Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI), Teilprojekt Hochbau; Ausführung von Dach- und Abdichtungsarbeiten Pavillon Nord und Süd am Fluggastterminal BBI
Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H. Herrn Joachim Korkhaus
Die Flughafen Berlin Schönefeld GmbH beabsichtigt, den Auftrag für die Ausführung von Dach- und Abdichtungsarbeiten (Trapezblechdach) einschließlich der zugehörigen Nebenleistungen für den Neubau des Pavillons Nord und des Pavillons Süd als Erweiterungsbauten des künftigen Flughafens BBI zu vergeben.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2011-02-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-01-21.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Bauliche Anlagen › Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen
- • Dachdeck- und Dachanstricharbeiten › Dachdeckarbeiten › Blechdachdeckarbeiten
- • Diverse Bauwerke › Dachkonstruktionen
- • Mit dem Transportwesen verbundene Gebäude › Bauarbeiten für Gebäude in Verbindung mit dem Luftfrachtverkehr › Bau von Flughafengebäuden
- • Verschalungsarbeiten › Dachabdichtungs- und -dämmarbeiten
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2011-01-21 | Auftragsbekanntmachung |
| 2011-09-19 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2011-01-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dachkonstruktionen
Menge oder Umfang:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dachkonstruktionen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Postanschrift: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Bereich Planung und Bau BBI, Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05, Berlin-Schönefeld
Postleitzahl: 12529
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: pav-dach@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 306091-2686 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-01-21 📅
Einreichungsfrist: 2011-02-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-01-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 17-027016
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Die Bekanntmachung betrifft: Public_contract
Kurze Beschreibung:
Menge oder Umfang:
Referenznummer: A35001433
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: — Ergibt sich aus den Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (100)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H. Herrn Joachim Korkhaus
Haupttätigkeit: Airport_related_activities
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Olaf Nozon
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-07-01 📅
Datum des Endes: 2012-05-31 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2011/S 017-027016 (2011-01-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dachkonstruktionen
Menge oder Umfang:
— Dach und Abdichtungsarbeiten für den Pavillon Nord und Pavillon Süd bestehend aus:—— ca. 7 000 m² Trapezblecheindeckung, ca. 160 mm hoch, 1,5 mm stark,—— ca. 20 t Stahlunterkonstruktion,—— ca. 7 000 m² Faserzementplatten, ca. 12 mm,—— ca. 7 000 m² Dampfsperre,—— ca. 7 000 m² Gefälledämmung aus Mineralfaser, ca. 180 mm, trittfest,—— ca. 7 000 m² Dachabdichtung mit Kunstoffbahnen,—— ca. 7 000 m² Bekiesung, ca. 60 mm,—— mit lokalen Wartungsstegen aus Betonplatten,—— und bereichsweisen Absturzsicherungen und Dachaufstiegen,— Erhöhte baustellenlogistische Anforderungen aus parallel angrenzendem Baubetrieb.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dachkonstruktionen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Postanschrift: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Bereich Planung und Bau BBI, Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05, Berlin-Schönefeld
Postleitzahl: 12529
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: pav-dach@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 306091-2686 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-01-21 📅
Einreichungsfrist: 2011-02-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-01-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 17-027016
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
— zu I.1):
Die Auftraggeberin wird aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren und die Beantwortung von Bewerberanfragen auf der folgenden Internetseite veröffentlichen: http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.
Bewerberanfragen zum Inhalt der Veröffentlichung dürfen bis zum 1.2.2011 - 10:00 Uhr ausschließlich an die E-Mail-Adresse gemäß Punkt I.1) PAV-Dach@berlin-airport.de gestellt werden. Später eingehende Anfragen werden nicht mehr bearbeitet.
Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einem verschlossenen Umschlag bei der unter Ziffer I.1) genannten Adresse einzusenden/abzugeben und den verschlossenen Umschlag außen mit dem Aktenzeichen der Auftraggeberin (gemäß Ziffer IV.3.1)), der Bezeichnung der Maßnahme (gemäß Ziffer II.1.1)) sowie den Worten "Teilnahmeantrag – nicht öffnen" zu kennzeichnen. Für die vorbenannte Kennzeichnung kann auch der von der Auftraggeberin vorbereitete Kennzettel verwendet werden, der ebenfalls auf der Internetseite:
http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html unter "zusätzlichen Informationen" allen Bewerbern zur Verfügung steht.
