Ausstattung Medientechnik
Das Max-Planck Institut für Softwaresysteme errichtet an seinen Standorten in Kaiserslautern und Saarbrücken jeweils einen Neubau.
Die Gebäude befinden sich zum Teil bereits im Rohbaustadium.
Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme nimmt eine Vorrangstellung in Bezug auf innovative Kommunikationstechniken ein. Vorträge und Schulungen per HD-Videokonferenz gehören hier zum Standard. Daher sollen die Gebäude auch mit modernster und innovativer Präsentations- und Kommunikationstechnik ausgestattet werden. Es sollen qualitativ hochwertige Komponenten zu Einsatz kommen um dem Anspruch des Nutzers gerecht zu werden.
Die Auslegung der Medientechnik soll, zusätzlich zu einer möglichst harmonischen, architektonischen Integration, die bestehenden Nutzeranforderungen kosteneffizient berücksichtigen.
Um einen bestmöglichen Standard hinsichtlich Rüstzeiten, Bedienung sowie Sicherheit und Qualität zu gewährleisten, sollen die wesentlichen Komponenten fest installiert werden. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten, werden auch zusätzlich Möglichkeiten geschaffen, durch Vorrüstungen einzelner Räume entsprechende Raumumwidmungen vorzunehmen, wenn sich im laufenden Forschungsbetrieb herausstellt, dass eine Nutzungsänderung Sinn macht.
Die Lieferung, Installation und Abnahme richtet sich nach dem Baufortschritt. Es ist geplant die Installation am Standort Saarbrücken mit der Zuschlagserteilung zu beginnen und bis Ende Dezember 2011 abzuschließen. Am Standort Kaiserslautern soll die Installation im Januar 2012 beginnen und bis spätestens 31.5.2011 abgeschlossen sein.
Der Auftraggeber verfährt nach Abschnitt 2 der Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen im Anwendungsbereich der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) – Teil A, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteile werden.
Das Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren gem. § 3 EG VOL/A durchgeführt.
Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Begründung hierfür ist, dass die beiden Institute durch Ihren gleichberechtigten Status einen hohen Personalaustausch haben und die Bedienung der komplexen medientechnischen Systeme einheitlich an beiden Standorten möglich sein muss. Es gibt zusätzlich durch die Vernetzung der beiden Standorte regelmäßig stattfindende alternierende Besuche. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, über ein System zu verfügen. Ziel ist es, beide Gebäude so zu vernetzen, dass die räumliche Trennung nicht wahr genommen wird. Eine Trennung von Losen an den einzelnen Standorten ist nicht möglich, da es sich um eine zentral gesteuerte Anlage mit einzelnen Nutzungskomponenten handelt, die technisch nicht in einzelne Lose getrennt werden kann.
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen.
Es gelten die Bedingungen des EVB-IT Kaufvertrages und EVB-IT-Dienstleistungsvertrages, sowie die zusätzlichen Vertragsbedingungen der MPG. Der Abschluss des Vertrages erfolgt auf Grundlage dieser Vertragsvorlage.
Die Vergabeunterlagen einschließlich aller Anlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden und sind vertraulich zu behandeln. Jede Veröffentlichung und Weitergabe an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne die ausdrückliche Genehmigung des Auftraggebers nicht zulässig. Alle beim Bieter mit diesem Wettbewerb befassten Mitarbeiter müssen zur vertraulichen Behandlung veranlasst werden. Der Bieter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Wettbewerbsunterlagen nur einem begrenzten und namentlich nachvollziehbaren Personenkreis zugänglich gemacht werden.
Ergänzende oder berichtigende Angaben zu den Vergabeunterlagen werden gegebenenfalls allen Bietern schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt.
Kosten für die Vergabeunterlagen werden nicht erhoben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-29.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2011-07-29
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Auftragsbekanntmachung
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