Beratungsleistungen im Rahmen einer § 8a FMStFG-Maßnahme für die WestLB AG

Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung

Der Bieter unterstützt die Auftraggeberin im Rahmen des Antragsprozesses für eine Stabilisierungsmaßnahme in Form einer Nachbefüllung der Ersten Abwicklungsanstalt nach § 8a FMStFG. Dies beinhaltet eine Unterstützung und Beratung bei den Transaktionen aus ökonomischer Sicht. Im einzelnen vergibt die Auftragnehmerin folgende Lose:
Los 1 – Abwicklungsplanung, Bewertung und Risikooffenlegung.
— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht des im Rahmen des Antragsverfahrens vorgelegten Abwicklungsplans für die nachzubefüllenden Portfolien hinsichtlich der Angemessenheit der Abbaustrategien, der Planungsrechnung (Bilanz, GuV, Liquiditätsrechnung) und weiterer wesentlicher Planungsannahmen zu Kosten, Refinanzierung und Hedging. Darüber hinaus ist insbesondere eine Beurteilung der Risikokennzahlen, der bei deren Ermittlung getroffenen Annahmen und der Einhaltung der in der Eckpunktevereinbarung zur Transformation der WestLB formulierten Restriktionen Gegenstand des Auftrags,
— Prüfung der vorgesehenen Transferwege für die zu transferierenden Positionen auf die Abwicklungsanstalt im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit dem FMStFG, insbesondere mit einer gesamthaften Würdigung von ökonomischen, bilanziellen, steuerlichen und aufsichtlichen Gesichtspunkten,
— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht von Übertragungswerten der Positionen des Abwicklungsplans hinsichtlich der Kompatibilität mit den Vorschriften der Impaired Asset Communication (IAC) der Europäischen Kommission,
— Risikooffenlegung – das übertragende Unternehmen hat sämtliche ökonomischen Risiken der auf die Abwicklungsanstalt zu übertragenden Risikopositionen und nichtstrategienotwendigen Geschäftsbereiche offenzulegen. Die Offenlegung der Risiken ist auf Vollständigkeit und Plausibilität bzw. Angemessenheit zu prüfen und in Form eines Berichts an die Auftraggeberin zusammenzufassen,
— Beratung der Auftragnehmerin in weiteren betriebswirtschaftlichen Fragen im Kontext der Nachbefüllung der EAA.
Die Leistungen des Loses 1 sind in Anlehnung an die Vorgaben einer prüferischen Durchsicht gemäß den Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu erbringen.
Los 2 – Analyse der Tragfähigkeit von Geschäftsmodellen.
— Prüfung der ökonomischen Tragfähigkeit von einem oder mehreren Geschäftsmodellen. Dies beinhaltet eine Beurteilung der fortzuführenden Geschäftsaktivitäten auf Basis der im Antragsverfahren zur Verfügung gestellten Unterlagen (Beschreibung von Geschäftsmodell, Kapitalausstattung, Planzahlen, strategische Ausrichtung, Wettbewerbsfähigkeit). Die Realisierbarkeit des Geschäftsmodells in seiner strategischen Ausrichtung sowie die Plausibilität der Planzahlen und der Kapitalausstattung und die den Unterlagen zugrundeliegenden Annahmen sind kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört insbesondere die Analyse der ökonomischen Performance über einen mittelfristigen Planungshorizont.
Los 3 – Analyse komplexer Derivateportfolios.
— Analyse und Maßnahmenvorschläge im Zusammenhang mit den transaktionsbedingten Veränderungen in den Derivateportfolios durch Aufspaltung des Antragsstellers auf diverse Einheiten und deren Auswirkungen auf die ökonomische Position der Auftraggeberin und Dokumentation der Ergebnisse in Form eines Berichts,
— Beurteilung von Managementansätzen, Abbaustrategien und Ergebniseffekten für die Abwicklung von komplexen Derivateportfolios des Antragsstellers.