Die Verdingungsunterlagen werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes an die ausgewählten Bewerber versandt.
— zu III.2) Teilnahmebedingungen:
Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist (vgl. auch III.1.3)).
Der Bewerber hat zur Situation seines Unternehmens die in Ziffer III.2) benannten Erklärungen/ Nachweise abzugeben (bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/Nachweise des Herkunftslandes, die mit den geforderten vergleichbar sind).
Die Bewerber haben auch zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung (Ziffer III) angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.
Bei den geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen handelt es sich grundsätzlich nicht um Mindestanforderungen. Zwingende Angaben, d.h. Angaben und Erklärungen, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorzulegen sind, sind als "Mindestanforderung" gekennzeichnet. Die nicht rechtzeitige Vorlage der als "Mindestanforderung" gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss. Das Fehlen sonstiger Angaben und Erklärungen hat keinen zwingenden Ausschluss des Bewerbers zur Folge, sondern kann zum Ausschluss oder zur Abwertung des Teilnahmeantrags im Rahmen der Bewertung des Teilnahmeantrags führen.
Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich (nicht auf Datenträger) bis zum vorher genannten Termin bei der benannten Kontaktstelle zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin ist berechtigt bei etwaigen notwendigen Aufklärungen oder Nachforderungen, die seitens der Auftraggeberin gewünschten Informationen oder Unterlagen per Telefax durch die Bewerber einreichen zu lassen.
Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Auftraggeberin ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
Für die Erklärungen nach Ziffer III.2.1) Pkt. 2 und für die Referenzangaben (Tabellenkopf) gemäß Ziffer III.2.3) stellt der Auftraggeber Formulare auf der vorgenannten Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern unter der Adresse http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html downgeloaded werden können.
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unter Punkt III.2.1) bis III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber eingereicht werden.
Der Auftraggeber prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigen Verfahren.
1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen (III.2.1), III.2.2), III.2.3)),
2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung der Mindestanforderungen,
3. Stufe: Prüfung der persönlichen Lage des Wirtschaftteilnehmers, der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit und personellen und technischen Ausstattung gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge wird nach folgenden Maßstäben durchgeführt:
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am Besten erfüllen. Um dies zu ermitteln wird die Auftraggeberin die Eignungsvoraussetzung gewichten und bewerten. Hierzu wird die Auftraggeberin eine Bewertungsmatrix mit nachfolgend benannten Punkten und Gewichtungen verwenden, bei der ein Bewerber max. 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:
— max. 600 Punkte auf die Bewertung der Referenzen bezogen auf die vergleichbaren Leistungen, gemäß III.2.3/1) (bewertet wird der Umfang mit dem Gewichtungsfaktor 40, die Aktualität mit dem Gewichtungsfaktor 10 und die Art der vergleichbaren Leistungen der Referenzen mit dem Gewichtungsfaktor 70),
— max. 200 Punkte auf die Bewertung der personellen Ausstattung und Leistungsfähigkeit sowie der technischen Ausstattung und sonstigen technischen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.3/3) (bewertet wird die personelle Ausstattung mit dem Gewichtungsfaktor 20, die technische Ausrüstung mit dem Gewichtungsfaktor 10 und das Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 10),
— max. 200 Punkte auf die Bewertung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.1) und III.2.2) (bewertet wird die Bankauskunft mit dem Gewichtungsfaktor 10, die durchschnittliche Umsatzrentabilität mit einem Gewichtungsfaktor von 13,die durchschnittliche Fremdkapitalquote mit dem Gewichtungsfaktor 13, der Handelsregisterauszug mit dem Gewichtungsfaktor 2 und die Eigenerklärungen zur persönlichen Lage mit dem Gewichtungsfaktor 2).
Jedes vorgenannte Bewertungskriterium wird mit 0 bis 5 Punkten bewertet und mit den vorbenannten Gewichtungen multipliziert. Der Bewerber erhält:
— 0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält,
— 1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegend Defizite und Schwächen aufweisen,
— 2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung weitreichend bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagen enthält,
— 3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen,
— 4 Punkte, die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen,
— 5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungen vollständig und uneingeschränkt erfüllt.
