Beschaffung einer Standardsoftware Wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit sowie zugehörige Softwarepflege- und Schulungsleistungen (SoJA)

Landeshauptstadt München Direktorium Hauptabteilung III Informationstechnologie, GB IT-Strategie, Sachgebiet 3, Vergabestelle 3

Die 3 Professionen Bezirkssozialarbeit (BSA), Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) und Vermittlungsstelle (VMS = Sozialpädagogischer Fachdienst zur Vermittlung / Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Hilfen zur Erziehung) sowie der Bereich Controlling nutzen ein gemeinsames Verfahren im Zuge der Planung, Leistungserbringung, Analyse und Steuerung städtischer Produkte. Um eine Mehrfacherfassung von Daten zu vermeiden, ist die Bildung eines gemeinsam genutzten Gesamtdatenbestands im Sozialreferat sinnvoll. Jede Profession kann auf die Daten zurückgreifen und diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben fort schreiben. Der größte Teil der Fälle umfasst den Bereich der Jugendhilfe.
Darüber hinaus ist die Bezirkssozialarbeit der Landeshauptstadt München auch in den Bereichen Erwachsenenhilfe und Wohnen tätig. In diesen beiden Bereichen gibt es keine Berührungspunkte mit Vermittlungsstelle und Wirtschaftlicher Jugendhilfe.
Durch die Schaffung eines zentralen Datenbestands können verschiedene Stellen die gewünschten Statistiken und Auswertungen aus dem System abrufen.
Die Landeshauptstadt München strebt vorrangig ein Webverfahren an. Das Verfahren soll durch administrative Maßnahmen - etwa zur Erweiterung um Datenfelder – flexibel anpassbar sein. Erwartet wird ein stabiles Softwaresystem, welches zudem ein hohes Maß an Release-Sicherheit aufweist. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass für die LHM individuell ausgestaltete Programmfunktionalitäten beim Wechsel auf neue Programmstände (z.B. Updates, Versionen) stets erhalten bleiben.
Insgesamt werden ca. 830 Beschäftigte mit dem System arbeiten.
Es sollen folgende Hauptziele erreicht werden:
1. die 3 Fachlichkeiten BSA, VMS und WJH nutzen gemeinsam ein am Markt bewährtes Fachverfahren.
2. das Fachverfahren erleichtert die Abwicklung der Falldokumentation und des Schriftverkehrs der Arbeitsbereiche Jugendhilfe, Erwachsenenhilfe und Wohnen.
3. mit dem Fachverfahren können Jugendhilfeleistungen berechnet werden
4. mit dem Fachverfahren können Jugendhilfeleistungen ausgezahlt sowie Ausgaben und Einnahmen verwaltet werden.
5. Daten für regionalisierte, produktbezogene u.a. Statistiken und Auswertungen fallen im Rahmen der Fallbearbeitung an.
6. das Fachverfahren stellt Standardauswertungen und Daten für externe Auswertungen zur Verfügung.
Die angebotene Lösung muss kompatibel mit den geltenden technischen Rahmenbedingungen bei der LHM sein.
Das Verfahren steht mittelfristig als mit LiMux (LINUX-Version der Landeshauptstadt München) kompatible Lösung (Webverfahren) zur Verfügung. Gefordert wird insoweit ein Fachverfahren mit Webfrontend; die aktuell gebräuchlichen Browser müssen unterstützt werden. Derzeit sind folgende Rahmenbedingungen für den Einsatz von Fachanwendungen festgelegt: Alle Funktionen sollen auch ohne Verwendung aktiver Komponenten wie z.B. JavaScript auf dem Client ausführbar sein; am Client erfolgt keine Datenhaltung. Die Kommunikation erfolgt über das http-Protokoll. Bei der LHM wird aktuell Firefox 3.x eingesetzt.
Die technischen Rahmenbedingungen können sich im Verlauf des Verfahrens ändern.
Es ist vorgesehen, das Projekt in 2 Phasen abzuwickeln. In Phase 1 ist zunächst der Bereich Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) einschließlich Controlling zu implementieren. Nach zirka einem Jahr erfolgt die Implementierung der Bereiche Bezirkssozialarbeit (BSA) sowie Vermittlungsstelle (VMS).
In der ersten Phase sind 200 Beschäftigte, insbesondere der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, mit der Software auszustatten.
Gegenstand der Leistung:
1. Lieferung des Systems als Standardsoftware und Übertragung von entsprechenden Nutzungsrechten (Lizenzen); (Phase 1 und 2).
2. Anpassung des Systems an das Umfeld des Sozialreferats, Konfiguration des Systems in Kenntnis des Umfelds sowie Inbetriebnahme in der Effektivumgebung; (Phase 1 und 2).
3. Bereitstellung der Schriftgutunterstützung (z.B.: Übernahme von Fall- und Sachbearbeiterdaten in die entsprechenden Formularfelder); (Phase 1 und 2).
4. Installation und Inbetriebnahme des Systems auf dem Testserver; (Phase 1 und 2).
5. Herstellung der geforderten Schnittstellenanbindungen.
a. Directory-Service wie LDAP; (Phase 1);
b. Einrichtungs-/ Angebotsdatenbank (Eigenentwicklung des Sozialreferats); (Phase 1);
c. zu SAP für Ausgaben bzw. Auszahlungen (SAP-Modul ERP und vorgeschaltetes Geschäftspartnermanagement); (Phase 1);
d. zu SAP für Einnahmen (SAP-Modul PSCD und vorgeschaltetes Geschäftspartnermanagement); (Phase 1);
e. zu der vorhandenen Webanwendung „Qualitätssicherung in Gefährdungsfällen, Hilfeplan und soz. Diagnose“ (Eigenentwicklung der LHM für das Sozialreferat); (Phase 2);
6. Einrichtung eines Hintergrundverfahrens (administrative Funktionen) sowie Beratung und Unterstützung hierzu; (Phase 1 und 2).