Die hier dargestellten Tätigkeiten beziehen sich grundsätzlich auf einen Antrag zur Durchführung dieser Stabilisierungsmaßnahme. Falls auf Grund der Transaktionsstruktur mehrere Anträge für diese Stabilisierungsmaßnahme bei der Auftraggeberin zu stellen sein werden, so sollen die gesamten Tätigkeiten aller Anträge von dem Bieter erbracht werden, der den Zuschlag für das jeweilige Los erhalten hat. Die Anzahl der Anträge ist abhängig vom weiteren Verkaufsprozess von Teilen der WestLB-Gruppe. Zu erwarten sind nach derzeitigem Kenntnisstand 2 Anträge.
Pro Los wird ein Rahmenvertrag abgeschlossen, der jeweils durch Einzelabrufe bei Vorliegen eines Antrags nach § 8a FMStFG konkretisiert wird. Die Laufzeit der jeweiligen Rahmenverträge wird voraussichtlich ein Jahr betragen.
Die Projektergebnisse und die hierfür genutzten Informationen bzw. Daten sind in geeigneter schriftlicher Form der Auftraggeberin/Auftraggeber zugänglich zu machen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-05 Auftragsbekanntmachung
2012-01-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-10-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung
Postanschrift: Taunusanlage 6
Postleitzahl: 60329
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.fmsa.de 🌏
E-Mail: grundsatzfragen@fmsa.de 📧
Telefon: +49 6923883057 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-05 📅
Einreichungsfrist: 2011-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 193-314862
ABl. S-Ausgabe: 193
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen sind vollständig auf der Homepage der Auftraggeberin/Auftraggeber unter www.fmsa.de unter der Rubrik Ausschreibungen in dem Reiter Service verfügbar. Alternativ können die identischen Unterlagen bei der FMSA elektronisch angefordert werden (grundsatzfragen@fmsa.de).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bieter unterstützt die Auftraggeberin im Rahmen des Antragsprozesses für eine Stabilisierungsmaßnahme in Form einer Nachbefüllung der Ersten Abwicklungsanstalt nach § 8a FMStFG. Dies beinhaltet eine Unterstützung und Beratung bei den Transaktionen aus ökonomischer Sicht. Im einzelnen vergibt die Auftragnehmerin folgende Lose:
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Los 1 – Abwicklungsplanung, Bewertung und Risikooffenlegung.
— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht des im Rahmen des Antragsverfahrens vorgelegten Abwicklungsplans für die nachzubefüllenden Portfolien hinsichtlich der Angemessenheit der Abbaustrategien, der Planungsrechnung (Bilanz, GuV, Liquiditätsrechnung) und weiterer wesentlicher Planungsannahmen zu Kosten, Refinanzierung und Hedging. Darüber hinaus ist insbesondere eine Beurteilung der Risikokennzahlen, der bei deren Ermittlung getroffenen Annahmen und der Einhaltung der in der Eckpunktevereinbarung zur Transformation der WestLB formulierten Restriktionen Gegenstand des Auftrags,
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— Prüfung der vorgesehenen Transferwege für die zu transferierenden Positionen auf die Abwicklungsanstalt im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit dem FMStFG, insbesondere mit einer gesamthaften Würdigung von ökonomischen, bilanziellen, steuerlichen und aufsichtlichen Gesichtspunkten,
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— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht von Übertragungswerten der Positionen des Abwicklungsplans hinsichtlich der Kompatibilität mit den Vorschriften der Impaired Asset Communication (IAC) der Europäischen Kommission,
— Risikooffenlegung – das übertragende Unternehmen hat sämtliche ökonomischen Risiken der auf die Abwicklungsanstalt zu übertragenden Risikopositionen und nichtstrategienotwendigen Geschäftsbereiche offenzulegen. Die Offenlegung der Risiken ist auf Vollständigkeit und Plausibilität bzw. Angemessenheit zu prüfen und in Form eines Berichts an die Auftraggeberin zusammenzufassen,
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— Beratung der Auftragnehmerin in weiteren betriebswirtschaftlichen Fragen im Kontext der Nachbefüllung der EAA.
Die Leistungen des Loses 1 sind in Anlehnung an die Vorgaben einer prüferischen Durchsicht gemäß den Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu erbringen.
Los 2 – Analyse der Tragfähigkeit von Geschäftsmodellen.
