Baumaßnahme: Grundsanierung Wilhelmstraße 64, in 10117 Berlin - Leistungsbild: Technische Ausrüstung gemäß HOAI §51 ff sowie besondere Leistungen, Anlagengruppe 4, 5 und 8, LPH 2-9

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Gebäude Wilhelmstraße 64, in 10117 Berlin wurde 1910-1911 vom Architekten Ernst Scharnke als Hotel „Königshof“ errichtet. Zusammen mit weiteren Lückenschließungen in der Dorotheenstraße und der Schadowstraße wurde das Haus 1975 umgebaut und in der Folgezeit durch Botschaften verschiedener Länder genutzt.
Es handelt sich um ein 5-geschossigen Massivbau mit T-förmigem Grundriss und teilweise ausgebautem Dachgeschoss. Die bestehende Nutzfläche des Gebäudes ohne Keller beträgt 2.258,62 m². Der Haupteingang liegt an der Wilhelmstraße.
Das Gebäude steht seit 6 Jahren leer und befindet sich in einem Zustand, der eine Nutzung gegenwärtig nicht zulässt. Die Gebäudestruktur ist für eine Büronutzung jedoch gut geeignet. Das Gebäude steht unter Ensembleschutz.
Das Bauvorhaben soll eine vollständige Grundsanierung der Liegenschaft Wilhelmstraße 64 umfassen. Um den räumlichen Anforderung des Deutschen Bundestages gerecht zu werden ist im Rahmen der Grundsanierung des Gebäudes eine Erweiterung der bestehenden Bruttogeschossfläche erforderlich (Umbau und Sanierung). Baulich und gebäudetechnisch wird der übliche hohe Standard für den Deutschen Bundestag zugrunde gelegt. Die vorhandene Gebäudetechnik ist abgängig. Reste früherer Anlagen müssen demontiert und ordnungsgemäß Entsorgt werden.
Im Jahr 2010 wurden mit der Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau) die Planungsziele und die Kostenobergrenze festgestellt.
Die Kostenobergrenze wurde auf 11 080 000 EUR (KGR 200-600) brutto festgelegt.
Im Vertrag sollen Ingenieurleistungen gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung) in den Leistungsphase 2 bis 9 für Anlagen der Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen), der Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) und der Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) nach § 51 HOAI erbracht werden.
Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI § 51 ff und besondere Leistungen, der Anlagengruppen 4, 5 und 8, LPH 2-9, HZ II und III.
Die Investitionskosten basieren auf der genehmigten Entscheidungsunterlage (ES – Bau) und gliedern sich wie folgt:
Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen KGR 440: 774 000 EUR.
Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen KGR 450: 1 150 000 EUR.
Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation KGR 480: 498 000 EUR.
Der Beginn der Planungsleistungen ist für das 4. Quartal 2011, die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für das 2.Quartal 2015 vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-07-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung / Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 3031589-8450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 131-217976
ABl. S-Ausgabe: 131
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Vergabereferat A 4.1. Fasanenstraße 87. 10623 Berlin Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“: Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude Wilhelmstraße 64, in 10117 Berlin wurde 1910-1911 vom Architekten Ernst Scharnke als Hotel „Königshof“ errichtet. Zusammen mit weiteren Lückenschließungen in der Dorotheenstraße und der Schadowstraße wurde das Haus 1975 umgebaut und in der Folgezeit durch Botschaften verschiedener Länder genutzt.
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Es handelt sich um ein 5-geschossigen Massivbau mit T-förmigem Grundriss und teilweise ausgebautem Dachgeschoss. Die bestehende Nutzfläche des Gebäudes ohne Keller beträgt 2.258,62 m². Der Haupteingang liegt an der Wilhelmstraße.
Das Gebäude steht seit 6 Jahren leer und befindet sich in einem Zustand, der eine Nutzung gegenwärtig nicht zulässt. Die Gebäudestruktur ist für eine Büronutzung jedoch gut geeignet. Das Gebäude steht unter Ensembleschutz.
Das Bauvorhaben soll eine vollständige Grundsanierung der Liegenschaft Wilhelmstraße 64 umfassen. Um den räumlichen Anforderung des Deutschen Bundestages gerecht zu werden ist im Rahmen der Grundsanierung des Gebäudes eine Erweiterung der bestehenden Bruttogeschossfläche erforderlich (Umbau und Sanierung). Baulich und gebäudetechnisch wird der übliche hohe Standard für den Deutschen Bundestag zugrunde gelegt. Die vorhandene Gebäudetechnik ist abgängig. Reste früherer Anlagen müssen demontiert und ordnungsgemäß Entsorgt werden.