7. Lieferung einer umfassenden Verfahrensdokumentation mit Bekanntgabe der Datensatzbeschreibung (Benennung der Datenfelder) an das Sozialreferat; (Phase 1 und 2).
8. Schulung des Testpersonals und / oder der als Multiplikatoren sowie zur Betreuung des Hintergrundverfahrens und zur Auswertung vorgesehenen Beschäftigten; (Phase 1 und 2).
9. Bereitstellung als LiMux-kompatible Lösung (z.B. Webverfahren - vgl. oben); (Phase 1 und 2).
10. Erbringung von Pflegeleistungen (bis zu 60 Monate nach Abnahme).
Im Verlauf des Vergabeverfahrens präsentieren die Bieter voraussichtlich im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung wesentliche Funktionalitäten des vorhandenen Produktes und bearbeiten Fallkonstellationen aus der Praxis. Die Ergebnisse fließen neben dem schriftlichen Angebot in die Bewertung der Leistung ein.
Hinweis:
Die Ausprägung und Details der Leistungserbringung sowie die Verteilung der Leistungen auf die Phasen sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Einzelne Leistungspunkte können im Zuge der Verhandlungen angepasst werden und ggf. auch entfallen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-05-04 Auftragsbekanntmachung
2012-06-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-05-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltungssoftwarepaket
Menge oder Umfang:
Ausstattung von insgesamt ca. 830 Beschäftigten mit Lizenzen bzw. davon ca. 65 % parallel am System arbeitende Beschäftigte für entsprechende dynamische Lizenzmodelle ("floating" / "concurrent" licences); Das Lizenzierungsmodell ist Gegenstand der Verhandlungen.Bezüglich der Gesamtangebotskosten für alle Leistungen über alle Phasen hinweg (inklusive der sechzigmonatigen Pflegeleistungen) ist bezogen auf den Gegenstand der Leistung gemäß II.1.5 (Ziffer 1. bis 10) eine haushaltstechnische Obergrenze in Höhe von 1 725 260 EUR inkl. Umsatzsteuer vorgesehen.Weiterhin besteht für die Phase 1 einschließlich der zwölfmonatigen Pflegeleistungen eine haushaltstechnische Obergrenze in Höhe von 1 207 682 EUR inkl. Umsatzsteuer.In Ausnahmefällen können diese Obergrenzen angepasst werden.Innerhalb dieses Kostenrahmens soll eine Lösung beschafft werden, welche die Mindestanforderungen erfüllt. Die Ausrichtung auf die Mindestanforderungen findet im Preismodell Niederschlag.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltungssoftwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Marienplatz 8
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de 🌏
E-Mail: vergabestelle3@muenchen.de 📧
Telefon: +49 89233-22987 📞
Fax: +49 89233-25415 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-04 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 89-145327
ABl. S-Ausgabe: 89
Zusätzliche Informationen
1. Es handelt sich bei dem vorliegenden Vergabeverfahren um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Interessierte Unternehmen müssen daher zunächst einen Teilnahmeantrag einreichen, anhand dessen die Eignung der Bewerber geprüft wird. Erst danach werden mehrere, nicht notwendig alle, geeigneten Bieter unter Übersendung der Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Der Teilnahmeantrag ist in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem folgenden Hinweis zu versehen: "Teilnahmeantrag, AZ: 10/027/08 2000062705-2 - nicht von der Poststelle zu öffnen!". Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu übersenden. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden. 2. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu gliedern: A) kurze Managementzusammenfassung; B) Erläuterung der Bewerberkonstellation, Angabe des Antragstellers sowie der sonstigen beteiligten Unternehmen; C) Angaben und Erklärungen zu III.2.1) sowie III.1.3); D) Angaben und Erklärungen zu III.2.2); E) Angaben und Erklärungen zu III.2.3); F) Ausgefüllte Formulare, zu III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie III.1.3) als Anlagen, soweit gefordert; G) Etwaige sonstige Anlagen; H) Datum und Unterschrift. 3. Sollte ein Bewerber einen Teilnahmeantrag sowohl als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft als auch als Einzelbewerber stellen, so hat er schriftlich nachvollziehbar darzulegen, warum hierdurch nicht gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs verstoßen wird. Erfolgt ein solcher Nachweis nicht, so werden der betreffende Bewerber und die Bewerbergemeinschaft von dem Verfahren ausgeschlossen. Denn ein solches Verhalten ist als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede zu werten und führt gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. f VOL/A zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bewerber an verschiedenen Bewerbergemeinschaften beteiligt. 4. Zu verwendende Formulare stehen im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit und sind dort zu beziehen. 5. Für den Teilnahmeantrag sind an den vorgesehenen Stellen ausschließlich die vorgesehenen Formulare in unveränderter Form zu verwenden. 6. Bewerben sich mehr als vier geeignete Unternehmen bzw. Bewerber-/Bietergemeinschaften um die Teilnahme, so wird die Auswahl unter Berücksichtigung in IV 1.2) beschriebenen Regelung getroffen. 7. Die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die den Vorgaben aus dieser Bekanntmachung sowie aus den Formularen nicht entsprechen bzw. diese ändern, auszuschließen. 8. Für eingereichte Unterlagen sowie entstandene Aufwände im Rahmen eines Teilnahmeantrags/-wettbewerbes erfolgt keine Kostenerstattung. 9. Änderungen der Angaben aus dem Teilnahmeantrag im Rahmen des später folgenden Angebotes sind grundsätzlich nicht zulässig, soweit sich aus den Vergabeunterlagen nichts anderes ergibt. Ausnahmsweise kann die Vergabestelle dies genehmigen. Bei einem genehmigungsbedürftigen Austausch von Personen, die im Teilnahmeantrag aufgeführt sind, müssen die im Angebot als Ersatz aufgeführten Personen mindestens die Qualifikationen aufweisen, wie sie sich aus den zum Teilnahmeantrag eingereichten Personalprofilen ergeben. 