— Prüfung der ökonomischen Tragfähigkeit von einem oder mehreren Geschäftsmodellen. Dies beinhaltet eine Beurteilung der fortzuführenden Geschäftsaktivitäten auf Basis der im Antragsverfahren zur Verfügung gestellten Unterlagen (Beschreibung von Geschäftsmodell, Kapitalausstattung, Planzahlen, strategische Ausrichtung, Wettbewerbsfähigkeit). Die Realisierbarkeit des Geschäftsmodells in seiner strategischen Ausrichtung sowie die Plausibilität der Planzahlen und der Kapitalausstattung und die den Unterlagen zugrundeliegenden Annahmen sind kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört insbesondere die Analyse der ökonomischen Performance über einen mittelfristigen Planungshorizont.
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Los 3 – Analyse komplexer Derivateportfolios.
— Analyse und Maßnahmenvorschläge im Zusammenhang mit den transaktionsbedingten Veränderungen in den Derivateportfolios durch Aufspaltung des Antragsstellers auf diverse Einheiten und deren Auswirkungen auf die ökonomische Position der Auftraggeberin und Dokumentation der Ergebnisse in Form eines Berichts,
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— Beurteilung von Managementansätzen, Abbaustrategien und Ergebniseffekten für die Abwicklung von komplexen Derivateportfolios des Antragsstellers.
Die hier dargestellten Tätigkeiten beziehen sich grundsätzlich auf einen Antrag zur Durchführung dieser Stabilisierungsmaßnahme. Falls auf Grund der Transaktionsstruktur mehrere Anträge für diese Stabilisierungsmaßnahme bei der Auftraggeberin zu stellen sein werden, so sollen die gesamten Tätigkeiten aller Anträge von dem Bieter erbracht werden, der den Zuschlag für das jeweilige Los erhalten hat. Die Anzahl der Anträge ist abhängig vom weiteren Verkaufsprozess von Teilen der WestLB-Gruppe. Zu erwarten sind nach derzeitigem Kenntnisstand 2 Anträge.
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Pro Los wird ein Rahmenvertrag abgeschlossen, der jeweils durch Einzelabrufe bei Vorliegen eines Antrags nach § 8a FMStFG konkretisiert wird. Die Laufzeit der jeweiligen Rahmenverträge wird voraussichtlich ein Jahr betragen.
Die Projektergebnisse und die hierfür genutzten Informationen bzw. Daten sind in geeigneter schriftlicher Form der Auftraggeberin/Auftraggeber zugänglich zu machen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Abwicklungsplanung, Bewertung und Risikooffenlegung.
Kurze Beschreibung:
— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht des im Rahmen des Antragsverfahrens vorgelegten Abwicklungsplans für die nachzubefüllenden Portfolien hinsichtlich der Angemessenheit der Abbaustrategien, der Planungsrechnung (Bilanz, GuV, Liquiditätsrechnung) und weiterer wesentlicher Planungsannahmen zu Kosten, Refinanzierung und Hedging. Darüber hinaus ist insbesondere eine Beurteilung der Risikokennzahlen, der bei deren Ermittlung getroffenen Annahmen und der Einhaltung der in der Eckpunktevereinbarung zur Transformation der WestLB formulierten Restriktionen Gegenstand des Auftrags,— Prüfung der vorgesehenen Transferwege für die zu transferierenden Positionen auf die Abwicklungsanstalt im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit dem FMStFG, insbesondere mit einer gesamthaften Würdigung von ökonomischen, bilanziellen, steuerlichen und aufsichtlichen Gesichtspunkten,— Plausibilisierung bzw. prüferische Durchsicht von Übertragungswerten der Positionen des Abwicklungsplans hinsichtlich der Kompatibilität mit den Vorschriften der Impaired Asset Communication (IAC) der Europäischen Kommission,— Risikooffenlegung – das übertragende Unternehmen hat sämtliche ökonomischen Risiken der auf die Abwicklungsanstalt zu übertragenden Risikopositionen und nichtstrategienotwendigen Geschäftsbereiche offenzulegen. Die Offenlegung der Risiken ist auf Vollständigkeit und Plausibilität bzw. Angemessenheit zu prüfen und in Form eines Berichts an die Auftraggeberin/Auftraggeber zusammenzufassen,— Beratung der Auftraggeberin/Auftraggeber in weiteren betriebswirtschaftlichen Fragen im Kontext der Nachbefüllung der EAA,— Die Leistungen dieses Losen sind in Anlehnung an die Vorgaben einer prüferischen Durchsicht gemäß den Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu erbringen.
