Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert. Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein. Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren, Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage, flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache, Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung, Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA) erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-09-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Kaiser-Wilhelm-Platz 1
Postleitzahl: 53721
Postort: Siegburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.rhein-sieg-kreis.de🌏
E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de📧
Telefon: +49 224113-2937/3543📞
Fax: +49 224113-3165 📠
Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung. Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1. Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung gestellt.
Die nach IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung. Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1. Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung gestellt.
Die nach IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert.
Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert.
Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein.
Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren, Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage, flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache, Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung, Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA) erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren, Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage, flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache, Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung, Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA) erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
Referenznummer: 0303-22-11-VOF
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen, bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern, ggf. auch von Subunternehmern, sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages zwingend gefordert. Nicht fristgerecht vorgelegte oder unvollständige Nachweise/Erklärungen führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers.1) Eigenerklärung (s. Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass:
Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen, bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern, ggf. auch von Subunternehmern, sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages zwingend gefordert. Nicht fristgerecht vorgelegte oder unvollständige Nachweise/Erklärungen führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers.1) Eigenerklärung (s. Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass:
a) nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegen, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen, insbesondere keine Ausschlussgründe nach § 4 Absatz 6 VOF;
b) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
c) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
e) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden sind;
e) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden sind;
f) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt;
g) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
g) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
h) er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat;
i) er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1) der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
j) er/sie im Auftragsfall bereit ist/sind, eine Erklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen. Auf Anforderung vorzulegen ist eine Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß § 4 Abs. 2 VOF. Auf Anforderung abzuschließen ist der Integritätsvertrag.
j) er/sie im Auftragsfall bereit ist/sind, eine Erklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen. Auf Anforderung vorzulegen ist eine Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß § 4 Abs. 2 VOF. Auf Anforderung abzuschließen ist der Integritätsvertrag.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Teilnahmeantrag) - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages gefordert; bei nicht fristgerechter oder unvollständiger Abgabe wird der Bewerber ausgeschlossen.
1) Eigenerklärung zum Gesamt-Netto-Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 1-7 der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
3) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 8-9 der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bewerber zusammen - im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Fachplanung Elektrotechnik gemäss Leistungsphase 1-9 § 53 HOAI: größer/gleich 200 000,00 EUR.
Netto-Jahresumsatz des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bewerber zusammen - im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Fachplanung Elektrotechnik gemäss Leistungsphase 1-9 § 53 HOAI: größer/gleich 200 000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Erklärungen sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages abzugeben:
1) Bürogröße/Mitarbeiterzahlen: Darstellung (s. Teilnahmeantrag)— bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - der Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und aktuell) jahresdurchschnittlich beschäftigten Personen, aufgeschlüsselt nach: - Festangestellte Mitarbeiter und Büroin-/teilhaber insgesamt, - davon Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik, davon weiter aufgeschlüsselt nach Berufserfahrung:
1) Bürogröße/Mitarbeiterzahlen: Darstellung (s. Teilnahmeantrag)— bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - der Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und aktuell) jahresdurchschnittlich beschäftigten Personen, aufgeschlüsselt nach: - Festangestellte Mitarbeiter und Büroin-/teilhaber insgesamt, - davon Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik, davon weiter aufgeschlüsselt nach Berufserfahrung:
— mit Berufserfahrung im Bereich LP 5-8 HOAI größer/gleich 5 Jahre,
— mit Zertifizierung für die Planung von Brandmeldeanlagen,
— mit Berufserfahrung im Bereich Bauen für öffentliche Auftraggeber größer/gleich 3 Jahre,
— mit Berufserfahrung im Bereich Bauen im Bestand größer/gleich 3 Jahre.
2) Referenzobjekte: Darstellung (s. Teilnahmeantrag) von mindestens 2 Referenzprojekten.
