Errichtung und Betrieb einer Vertrauensstelle zur Pseudonymisierung patientenidentifizierender Daten sowie Übernahme der Funktion einer Datenannahmestelle für selektivvertraglich erbrachte Leistungen
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der Gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung und der Betrieb einer Vertrauensstelle zur Pseudonymisierung patientenidentifizierender Daten bei Einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren des G-BA unter vollständiger Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Vorgaben des § 299 SGB V sowie die Übernahme der Funktion einer Datenannahmestelle für selektivvertraglich erbrachte Leistungen gemäß § 9 Abs. 1 Satz 4 der Qesü-RL (siehe www.g-ba.de/informationen/richtlinien/72/) durch die Vertrauensstelle.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-01-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-01-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datendienste
Menge oder Umfang:
Anzahl zu erwartender Datensätze: Schätzung für das Jahr 2012: ca. 5 000 000 (Zahl der abzuwickelnden Verfahren und der Datensätze wird sich in den Folgejahren wahrscheinlich erhöhen.).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datendienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de🌏
E-Mail: jana.buchholz@g-ba.de📧
Telefon: +49 30275838-922📞
Fax: +49 30275838-905 📠
Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag ist vollständig mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht Öffnen" "Teilnahmeantrag Vergabe Vertrauensstelle" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag ist vollständig mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht Öffnen" "Teilnahmeantrag Vergabe Vertrauensstelle" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der Gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung und der Betrieb einer Vertrauensstelle zur Pseudonymisierung patientenidentifizierender Daten bei Einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren des G-BA unter vollständiger Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Vorgaben des § 299 SGB V sowie die Übernahme der Funktion einer Datenannahmestelle für selektivvertraglich erbrachte Leistungen gemäß § 9 Abs. 1 Satz 4 der Qesü-RL (siehe www.g-ba.de/informationen/richtlinien/72/) durch die Vertrauensstelle.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der Gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung und der Betrieb einer Vertrauensstelle zur Pseudonymisierung patientenidentifizierender Daten bei Einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren des G-BA unter vollständiger Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Vorgaben des § 299 SGB V sowie die Übernahme der Funktion einer Datenannahmestelle für selektivvertraglich erbrachte Leistungen gemäß § 9 Abs. 1 Satz 4 der Qesü-RL (siehe www.g-ba.de/informationen/richtlinien/72/) durch die Vertrauensstelle.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die unter Ziffer III.2.1)-III.2.3) genannten Angaben und Nachweise vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind diese Angaben und Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
1. Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges (nicht älter als 6 Monate),
2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er vom Gemeinsamen Bundesausschuss und seinen Mitgliedern gemäß den Anforderungen des § 299 Abs. 2 SGB V räumlich, organisatorisch und personell unabhängig ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsätze bezüglich der geforderten Leistungsarten in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen - insbesondere im Umgang mit besonderen Arten personenbezogener Daten oder Sozialdaten, im Erstellen von Datenschutzkonzepten, im Management von Datentransferprozessen mit einer Vielzahl von Beteiligten, in der Erstellung von IT-Sicherheitskonzpten mit besonderen Arten personenbezogener Daten und für Leistungen zu informatorischen, insbesondere kryptografischen Verfahren - mit Beschreibung der erbrachten Leistung nach Art, Umfang, Wert und Leistungszeitraum,
1. Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen - insbesondere im Umgang mit besonderen Arten personenbezogener Daten oder Sozialdaten, im Erstellen von Datenschutzkonzepten, im Management von Datentransferprozessen mit einer Vielzahl von Beteiligten, in der Erstellung von IT-Sicherheitskonzpten mit besonderen Arten personenbezogener Daten und für Leistungen zu informatorischen, insbesondere kryptografischen Verfahren - mit Beschreibung der erbrachten Leistung nach Art, Umfang, Wert und Leistungszeitraum,
2. Benennung des hauptverantwortlichen Projektleiters und der weiteren verantwortlichen Personen, welche für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen zuständig sein sollen einschließlich einer Eigenerklärung, dass die Personen für die Zeit der Leistungserbringung zur Verfügung stehen und Angaben über deren berufliche Behähigungen und Erfahrungen in der Erbringung vergleichbarer Leistungen,
2. Benennung des hauptverantwortlichen Projektleiters und der weiteren verantwortlichen Personen, welche für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen zuständig sein sollen einschließlich einer Eigenerklärung, dass die Personen für die Zeit der Leistungserbringung zur Verfügung stehen und Angaben über deren berufliche Behähigungen und Erfahrungen in der Erbringung vergleichbarer Leistungen,
3. Eigenerklärung über das Vorliegen eines QM-Systems.
Mindeststandards: Referenzen sollten die Angabe einer Ansprechperson enthalten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000,00 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber, die aufgefordert werden, im weiteren Verfahren ein Angebot abzugeben, erfolgt dreistufig.
1) Es wird geprüft, ob die geforderten Erklärungen und Nachweise vollständig vorliegen. Das Fehlen eines geforderten Nachweises führt zum Ausschluss,
2) Im Rahmen der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Erklärungen und Nachweise inhaltlich geprüft,
3) In einer dritten Stufe wird, falls notwendig, eine differenzierte Eignungsprüfung anhand der Referenzunterlagen der Bewerber vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernde Anzahl von Bewerbern zu reduzieren. Aufgefordert zur Abgabe eines Angebotes werden höchstens 5 Bewerber.
3) In einer dritten Stufe wird, falls notwendig, eine differenzierte Eignungsprüfung anhand der Referenzunterlagen der Bewerber vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernde Anzahl von Bewerbern zu reduzieren. Aufgefordert zur Abgabe eines Angebotes werden höchstens 5 Bewerber.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-04-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Kontakt
Kontaktperson: Frau Jana Buchholz
Internetadresse: www.g-ba.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2011-10-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 2289499-0📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen: § 107 Abs. 1 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen: § 107 Abs. 1 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Quelle: OJS 2011/S 018-028881 (2011-01-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-09-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-09-06 📅
Postanschrift: Argentinische Allee 22b
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14163
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2011/S 174-285094 (2011-09-07)