10. Werden etwaig benötigte Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Staates abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen. Bestätigungen in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. 11. Die Vergabestelle behält sich vor, im Falle von unvollständigen oder mangelhaften Unterlagen die Bewerber unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes innerhalb einer angemessenen Frist zur Nachreichung entsprechender Unterlagen aufzufordern. 12. Hinweis zu Ziffer IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Der Beschaffungsvorgang ist mit der Vergabekanntmachung 2009/S 250-360330 vom 29.12.2009 sowie der Berichtigungsbekanntmachung 2010/S 11-012375 vom 16.1.2010 früher bekannt gemacht worden. Das damalige Verfahren ist mit der Aufhebungsbekanntmachung 2010/S 108-163054 vom 5.6.2010 ohne Auftragsvergabe beendet worden. Der Auftrag wird nun in modifizierter Form erneut bekannt gemacht. Modifizierungen finden sich unter anderem auch hinsichtlich der Eignungsanforderungen in den Ziffern III.2.1) bis III.2.3). 13. Der Leistung wird ein EVB-IT Systemvertrag (Werkvertrag) zugrunde gelegt, weil entsprechend hohe Werkleistungsanteile enthalten sind sowie die Integrations- und Anpassungsleistungen für den Auftrag als essentiell erachtet werden. 14. Wichtige Hinweise: Zusätzliche Unterlagen: Formulare werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, "Aktuelle Ausschreibungen" zum Download zur Verfügung gestellt (siehe oben). Inhalt des Teilnahmeantrages: Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben dieser Bekanntmachung entsprechen. Die Vergabestelle kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen. Rückfragen: Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1) zu richten. Form: Bei Abweichungen von den Formvorgaben kann die Vergabestelle die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die 3 Professionen Bezirkssozialarbeit (BSA), Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) und Vermittlungsstelle (VMS = Sozialpädagogischer Fachdienst zur Vermittlung / Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Hilfen zur Erziehung) sowie der Bereich Controlling nutzen ein gemeinsames Verfahren im Zuge der Planung, Leistungserbringung, Analyse und Steuerung städtischer Produkte. Um eine Mehrfacherfassung von Daten zu vermeiden, ist die Bildung eines gemeinsam genutzten Gesamtdatenbestands im Sozialreferat sinnvoll. Jede Profession kann auf die Daten zurückgreifen und diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben fort schreiben. Der größte Teil der Fälle umfasst den Bereich der Jugendhilfe.
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Darüber hinaus ist die Bezirkssozialarbeit der Landeshauptstadt München auch in den Bereichen Erwachsenenhilfe und Wohnen tätig. In diesen beiden Bereichen gibt es keine Berührungspunkte mit Vermittlungsstelle und Wirtschaftlicher Jugendhilfe.
Durch die Schaffung eines zentralen Datenbestands können verschiedene Stellen die gewünschten Statistiken und Auswertungen aus dem System abrufen.
Die Landeshauptstadt München strebt vorrangig ein Webverfahren an. Das Verfahren soll durch administrative Maßnahmen - etwa zur Erweiterung um Datenfelder – flexibel anpassbar sein. Erwartet wird ein stabiles Softwaresystem, welches zudem ein hohes Maß an Release-Sicherheit aufweist. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass für die LHM individuell ausgestaltete Programmfunktionalitäten beim Wechsel auf neue Programmstände (z.B. Updates, Versionen) stets erhalten bleiben.
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Insgesamt werden ca. 830 Beschäftigte mit dem System arbeiten.
Es sollen folgende Hauptziele erreicht werden:
1. die 3 Fachlichkeiten BSA, VMS und WJH nutzen gemeinsam ein am Markt bewährtes Fachverfahren.
2. das Fachverfahren erleichtert die Abwicklung der Falldokumentation und des Schriftverkehrs der Arbeitsbereiche Jugendhilfe, Erwachsenenhilfe und Wohnen.
3. mit dem Fachverfahren können Jugendhilfeleistungen berechnet werden
4. mit dem Fachverfahren können Jugendhilfeleistungen ausgezahlt sowie Ausgaben und Einnahmen verwaltet werden.
5. Daten für regionalisierte, produktbezogene u.a. Statistiken und Auswertungen fallen im Rahmen der Fallbearbeitung an.
6. das Fachverfahren stellt Standardauswertungen und Daten für externe Auswertungen zur Verfügung.
Die angebotene Lösung muss kompatibel mit den geltenden technischen Rahmenbedingungen bei der LHM sein.
Das Verfahren steht mittelfristig als mit LiMux (LINUX-Version der Landeshauptstadt München) kompatible Lösung (Webverfahren) zur Verfügung. Gefordert wird insoweit ein Fachverfahren mit Webfrontend; die aktuell gebräuchlichen Browser müssen unterstützt werden. Derzeit sind folgende Rahmenbedingungen für den Einsatz von Fachanwendungen festgelegt: Alle Funktionen sollen auch ohne Verwendung aktiver Komponenten wie z.B. JavaScript auf dem Client ausführbar sein; am Client erfolgt keine Datenhaltung. Die Kommunikation erfolgt über das http-Protokoll. Bei der LHM wird aktuell Firefox 3.x eingesetzt.
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Die technischen Rahmenbedingungen können sich im Verlauf des Verfahrens ändern.
Es ist vorgesehen, das Projekt in 2 Phasen abzuwickeln. In Phase 1 ist zunächst der Bereich Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) einschließlich Controlling zu implementieren. Nach zirka einem Jahr erfolgt die Implementierung der Bereiche Bezirkssozialarbeit (BSA) sowie Vermittlungsstelle (VMS).
