Erstellung des Dritten Sozialberichts

Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Der zu vergebende Auftrag umfasst die Erstellung des Dritten Sozialberichts in Form von Analyse und Darstellung verschiedener sozialer Lebenslagen in Bayern.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-02-02 Auftragsbekanntmachung
2011-06-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-02-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sozialforschung
Menge oder Umfang:
Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bayerischen Landtags wurde in Abstimmung mit der interministeriellen Arbeitsgruppe und dem Beirat ein Berichtskonzept erstellt, das sich in einigen Punkten von der Konzeption und Gestaltung des Ersten und Zweiten Sozialberichts unterscheidet:Der Sozialbericht wird hiernach in einen Berichtsteil und einen Statistikanhang gegliedert.Der voranstehende Berichtsteil soll zu jedem Themenbereich/jeder ausgewählten Personengruppe eine Situationsanalyse, die von (externen) Instituten/Wissenschaftlern erstellt wird, und darin integriert die seitens der Staatsregierung abzuleitenden Schlussfolgerungen und Darstellung ihrer Maßnahmen enthalten. Die von den Instituten/Wissenschaftlern gelieferten Situationsanalysen sollen hierbei auf geeignete Weise kenntlich gemacht werden.Die Situationsanalysen sind auf aktueller Datengrundlage zu erstellen. Hierbei sind insbesondere die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 2010, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008, Daten der BA/IAB und der Deutschen Rentenversicherung sowie die Mikrozensusdaten 2009 bzw. 2010 zu verwenden. Darüber hinaus sind auch die aktuellen Daten aus dem Sozioökonomischen Panel (SOEP) sowie aus der Statistik der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) – sofern geeignet – zu verwenden, insbesondere zur Erstellung des Kapitels "Sozialer Wandel in Bayern":. Hinsichtlich der zu verwendenden Datengrundlagen erfolgt eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und mit dem koordinierenden/federführenden Institut/Wissenschaftler. Hierbei sind entsprechend den Vorgaben des Landtagsbeschlusses grundsätzlich die vorhandenen Daten (z.B. des Statistischen Bundesamtes) zu verwenden. Zusatzerhebungen sind nicht vorgesehen.Der Dritte Sozialbericht dient auch der kontinuierlichen "Jährlichen Fortschreibung ausgewählter Kernindikatoren zur sozialen Lage in Bayern" (Statistikbericht). Insoweit ist darauf zu achten, dass grundsätzlich alle statistischen Indikatoren in den Sozialbericht aufzunehmen sind, die im Statistikbericht 2010 (vgl. http://www.stmas.bayern.de/sozialpolitik/sozialbericht/sozialelage2010.pdf) verwendet wurden und voraussichtlich im Statistikbericht 2011 verwendet werden (Erscheinungsdatum: voraussichtlich Frühsommer 2011).Es sollen auch Entwicklungen und Veränderungen im zeitlichen Verlauf – ggf. anhand von Zeitreihen – in den einzelnen Themenbereichen/ausgewählten Personengruppen möglichst auf Grundlage von Längsschnittanalysen dargestellt werden. Zudem erfolgt eine ausführliche Analyse zeitlicher Verläufe im Kapitel "Sozialer Wandel in Bayern". Der Auftraggeber entscheidet in Abstimmung mit dem koordinierenden/federführenden Institut/Wissenschaftler, welche Untersuchung zeitlicher Verläufe wo in welcher Tiefe dargestellt wird. Prognosen für die Zukunft sollten aufgenommen werden, soweit sie sich aus fachlicher Sicht anbieten und hinreichend belegt werden können. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung von Zukunftsszenarien/politischen Konzepten der Staatsregierung im Rahmen der aus den Situationsanalysen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Darstellung ihrer Maßnahmen vorbehalten bleibt.Die Situationsanalysen enthalten keine Bewertungen, sondern Tatsachenbeschreibungen.Bei den Situationsanalysen ist darauf zu achten, dass Zusammenhänge bzw. Kausalitäten zwischen den verschiedenen Lebenslagen/ausgewählten Personengruppen aufgezeigt werden. Der sog. Lebenslagenansatz umfasst grundsätzlich die Multidimensionalität, d.h. die Überlagerung verschiedener Lebensbereiche, und die Multikausalität (vgl. S. 15 ff. des Material- und Analysebands zur sozialen Lage in Bayern im Ersten Sozialbericht).Einzelne Lebenslagen sind auch anhand von Sozialindikatoren, die lege artis in der Sozialforschung und in anderen Berichten auf Bundes- und Länderebene verwendet werden, darzustellen, so insbesondere auch zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Berichterstattung auf Bundes- und auf Länderebene.In den Situationsanalysen ist – soweit möglich – auch eine vergleichende Darstellung zum Bundesgebiet sowie anderen vergleichbaren Bundesländern unter Berücksichtigung der Kernindikatoren aufzunehmen (z.B. Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtetemberg).Bei allen Losen ist auf eine geschlechtersensible Sichtweise (z.B. Sprache, Daten und Analyse) zu achten.Bei der Analyse der einzelnen Themenbereiche/ausgewählten Personengruppen sind möglichst regionale Unterschiede (z. B. zwischen strukturschwachen und -starken Gebieten, zwischen Landkreisen/kreisfreien Städten, zwischen Arbeitsagenturbezirken) herauszuarbeiten.Zeitliche Verläufe sowie gruppenspezifische Besonderheiten (z.B. nach Altersgruppen, Bildungsstand, Familienstand, etc.) sind in jedem Themenbereich/jeder ausgewählten Personengruppe – wo dies möglich ist – herauszuarbeiten.Folgende Vorgaben zur Text-/Tabellen- und Grafikgestaltung sind zu beachten:— Alle Inhalte müssen als Microsoft-Word-Dateien geliefert werden. Sämtliche Inhalte, also auch Tabellen und Grafiken, müssen bereits in diesen Dokumenten an richtiger Position eingebettet sein. Die (automatische) Silbentrennung muss hierbei deaktiviert sein,— Alle Microsoft-Word-Dokumente müssen folgenden einheitlichen Standard befolgen: Schriftgröße 11, Schriftart Arial und Zeilenabstand 1,5,— Zusätzlich zum Word-Dokument müssen alle Tabellen als Microsoft-Excel-Dateien mitgeliefert werden,— Grafiken, Diagramme, Bayernkarten etc. sollen zusätzlich zum Microsoft-Word-Dokument als offene InDesign- oder Illustrator-Dateien (Dateiformate .ai oder .eps) geliefert werden, nicht als geschlossene/auf Ebenen reduzierte Vorlagen. Falls dies ausnahmsweise nicht möglich sein sollte, dann müssen hochauflösende (mindestens 300 dpi) Dateien der Formate .tiff, .jpg, oder.psd geliefert werden, damit die Grafiken problemlos nachgebaut werden können. Die den Grafiken, Diagrammen, Bayernkarten etc. zu Grunde liegenden Daten sind zusätzlich jeweils im Excel-Format zur Verfügung zu stellen,— CorelDraw-Dateien können nicht bearbeitet und daher nicht als vertragsgemäße Leistung angenommen werden. Der Auftragnehmer käme mithin bei Lieferung dieser Dateiformate in Verzug.Auf Übersichtlichkeit, gute Lesbarkeit und leichte Verständlichkeit ist zu achten.Die Losaufteilung stellt sich wie folgt dar:1. Einkommens- und Vermögensentwicklung, Armut und Reichtum,2. Wohnraumversorgung,3. Erwerbstätige und Arbeitslose,4. Familie,5. Kinder und Jugendliche (mit frühkindlicher Bildung, ohne Schulbildung),6. Ältere Menschen,7. Pflegebedürftige,8. Menschen mit Migrationshintergrund,9. Menschen mit Behinderung,10. Frauen,11. Sozialer Wandel in Bayern,12. Koordination und Gender Mainstreaming.Das Los 12 beinhaltet über das Gender Mainstreaming hinaus auch die Koordinierung der Analysen (hierzu zählen auch die Vereinheitlichung der Sprache, der Datenlage und der Methoden sowie die Vermeidung von Doppelungen).Etwaige Nebenangebote müssen mindestens den hier geschilderten Rahmen einhalten.400 950,00
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Gesamtwert des Auftrags: 400 950,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sozialforschung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Winzererstr. 9
Postleitzahl: 80797
Postort: München
Kontakt
E-Mail: michael.staedler@stmas.bayern.de 📧
Telefon: +49 8912611070 📞
Fax: +49 891261181070 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-02-02 📅
Einreichungsfrist: 2011-03-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 24-038969
ABl. S-Ausgabe: 24
Zusätzliche Informationen
Für das gesamte Projekt stehen 495 000 EUR (inklusive MwSt) zur Verfügung; die Lose werden im Hinblick auf das Preisvolumen unterschiedlich behandelt. Für weitere Informationen wird auf die Internet-Präsenz des Auftraggebers verwiesen. Dort finden Sie unter www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm insbesondere verschiedene vorformulierten Eigenerklärungen und das Aufforderungsschreiben zur Stellung eines Teilnahmeantrags samt Anlage. In diesem Aufforderungsschreiben enthalten sind insbesondere auch die formalen Hinweise für etwaige Fragen und Antworten zum Verfahren sowie die relevanten Fristen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Erstellung des Dritten Sozialberichts in Form von Analyse und Darstellung verschiedener sozialer Lebenslagen in Bayern.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Einkommens- und Vermögensverhältnisse, Armut und Reichtum.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Wohnen.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Erwerbstätige und Arbeitslose.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Familie.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Kinder und Jugendliche.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Ältere Menschen.
