitert (ca. 1 150 m² BGF) werden. Ein Teil (ca. 240 m² BGF) soll rückgebaut werden. Die bestehenden Hauptnutz- und Nebennutzflächen sollen in einen Zustand versetzt werden, der einen wirtschaftlichen Betrieb und eine flexible Nutzung (z. B. Reit-, Sport-, Musik-, Messeveranstaltungen) gewährleistet. Außerdem soll eine weitere Halle (ca. 4 200 m² BGF) durch entsprechende Ergänzung der vorhandenen gebäudetechnischen Anlagen (Entrauchung und Zuluft) zukünftig als Versammlungsstätte genutzt werden können. In die zu planenden Maßnahmen sind insbesondere die Belange des Denkmalschutzes, des Brandschutzes sowie nach Möglichkeit die Genehmigung als Versammlungsstätten einzubeziehen. Die Durchführung ist abschnittsweise und bei laufendem Betrieb vorgesehen. Das Bauvolumen des Vorhabens wird auf ca. 24 000 000 EUR netto geschätzt, sofern es komplett umgesetzt wird, eine Reduzierung für den Fall, dass eine öffentliche Förderung durch das Land nicht gewährt wird, bleibt vorbehalten. Das vorliegende Verfahren betrifft die Vergabe der Architektenleistungen (Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten) zur Planung der Bauleistungen, benötigte fachplanerische Leistungen werden separat vergeben, wodurch zugleich dem Gebot der Losaufteilung Rechnung getragen wird.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-02-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Architektenleistungen Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten betreffend das in II.1.5 genannte Vorhaben in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 HOAI. Die Leistungserbringung erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.Fachplanerische Leistungen (Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung) sind nicht Gegenstand des Auftrags (werden separat beauftragt).
Architektenleistungen Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten betreffend das in II.1.5 genannte Vorhaben in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 HOAI. Die Leistungserbringung erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.Fachplanerische Leistungen (Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung) sind nicht Gegenstand des Auftrags (werden separat beauftragt).
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5000 € netto erhalten werden.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Objektplanung Erweiterung Holstenhallen. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Zu IV.3.4: Frist für den Eingang der Angebote (der ausgewählten Bieter): 2.5.2011.
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5000 € netto erhalten werden.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Objektplanung Erweiterung Holstenhallen. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Zu IV.3.4: Frist für den Eingang der Angebote (der ausgewählten Bieter): 2.5.2011.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Architektenleistungen (Objektplanung Gebäude/raumbildende Ausbauten) für die Erweiterung und Modernisierung der Holstenhallen Neumünster.
Die Auftraggeberin, eine 100 %-Tochtergesellschaft der Stadt Neumünster betreibt das Messe- und Veranstaltungszentrum Holstenhallen. Dieses soll erweitert und modernisiert werden, und zwar unter Einsatz von öffentlichen Mitteln einerseits der Stadt Neumünster, andererseits von öffentlichen Zuwendungen aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein.
Die Auftraggeberin, eine 100 %-Tochtergesellschaft der Stadt Neumünster betreibt das Messe- und Veranstaltungszentrum Holstenhallen. Dieses soll erweitert und modernisiert werden, und zwar unter Einsatz von öffentlichen Mitteln einerseits der Stadt Neumünster, andererseits von öffentlichen Zuwendungen aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein.
Die Bestandsgebäude (3 Hallen und 2 Foyers) der Holstenhallen sollen umfangreich modernisiert (ca. 10 200 m² BGF) und zum Teil erweitert (ca. 1 150 m² BGF) werden. Ein Teil (ca. 240 m² BGF) soll rückgebaut werden. Die bestehenden Hauptnutz- und Nebennutzflächen sollen in einen Zustand versetzt werden, der einen wirtschaftlichen Betrieb und eine flexible Nutzung (z. B. Reit-, Sport-, Musik-, Messeveranstaltungen) gewährleistet. Außerdem soll eine weitere Halle (ca. 4 200 m² BGF) durch entsprechende Ergänzung der vorhandenen gebäudetechnischen Anlagen (Entrauchung und Zuluft) zukünftig als Versammlungsstätte genutzt werden können. In die zu planenden Maßnahmen sind insbesondere die Belange des Denkmalschutzes, des Brandschutzes sowie nach Möglichkeit die Genehmigung als Versammlungsstätten einzubeziehen. Die Durchführung ist abschnittsweise und bei laufendem Betrieb vorgesehen.