Für die v.g. durchschnittliche Umsatzrentabilität werden folgende Punkte vergeben: 5 Punkte bei >3 %; 4 Punkte bei >2 bis ≤3 %; 3 Punkte bei >1 bis ≤2 %; 2 Punkte bei >0 bis ≤1 %; 1 Punkt bei 0 % und 0 Punkte unter 0 %.
Für die v.g. durchschnittlichen Fremdkapitalquote werden folgende Punkte vergeben: 5 Punkte bei 0 bis ≤60 %; 4 Punkte bei > 60 bis ≤70 %; 3 Punkte bei > 70 bis ≤80 %; 2 Punkte bei > 80 bis ≤90 %; 1 Punkt bei > 90 % bis ≤96 %und 0 Punkte >96 %.
Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss die Auftraggeberin zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
Zu II.3):
Der v.g. Termin ist die voraussichtliche Vertragslaufzeit. Ausführungszeitraum (Kernbauzeit): voraussichtlich 9/2011 bis 5/2012.
— zu IV.2.1).
Der gewertete Preis wird wie folgt ermittelt:
— Einheitspreisangebot (ggf. Pauschalpreisangebot) des Bieters für die zu erbringende Leistung,
— abzüglich etwaiger Nachlässe (ohne Bedingungen durch den Bieter).
Weitere Hinweise:
— der Auftraggeber wird max. 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen; in Abhängigkeit der geforderten Qualifikation der Bewerber können jedoch ggf. auch weniger Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
— der Auftragnehmer ist verpflichtet, die auf der Baustelle im Rahmen der Erbringung seiner Leistungen anfallenden Abfallstoffe ausschließlich von der zentralen Abfallverwertung BBI, die von der Firma AWU Wildau GmbH in 15711 Königs Wusterhausen betrieben wird, entsorgen zu lassen. Die Vertragsbedingungen und die Preislisten für die Entsorgung der Abfallstoffe werden den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt,
— Der Auftraggeber hat eine zentrale Baulogistik vorgegeben. Diese ist in der Logistik- und Baustellenordnung (LoBO) erfasst. Die Regelungen der LoBO sind von allen projektbeteiligten Unternehmen einzuhalten,
— Postanschrift und Besucheranschrift des Auftraggebers: siehe I.1),
— die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers,
— der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angabe wiedergegeben wird,
— die Auftraggeberin betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des Verkehrs tätig. Demzufolge erfolgt die Ausschreibung durch die Auftraggeberin als Sektorenauftraggeberin i. S. d. § 98 Nr. 4 GWB nach den Regelungen der Sektorenverordnung (SektVO) vom 23.9.2009 (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Die Bekanntmachung betrifft: Public_contract
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Schönefeld GmbH beabsichtigt, den Auftrag für die Ausführung von Dach- und Abdichtungsarbeiten (Trapezblechdach) einschließlich der zugehörigen Nebenleistungen für den Neubau des Pavillons Nord und des Pavillons Süd als Erweiterungsbauten des künftigen Flughafens BBI zu vergeben.
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— Dach und Abdichtungsarbeiten für den Pavillon Nord und Pavillon Süd bestehend aus:
—— ca. 7 000 m² Trapezblecheindeckung, ca. 160 mm hoch, 1,5 mm stark,
—— ca. 20 t Stahlunterkonstruktion,
—— ca. 7 000 m² Faserzementplatten, ca. 12 mm,
—— ca. 7 000 m² Dampfsperre,
—— ca. 7 000 m² Gefälledämmung aus Mineralfaser, ca. 180 mm, trittfest,
—— ca. 7 000 m² Dachabdichtung mit Kunstoffbahnen,
—— ca. 7 000 m² Bekiesung, ca. 60 mm,
—— mit lokalen Wartungsstegen aus Betonplatten,
—— und bereichsweisen Absturzsicherungen und Dachaufstiegen,
— Erhöhte baustellenlogistische Anforderungen aus parallel angrenzendem Baubetrieb.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein),
2. Eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:
a) Ich/wir erklären, dass eine Person deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden und unser Unternehmen gesetzestreu ist;
b) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
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c) Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachkommen;
d) Ich/wir erklären, dass wir Mitglied in der Berufsgenossenschaft sind.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundene Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Punkt 1 und 2 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen (wie z.B. Gewerbezentralregister).