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Pflege.
Losnummer: 8
Bezeichnung des Loses: Menschen mit Migrationshintergrund.
Losnummer: 9
Bezeichnung des Loses: Menschen mit Behinderung.
Losnummer: 10
Bezeichnung des Loses: Frauen.
Losnummer: 11
Bezeichnung des Loses: Sozialer Wandel in Bayern.
Losnummer: 12
Bezeichnung des Loses: Koordinierung/Gender Mainstreaming.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bayerischen Landtags wurde in Abstimmung mit der interministeriellen Arbeitsgruppe und dem Beirat ein Berichtskonzept erstellt, das sich in einigen Punkten von der Konzeption und Gestaltung des Ersten und Zweiten Sozialberichts unterscheidet:
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Der Sozialbericht wird hiernach in einen Berichtsteil und einen Statistikanhang gegliedert.
Der voranstehende Berichtsteil soll zu jedem Themenbereich/jeder ausgewählten Personengruppe eine Situationsanalyse, die von (externen) Instituten/Wissenschaftlern erstellt wird, und darin integriert die seitens der Staatsregierung abzuleitenden Schlussfolgerungen und Darstellung ihrer Maßnahmen enthalten. Die von den Instituten/Wissenschaftlern gelieferten Situationsanalysen sollen hierbei auf geeignete Weise kenntlich gemacht werden.
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Die Situationsanalysen sind auf aktueller Datengrundlage zu erstellen. Hierbei sind insbesondere die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 2010, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008, Daten der BA/IAB und der Deutschen Rentenversicherung sowie die Mikrozensusdaten 2009 bzw. 2010 zu verwenden. Darüber hinaus sind auch die aktuellen Daten aus dem Sozioökonomischen Panel (SOEP) sowie aus der Statistik der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) – sofern geeignet – zu verwenden, insbesondere zur Erstellung des Kapitels "Sozialer Wandel in Bayern":. Hinsichtlich der zu verwendenden Datengrundlagen erfolgt eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und mit dem koordinierenden/federführenden Institut/Wissenschaftler. Hierbei sind entsprechend den Vorgaben des Landtagsbeschlusses grundsätzlich die vorhandenen Daten (z.B. des Statistischen Bundesamtes) zu verwenden. Zusatzerhebungen sind nicht vorgesehen.
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Der Dritte Sozialbericht dient auch der kontinuierlichen "Jährlichen Fortschreibung ausgewählter Kernindikatoren zur sozialen Lage in Bayern" (Statistikbericht). Insoweit ist darauf zu achten, dass grundsätzlich alle statistischen Indikatoren in den Sozialbericht aufzunehmen sind, die im Statistikbericht 2010 (vgl. http://www.stmas.bayern.de/sozialpolitik/sozialbericht/sozialelage2010.pdf) verwendet wurden und voraussichtlich im Statistikbericht 2011 verwendet werden (Erscheinungsdatum: voraussichtlich Frühsommer 2011).