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In der ersten Phase sind 200 Beschäftigte, insbesondere der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, mit der Software auszustatten.
Gegenstand der Leistung:
1. Lieferung des Systems als Standardsoftware und Übertragung von entsprechenden Nutzungsrechten (Lizenzen); (Phase 1 und 2).
2. Anpassung des Systems an das Umfeld des Sozialreferats, Konfiguration des Systems in Kenntnis des Umfelds sowie Inbetriebnahme in der Effektivumgebung; (Phase 1 und 2).
3. Bereitstellung der Schriftgutunterstützung (z.B.: Übernahme von Fall- und Sachbearbeiterdaten in die entsprechenden Formularfelder); (Phase 1 und 2).
4. Installation und Inbetriebnahme des Systems auf dem Testserver; (Phase 1 und 2).
5. Herstellung der geforderten Schnittstellenanbindungen.
a. Directory-Service wie LDAP; (Phase 1);
b. Einrichtungs-/ Angebotsdatenbank (Eigenentwicklung des Sozialreferats); (Phase 1);
c. zu SAP für Ausgaben bzw. Auszahlungen (SAP-Modul ERP und vorgeschaltetes Geschäftspartnermanagement); (Phase 1);
d. zu SAP für Einnahmen (SAP-Modul PSCD und vorgeschaltetes Geschäftspartnermanagement); (Phase 1);
e. zu der vorhandenen Webanwendung „Qualitätssicherung in Gefährdungsfällen, Hilfeplan und soz. Diagnose“ (Eigenentwicklung der LHM für das Sozialreferat); (Phase 2);
6. Einrichtung eines Hintergrundverfahrens (administrative Funktionen) sowie Beratung und Unterstützung hierzu; (Phase 1 und 2).
7. Lieferung einer umfassenden Verfahrensdokumentation mit Bekanntgabe der Datensatzbeschreibung (Benennung der Datenfelder) an das Sozialreferat; (Phase 1 und 2).
8. Schulung des Testpersonals und / oder der als Multiplikatoren sowie zur Betreuung des Hintergrundverfahrens und zur Auswertung vorgesehenen Beschäftigten; (Phase 1 und 2).
9. Bereitstellung als LiMux-kompatible Lösung (z.B. Webverfahren - vgl. oben); (Phase 1 und 2).
10. Erbringung von Pflegeleistungen (bis zu 60 Monate nach Abnahme).
Im Verlauf des Vergabeverfahrens präsentieren die Bieter voraussichtlich im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung wesentliche Funktionalitäten des vorhandenen Produktes und bearbeiten Fallkonstellationen aus der Praxis. Die Ergebnisse fließen neben dem schriftlichen Angebot in die Bewertung der Leistung ein.
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Hinweis:
Die Ausprägung und Details der Leistungserbringung sowie die Verteilung der Leistungen auf die Phasen sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Einzelne Leistungspunkte können im Zuge der Verhandlungen angepasst werden und ggf. auch entfallen.
Menge oder Umfang:
Ausstattung von insgesamt ca. 830 Beschäftigten mit Lizenzen bzw. davon ca. 65 % parallel am System arbeitende Beschäftigte für entsprechende dynamische Lizenzmodelle ("floating" / "concurrent" licences); Das Lizenzierungsmodell ist Gegenstand der Verhandlungen.
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Bezüglich der Gesamtangebotskosten für alle Leistungen über alle Phasen hinweg (inklusive der sechzigmonatigen Pflegeleistungen) ist bezogen auf den Gegenstand der Leistung gemäß II.1.5 (Ziffer 1. bis 10) eine haushaltstechnische Obergrenze in Höhe von 1 725 260 EUR inkl. Umsatzsteuer vorgesehen.
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Weiterhin besteht für die Phase 1 einschließlich der zwölfmonatigen Pflegeleistungen eine haushaltstechnische Obergrenze in Höhe von 1 207 682 EUR inkl. Umsatzsteuer.
In Ausnahmefällen können diese Obergrenzen angepasst werden.
Innerhalb dieses Kostenrahmens soll eine Lösung beschafft werden, welche die Mindestanforderungen erfüllt. Die Ausrichtung auf die Mindestanforderungen findet im Preismodell Niederschlag.
Beschreibung der Optionen:
Folgende Leistungen sind als Optionen vorgesehen:
1. Herstellung einer abholenden Schnittstelle zum Einwohnermeldesystem (EWO) der Landeshauptstadt München.
2. Herstellung einer Schnittstelle zur Münchner Straßendatenbank (GeoInfo).
3. Für Ausgaben bzw. Auszahlungen ist bei Bedarf von Seiten der LHM als Zwischenlösung zunächst eine Zahlbarmachung im Wege des Datenträgeraustauschs (Format MT940) zu realisieren (die SAP-Anbindung gemäß II.1.5) Nummer 5. c) hat dann zu einem späteren Zeitpunkt zu erfolgen).
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4. Bereitstellung einer werkzeugbasierten Testunterstützung im Rahmen der Abnahme.
5. Programmierleistungen zur Weiterentwicklung des Programms (nach Bedarf).
6. Bereitstellung von Testdaten im Rahmen der Abnahme.
7. Installation und Inbetriebnahme des Systems als Schulungssystem.
8. Beratung und Unterstützung bei Test, Einführung und Betrieb.
9. Zusätzliche Schulungen.
Hinweis:
Die Ausprägung und Details der optionalen Leistungserbringung sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Einzelne Leistungspunkte können im Zuge der Verhandlungen angepasst werden und ggf. auch entfallen. Es kann im Ausnahmefall auch zu einer Verlagerung zwischen Hauptleistungen und Optionen kommen.
