EU-weite Ausschreibung des Transports und der Entsorgung von Rest- und Sperrmüll für den Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg

Die Gesamtleistung wird in 2 Mengenlosen mit einer jeweiligen Mengenspanne von 17 000 – 23 000 Mg/a vergeben und besteht im Wesentlichen aus den folgenden Einzelleistungen:
— Übernahme des Rest- und Sperrmülls an der Umschlaganlage Gangelt-Hahnbusch,
— Transport des Rest- und Sperrmülls zur/zu den vom Auftragnehmer verbindlich zu benennenden Behandlungsanlage/-n,
— Entsorgung des Rest- und Sperrmülls.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-20 Auftragsbekanntmachung
2011-06-03 Ergänzende Angaben
2012-12-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Menge oder Umfang: Ca. 40 000 Mg/a Rest- und Sperrmüll.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Valkenburger Straße 45
Postleitzahl: 52525
Postort: Heinsberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.kreis-heinsberg.de 🌏
Fax: +49 24521361-96 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-20 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 80-131968
ABl. S-Ausgabe: 80

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gesamtleistung wird in 2 Mengenlosen mit einer jeweiligen Mengenspanne von 17 000 – 23 000 Mg/a vergeben und besteht im Wesentlichen aus den folgenden Einzelleistungen:
— Übernahme des Rest- und Sperrmülls an der Umschlaganlage Gangelt-Hahnbusch,
— Transport des Rest- und Sperrmülls zur/zu den vom Auftragnehmer verbindlich zu benennenden Behandlungsanlage/-n,
— Entsorgung des Rest- und Sperrmülls.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Mengenlos 1
Kurze Beschreibung: Siehe Punkt II.1.5).
Menge oder Umfang: Zwischen 17 000 Mg/a und 23 000 Mg/a Rest- und Sperrmüll.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Mengenlos 2
Beschreibung der Optionen:
Die Vertragslaufzeit verlängert sich einmalig um ein Jahr, wenn der Vertrag nicht binnen Jahresfrist vor Vertragsende von einer der beiden Vertragsparteien gekündigt wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kreis Heinsberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A genannten Tatbestände. Bei Bietergemeinschaften ist diese Eigenerklärung von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben,
— Gegebenenfalls Bietergemeinschaftserklärung: Bietergemeinschaften müssen ihre Mitglieder und einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie Abschluss und Durchführung des Vertrags benennen und ihre gesamtschuldnerische Haftung erklären.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters,
— Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung.
Mindeststandards:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz eines jeden Jahres in den letzten 3 Jahren (2008 bis 2010).
Hinweis zum Umfang der vorzulegenden Unterlagen:
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung ergänzend Bilanzen oder Bilanzauszüge aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008 bis 2010) oder andere geeignete Nachweise für diesen Zeitraum (z. B. Erklärung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters), welche die Solvenz des Bieters nachweisen, vom Bieter zu fordern.
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— Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer.
Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR.
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung ergänzend den Versicherungsschein vom Bieter zu fordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die anzugebenden Referenzen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht sind in Abhängigkeit zum angebotenen Entsorgungskonzept für jedes Los gesondert anzugeben:
1) Bei thermischer Behandlung des Rest- und Sperrmülls in einer MVA
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die thermische Behandlung von Restabfall,
— Benennung des Standortes der Behandlungsanlage/-n zur thermischen Behandlung.
2) Bei Aufbereitung des Rest- und Sperrmülls in einer mechanisch-biologischen Anlage bzw. mechanischen Aufbereitungsanlage mit anschließender Verwertung und Beseitigung der Stoffströme
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Aufbereitung und anschließende Verwertung und Beseitigung der Stoffströme des Restabfalls,
— Benennung des Standortes der Behandlungsanlage/-n zur Aufbereitung und anschließenden Verwertung.
3) Unabhängig vom Entsorgungskonzept:
— Benennung des/der Eigentümer/-s bzw. Verfügungsberechtigten für die angebotenen Anlagen,
— Unwiderruflicher Nutzungsnachweis über alle relevanten Anlagen,
— Ggf. weitere Nachweise für den Fall, dass Abfallströme in einer Anlage außerhalb von NRW behandelt werden,
— Der Kreis Heinsberg behält sich vor, die Anlagengenehmigung/-en vor Zuschlagerteilung durch den Bieter vorlegen zu lassen.
Mindeststandards:
Die anzugebenden Referenzen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht sind in Abhängigkeit zum angebotenen Entsorgungskonzept für jedes Los gesondert anzugeben:
1) Bei thermischer Behandlung des Rest- und Sperrmülls in einer MVA