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— Risikooffenlegung – das übertragende Unternehmen hat sämtliche ökonomischen Risiken der auf die Abwicklungsanstalt zu übertragenden Risikopositionen und nichtstrategienotwendigen Geschäftsbereiche offenzulegen. Die Offenlegung der Risiken ist auf Vollständigkeit und Plausibilität bzw. Angemessenheit zu prüfen und in Form eines Berichts an die Auftraggeberin/Auftraggeber zusammenzufassen,
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— Beratung der Auftraggeberin/Auftraggeber in weiteren betriebswirtschaftlichen Fragen im Kontext der Nachbefüllung der EAA,
— Die Leistungen dieses Losen sind in Anlehnung an die Vorgaben einer prüferischen Durchsicht gemäß den Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu erbringen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Analyse der Tragfähigkeit von Geschäftsmodellen.
Kurze Beschreibung:
Prüfung der ökonomischen Tragfähigkeit von einem oder mehreren Geschäftsmodellen. Dies beinhaltet eine Beurteilung der fortzuführenden Geschäftsaktivitäten auf Basis der im Antragsverfahren zur Verfügung gestellten Unterlagen (Beschreibung von Geschäftsmodell, Kapitalausstattung, Planzahlen, strategische Ausrichtung, Wettbewerbsfähigkeit). Die Realisierbarkeit des Geschäftsmodells in seiner strategischen Ausrichtung sowie die Plausibilität der Planzahlen und der Kapitalausstattung und die den Unterlagen zugrundeliegenden Annahmen sind kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört insbesondere die Analyse der ökonomischen Performance über einen mittelfristigen Planungshorizont.
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Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Analyse komplexer Derivateportfolios.
Kurze Beschreibung:
Analyse und Maßnahmenvorschläge im Zusammenhang mit den transaktionsbedingten Veränderungen in den Derivateportfolios durch Aufspaltung des Antragsstellers auf diverse Einheiten und deren Auswirkungen auf die ökonomische Position der Auftraggeberin/Auftraggeber und Dokumentation der Ergebnisse in Form eines
Berichts.Beurteilung von Managementansätzen, Abbaustrategien und Ergebniseffekten für die Abwicklung von komplexen Derivateportfolios des Antragsstellers.
Berichts.
Beurteilung von Managementansätzen, Abbaustrategien und Ergebniseffekten für die Abwicklung von komplexen Derivateportfolios des Antragsstellers.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt und Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bieters das keine Interessenkonflikte durch Mandate für den WestLB-Konzern bzw. die EAA und eigene Beratungsmandate bei der FMSA vorliegen, insbesondere unter:
— Angabe in Euro über den Anteil am Gesamtumsatz und die Höhe der Umsätze die der Auftragnehmer mit dem WestLB Konzern und der EAA im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr getätigt hat,
— Angabe in Euro über die Höhe der bereits abgerechneten Umsätze sowie einer Beschreibung der Leistungen die der Auftragnehmer mit dem WestLB Konzern und der EAA im laufenden Geschäftsjahr getätigt hat.
Ein Interessenkonflikt liegt vor, falls 5 % des Gesamtumsatzes des Bewerbers in einem der Geschäftsjahre auf Dienstleistungen für die EAA und die WestLB entfallen.
Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A, dass:
— eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht wegen einer der nachfolgend genannten Straftatbestände rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigung im Ausland);
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden;
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden;
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU - Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes;
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder;
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
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— über mein/unser Vermögen kein Insolvenzverfahren und kein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet und keine Eröffnung beantragt oder kein Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde(n),
— ich/wir nachweislich keine schwere Verfehlung begangen habe(n), die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— ich meinen/wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen bin/sind,
— ich/wir im Vergabeverfahren vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf meine/unsere Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben habe(n).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Übergreifende Eignungskriterien:
Nachweis von mindestens drei Referenzen je Los (möglichst unter Angabe der vollständigen Adresse, eines Ansprechpartners und dessen Telefonnummer) bei denen vergleichbare Verträge abgeschlossen wurden. Der Bieter hat die Vergleichbarkeit darzustellen.
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Benennung des Projektleiters und aller einzusetzenden Teammitglieder; jeweils unter Angabe der Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, Ausbildung, allgemeine Berufserfahrung und Dauer der Unternehmenszugehörigkeit.