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Dauer: 60 Monate
Referenznummer: 10/027/08 2000062705-2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtgebiet München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Darstellung des Bewerbers und ggf. der vorgesehenen Nachunternehmer mit den Geschäftsbereichen und Tätigkeitsfeldern des Unternehmens, insbesondere Unternehmensgröße, Datum der Unternehmensgründung, Hauptsitz des Unternehmens sowie weitere Unternehmensstandorte jeweils unter Nennung der Anzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter.
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b) Einreichen einer Erklärung, dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Organisationen, die aufgrund ihrer Rechtsform keine Berufs- oder Handelsregistereintragung vornehmen können (z.B. Anstalten des öffentlichen Rechts), führen stattdessen die Grundlagen Ihrer Rechtsfähigkeit aus (z.B. Erläuterung zur Satzung einer Anstalt des öffentlichen Rechts).
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c) Bewerber, die Leistungen nicht selbst erbringen, haben den Umfang des beabsichtigten Nachunternehmereinsatzes sowie die Nachunternehmer für den jeweiligen Bereich genau zu benennen, soweit der Bewerber bei den Angaben zur Eignung (III.2.1 bis III.2.3) auf solche Nachunternehmer zurückgreift.
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d) Dem Teilnahmeantrag sind unterschriebene Erklärungen sämtlicher benannter Nachunternehmer im Original beizufügen, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf die Ressourcen der Nachunternehmer vollumfänglich zugreifen kann.
e) Die Bewerber haben für die genannten Nachunternehmer die unter III.2.2) – III. 2.3) geforderten Angaben / Erklärungen für den jeweiligen Auftragsteil des Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizulegen.
Die zu III.2.1) geforderten Angaben / Erklärungen sind in jedem Fall für jeden Nachunternehmer einzureichen.
f) Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft dem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen.
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Die vorbeschriebene Erklärung ist von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
g) Mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Auch diese Erklärung ist von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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h) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben in dem Teilnahmeantrag die Leistungsteile zu bezeichnen, die von den jeweiligen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft erbracht werden sollen.
i) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben für jedes Mitglied die unter III.2.2) - III.2.3) geforderten Angaben / Erklärungen einzureichen, es sei denn für ein einzelnes Mitglied ist eine geforderte Angabe / Erklärung aufgrund des von diesem Mitglied übernommenen Leistungsteils offensichtlich für die Beurteilung der Eignung nicht erforderlich. Die zu III.2.1) geforderten Angaben / Erklärungen sind in jedem Fall für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaften einzureichen.
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j) Erklärung, dass das Unternehmen regelmäßig Steuern und Abgaben zahlt.
k) Erklärung, dass das Unternehmen regelmäßig Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung zahlt.
l) Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzantrag gestellt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
m) Im Original unterschriebene Eigenerklärung, wonach bei dem Bewerber keiner der in § 6 EG Abs. 6 VOL/A aufgeführten Tatbestände erfüllt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Angaben / Erklärungen stellen keine Mindeststandards dar, sofern nicht explizit ein Mindeststandard gefordert wird. Der Grad der Eignung der Bewerber wird auf Grundlage der nachfolgend geforderten Angaben / Erklärungen bestimmt. Eine angegebene Höchstzahl der jeweiligen Angaben / Erklärungen ist zu berücksichtigen. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben für jedes Mitglied die geforderten Angaben / Erklärungen einzureichen, es sei denn für ein einzelnes Mitglied ist eine geforderte Angabe / Erklärung aufgrund des von diesem Mitglied übernommenen Leistungsteils offensichtlich für die Beurteilung der Eignung nicht erforderlich. Die Bewerber haben für die genannten Nachunternehmer die geforderten Angaben / Erklärungen für den jeweiligen Auftragsteil des Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizulegen. Angaben / Erklärungen müssen vollständig sein.
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a)
Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 2 Geschäftsjahren (pro Jahr). Gefordert wird ein durchschnittlicher Jahresmindestumsatz in Höhe von 750 000 EUR exkl. Umsatzsteuer (= Mindeststandard). [Gewicht = 25 Gewichtungspunkte].
b)
Umsatz im unter Ziffer II.1.5 geforderten Leistungsspektrum (Entwicklung, Lizenzierung sowie Pflege von Standardsoftware im Bereich kommunaler sozialer Arbeit und Jugendhilfe der öffentlichen Hand) in den letzten 2 Geschäftsjahren (pro Jahr). Gefordert wird ein durchschnittlicher Jahresmindestumsatz in Höhe von 200 000 EUR exkl. Umsatzsteuer (= Mindeststandard). [Gewicht = 25 Gewichtungspunkte].
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c)
Aufstellung der für das Unternehmen bestehenden Versicherungen unter Nennung der Versicherungssummen.
d)
Erklärung bezüglich einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden und Erklärung bezüglich der Leistung von Beiträgen; wahlweise Ausführungen bezüglich einer entsprechenden Versicherungszusage durch ein Versicherungsunternehmen; die Versicherungsbeiträge müssen zur Zuschlagserteilung geleistet sein.
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e)
Erklärung der Bereitschaft zur Quellcodehinterlegung.
Mindeststandards:
Mindeststandards bestehen, soweit dies bei den Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vermerkt ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Angaben / Erklärungen stellen keine Mindeststandards dar, sofern nicht explizit ein Mindeststandard gefordert wird. Der Grad der Eignung der Bewerber wird auf Grundlage der nachfolgend geforderten Angaben / Erklärungen bestimmt. Eine angegebene Höchstzahl der jeweiligen Angaben / Erklärungen ist zu berücksichtigen. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben für jedes Mitglied die geforderten Angaben / Erklärungen einzureichen, es sei denn für ein einzelnes Mitglied ist eine geforderte Angabe / Erklärung aufgrund des von diesem Mitglied übernommenen Leistungsteils offensichtlich für die Beurteilung der Eignung nicht erforderlich. Die Bewerber haben für die genannten Nachunternehmer die geforderten Angaben / Erklärungen für den jeweiligen Auftragsteil des Nachunternehmers dem Teilnahmeantrag beizulegen. Angaben / Erklärungen müssen vollständig sein. Formulare sind - soweit dies vermerkt ist - zu verwenden.
