Betrieb des Sport- und Freizeitzentrums "Ballhaus" in Aschersleben

Stadt Aschersleben

Die Stadt Aschersleben beabsichtigt Betreiberleistungen für das kommunale Sport- und Freizeitzentrum "Ballhaus" an einen privaten Betreiber zu übertragen. Gegenstand des Auftrags ist der Betrieb des kommunalen Sport- und Freizeitzentrums "Ballhaus" insgesamt oder für Teilbereiche und des zugeordneten aber räumlich deutlich getrennten Freibades im Rahmen eines Betreiber- oder Betriebsführungsmodells einschließlich der Erbringung von Facility Management Dienstleistungen sowie der Übernahme des Bauunterhalts der bestehenden Gebäude und baulichen Anlagen und die Wartung und Instandhaltung der vorhandenen technischen Anlagen des Ballhauses.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-14 Auftragsbekanntmachung
2012-11-28 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2011-10-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betrieb von Sportanlagen
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin sucht für das "Ballhaus" und das räumlich deutlich getrennte Freibad insgesamt oder für Teilbereiche einen privaten Investor/Betreiber, der den Betrieb entweder als Betreibermodell (Betrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung ggf. zuzüglich einer Zuschusszahlung) oder Betriebsführungsmodell (Betrieb namens und im Auftrag der Stadt Aschersleben) übernimmt.Das "Ballhaus" wird derzeit von einem 100 %igen städtischen Tochterunternehmen, der OptimAL GmbH, betrieben und unterhalten. Das Ballhaus wurde neu gebaut, im Januar 2003 eröffnet und befindet sich in einem guten bis sehr guten baulichen Zustand.Jährlich nutzen ca. 120 000 Besucher das "Ballhaus". Der jährliche städtische Zuschuss für die Bewirtschaftung und den Betrieb des Ballhauses und des Freibades, beläuft sich momentan auf ca. 520 000,00 EUR p.a. (ohne kalkulatorische Abschreibung und Zinsen).Im Rahmen eines freihändigen Vergabeverfahrens ist zu klären, welche Möglichkeiten des Betriebs sowie ggf. der Umgestaltung des Ballhauses unter Einbeziehung eines privaten Investors/Betreibers im Wege eines Betreibermodells bzw. eines Betriebsführungsmodells bestehen. Vorschläge privater Investoren/Betreiber über eine Erweiterung des bestehenden Umfangs des Ballhauses um eine oder mehrere weitere bauliche Komponenten sind im Rahmen des freihändigen Vergabeverfahrens ausdrücklich erwünscht. Denkbar wäre auch zur Steigerung der Betriebseffizienz defizitäre Teilbereich zu schließen bzw. rückzubauen oder gänzlich umzugestalten, wobei der Charakter als Sport- und Freizeitzentrum sowie die gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen des Schul- und Vereinssports erhalten bleiben sollen.Die Auftraggeberin behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn erkennbar ist, dass im Rahmen des Verfahrens keine Lösung gefunden werden kann, die unter Berücksichtigung der Risikoallokation einen wirtschaftlicheren Betrieb des Ballhauses und Freibades als bei derzeitiger Eigenleistung der Auftraggeberin erwarten lässt.6 000 000,0011 000 000,00
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betrieb von Sportanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Aschersleben
Postanschrift: Markt 1
Postleitzahl: 06449
Postort: Aschersleben
Kontakt
Internetadresse: http://www.aschersleben.de 🌏
E-Mail: controlling@aschersleben.de 📧
Telefon: +49 3473958950 📞
Fax: +49 3473958920 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-14 📅
Einreichungsfrist: 2011-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 200-326169
ABl. S-Ausgabe: 200
Zusätzliche Informationen
Zur Vergabe des Dienstleistungsauftrags wird eine freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Angabe "Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb" ist dem Umstand geschuldet, dass das EU - Bekanntmachungsformular nur diese Vergabeart und nicht die Vergabeart der "freihändigen Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb" kennt. Eine Kostenerstattung für den, den Bewerbern während des Teilnahmewettbewerbs entstandenen Aufwand bzw. sonstige Entschädigungen egal aus welchem Rechtsgrund werden vom öffentlichen Auftraggeber nicht gewährt. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Aschersleben beabsichtigt Betreiberleistungen für das kommunale Sport- und Freizeitzentrum "Ballhaus" an einen privaten Betreiber zu übertragen. Gegenstand des Auftrags ist der Betrieb des kommunalen Sport- und Freizeitzentrums "Ballhaus" insgesamt oder für Teilbereiche und des zugeordneten aber räumlich deutlich getrennten Freibades im Rahmen eines Betreiber- oder Betriebsführungsmodells einschließlich der Erbringung von Facility Management Dienstleistungen sowie der Übernahme des Bauunterhalts der bestehenden Gebäude und baulichen Anlagen und die Wartung und Instandhaltung der vorhandenen technischen Anlagen des Ballhauses.