Referenzen, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen nicht vollständig erfüllen, werden nicht gewertet. Werden nicht mindestens 2 Referenzen benannt, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen erfüllen, so wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Werden mehr als 5 Referenzprojekte genannt, so werden nur die ersten 5 Projekte gewertet. Die Referenzen werden im Rahmen der Auswertung teilweise durch Kontaktaufnahme mit den Referenzgebern weitergehend geprüft und bewertet. Falsche Angaben führen zum vollständigen und ersatzlosen Ausschluss der jeweiligen Referenz aus der Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber aufgrund von falschen Angaben vollständig aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; es genügt vielmehr, wenn die Bewerbergemeinschaft insgesamt die beschriebenen Angaben zu Referenzprojekten macht. Allgemeine Anforderungen an alle Referenzprojekte: - Ausführung und Fertigstellung der Baumaßnahme im Zeitraum 1/2001 bis 8/2011. Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage einer weiterführenden Darstellung wird die Referenz nicht gewertet. Zu den vorgelegten Referenzobjekten sind folgende Angaben (s. Teilnahmeantrag) vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme; Auftraggeber (Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer); Verfasser; Ausführungszeitraum; Gebäudetyp; Netto-Baukosten (nur KG 440, 450, 480 und 490 nach DIN 276); beauftragte Leistungsphasen. Die folgenden Projektmerkmale sind - sofern zutreffend anzugeben: Öffentlicher Auftraggeber; Ausführung im laufenden Betrieb; gewerkeweise Ausschreibung der Leistungen; wesentliche Bestandteile der Sanierung (Brandschottungen, Brandmeldeanlage und ELA, Evakuierungsanlagen, Notbeleuchtung).
Referenzen, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen nicht vollständig erfüllen, werden nicht gewertet. Werden nicht mindestens 2 Referenzen benannt, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen erfüllen, so wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Werden mehr als 5 Referenzprojekte genannt, so werden nur die ersten 5 Projekte gewertet. Die Referenzen werden im Rahmen der Auswertung teilweise durch Kontaktaufnahme mit den Referenzgebern weitergehend geprüft und bewertet. Falsche Angaben führen zum vollständigen und ersatzlosen Ausschluss der jeweiligen Referenz aus der Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber aufgrund von falschen Angaben vollständig aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; es genügt vielmehr, wenn die Bewerbergemeinschaft insgesamt die beschriebenen Angaben zu Referenzprojekten macht. Allgemeine Anforderungen an alle Referenzprojekte: - Ausführung und Fertigstellung der Baumaßnahme im Zeitraum 1/2001 bis 8/2011. Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage einer weiterführenden Darstellung wird die Referenz nicht gewertet. Zu den vorgelegten Referenzobjekten sind folgende Angaben (s. Teilnahmeantrag) vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme; Auftraggeber (Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer); Verfasser; Ausführungszeitraum; Gebäudetyp; Netto-Baukosten (nur KG 440, 450, 480 und 490 nach DIN 276); beauftragte Leistungsphasen. Die folgenden Projektmerkmale sind - sofern zutreffend anzugeben: Öffentlicher Auftraggeber; Ausführung im laufenden Betrieb; gewerkeweise Ausschreibung der Leistungen; wesentliche Bestandteile der Sanierung (Brandschottungen, Brandmeldeanlage und ELA, Evakuierungsanlagen, Notbeleuchtung).
Mindeststandards:
1) Anzahl festangestellte und Büroin-/teilhabende Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 3, davon:
2) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Leistungsbild LP 5-8 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1,
3) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Zertifizierung für die Planung von Brandmeldeanlagen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1,
4) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen für öffentliche Auftraggeber im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1;
5) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen im Bestand im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1. Anforderungen an alle Referenzen: - Sanierungs- /Umbaumaßnahme mit mindestens 500 000 EUR Netto-Baukosten (nach DIN 276) in den KG 440, 450 430, 480 und 490 (elektrotechnische Anlagen) Mindestanforderungen an einzelne Referenzprojekte: - mindestens 1 Projekt, bei dem die Fachplanung Elektrotechnik der LP 3-8 (gemäß § 53 HOAI) durchgehend erbracht wurden, mindestens ein Projekt mit vollständiger Sanierung der Brandmeldeanlage und der Sprachalarmierungsanlage, - mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber, mindestens ein Projekt mit Ausführung der Baumaßnahme im laufenden Betrieb. Alle Mindestkriterien müssen erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
5) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen im Bestand im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1. Anforderungen an alle Referenzen: - Sanierungs- /Umbaumaßnahme mit mindestens 500 000 EUR Netto-Baukosten (nach DIN 276) in den KG 440, 450 430, 480 und 490 (elektrotechnische Anlagen) Mindestanforderungen an einzelne Referenzprojekte: - mindestens 1 Projekt, bei dem die Fachplanung Elektrotechnik der LP 3-8 (gemäß § 53 HOAI) durchgehend erbracht wurden, mindestens ein Projekt mit vollständiger Sanierung der Brandmeldeanlage und der Sprachalarmierungsanlage, - mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber, mindestens ein Projekt mit Ausführung der Baumaßnahme im laufenden Betrieb. Alle Mindestkriterien müssen erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens (jeweils) 2 500 000 EUR für Sach- und Personenschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrecht zu erhalten. Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die entsprechende Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine solche Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird ist erforderlich (s. Teilnahmeantrag).