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1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
1.1. Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung/Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein),
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1.2. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als "Mindestanforderung" für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von 5 000 000 EUR,
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1.3. Vorlage von Jahresabschlüssen mit Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen (§ 242 Abs. 3 HGB) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit die gesetzlichen Vorschriften eine Offenlegung fordern (s. dazu § 325 ff. HGB); - soweit keine Offenlegung nach deutschem Recht vorgeschrieben ist, sind vergleichbare Unterlagen, zumindest Angaben betreffend Bilanzsumme, Umsatz, Jahresüberschuss und Fremdkapital für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen. Die Auftraggeberin ermittelt aus den vorgelegten Daten die Kennzahlen für die durchschnittliche Umsatzrentabilität und für die durchschnittliche Fremdkapitalquote und lässt diese in die Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einfließen. Die Auftraggeberin behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweise anzufordern.
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Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Sofern der Bewerber/Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderung Umsatz gem. 1.2 und/oder der Anforderung Jahresabschlüsse gem. 1.3 auf Angaben/Daten von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundene Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie nach Ziffer III.2.2) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmer/ konzernverbundene Unternehmen vorzulegen, wonach dieser bereit ist im Auftragsfalle, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen. Ein entsprechendes Muster für eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung, das die Bewerber verwenden können, stellt die Auftraggeberin auf der Internetseite unter http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zum download zur Verfügung.
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Angaben zu den Referenzen:
1. Es sind nur solche Referenzobjekte zu benennen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, wobei Referenzobjekte ausschließlich aus den letzten 5 Kalenderjahren berücksichtigt werden (die Referenzen müssen Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2006 erbracht worden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen; d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abnahmefähig abgeschlossen sein).
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1.1. Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der letzten 5 Jahre für vergleichbare Arbeiten nachzuweisen.
Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich Art vergleichbar:
Ausführen von Dacharbeiten.
— Trapezblechdacheindeckung mit einer Stahlunterkonstruktion.
Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich Umfang vergleichbar:
Das Ausführen oben benannter Dacharbeiten bei Gebäuden mit einer Dachfläche ≥ 7 000 m² pro Einzelauftrag.
1.2. Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der letzten 5 Jahre für vergleichbare Arbeiten nachzuweisen.
Ausführen von Abdichtungsarbeiten.
— Dachabdichtung mit Kunstoffbahnen.
Das Ausführen oben benannter Dachabdichtungsarbeiten bei Gebäuden mit einer Dachfläche ≥ 7 000 m² pro Einzelauftrag.
1.3. Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind maximal 3 Referenzen der letzten 5 Jahre für komplexe Großbauvorhaben nachzuweisen. Diese Referenzen dienen zum Nachweis von Erfahrungen bei der Abwicklung von komplexen Großbauvorhaben und können sowohl mit Referenzen nach Ziffer 1.1 aber auch mit weiteren Referenzen erbracht werden, die in Art und Umfang den vorbeschriebenen vergleichbaren Leistungen entsprechen und bei komplexen Großbauvorhaben ausgeführt wurden.
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Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich der Art vergleichbar:
Ausführung von vergleichbaren Leistungen bei komplexen Großbauvorhaben, bei denen die Herstellsumme über alle Gewerke der Gesamtmaßnahme des Bauherrn ≥ 25 000 000 EUR netto war.
2. Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die benannten oder weitere Referenzobjekte als folgende Mindestanforderungen in Art und Umfang folgende Anforderungen erfüllen:
2.1. Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ist in einer Referenz der letzten 5 Jahre für vergleichbare Arbeiten folgender Leistungsinhalt und -umfang nachzuweisen:
— das Ausführen von Dacharbeiten als Trapezblechdacheindeckung mit einer Stahlunterkonstruktion bei einem Gebäude mit einer Dachfläche ≥ 3 500 m² pro Einzelauftrag.
2.2. Durch den Bewerber.die Bewerbergemeinschaft ist in einer Referenz der letzten 5 Jahre für vergleichbare Arbeiten folgender Leistungsinhalt und -umfang nachzuweisen:
— das Ausführen von Abdichtungsarbeiten als Dachabdichtung mit Kunststoffbahnen bei einem Gebäude mit einer Dachfläche ≥ 3 500 m² pro Einzelauftrag.
Die Darstellung aller Referenzen (gemäß Pkt. 1. und 2.) sollte in Tabellenform erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
— Bezeichnung des Referenzobjektes,
— für die Referenzen nach Ziffer 1.1; 1.2 und 2.1; 2.2: Angaben zur Dachfläche (m² Dachfläche) des realisierten Gebäudes und Beschreibung der erbrachten Leistungen hinsichtlich,
—— Dacharbeiten als Trapezblechdacheindeckung mit einer Stahlunterkonstruktion,
—— Dachabdichtung mit Kunstoffbahnen,
— für die Referenzen nach Ziffer 1.3: Herstellsumme über alle Gewerke der Gesamtmaßnahme des Großbauvorhabens und die davon anteilige Auftragssumme des Bewerbers und Beschreibung der Art und des Umfangs der erbrachten Leistung,
— Zeitraum der Leistungserbringung (Beginn und Ende).
Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft berücksichtigt. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen gem. 1 und/oder 2 auf Angaben von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie III.2.3) Punkt 3 auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Referenzen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach dieser bereit ist, im Auftragsfalle Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für dieses Projekt zu erbringen. Ein entsprechendes Muster für eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung, das die Bewerber verwenden können, stellt die Auftraggeberin auf der Internetseite www.berlin-airport.de zum download zur Verfügung.
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3. Beschreibung der personellen und technischen Ausstattung für die zu erbringenden Leistungen:
3.1 Personelle Ausstattung und Leistungsfähigkeit,
3.1.1 durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren gegliedert nach Angestellten und gewerblichen Mitarbeitern, aus Sicht der Vergabestelle werden durchschnittlich 30 qualifizierte gewerbliche Mitarbeiter als angemessen angesehen,
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3.1.2 Angaben zur beruflichen Qualifikation und zu Referenzen des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals (Projektleiter, Bauleiter),
3.2. Angaben über die dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung,
3.3. Angaben über Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/ggf. Zertifizierung.
Die Beschreibung zur personellen und technischen Ausstattung muss sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen zurückgegriffen werden soll, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen und ist eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen, wonach dieser bereit ist im Auftragsfalle, Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen. Ein entsprechendes Muster für eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung, das die Bewerber verwenden können, stellt die Auftraggeberin auf der Internetseite unter http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zum download zur Verfügung.
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Geforderte Kautionen und Garantien:
— Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme und Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und einen Vertreter benennen. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu unterzeichnen.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Die Vertragsgestaltung erfolgt als Einheitspreisvertrag auf der Basis eines Leistungsverzeichnisses und Planunterlagen ohne Preisgleitklausel für Stoffe und Lohn. Die Auftraggeberin behält sich ggf. im Rahmen der Bieterverhandlungen vor, auf der Basis der vorgenannten Ausschreibungsbedingungen einen Pauschalpreis zu vereinbaren.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (100)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H. Herrn Joachim Korkhaus
Haupttätigkeit: Airport_related_activities
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Olaf Nozon
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-07-01 📅
Datum des Endes: 2012-05-31 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen wie folgt hin:
Es gelten die Regelungen von § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2,GWB und ferner die Regelung von § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:
"§ 101a GWB lautet:
(1) der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
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(2) die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b GWB lautet:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber,
1. gegen § 101a verstoßen hat oder,
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist,
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(2) die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 GWB.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt".
Die Vergabestelle teilt mit, dass in den Fällen von § 107 Absatz 3 Nr. 1 GWB eine Rüge dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 10 Kalendertagen nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gegenüber dem Auftraggeber erhoben wird.
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-09-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Bereich Planung und Bau BBI, Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05
Postort: Berlin-Schönefeld
Kontakt
Fax: +49 3060912686 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 181-294021
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 17-027016
ABl. S-Ausgabe: 181
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2011/S 181-294021 (2011-09-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Bereich Planung und Bau BBI, Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05
Postort: Berlin-Schönefeld
Kontakt
Fax: +49 3060912686 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 181-294021
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 17-027016
ABl. S-Ausgabe: 181
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2011/S 181-294021 (2011-09-19)
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