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Es sollen auch Entwicklungen und Veränderungen im zeitlichen Verlauf – ggf. anhand von Zeitreihen – in den einzelnen Themenbereichen/ausgewählten Personengruppen möglichst auf Grundlage von Längsschnittanalysen dargestellt werden. Zudem erfolgt eine ausführliche Analyse zeitlicher Verläufe im Kapitel "Sozialer Wandel in Bayern". Der Auftraggeber entscheidet in Abstimmung mit dem koordinierenden/federführenden Institut/Wissenschaftler, welche Untersuchung zeitlicher Verläufe wo in welcher Tiefe dargestellt wird. Prognosen für die Zukunft sollten aufgenommen werden, soweit sie sich aus fachlicher Sicht anbieten und hinreichend belegt werden können. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Entwicklung von Zukunftsszenarien/politischen Konzepten der Staatsregierung im Rahmen der aus den Situationsanalysen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Darstellung ihrer Maßnahmen vorbehalten bleibt.
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Die Situationsanalysen enthalten keine Bewertungen, sondern Tatsachenbeschreibungen.
Bei den Situationsanalysen ist darauf zu achten, dass Zusammenhänge bzw. Kausalitäten zwischen den verschiedenen Lebenslagen/ausgewählten Personengruppen aufgezeigt werden. Der sog. Lebenslagenansatz umfasst grundsätzlich die Multidimensionalität, d.h. die Überlagerung verschiedener Lebensbereiche, und die Multikausalität (vgl. S. 15 ff. des Material- und Analysebands zur sozialen Lage in Bayern im Ersten Sozialbericht).
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Einzelne Lebenslagen sind auch anhand von Sozialindikatoren, die lege artis in der Sozialforschung und in anderen Berichten auf Bundes- und Länderebene verwendet werden, darzustellen, so insbesondere auch zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Berichterstattung auf Bundes- und auf Länderebene.
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In den Situationsanalysen ist – soweit möglich – auch eine vergleichende Darstellung zum Bundesgebiet sowie anderen vergleichbaren Bundesländern unter Berücksichtigung der Kernindikatoren aufzunehmen (z.B. Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtetemberg).
Bei allen Losen ist auf eine geschlechtersensible Sichtweise (z.B. Sprache, Daten und Analyse) zu achten.
Bei der Analyse der einzelnen Themenbereiche/ausgewählten Personengruppen sind möglichst regionale Unterschiede (z. B. zwischen strukturschwachen und -starken Gebieten, zwischen Landkreisen/kreisfreien Städten, zwischen Arbeitsagenturbezirken) herauszuarbeiten.
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Zeitliche Verläufe sowie gruppenspezifische Besonderheiten (z.B. nach Altersgruppen, Bildungsstand, Familienstand, etc.) sind in jedem Themenbereich/jeder ausgewählten Personengruppe – wo dies möglich ist – herauszuarbeiten.
Folgende Vorgaben zur Text-/Tabellen- und Grafikgestaltung sind zu beachten:
— Alle Inhalte müssen als Microsoft-Word-Dateien geliefert werden. Sämtliche Inhalte, also auch Tabellen und Grafiken, müssen bereits in diesen Dokumenten an richtiger Position eingebettet sein. Die (automatische) Silbentrennung muss hierbei deaktiviert sein,
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— Alle Microsoft-Word-Dokumente müssen folgenden einheitlichen Standard befolgen: Schriftgröße 11, Schriftart Arial und Zeilenabstand 1,5,
— Zusätzlich zum Word-Dokument müssen alle Tabellen als Microsoft-Excel-Dateien mitgeliefert werden,
— Grafiken, Diagramme, Bayernkarten etc. sollen zusätzlich zum Microsoft-Word-Dokument als offene InDesign- oder Illustrator-Dateien (Dateiformate .ai oder .eps) geliefert werden, nicht als geschlossene/auf Ebenen reduzierte Vorlagen. Falls dies ausnahmsweise nicht möglich sein sollte, dann müssen hochauflösende (mindestens 300 dpi) Dateien der Formate .tiff, .jpg, oder.psd geliefert werden, damit die Grafiken problemlos nachgebaut werden können. Die den Grafiken, Diagrammen, Bayernkarten etc. zu Grunde liegenden Daten sind zusätzlich jeweils im Excel-Format zur Verfügung zu stellen,
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— CorelDraw-Dateien können nicht bearbeitet und daher nicht als vertragsgemäße Leistung angenommen werden. Der Auftragnehmer käme mithin bei Lieferung dieser Dateiformate in Verzug.