Eigenerklärug des Bieters ob der Einsatz von Unterauftragnehmern vorgesehen ist.
Fachliche Eignungskriterien je Los:
Los 1:
Nachweisliche Expertise:
— in den Bereichen Geschäfts-/Abwicklungsplanung von Kreditinstituten oder Abwicklungsanstalten, Restrukturierung/Abbau von Risikopositionen und Angabe der relevanten Referenzen in den letzten 24 Monaten,
— hinsichtlich der ökonomischen, bilanziellen, steuerlichen und bankaufsichtlichen Behandlung von Transferwegen für die Übertragung von Positionen und Angabe der relevanten Referenzen (z.B. Transaktionen von Portfolien bzw. Unternehmensbeteiligungen) in den letzten 24 Monaten, insbesondere auch mit dem Schwerpunkt auf Derivateportfolien,
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— hinsichtlich der Methodik und der Kalkulation von Risikokennzahlen für die Kredit- und Marktpreisrisikomessung und Angabe der relevanten Referenzen in den letzten 24 Monaten,
— in der Bewertung von Kredit-, Wertpapierportfolien, Derivaten und Beteiligungen nach unterschiedlichen Bewertungsverfahren und Angabe der relevanten Referenzen in den letzten 24 Monaten.
Los 2:
Nachweisliche Expertise.
— in der Bewertung von Geschäftsmodellen von Kreditinstituten bzw. Dienstleistern mit banknahen Tätigkeiten in den letzten 36 Monaten, insbesondere der Verifizierung von Kosten- und Ertragsplanungen,
— in der Modellierung von Business Plänen für Dienstleister mit banknahen Tätigkeiten in den letzten 36 Monaten insbesondere hinsichtlich Plan-GuVen, -Bilanzen und Eigenkapitalausstattung.
Los 3:
— der eingesetzten Mitarbeiter über praktische Expertise in den relevanten Bereichen (z.B. Handel oder Treasury) einer Großbank (> 100 000 000 000 EUR Bilanzvolumen). Dies kann z.B. durch Händlerzulassungen bzw. Beschreibung der jeweiligen Positionsverantwortung oder vergleichbare Erfahrungen hinsichtlich derivativer Produkte nachgewiesen werden,
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— des Bieters hinsichtlich Handelsstrategien und dem Management von Derivateportfolien.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen, deren Bestehen der Auftraggeberin nachzuweisen ist. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag mindestens Versicherungsschutz in Höhe von 2 500 000,00 EUR besteht.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftragnehmer hat wöchentlich eine Tätigkeitsübersicht zu erstellen, in welcher für jeden eingesetzten Mitarbeiter der Zeitaufwand pro Tag mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen dargestellt ist. Auf Grundlage dieser Tätigkeitsübersicht wird der Auftragnehmer die Prüfungs- bzw. Beratungsleistungen quartalsweise abrechnen. Die Vergütung ist fällig und zahlbar mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen. Die Auftraggeberin ist berechtigt, die Zahlung zu verweigern, solange ihm die wöchentlichen Tätigkeitsübersichten nicht zeitnah vollständig vorliegen oder der abgerechnete Zeitaufwand von dem in den Tätigkeitsübersichten dargestellten Zeitaufwand abweicht.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung der an einer Bietergemeinschaft Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-01-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dominic Hepp
Internetadresse: www.fmsa.de 🌏
Name: Bundesanstalt für Finanzmarktstabislierung
Fax: +49 699566509090 📠
URL der Dokumente: www.fmsa.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes, Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Es gilt eine Frist von 15 Kalendertagen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB.
Quelle: OJS 2011/S 193-314862 (2011-10-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-01-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 13-020312
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 193-314862
ABl. S-Ausgabe: 13

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Angebotsvergleichspreis (50)
2. Qualität der Projektskizze (40)
3. Zeitliche Flexibilität (10)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-20 📅
Name: PricewatherhouseCoopers AG
Postort: Frankfurt
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-24 📅
Name: Deloitte & Touche GmbH
Postort: Düsseldorf

3️⃣
Name: PricewaterhouseCoopers AG
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
6
Quelle: OJS 2012/S 013-020312 (2012-01-18)