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Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin sucht für das "Ballhaus" und das räumlich deutlich getrennte Freibad insgesamt oder für Teilbereiche einen privaten Investor/Betreiber, der den Betrieb entweder als Betreibermodell (Betrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung ggf. zuzüglich einer Zuschusszahlung) oder Betriebsführungsmodell (Betrieb namens und im Auftrag der Stadt Aschersleben) übernimmt.
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Das "Ballhaus" wird derzeit von einem 100 %igen städtischen Tochterunternehmen, der OptimAL GmbH, betrieben und unterhalten. Das Ballhaus wurde neu gebaut, im Januar 2003 eröffnet und befindet sich in einem guten bis sehr guten baulichen Zustand.
Jährlich nutzen ca. 120 000 Besucher das "Ballhaus". Der jährliche städtische Zuschuss für die Bewirtschaftung und den Betrieb des Ballhauses und des Freibades, beläuft sich momentan auf ca. 520 000,00 EUR p.a. (ohne kalkulatorische Abschreibung und Zinsen).
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Im Rahmen eines freihändigen Vergabeverfahrens ist zu klären, welche Möglichkeiten des Betriebs sowie ggf. der Umgestaltung des Ballhauses unter Einbeziehung eines privaten Investors/Betreibers im Wege eines Betreibermodells bzw. eines Betriebsführungsmodells bestehen. Vorschläge privater Investoren/Betreiber über eine Erweiterung des bestehenden Umfangs des Ballhauses um eine oder mehrere weitere bauliche Komponenten sind im Rahmen des freihändigen Vergabeverfahrens ausdrücklich erwünscht. Denkbar wäre auch zur Steigerung der Betriebseffizienz defizitäre Teilbereich zu schließen bzw. rückzubauen oder gänzlich umzugestalten, wobei der Charakter als Sport- und Freizeitzentrum sowie die gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen des Schul- und Vereinssports erhalten bleiben sollen.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn erkennbar ist, dass im Rahmen des Verfahrens keine Lösung gefunden werden kann, die unter Berücksichtigung der Risikoallokation einen wirtschaftlicheren Betrieb des Ballhauses und Freibades als bei derzeitiger Eigenleistung der Auftraggeberin erwarten lässt.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 6 000 000,00 💰
11 000 000,00 💰
Dauer: 240 Monate
Referenznummer: 0.14 - 80
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Aschersleben.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend aufgezählten Vorgaben sind zwingend zu erfüllen. Das Fehlen der hier genannten Angaben und Formalitäten führt zum Ausschluss aus dem Verfahren:
— Eigenerklärung des Bieters, dass kein Insolvenzverfahren eröffnet, beantragt oder mangels Masse abgelehnt worden ist,
— Auszüge aus Handelsregister,
— Gewerbezentralregisterauszug nach § 150 Abs. 1 GewO,
— Bieter- bzw. Teilnehmergemeinschaften haben durch gemeinsam unterzeichnete Erklärung einen verantwortlichen Ansprechpartner zu nennen.
Alle Nachweise dürfen bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben entsprechende Nachweise ihres Herkunftslandes in deutscher Sprache vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgenden Angaben sind keine Mindeststandards.
Einzureichen sind:
— Eigenerklärung zu Zusammensetzung, Rechtsform und Organisation einer eventuell gebildeten Bietergemeinschaft und Absicherung einer im Falle der Zuschlagserteilung zu gründenden Projektgesellschaft gegen Insolvenz,
— Eigenerklärung zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
— Eigenerklärung zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dieser Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Vergleichbar sind Betriebs-, Facility Management und Bauunterhaltsleistungen betreffend Sport- und Freizeitimmobilien, Hallen- und Freibädern und Veranstaltungshallen,
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— Auskunft eines zum Geschäftsbetrieb in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) befugten Kreditinstituts über das Bestehen einer Geschäftsverbindung zum Unternehmen des Bieters einschließlich einer Einschätzung der Bonität.
Die Auftraggeberin behält sich Nachforderungen hinsichtlich unvollständiger Teilnahmeanträge auch nach Ablauf der Teilnahmefrist vor.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgenden Angaben sind keine Mindeststandards.
— Referenzen der getrennt nach den Bereichen Betrieb, Facility Management und Bauunterhaltsleistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für erbrachte Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten Betriebs-, Facility Management und Bauunterhaltsleistungen betreffend Sport- und Freizeitimmobilien, Hallen- und Freibädern und Veranstaltungshallen. Anzugeben ist der Zeitraum der erbrachten Leistungen, die räumliche Größe des Objekts sowie das Auftragsvolumen.
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Zur Überprüfung der Referenzen sind Ansprechpartner und Telefonnummern bei den jeweiligen Auftraggebern der Referenzobjekte zu nennen.