Auf Übersichtlichkeit, gute Lesbarkeit und leichte Verständlichkeit ist zu achten.
Die Losaufteilung stellt sich wie folgt dar:
1. Einkommens- und Vermögensentwicklung, Armut und Reichtum,
2. Wohnraumversorgung,
3. Erwerbstätige und Arbeitslose,
4. Familie,
5. Kinder und Jugendliche (mit frühkindlicher Bildung, ohne Schulbildung),
6. Ältere Menschen,
7. Pflegebedürftige,
8. Menschen mit Migrationshintergrund,
9. Menschen mit Behinderung,
10. Frauen,
11. Sozialer Wandel in Bayern,
12. Koordination und Gender Mainstreaming.
Das Los 12 beinhaltet über das Gender Mainstreaming hinaus auch die Koordinierung der Analysen (hierzu zählen auch die Vereinheitlichung der Sprache, der Datenlage und der Methoden sowie die Vermeidung von Doppelungen).
Etwaige Nebenangebote müssen mindestens den hier geschilderten Rahmen einhalten.
Referenznummer: Z2/0271.01-1/17
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freistaat Bayern.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gemäß der nachfolgenden Auflistung sind folgende Erklärungen und Unterlagen vorzulegen:
Soweit sich nicht aus den Kriterien oder dort enthaltenen Rechtsnormen etwas anderes ergibt, haben sich alle Unterlagen und Erklärungen auf die Bewerberin bzw. den Bewerber, also diejenige natürlich oder juristische Person, die sich bewirbt, zu beziehen.
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Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind alle Unterlagen auch für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern sind alle Unterlagen auch für jeden einzelnen Subunternehmer vorzulegen.
Die mit (A) gekennzeichneten Kriterien sind Auschlusskriterien. Die mit (B) bezeichneten sind Bewertungskriterien. Kriterien, die mit (A/B) versehen sind, sind sowohl Ausschluss- als auch Bewertungskriterien.
Soweit bei vorzulegenden Erklärungen der Klammerzusatz "(online verfügbar)" aufgeführt ist, können Sie entsprechende Formulare unter www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm) abrufen.
1a) Unterschriebene Eigenerklärung zum Ausschluss bei Schwarzarbeit; (online verfügbar) (A),
1b) Unterschriebene Scientology-Schutzerklärung; (online verfügbar) (A),
1c) Unterschriebene Eigenerklärung, dass die in § 4 Absatz 9 lit. a), b) c) e) VOF genannten Gründe für einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren nicht vorliegen und sich der Erklärende bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Abgabe der vorstehenden Erklärung seinen Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann. (online verfügbar) (A),
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1d) Unterschriebene Eigenerklärung über die zuverlässige Zahlung von Steuern und Abgaben; (online verfügbar) (A),
1e) Unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen eines in § 4 Absatz 6 Buchstaben a) bis g) VOF genannten Straftatbestandes oder wegen mehrerer dieser Straftatbestände rechtskräftig verurteilt ist. (online verfügbar) (A),
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1f) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters; (A).
1g) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. (online verfügbar) (A).
1h) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung aller Mitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung; (online verfügbar) (A).
1i) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung, ob ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein selbständiges Angebot abgibt; (A).
1j) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Ausführliche Darstellung der Arbeitsteilung bei der Durchführung des Auftrages; (A).
1k) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Eigenerklärung, wie sichergestellt ist, dass sich die Bewerberin bzw. der Bewerber der Mittel und Fähigkeiten der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bedienen kann (z.B. Verpflichtungserklärung, Vorvertrag). (A).
1l) Unterschriebene Eigenerklärung, ob der Einsatz von Subunternehmern vorgesehen ist. (A),
1m) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Benennung aller einzusetzenden Subunternehmer und Beschreibung der Teilbereiche, für die der Einsatz eines Subunternehmers jeweils vorgesehen ist durch unterschriebene Eigenerklärung. (A).