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Im Jahr 2010 wurden mit der Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau) die Planungsziele und die Kostenobergrenze festgestellt.
Die Kostenobergrenze wurde auf 11 080 000 EUR (KGR 200-600) brutto festgelegt.
Im Vertrag sollen Ingenieurleistungen gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung) in den Leistungsphase 2 bis 9 für Anlagen der Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen), der Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) und der Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) nach § 51 HOAI erbracht werden.
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Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI § 51 ff und besondere Leistungen, der Anlagengruppen 4, 5 und 8, LPH 2-9, HZ II und III.
Die Investitionskosten basieren auf der genehmigten Entscheidungsunterlage (ES – Bau) und gliedern sich wie folgt:
Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen KGR 440: 774 000 EUR.
Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen KGR 450: 1 150 000 EUR.
Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation KGR 480: 498 000 EUR.
Der Beginn der Planungsleistungen ist für das 4. Quartal 2011, die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für das 2.Quartal 2015 vorgesehen.
Dauer: 106 Monate
Referenznummer: VOF 32 - 1307/11 - Aktenzeichen bitte stets angeben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wilhelmstraße 64, 10117 Berlin, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik / Fernmeldetechnik / Informationstechnik durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Ingenieurkammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie2001/19/EG vom 14.5.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates.
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3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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5. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens.
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6. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung (Technische Ausrüstung) für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Für Bewerber/ oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 VOF (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens.
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Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre muss im Bereich "Technische Ausrüstung", Anlagengruppe 4, 5 und 8 mindestens ≥ 300 000 EUR brutto betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
2. Vorlage der Studiennachweise in Kopie für eine Anzahl ≥ 4 der für die Durchführung des Projektes vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers.
3. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten. Insbesondere sind Angaben zu treffen über:
Art der Baumaßnahme, Auftraggeber (öffentlich gem. § 98 GWB / privater), Ausführungsdauer- / zeitraum, Fertigstellung, BGF, Bruttoprojektkosten, Angaben zu den erbrachten Leistungen, Bauen im Bestand, Eingesetzte Instrumente zur Steuerung der Terminsicherheit, Kostensicherheit und Qualitätssicherung, (ggf. ISO 9001 oder gleichgestelltes Verfahren).
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Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Referenzen können von jedem Partner einer Bietergemeinschaft vorgelegt werden (max. zwei Referenzen/Bewerbung).
Mindeststandards:
Zu 1.) Die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter (Summe aus Büroinhaber(n) und festangestellten Mitarbeitern) muss in den letzten drei Geschäftsjahren mindestens 5 betragen und folgende Qualifikationen nachweisen:
a) Dipl. Ing. mit mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der
Anlagengruppe 4 ≥ 1,
b) Dipl. Ing. mit mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Anlagengruppe 5 ≥ 1 und
c) Dipl. Ing. mit mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der
Anlagengruppe 8 ≥ 1.
Zu 3) Zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekte:
— durchgeführt im Zeitraum der letzten 5 Jahre (Leistungsphasen 8 muss für beide Projekte abgeschlossen sein),
— mindestens ein Projekt aus dem Bereich Bauen im Bestand: z.B. Sanierung, Umbau oder ein Erweiterungsbau; davon mindestens ein Projekt mit Bruttoprojektkosten nach DIN 276 – KGR 440,450,480 in Höhe von ≥ 1 200 000 EUR und mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen.
In Höhe von 511 290,00 EUR für Personenschäden und von 153 390,00 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem ein, das auch vom AN anzuwenden ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß § 66 BauOBln erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik / Fernmeldetechnik / Informationstechnik zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik / Fernmeldetechnik / Informationstechnik verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2)gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben
Kontakt
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Land: Deutschland 🇩🇪

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 32 - 1307/11 - Aktenzeichen bitte stets angeben
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
Vergabereferat A 4.1.
Fasanenstraße 87.
10623 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“:
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Strasse 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das.
Bundeskartellamt,
Vergabekammern des Bundes.
Villemombler Strasse 76.
53123 Bonn
Tel.: 0049 – 0228 - 9499-0.
Fax: 0049 – 0228 - 9499-400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstrasse 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstr. 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
E-Mail: vergabe.berlin@www.bbr.bund.de 📧
Fax: +49 3018401-8450 📠
Quelle: OJS 2011/S 131-217976 (2011-07-07)