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens (jeweils) 2 500 000 EUR für Sach- und Personenschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrecht zu erhalten. Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die entsprechende Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine solche Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird ist erforderlich (s. Teilnahmeantrag).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des vom Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung ausgegebenen Formblattes abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des vom Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung ausgegebenen Formblattes abzugeben,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Eine Abgabe von Teilleistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die jeweiligen Subunternehmer und die ihnen zugeordneten Leistungen sind im Teilnahmeantrag zu benennen, Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Mehrfachbewerbungen (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher nicht eigenständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Eine Abgabe von Teilleistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die jeweiligen Subunternehmer und die ihnen zugeordneten Leistungen sind im Teilnahmeantrag zu benennen, Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Mehrfachbewerbungen (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher nicht eigenständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
1) Die Bauausführung erfolgt parallel zum laufenden Verwaltungsbetrieb. Besondere Absicherungen der Baustellenbereiche sind daher zwingend erforderlich. Zudem sind die Belastungen und Einschränkungen für die Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses soweit möglich zu beschränken. Nacht- und Wochenendarbeiten insbesondere lärmintensiver Arbeiten - sind zu berücksichtigen. Die Koordination der verschiedenen Arbeiten und Gewerke ist wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die Bereitschaft, im Auftragsfall eine auskömmliche örtliche Bauleitung sicherzustellen und für den Zeitraum der baulichen Umsetzung der Maßnahme durchgehend mit einem/einer projektverantwortlichen Bauleiter/in zu besetzen ist zu erklären (siehe Teilnahmeantrag). 2) Austauschformate für elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS. 3) Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept.
1) Die Bauausführung erfolgt parallel zum laufenden Verwaltungsbetrieb. Besondere Absicherungen der Baustellenbereiche sind daher zwingend erforderlich. Zudem sind die Belastungen und Einschränkungen für die Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses soweit möglich zu beschränken. Nacht- und Wochenendarbeiten insbesondere lärmintensiver Arbeiten - sind zu berücksichtigen. Die Koordination der verschiedenen Arbeiten und Gewerke ist wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die Bereitschaft, im Auftragsfall eine auskömmliche örtliche Bauleitung sicherzustellen und für den Zeitraum der baulichen Umsetzung der Maßnahme durchgehend mit einem/einer projektverantwortlichen Bauleiter/in zu besetzen ist zu erklären (siehe Teilnahmeantrag). 2) Austauschformate für elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS. 3) Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages gemäß Ziffern III.2.1), III.2.2), III.2.3). Fehlende oder unvollständige Angaben werden nicht nachgefordert.
2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (siehe Teilnahmeantrag:maximale Punktzahl/Wertung/gewichtete Punktzahl):
2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (siehe Teilnahmeantrag:maximale Punktzahl/Wertung/gewichtete Punktzahl):
2.3.1 Planung, Qualität der Planung, Detailgenauigkeit, Auskömmlichkeit der Planung: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
2.3.2 Koordination/zusammenarbeit der Planer/Fachingenieure in der Planung, Umsetzung der Wünsche Bauherr: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
2.3.3 Termine und Kosten: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.;
2.3.4 Qualität der Bauleitung, Organisation der Baustelle, Bauablauf, Nachtragsmanagement: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.
Erreichbare Gesamtpunktzahl: max. 825 Pkt. Bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet das Los. Die Losentscheidung wird im Beisein eines Vertreters des Rechtsamtes und des Rechnungsprüfungsamtes von der Vergabestelle vorgenommen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-10-25 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2011-11-29 📅
Öffnungsort: Kreishaus Siegburg.
Ort des Eröffnungstermins: Kreishaus Siegburg.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Zentrale Vergabestelle
Kontakt
Kontaktperson: Frau Dissen, Herrn Wolter-Michaelis
Internetadresse: www.rhein-sieg-kreis.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-01-02 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0303-22-11-VOF
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung. Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1. Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung gestellt.
Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung. Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1. Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder E-Mail) an die unter I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung gestellt.
Die nach IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Die nach IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 221147-2120📞
Internetadresse: www.bezreg-koeln.de🌏
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: s. VI.4): Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Quelle: OJS 2011/S 177-290830 (2011-09-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-04-18) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat -
Kontakt
Telefon: +49 2241132937 / 2241133543📞
Fax: +49 2241133165 📠
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Internetadresse: http:// www.bezreg-koeln.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Telefon: +49 221147-2120📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Quelle: OJS 2012/S 076-124878 (2012-04-18)