1n) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Unterschriebene Eigenerklärung von jedem Subunternehmer, dessen Einsatz geplant ist, in der dieser unter Angabe seiner Firma, Anschrift (Straße, Ort), Telefon, Telefax, Ansprechpartner und Firma des Bewerbers erklärt, welche für die Erfüllung des Auftrages notwendigen Ressourcen er der Firma des Bewerbers zur Verfügung stellt. (Online verfügbar) (A),
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1o) Unterschriebene Eigenerklärung, in der bestätigt wird, dass die für den Auftrag Hauptverantwortlichen und die mit der Auftragsausführung betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen und die gesamte schriftliche und mündliche Projektkommunikation in deutscher Sprache erfolgt. (online verfügbar) (A).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2a) Unterschriebene Erklärung über den Umsatz bezogen auf mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen (in Euro) während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. (B),
2b) Unterschriebene Eigenerklärung bzgl. einer aktuellen Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
— für Personenschäden: mindestens 1 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: mindestens 500 000 EUR.
2c) Unterschriebene Eigenerklärung zur finanziellen Situation (online verfügbar) (A).
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind alle genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und zu unterschreiben. Gleiches gilt für den Fall, dass Subunternehmen eingesetzt werden sollen.
Mindeststandards:
Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: (A)
— für Personenschäden: mindestens 1 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: mindestens 500 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3a) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Personen. (A/B),
3b) Vorlage einer Referenzliste über die in den letzten 3 Jahren ausgeführten Aufträge vergleichbaren Inhalts und Umfangs unter kurzer Beschreibung des Umfangs und der erbrachten Leistungen. Der Nachweis ist bei öffentlichen Referenzauftraggebern durch eine Bescheinigung von diesen zu führen. Bei privaten Auftraggebern ist eine unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers zulässig. Der Auftraggeber behält sich vor, sich ggf. einen Ansprechpartner des Referenzauftraggebers für evtl. Rückfragen von dem Bewerber benennen zu lassen. (B),
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3c) Unterschriebene Eigenerklärung, in der bestätigt wird, dass die für den Auftrag Hauptverantwortlichen und die mit der Auftragsausführung betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen und die gesamte schriftliche und mündliche Projektkommunikation in deutscher Sprache erfolgt .(online verfügbar) (A).
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Im Fall einer Bietergemeinschaft sind alle genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und zu unterschreiben. Gleiches gilt für den Fall, dass Subunternehmen eingesetzt werden sollen.
Anmerkung: Unter Beachtung von § 10 Abs. 4 VOF werden bei hinreichender Anzahl geeignter Bewerber mindestens drei Bewerber für die Verhandlunsrunde ausgewählt.
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
— Vollständigkeit der Unterlagen bereits bei Stellung des Teilnahmeantrags: 10 %,
— Referenzen mit vergleichbaren Leistungen: 50 %,
— Umsatz des in diesem Zeitraums erbrachten vergleichbaren Leistungen: 10 %,
— Qualifikation über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person(en): 30 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Kontakt
Kontaktperson: Referat Z 2
Herrn Michael Städler

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z2/0271.01-1/17

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 895143647 📞
Fax: +49 895143767 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auskünfte zu den nicht abstrakt bezeichenbaren Fristen für Rechtsbehelfe erteilt unten stehende Stelle. Auf § 107 GWB wird hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Quelle: OJS 2011/S 024-038969 (2011-02-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-06-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 476 565,80 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.stmas.bayern.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 119-196145
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 24-038969
ABl. S-Ausgabe: 119

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Z2/0271.01-1/27

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität/Fachlicher Wert des Angebots mit Unterkriterien: Konzept (Unter-Unterkriterien:forschungsleitende Fagestellungen, erschöpfende Abhandlung des Themenbereichs, Schwerpunktsetzung, inhaltliche Tiefe und Breite, innovative Ansätze, Gliederung)=30 % Gewichtung; Wissenschaftliche Expertise/Methodik (Datengrundlagen, Vorgehen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, erschöpfende und verständliche Darstellung von Analyseergebnissen)= 24 %; Darstellung des Angebots (Übersichtlichkeit, Verständlichkeit) = 6 % (60)
2. Preis (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-06-01 📅
Postanschrift: Haldenweg 23
Postort: Stadtbergen
Postleitzahl: 86391
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den vom konkreten Einzelfall abhängigen Fristen erteilt unten stehende Stelle. Im Übrigen wird auf § 107 GWB mit dem Wortlaut "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1.der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".
Hingewiesen.
Quelle: OJS 2011/S 119-196145 (2011-06-22)