Bestandsaufnahme und Sanierung des Förderzentrums Louis- Seegelken- Straße mit Erweiterung in Passivhausbauweise

Sondervermögen Immobilien und Technik vertreten durch Immobilien Bremen AöR

Aufgabenbeschreibung:
A) Allgemein:
Die Schule an der Louis-Seegelken-Straße mit einer BGF von ca. 4 900 qm hat ihren Ursprung in der "Heimschule Friedehorst", in der seit 1950 bremische Lehrkräfte die körperbehinderten Heimkinder betreuen. Wegen der anwachsenden Zahl ambulanter Schüler wurde 1966 (Altbau) das erste Schulgebäude bezogen. Hundertprozentige Überbelegung ergab die Notwendigkeit eines Erweiterungsbaues im Jahre 1974. Mit diesem Neubau wurden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, heute ca. 130 Schülerinnen in kleinen Klassen behinderungsspezifisch zu unterrichten.
B) Aufgabe Bestandsaufnahme:
— Ca. 4 897,00 qm BGF,
— Ca. 162,00 Stck. Räume.
Auf der Liegenschaft sollen an den beiden Gebäuden "Altbau" und "Neubau" der Bestand aufgenommen werden. Es ist von jedem Raum ein Raumblatt zu fertigen, in dem die vorliegenden Schäden der KGR 300 und KGR 400 (erfolgt durch den TGA- Dienstleister) bewertet, angezeigt werden. Weiterhin sind die Räume zu Raumgruppen zusammen zu fassen und ebenfalls auf Basis der Ergebnisse gesamt zu bewerten. Die Sanierungsempfehlung wird auf Basis dieser Gesamtergebnisse durch die Eigentümervertretung formuliert.
C) Aufgabe Sanierungsplanung:
Zur Festlegung des Sanierungsbedarfes wird vor Planungsbeginn eine Bestandsaufnahme zur Festlegung der Sanierungsziele durch den Auftragnehmer durchgeführt.
Der „Altbau“ wurde als eingeschossiger Baukörper in Massivbauweise mit Pultdächern 1966 erstellt. Das Gebäude weist einen guten Erhaltungszustand auf, sodass nur die inneren Gebäudeteile saniert werden sollen. Der Gesichtspunkt des vorbeugenden Brandschutzes ist im Rahmen der Sanierung umzusetzen. Die Sanierung der Fassaden und Dächer ist nicht vorgesehen.
Der „Neubau“ wurde als unterkellerter dreigeschossiger Baukörper in Massivbauweise 1974 erstellt. Das Gebäude weist einen guten Erhaltungszustand auf, sodass nur die inneren Gebäudeteile saniert werden sollen. Der Gesichtspunkt des vorbeugenden Brandschutzes ist im Rahmen der Sanierung umzusetzen. Die Sanierung der Fassaden und Dächer ist nicht vorgesehen.
Die Sanierungsmaßnahmen finden unter laufendem Schulbetrieb statt, entsprechende Vorgehensweisen werden von den Bewerbern erwartet.
Zurzeit wird das im Kellergeschoss liegende Bewegungsbecken einschl. Nebenräume saniert sowie ein vorhandener Aufzug zu einem Evakuierungsaufzug umgebaut.
D) Aufgabe Erweiterungsbau:
Um den erforderlichen Raumbedarf der Schule zu decken besteht die Notwendigkeit das Gebäude zu erweitern. Die vorab in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie schlägt hierzu einen Erweiterungsbau in östlicher Richtung vor, die Basis für die Aufgabenstellung des Erweiterungsbaus bildet.
Der Erweiterungsbau ist nach der Richtlinie “Energetische Anforderungen an den Neubau und die Sanierung von öffentlichen Gebäuden der Freien Hansestadt Bremen (Land und Stadtgemeinde)“ als Passivhaus zu planen.
E) Voraussichtliche Zeitplanung:
Bestandsaufnahme Altbau 02 - 04.2012;
HOAI Lph. 1+2 (ES-Bau) Altbau 04 – 05.2012;
HOAI Lph. 1+2 (ES-Bau) Neubau 04 – 05.2012;
HOAI Lph. 3 (EW-Bau) Altbau 07.2012;
HOAI Lph. 3 (EW-Bau) Neubau 07 – 08.2012;
HOAI Lph. 5-9 Altbau 04.2012 – 07.2014;
HOAI Lph. 4 -9 Neubau 04.2012 – 08.2013.
F) Voraussichtliche Kosten:
— Sanierung Kostengruppe 300 ca. 1 600 000 EUR brutto, Kostengruppe 400 ca. 500 000 EUR,
— Neubau Kostengruppe 300 ca. 2 400 000 EUR brutto, Kostengruppe 400 ca. 600 000 EUR.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-08-09.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-08-09 Auftragsbekanntmachung