— Eigenerklärung zu der für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung,
— Eigenerklärung zu dem für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personal, Ausbildungsnachweis und Bescheinigung über die berufliche Befähigung der Unternehmer und der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Teilleistungen verantwortlichen Personen,
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— Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Gruppen (leitenden Angestellten, sonstigen Mitarbeitern, Auszubildenden sowie Pauschalkräften).
Die Auftraggeberin behält sich Nachforderungen hinsichtlich unvollständiger Teilnahmeanträge auch nach Ablauf der Teilnahmefrist vor.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Art und Umfang der geforderten Kautionen und Sicherheiten werden im Rahmen des freihändigen Vergabeverfahrens nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs näher bestimmt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Bieter kann zwischen einem Betreibermodell, bei dem er für eigene Rechnung handelt und also sämtliche Einnahmen aus dem Betrieb selbst vereinnahmt, und einem Betriebsführungsmodell, bei dem die Einnahmen dem Auftraggeber zustehen, wählen. Im letzteren Fall refinanziert sich der siegerreiche Bieter vollständig aus einer vom Auftraggeber zu zahlenden und im Rahmen des freihändigen Vergabeverfahrens festzulegenden Vergütung. Auch bei einem Betreibermodell kann grundsätzlich eine Zahlung des Auftraggebers vorgesehen werden.
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Grundsätzliche Bedingung ist es, den bisherigen Zuschussbedarf des Objektes "Ballhaus" zu senken.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.

Verfahren
Objektive Auswahlkriterien:
Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge wird zunächst deren form – und fristgerechte Eignung bewertet. Die Nachforderung fehlender Eignungsnachweise bleibt vorbehalten. Im Anschluss hieran wird geprüft, ob die Bewerber grundsätzlich die erforderliche Eignung anhand der geforderten Eignungsnachweise nachgewiesen haben. Bewerber, die die vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllen, werden von vorn herein und ungeachtet der Gesamtzahl der Bewerber nicht beachtet. Verbleiben nach dieser Prüfung mehr Bewerber, als zu Verhandlungen aufgefordert werden sollen, so wird die Auswahl der Bieter anhand einer Bewertung der unter III.2.3) geforderten Referenzen vorgenommen. Gewertet werden nur Referenzen, die die Vorgaben unter III.2.3) einhalten. Insgesamt können 80 Bewertungspunkte (BP) erreicht werden die sich wie folgt verteilen: - je Referenz Betrieb einer vergleichbaren Einrichtung erhält der Erwerber maximal bis zu 5 BP, jeweils auf Basis Besucherzahl und Betriebsergebnis pro Jahr. Maximal bewertet werden 8 Referenzen, so dass ein Bewerber in diesem Unterkriterium insgesamt maximal 40 BP erreichen kann. - je Referenz Facility Management einer vergleichbaren Einrichtung erhält der Bewerber maximal bis zu 5 BP, jeweils auf Basis des Umfangs der erbrachten Facility Management Leistungen. Maximal bewertet werden 4 Referenzen, so dass ein Bewerber in diesem Unterkriterium insgesamt maximal 20 BP erreichen kann. - je Referenz Bauunterhalt einer vergleichbaren Einrichtung erhält der Bewerber maximal bis zu 5 BP, jeweils auf Basis des Umfangs der erbrachten Bauunterhaltsleistungen. Maximal bewertet werden 4 Referenzen, so dass ein Bewerber in diesem Unterkriterium insgesamt maximal 20 BP erreichen kann. Für qualitative Schlechtleistungen bei den genannten Referenzen kann ein Abzug von 3 Bewertungspunkten (BP) pro Referenz erfolgen. Hat ein Bewerber mehr die Vorgaben unter III.2.3) einhaltende Referenzen angegeben als nach vorstehender Auswahlmatrix bewertet werden können, behält sich der Auftraggeber vor, die zu bewertenden Referenzen auszuwählen, sofern der Bewerber keine bestimmte Reihenfolge vorgibt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stabstelle/Beteiligungen
Herrn Bernhard Fuchshuber, Herrn Andreas Müller
Internetadresse: www.aschersleben.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0.14 - 80
Zusätzliche Informationen
Zur Vergabe des Dienstleistungsauftrags wird eine freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Die Angabe "Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb" ist dem Umstand geschuldet, dass das EU - Bekanntmachungsformular nur diese Vergabeart und nicht die Vergabeart der "freihändigen Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb" kennt.
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Eine Kostenerstattung für den, den Bewerbern während des Teilnahmewettbewerbs entstandenen Aufwand bzw. sonstige Entschädigungen egal aus welchem Rechtsgrund werden vom öffentlichen Auftraggeber nicht gewährt. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
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— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden, oder,
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag stellen.
Quelle: OJS 2011/S 200-326169 (2011-10-14)
Ergänzende Angaben (2012-11-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 231-379439
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 200-326169
ABl. S-Ausgabe: 231
Quelle: OJS 2012/S 231-379439 (2012-11-28)