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a)
Angaben zur Anzahl der jeweils in den Jahren 2009 – 2010 festangestellten vollzeitbeschäftigten IT-Beschäftigten, die das in Ziffer II.1.5 geforderte Leistungsspektrum (Entwicklung, Lizenzierung sowie Pflege von Standardsoftware im Bereich kommunaler sozialer Arbeit und Jugendhilfe der öffentlichen Hand) ganz oder teilweise abdecken könnten. Erwartet wird, dass durchschnittlich mindestens 10 Personen in den letzten 2 Jahren hierzu beschäftigt wurden (= Mindeststandard).
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[Gewicht = 25 Gewichtungspunkte].
b)
Angaben zur Anzahl der jeweils in den Jahren 2009 – 2010 festangestellten vollzeitbeschäftigten Softwareentwickler, die das in Ziffer II.1.5 geforderte Leistungsspektrum (Entwicklung, Lizenzierung sowie Pflege von Standardsoftware im Bereich kommunaler sozialer Arbeit und Jugendhilfe der öffentlichen Hand) ganz oder teilweise abdecken könnten. Erwartet wird, dass durchschnittlich mindestens 5 Personen in den letzten 2 Jahren hierzu beschäftigt wurden. (= Mindeststandard).
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[Gewicht = 30 Gewichtungspunkte].
c)
Angaben zur Anzahl der jeweils in den Jahren 2009 – 2010 festangestellten vollzeitbeschäftigten IT-Projektleiter, die das in Ziffer II.1.5 geforderte Leistungsspektrum (Entwicklung, Lizenzierung sowie Pflege von Standardsoftware im Bereich sozialer Jugendhilfe) ganz oder teilweise abdecken könnten. Erwartet wird, dass durchschnittlich mindestens 2 Personen in den letzten 2 Jahren hierzu beschäftigt wurden (= Mindeststandard). [Gewicht = 25 Gewichtungspunkte].
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d)
Angaben zu 2 einschlägigen, vergleichbaren Referenzen für Projekte zur Ausstattung öffentlicher Auftraggeber mit Standardsoftware im Bereich kommunaler sozialer Arbeit und Jugendhilfe der öffentlichen Hand. Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Die Darstellung der Referenzen muss anhand des Formulares I erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Referenzprofile zu deutschen Großstädten oder vergleichbaren kommunalen Verbänden im integrierten Betrieb (mehr als 100 000 Einwohner), bei denen die Standardsoftware produktiv im Einsatz ist; davon mindestens eine Referenz als Installation mit mehr als 100 Endanwendern im Echtbetrieb (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Referenzprofile eingereicht, so werden nur die 2 aktuellsten gewertet. [Gewicht = 250 Gewichtungspunkte].
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e)
Angaben zur Begründung der Fachkunde von 2 Personen, die im Auftragsfall die Projektleitung (Projektmanagement) durchführen könnten (Kompetenzbereich 1 = K1). Die Darstellung der Fachkunde muss anhand des Formulares II erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten beiden Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 50 Gewichtungspunkte].
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f)
Angaben zur Begründung der Fachkunde von 2 Personen, die im Auftragsfall das Anforderungsmanagement mit dem Auftraggeber sowie Modellierung / Softwaredesign und Erstellung des Pflichtenheftes durchführen könnten (Kompetenzbereich 2 = K2). Die Darstellung der Fachkunde muss anhand des Formulares II erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten beiden Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 100 Gewichtungspunkte].
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g)
Angaben zur Begründung der Fachkunde je einer Person mit vertieften Kenntnissen einerseits im Bereich sozialer Arbeit (Person 1) und andererseits im Bereich Jugendhilfe-Verwaltung (Person 2), die im Auftragsfall die fachliche Steuerung der Weiterentwicklung steuern könnten (Kompetenzbereich 3 = K3). Die Darstellung der Fachkunde muss anhand des Formulares II erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten 2 Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 100 Gewichtungspunkte].
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h)
Angaben zur Begründung der Fachkunde von 2 Personen mit vertieften Kenntnissen zu Softwaremodulen für den Finanzsektor der Firma SAP, die im Auftragsfall zur Herstellung von Schnittstellen zu den genannten Softwaremodulen beraten und unterstützen könnten (Kompetenzbereich 4 = K4). Die Darstellung der Fachkunde muss anhand eines Formulares erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten 2 Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 70 Gewichtungspunkte].
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i)
Angaben zur Begründung der Fachkunde von 2 Personen mit Kenntnissen zu SLES 8 – 10 und/oder OEL und/oder in Solaris 9 – 10 unter x86 sowie zu Support und Entwicklung im Datenbankmanagementsystem Oracle oder vergleichbare ANSI-SQL-Datenbank-Kenntnisse im Zusammenhang mit Datenbank- und Web- Applikationssystemen (Kompetenzbereich 5 = K5) und zu mehrjährigen Erfahrungen im Behördenbereich, zu Erfahrungen im First und Second Level Support, zur Fähigkeit zur Erstellung aussagekräftiger Dokumentationen, zur Kommunikationsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Kunden. Die Darstellung der Fachkunde muss anhand des Formulares II erfolgen, das im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit steht. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten 2 Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 50 Gewichtungspunkte].
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j)
Angaben zur Begründung der Fachkunde von 2 Personen mit Kenntnissen zu SLES 8 – 10 und/oder OEL und/ oder in Solaris 9 – 10 unter x86 sowie zu Virtualisierung und Hochverfügbarkeit im Zusammenhang mit Datenbank- und Web- Applikationssystemen (Kompetenzbereich 6 = K6) und zu mehrjährigen Erfahrungen im Behördenbereich, zu Erfahrungen im First und Second Level Support, zur Fähigkeit zur Erstellung aussagekräftiger Dokumentationen, zur Kommunikationsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Kunden. Erwartet werden 2 vollständige Mitarbeiterprofile (= Mindeststandard). Werden mehr als 2 Mitarbeiterprofile eingereicht, so erfolgt nur die Bewertung der sich alphabetisch oder nummerisch an den ersten zwei Stellen befindlichen Mitarbeiterprofile. [Gewicht = 50 Gewichtungspunkte].
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k)
Erklärung, dass die geschuldeten Leistungen von Standorten im Hoheitsgebiet der Europäischen Union erbracht werden. Der Auftraggeber kann für Einzelleistungen schriftlich eine Ausnahmegenehmigung erteilen (= Mindeststandard).
l)
Erklärung, dass Kommunikationssprache für die Projektabwicklung deutsch ist und alle Dokumentationen in deutscher Sprache erstellt werden (= Mindeststandard).
m)
Es ist eine Erklärung einzureichen, dass die unter e) bis j) angegebenen Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit vergleichbaren Profilen für das Projekt zur Verfügung stehen. (= Mindeststandard).
n)
Darstellung, wie sich das Unternehmen auf bevorstehende oder absehbare Änderungen fachlicher Art im Bereich der öffentlichen Jugendhilfe (z.B. durch Gesetzesänderungen, Gerichtsurteile) vorbereitet und einstellt. [Gewicht = 60 Gewichtungspunkte].
o)
Ausführliche Darstellung, wie die Softwarepflege im Unternehmen organisiert und vollzogen wird (Support- und Unterstützungsumfang, Fehlerverfolgungstools, Patchbereitstellung, Hotline, Reaktionszeiten, SLA-Gestaltung, betreute Kunden usw.). [Gewicht = 70 Gewichtungspunkte].
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p)
Darstellung, wie sich das Unternehmen auf Softwareweiterentwicklungen insbesondere im Bereich von Web-Technologie vorbereitet und einstellt bzw. in welchem Umfang Know-how verfügbar ist. [Gewicht = 70 Gewichtungspunkte].
Mindeststandards:
Mindeststandards bestehen, soweit dies bei den Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit vermerkt ist.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
1. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben einen einheitlichen, gemeinsamen Teilnahmeantrag einzureichen und in ihrem Teilnahmeantrag die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Dem Teilnahmeantrag der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft dem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen.
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Die vorbeschriebene Erklärung ist von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
2. Weiterhin sind in dem Teilnahmeantrag die Leistungsteile zu bezeichnen, die von den jeweiligen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft erbracht werden sollen.
3. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Auch diese Erklärung ist von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 60
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Die Auswahl einer hochspezifischen Standardsoftware bedingt die gleichzeitige Absicherung der Pflege- und Weiterentwicklungsleistungen. In Orientierung an üblichen Mindestnutzungszyklen von Standardsoftwareprodukten ist eine Laufzeit von 5 Jahren bzw. 60 Monaten vorgesehen.
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Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Bei hinreichender Anzahl von geeigneten Bewerbern erfolgt die Auswahl durch Bewertung der unter den Ziffern III.2.1, III.2.2 und III.2.3 genannten Kriterien. Dabei wird jedes Kriterium, welches mit einem Gewicht versehen ist, mit 0 bis 10 Punkten bewertet. Diese Punktzahl wird je Kriterium mit dem jeweiligen Gewicht multipliziert und das Gesamtergebnis durch Summierung der Ergebnisse für alle Einzelkriterien festgestellt. Sollten im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mehr als vier geeignete Bewerber ermittelt werden, so werden die vier Bewerber mit der höchsten Punktzahl beim Gesamtergebnis ausgewählt. Hierzu wird eine Rangfolge der Bewerber nach dem erreichten Gesamtergebnis gebildet. Bei Nichterfüllung von Mindeststandards (vollständige Ziffer III.2.1 und Ziffern III.2.2 sowie III.2.3, soweit dort vermerkt) oder Nichterreichen der Mindestpunktzahl in Höhe von 50 % der erreichbaren Punktzahl sowie bei unvollständigen Teilnahmeanträgen behält sich die Vergabestelle den Ausschluss vom Verfahren vor. Die Vergabestelle behält sich vor, für den Fall, dass von den ausgewählten Bewerbern ein oder mehrere Bewerber trotz Aufforderung kein Angebot einreichen, unter Wahrung der Gleichbehandlung im Hinblick auf Fristen ursprünglich nicht ausgewählte Bewerber (im Sinne eines Nachrückverfahrens werden geeignete Bewerber gemäß der weiteren Rangfolge ausgewählt) nachträglich zur Angebotsabgabe aufzufordern.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-06-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München Direktorium Hauptabteilung III Informationstechnologie, GB IT-Strategie, Sachgebiet 3, Vergabestelle 3
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Christian Mairgünther

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10/027/08 2000062705-2
Zusätzliche Informationen
1.
Es handelt sich bei dem vorliegenden Vergabeverfahren um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Interessierte Unternehmen müssen daher zunächst einen Teilnahmeantrag einreichen, anhand dessen die Eignung der Bewerber geprüft wird. Erst danach werden mehrere, nicht notwendig alle, geeigneten Bieter unter Übersendung der Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
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Der Teilnahmeantrag ist in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem folgenden Hinweis zu versehen: "Teilnahmeantrag, AZ: 10/027/08 2000062705-2 - nicht von der Poststelle zu öffnen!". Neben der Schriftform ist der Teilnahmeantrag auch in elektronischer Form als CD-ROM in einem lesbaren Standardformat (.PDF) zu übersenden. Es sind möglichst wenige Einzeldateien zu verwenden.
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2.
Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu gliedern:
A) kurze Managementzusammenfassung;
B) Erläuterung der Bewerberkonstellation, Angabe des Antragstellers sowie der sonstigen beteiligten Unternehmen;
C) Angaben und Erklärungen zu III.2.1) sowie III.1.3);
D) Angaben und Erklärungen zu III.2.2);
E) Angaben und Erklärungen zu III.2.3);
F) Ausgefüllte Formulare, zu III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie III.1.3) als Anlagen, soweit gefordert;
G) Etwaige sonstige Anlagen;
H) Datum und Unterschrift.
3.
Sollte ein Bewerber einen Teilnahmeantrag sowohl als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft als auch als Einzelbewerber stellen, so hat er schriftlich nachvollziehbar darzulegen, warum hierdurch nicht gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs verstoßen wird. Erfolgt ein solcher Nachweis nicht, so werden der betreffende Bewerber und die Bewerbergemeinschaft von dem Verfahren ausgeschlossen. Denn ein solches Verhalten ist als unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede zu werten und führt gemäß § 19 EG Abs. 3 lit. f VOL/A zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bewerber an verschiedenen Bewerbergemeinschaften beteiligt.
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4.
Zu verwendende Formulare stehen im Internet-Portal des Auftraggebers unter www.muenchen.de/vgst3 unter dem Link "Standardsoftware wirtschaftliche Jugendhilfe und soziale Arbeit" zum download bereit und sind dort zu beziehen.
5.
Für den Teilnahmeantrag sind an den vorgesehenen Stellen ausschließlich die vorgesehenen Formulare in unveränderter Form zu verwenden.
6.
Bewerben sich mehr als vier geeignete Unternehmen bzw. Bewerber-/Bietergemeinschaften um die Teilnahme, so wird die Auswahl unter Berücksichtigung in IV 1.2) beschriebenen Regelung getroffen.
7.
Die Vergabestelle behält sich vor, Teilnahmeanträge, die den Vorgaben aus dieser Bekanntmachung sowie aus den Formularen nicht entsprechen bzw. diese ändern, auszuschließen.
8.
Für eingereichte Unterlagen sowie entstandene Aufwände im Rahmen eines Teilnahmeantrags/-wettbewerbes erfolgt keine Kostenerstattung.
9.
Änderungen der Angaben aus dem Teilnahmeantrag im Rahmen des später folgenden Angebotes sind grundsätzlich nicht zulässig, soweit sich aus den Vergabeunterlagen nichts anderes ergibt. Ausnahmsweise kann die Vergabestelle dies genehmigen. Bei einem genehmigungsbedürftigen Austausch von Personen, die im Teilnahmeantrag aufgeführt sind, müssen die im Angebot als Ersatz aufgeführten Personen mindestens die Qualifikationen aufweisen, wie sie sich aus den zum Teilnahmeantrag eingereichten Personalprofilen ergeben.
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10.
Werden etwaig benötigte Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Staates abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden.
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Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen. Bestätigungen in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
11.
Die Vergabestelle behält sich vor, im Falle von unvollständigen oder mangelhaften Unterlagen die Bewerber unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes innerhalb einer angemessenen Frist zur Nachreichung entsprechender Unterlagen aufzufordern.
12.
Hinweis zu Ziffer IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Der Beschaffungsvorgang ist mit der Vergabekanntmachung 2009/S 250-360330 vom 29.12.2009 sowie der Berichtigungsbekanntmachung 2010/S 11-012375 vom 16.1.2010 früher bekannt gemacht worden. Das damalige Verfahren ist mit der Aufhebungsbekanntmachung 2010/S 108-163054 vom 5.6.2010 ohne Auftragsvergabe beendet worden. Der Auftrag wird nun in modifizierter Form erneut bekannt gemacht. Modifizierungen finden sich unter anderem auch hinsichtlich der Eignungsanforderungen in den Ziffern III.2.1) bis III.2.3).
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13.
Der Leistung wird ein EVB-IT Systemvertrag (Werkvertrag) zugrunde gelegt, weil entsprechend hohe Werkleistungsanteile enthalten sind sowie die Integrations- und Anpassungsleistungen für den Auftrag als essentiell erachtet werden.
14.
Wichtige Hinweise:
Zusätzliche Unterlagen:
Formulare werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, "Aktuelle Ausschreibungen" zum Download zur Verfügung gestellt (siehe oben).
Inhalt des Teilnahmeantrages:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben dieser Bekanntmachung entsprechen. Die Vergabestelle kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
Rückfragen:
Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1) zu richten.
Form:
Bei Abweichungen von den Formvorgaben kann die Vergabestelle die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügefristen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten unter Berücksichtigung von § 101a Absatz 1 Satz 3 und 4 GWB die folgenden Fristen:
Bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren haben die Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich - d.h. innerhalb von 10 Tagen - zu rügen (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
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Weiterhin sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen, damit Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
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Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2011/S 089-145327 (2011-05-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-06-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 722 280,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Servicebereich Vergabe
Postanschrift: Herzogspitalstr. 24
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de 📧
Telefon: +49 89233-84970 📞
Fax: +49 89233-84990 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-06-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 117-192983
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 89-145327
ABl. S-Ausgabe: 117

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. die Faktoren Leistung und Preis gemäß UfAB V.2 (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-06-01 📅
Name: PROSOZ Herten GmbH
Postanschrift: Ewaldstraße 261
Postort: Herten
Postleitzahl: 45699
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@prosoz.de 📧
Internetadresse: www.prosoz.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Christian Mairgünther
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Bayerstraße 30
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 117-192983 (2012-06-18)