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die thermische Behandlung von insgesamt mindestens 20 000 Mg/a Restabfall für mindestens 2 Jahre in den Jahren 2008 bis 2010. Die Referenz/-en ist/sind durch eine Auflistung der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und Beauftragungszeiträume vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.),
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— Benennung des Standortes der Behandlungsanlage/-n zur thermischen Behandlung.
2) Bei Aufbereitung des Rest- und Sperrmülls in einer mechanisch-biologischen Anlage bzw. mechanischen Aufbereitungsanlage mit anschließender Verwertung und Beseitigung der Stoffströme
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Aufbereitung und anschließende Verwertung und Beseitigung der Stoffströme von insgesamt mindestens 20 000 Mg/a Restabfall für mindestens 2 Jahre in den Jahren 2008 bis 2010. Die Referenz/-en ist/sind durch eine Auflistung der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und Beauftragungszeiträume vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.),
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— Benennung des Standortes der Behandlungsanlage/-n zur Aufbereitung und anschließenden Verwertung.
3) Unabhängig vom Entsorgungskonzept:
— Benennung des/der Eigentümer/-s bzw. Verfügungsberechtigten für die angebotenen Anlagen,
— Unwiderruflicher Nutzungsnachweis über alle relevanten Anlagen für die gesamte Vertragslaufzeit. Soweit der Bieter selbst Betreiber der angebotenen Anlage ist, kann der Nutzungsnachweis durch eine Eigenerklärung des Bieters geführt werden. Der Nachweis muss in beiden Fällen die Inhalte (Mindestangaben) des in der Anlage der Vergabeunterlagen beigefügten Mustertextes beinhalten und für die ausgeschriebene Maximalmenge pro Jahr in Höhe von 23 000 Mg/a Rest- und Sperrmüll je Mengenlos gelten,
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— Wird eine Vorbehandlung in einer MBA oder MA vorgesehen, ist der Nutzungsnachweis sowohl für die Aufbereitungsanlage in Höhe der Maximalmenge von 23 000 Mg/a als auch für die Anlagen in denen die Outputströme energetisch verwertet oder beseitigt werden, vorzulegen. Die nachzuweisende Anlagenkapazität für die Outputströme richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungskonzept des Bieters,
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— Ggf. weitere Nachweise für den Fall, dass Abfallströme in einer Anlage außerhalb von NRW behandelt werden.
Weitere Hinweise der ausschreibenden Stelle:
Soweit zusätzlich notwendig, sind ergänzende Erklärungen/Verträge dem Angebot beizufügen. Sofern der Bieter als Betreiber der angebotenen Behandlungsanlage/-n im Angebot eine Eigenerklärung vorlegt, muss darin bestätigt werden, dass das angebotene Kontingent (bzgl. Umfang und Vertragsdauer) in der jeweiligen Anlage tatsächlich zur Verfügung steht. Der Auftraggeber behält sich innerhalb der Angebotsprüfung die Überprüfung der vorgelegten Nachweise sowie das Nachfordern ergänzender bzw. erläuternder Unterlagen vor.
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— Der Kreis Heinsberg behält sich vor, die Anlagengenehmigung/-en vor Zuschlagerteilung durch den Bieter vorlegen zu lassen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft (Bankbürgschaft) vorzulegen. (Näheres ist in den Vergabeunterlagen geregelt.).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: In den Vergabeunterlagen geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Mitglieder von Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-09-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2011-06-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreis Heinsberg
Kontakt
Kontaktperson: Amt für Umwelt und Verkehrsplanung
Herrn Weuthen
Internetadresse: www.kreis-heinsberg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2 – 10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen.
Der Antrag ist unzulässig, soweit.
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 080-131968 (2011-04-20)
Ergänzende Angaben (2011-06-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-03 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 108-176779
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 80-131968
ABl. S-Ausgabe: 108
Quelle: OJS 2011/S 108-176779 (2011-06-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-12-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 2452136196 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 246-403901
ABl. S-Ausgabe: 246

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gesamtentgelt (inkl. Wertungszuschlag Transport) (100)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-06 📅
Name: Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG
Postanschrift: Hooghe Weg 1
Postort: Kempen
Postleitzahl: 47906
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH
Postanschrift: Greefsallee 1 – 5
Postort: Viersen
Postleitzahl: 41747

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Quelle: OJS 2012/S 246-403901 (2012-12-17)