Die Bestandsgebäude (3 Hallen und 2 Foyers) der Holstenhallen sollen umfangreich modernisiert (ca. 10 200 m² BGF) und zum Teil erweitert (ca. 1 150 m² BGF) werden. Ein Teil (ca. 240 m² BGF) soll rückgebaut werden. Die bestehenden Hauptnutz- und Nebennutzflächen sollen in einen Zustand versetzt werden, der einen wirtschaftlichen Betrieb und eine flexible Nutzung (z. B. Reit-, Sport-, Musik-, Messeveranstaltungen) gewährleistet. Außerdem soll eine weitere Halle (ca. 4 200 m² BGF) durch entsprechende Ergänzung der vorhandenen gebäudetechnischen Anlagen (Entrauchung und Zuluft) zukünftig als Versammlungsstätte genutzt werden können. In die zu planenden Maßnahmen sind insbesondere die Belange des Denkmalschutzes, des Brandschutzes sowie nach Möglichkeit die Genehmigung als Versammlungsstätten einzubeziehen. Die Durchführung ist abschnittsweise und bei laufendem Betrieb vorgesehen.
Das Bauvolumen des Vorhabens wird auf ca. 24 000 000 EUR netto geschätzt, sofern es komplett umgesetzt wird, eine Reduzierung für den Fall, dass eine öffentliche Förderung durch das Land nicht gewährt wird, bleibt vorbehalten.
Das vorliegende Verfahren betrifft die Vergabe der Architektenleistungen (Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten) zur Planung der Bauleistungen, benötigte fachplanerische Leistungen werden separat vergeben, wodurch zugleich dem Gebot der Losaufteilung Rechnung getragen wird.
Das vorliegende Verfahren betrifft die Vergabe der Architektenleistungen (Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten) zur Planung der Bauleistungen, benötigte fachplanerische Leistungen werden separat vergeben, wodurch zugleich dem Gebot der Losaufteilung Rechnung getragen wird.
Menge oder Umfang:
Architektenleistungen Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten betreffend das in II.1.5 genannte Vorhaben in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 HOAI. Die Leistungserbringung erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.
Architektenleistungen Objektplanung für Gebäude/raumbildende Ausbauten betreffend das in II.1.5 genannte Vorhaben in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 HOAI. Die Leistungserbringung erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.
Fachplanerische Leistungen (Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung) sind nicht Gegenstand des Auftrags (werden separat beauftragt).
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung, siehe II.2.1.
Dauer: 36 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE (Zukunftsprogramm Wirtschaft SH).
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: IA36
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neumünster.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3 ("Sonstige Informationen").
Die nach III.2.1-III.2.3 vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Vergabestelle kann die Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden).
Die nach III.2.1-III.2.3 vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Vergabestelle kann die Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist nachvollziehbar anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind entsprechende Eignungsnachweise wie für ihn selbst erforderlich, ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist nachvollziehbar anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind entsprechende Eignungsnachweise wie für ihn selbst erforderlich, ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht.
Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.
Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.
Formalitäten persönliche Lage:
A. Bewerberprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern, Ausrichtung; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister;
B. Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 9 VOF genannten Umstände:
a) Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen,
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen,
c) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
d) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
C. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die genannten Beträge zu erhöhen;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
C. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die genannten Beträge zu erhöhen;
D. Eigenerklärung des Bewerbers über seinen
(a) Gesamtumsatz und seinen
(b) Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung im öffentlichen Hochbau), jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine 3 Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits solche Umsätze erzielt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(b) Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung im öffentlichen Hochbau), jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine 3 Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits solche Umsätze erzielt hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
E. Referenzen: Liste wesentlicher in den letzten 3 (hilfsweise: 5) Jahren erbrachter vergleichbarer Leistungen mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber der Dienstleistungen sowie Bauvolumen (für Buchst. a zwingend, sonst möglichst), möglichst auch Rechnungswert (Vergütung) und möglichst Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers), und zwar bezogen auf (Mehrfachnennung von Referenzen möglich);
E. Referenzen: Liste wesentlicher in den letzten 3 (hilfsweise: 5) Jahren erbrachter vergleichbarer Leistungen mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber der Dienstleistungen sowie Bauvolumen (für Buchst. a zwingend, sonst möglichst), möglichst auch Rechnungswert (Vergütung) und möglichst Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers), und zwar bezogen auf (Mehrfachnennung von Referenzen möglich);
a) Objektplanung für öffentlichen Hochbau mindestens bis einschließlich Genehmigungsplanung (möglichst alle Leistungsphasen) mit Bauvolumen (Kostengruppen 200-700 DIN 276) von mehr als 12 500 000 EUR (ohne Mehrwertsteuer);
b) Objektplanung möglichst für Messehallen, hilfsweise vergleichbare Gebäude;
c) Objektplanung für Hochbau im Bestand, möglichst bei laufendem Betrieb;
d) Objektplanung für Erweiterung / Umbau denkmalgeschützter Gebäude.
F. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insbes. verantwortlicher Projektleiter, Stellvertreter), insbesondere die Bauüberwachung, möglichst mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche/örtliche Verfügbarkeit für das Projekt. Vgl. auch III.3.2;
F. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insbes. verantwortlicher Projektleiter, Stellvertreter), insbesondere die Bauüberwachung, möglichst mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche/örtliche Verfügbarkeit für das Projekt. Vgl. auch III.3.2;
G. Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist;
H. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird;
I. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag (Objektplanung) bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst sowie auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, ein Verfügbarkeitsnachweis nötig, siehe oben III.2.1.
I. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag (Objektplanung) bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst sowie auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, ein Verfügbarkeitsnachweis nötig, siehe oben III.2.1.
Mindeststandards:
Jeweils mindestens ein Referenzobjekt der Kategorien E a) - d) (Mehrfachnennung möglich).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Aufrechterhaltung der Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen aus den Teilnahmebedingungen (III.2.2.).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für Architekten mit Sitz in Deutschland, soweit Leistungen von Deutschland aus erbracht werden, im Übrigen den Verhandlungen unterliegend.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit (§ 1 GWB) einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit (§ 1 GWB) einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 65 Landesbauordnung Schleswig-Holstein, § 19 Abs. 1 und 3 VOF: Bauvorlageberechtigung. Insbesondere Personen, die nach § 4 oder § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" bzw. "Architektin" berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats oder eines EWR-Vertragsstaats und bestimmte Drittstaatsangehörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufs rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelassen sind und der Beruf oder die Ausbildung dazu reglementiert ist oder für mindestens 2 Jahre während der vorhergehenden 10 Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
§ 65 Landesbauordnung Schleswig-Holstein, § 19 Abs. 1 und 3 VOF: Bauvorlageberechtigung. Insbesondere Personen, die nach § 4 oder § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" bzw. "Architektin" berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats oder eines EWR-Vertragsstaats und bestimmte Drittstaatsangehörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufs rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelassen sind und der Beruf oder die Ausbildung dazu reglementiert ist oder für mindestens 2 Jahre während der vorhergehenden 10 Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf der Grundlage der Erklärungen/Nachweise gemäß dieser Bekanntmachung, im Einzelnen (Angabe der Gewichtung in Klammern):
Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach
[1] Art (20 %),
[2] Qualität (20 %) und
[3] Zahl (20 %) der Referenzprojekte;
[4] Umsatz (10 %),
[5] Personalstärke (10 %) und
[6] Ausstattung (5 %);
[7] Qualifikation (10 %) und
[8] Verfügbarkeit (5 %) der Projektleitung.
Klarstellender Hinweis: Die Kriterien für den Zuschlag werden erst in den Vergabeunterlagen den ausgewählten Bewerbern mitgeteilt (siehe unten IV.2.1).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-03-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hallenbetriebe Neumünster GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Technische Leitung
Hauke Hertrich
Referenz Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5000 € netto erhalten werden.
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5000 € netto erhalten werden.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Objektplanung Erweiterung Holstenhallen. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Objektplanung Erweiterung Holstenhallen. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
Zu IV.3.4: Frist für den Eingang der Angebote (der ausgewählten Bieter): 2.5.2011.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Reventlouallee 2 - 4
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Quelle: OJS 2011/S 025-040474 (2011-02-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 294 314,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge