Baumaßnahme der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Staatliche Museen zu Berlin: Gesamtsanierung Neue Nationalgalerie Berlin – Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 48 ff. der HOAI Lph. 2–6 teilweise und besondere Leistungen

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie.
Die Neue Nationalgalerie gehört zu den großen Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland errichtet wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Sie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Diese Gesamtsanierung beinhaltet folgende Bereiche: Hochbau, Tragwerk, Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffsanierung, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie die Elektro- und Sicherheitstechnik.
Auftrag:
Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der Tragwerksplanung gemäß den §§ 48 ff. der HOAI Lph. 2 bis 6. teilweise und besondere Leistungen.
Besonderen Wert wird auf umfangreiche Erfahrungen bei vergleichbaren Referenzprojekten (Museums- oder Ausstellungsgebäude, Denkmalschutz, Sanierungsplanung Bauphysik / Stahlbeton / Gründung / konstruktiver Brandschutz, Sanierung Stahl-Glas-Fassade / großflächige Verglasungen,), Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung und Planung der Sanierungsmaßnahmen von Bauzuständen gelegt.
Es wird daher empfohlen vergleichbare Referenzprojekte und ein qualifiziertes Projektteam vorzustellen.
Die geschätzten Baukosten der KGR 300 belaufen sich auf ca. 22 140 000,- EUR brutto und der KGR 400 auf ca. 14 760 000,- EUR brutto. Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm.
Die Gesamtsanierung wird nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt, sondern das Haus wird für diesen Zeitraum geschlossen.
Termine:
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich Ende 2012 und die Ausführungsplanung voraussichtlich im Herbst 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich in 2015 terminiert. Das Ende der Auftragsausführung ist voraussichtlich Ende 2015. Im Anschluss erfolgen noch besondere Leistungen während der Bauausführung bis voraussichtlich Ende 2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-09-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-09-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung / Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Fasanenstr. 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 3018401-8450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-28 📅
Einreichungsfrist: 2011-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 187-306004
ABl. S-Ausgabe: 187
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Vergabereferat A 4.1. Fasanenstraße 87. D-10623 Berlin. Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie.
Die Neue Nationalgalerie gehört zu den großen Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland errichtet wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Sie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
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Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Diese Gesamtsanierung beinhaltet folgende Bereiche: Hochbau, Tragwerk, Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffsanierung, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie die Elektro- und Sicherheitstechnik.
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Auftrag:
Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der Tragwerksplanung gemäß den §§ 48 ff. der HOAI Lph. 2 bis 6. teilweise und besondere Leistungen.
Besonderen Wert wird auf umfangreiche Erfahrungen bei vergleichbaren Referenzprojekten (Museums- oder Ausstellungsgebäude, Denkmalschutz, Sanierungsplanung Bauphysik / Stahlbeton / Gründung / konstruktiver Brandschutz, Sanierung Stahl-Glas-Fassade / großflächige Verglasungen,), Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung und Planung der Sanierungsmaßnahmen von Bauzuständen gelegt.
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Es wird daher empfohlen vergleichbare Referenzprojekte und ein qualifiziertes Projektteam vorzustellen.
Die geschätzten Baukosten der KGR 300 belaufen sich auf ca. 22 140 000,- EUR brutto und der KGR 400 auf ca. 14 760 000,- EUR brutto. Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm.
Die Gesamtsanierung wird nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt, sondern das Haus wird für diesen Zeitraum geschlossen.
Termine:
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich Ende 2012 und die Ausführungsplanung voraussichtlich im Herbst 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich in 2015 terminiert. Das Ende der Auftragsausführung ist voraussichtlich Ende 2015. Im Anschluss erfolgen noch besondere Leistungen während der Bauausführung bis voraussichtlich Ende 2017.
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Dauer: 69 Monate
Referenznummer: VOF 39 - 1742/11 - bitte stets angeben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neue Nationalgalerie.
Potsdamer Str. 50.
10785 Berlin.
DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ im Bauwesen durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Ingenieurkammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie2001/19/EG vom 14.5.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates.
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3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.).
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4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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5. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens.
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6. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Für Bewerber/oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz (6) und (9) (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz (6) vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Nachunternehmer zu erbringen.
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Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (2008, 2009, 2010) muss im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau mindestens ≥ 300 000,- EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Nachweise, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF (der fest angestellten Mitarbeiter).
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten aus dem Bereich Bauen im Bestand.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbeginn, Abschluss der LPH 5 / LPH 8 gem. § 33 HOAI. Art der Baumaßnahme, Besonderheiten der Baumaßnahme,
Anwendung der RBBau oder vergleichbarer Bundes- oder Landesvorschriften, Gesamtprojektkosten (netto) und Projektkosten (netto) der KGR 300, Bruttogeschossfläche, bearbeitete Leistungsphasen gem. § 49 HOAI und Angaben zu ggf. erbrachten besonderen Leistungen.
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Vorlage von projektbezogenen Referenzschreiben und Benennung von Ansprechpartnern des Auftraggebers.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (max. zwei Referenzprojekte).
3. Vorstellung von zwei Projektbearbeitern, einem Projektleiter einem Projektmitarbeiter.
Angaben zu deren Qualifikation:
Ausbildung, ggf. Kammereintrag / Bauvorlageberechtigung, besuchte fachbezogene Fortbildungen zwischen 1.1.2002-30.9.2011 (Nachweise bitte beilegen), Angabe der Berufserfahrung im Bereich Tragwerkplanung im Hochbau und der Bürozugehörigkeit in Jahren.
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Ggf. Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten und Leistungen.
Angaben zur erfolgten Einbindung und erbrachten Leistungsphasen gem. § 49 HOAI der vorgesehenen Projektbearbeiter in die beiden Referenzprojekte.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können sich Projektbearbeiter von jedem Partner der Bietergemeinschaft vorstellen (max. zwei Projektbearbeiter).
4. Vorstellung des Projektteams.
Bisherige Zusammenarbeit des Projektteams auch in Bezug zu den vorgestellten beiden Referenzprojekten.
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt (insgesamt maximal zwei Referenzprojekte) sowie die Referenzschreiben und geforderten Nachweise in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
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Mindeststandards:
Zu 1.
— Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (Summe aus Büroinhaber(n) und fest angestellten Mitarbeitern) der letzten 3 (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 5,
— Davon Anzahl der fest angestellten Dipl. Ing. (TH / FH oder Master of Science) konstruktiver Ingenieurbau oder vergleichbare Studienrichtung mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau der letzten drei (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 2,
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— Von diesen beiden Mitarbeitern muss mindestens einer über eine Bauvorlageberechtigung verfügen.
Zu 2.
— Beide Referenzprojekte müssen nach dem 1.1.2000 begonnen worden sein,
— Bei beiden Referenzprojekten muss es sich um die Sanierung oder den Umbau eines Bestandsgebäudes handeln,
— Mindestens ein Projekt mit Baukosten ≥ 7 000 000 EUR netto für die KGR 300,
— Mindestens ein Projekt muss fertig gestellt und übergeben sein, d. h. die LPH 8 gem. § 33 HOAI muss abgeschlossen sein,
— Bei dem zweiten Projekt muss die LPH 5 gem. § 33 HOAI abgeschlossen sein,
— Bei mindestens einem Projekt muss es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handeln,
— Mindestens ein Projekt mit einem Stahltragwerk als Haupttragwerk des Gebäudes oder eines Gebäudeteils.
Zu 3.
— Anforderungen an den vorgesehenen Projektleiter: Nachweis einer abgeschlossenen Fachausbildung (Dipl. Ing. TH / FH oder Master of Science) im Bereich konstruktiver Ingenieurbau oder vergleichbare Studienrichtung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 511 290,- EUR für Personenschäden und von 1 022 580,- EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem sowie ein datenbankorientiertes Kostenkontrollsystem ein, die auch vom AN anzuwenden sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gem. § 66 BauOBln erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ im Bauwesen zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als „Ingenieur“ im Bauwesen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 39 - 1742/11 - bitte stets angeben
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
Vergabereferat A 4.1.
Fasanenstraße 87.
D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Strasse 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt,
Vergabekammern des Bundes,
Villemombler Strasse 76,
53123 Bonn.
Tel.: +49 2289499-0.
Fax: +49 2289499-400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstrasse 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstrasse 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 3018401-8450 📠
Quelle: OJS 2011/S 187-306004 (2011-09-28)