Gaspermeationspilotanlage für die Abtrennung von Kohlendioxid aus Rauchgasen
Ein Teilstrom eines in Kohlekraftwerken anfallenden Rauchgases wird der Membranpilotanlage zugeführt. Mittels eines Gebläses (C1) wird der Druck des zugeführten Gases erhöht, welches nachfolgend einer Doppelfilteranlage (F1) zugeführt wird. Das gefilterte Gas wird einem mit Kühlwasser betriebenen Wärmeaustauscher (E1) zugeführt. Der Wärmeaustauscher ist mit einem Kondensatableiter ausgestattet. Das abgekühlte Gas wird auf zwei Stränge aufgeteilt. In jedem dieser Stränge wird ein vom HZG gestelltes Membranmodul montiert. Nach einer, in jedem Strang vorzusehenden Drosselung wird das Retentatgas entspannt und abgeführt. Das permeatseitige Gas jedes Stranges wird über eine in jedem Strang vorzusehende Permeatdruckregelung einer gemeinsamen Flüssigkeitsringvakuumpumpe (P1) zugeführt. Die Flüssigkeitsringvakuumpumpe arbeitet mit Wasser als Betriebsflüssigkeit. Etwaiges im Rauchgas vorhandenes Wasser wird bevorzugt durch die Membran permeieren und im Betriebsflüssigkeitskreislauf der Flüssigkeitsringvakuumpumpe auskondensieren, sodass dieser entsprechend ausgestattet sein muss. Das rückverdichtete Permeatgas stellt den zweiten Produktstrom der Anlage dar und wird abgeführt. Die Membranmodule sollen über Hähne an Feed-, Retentat- und Permeatseite von der Anlage zu trennen sein. In den Feed- und Retentaseiten sind Probenentnahmestellen vorzusehen. Die gesamte Anlage soll inklusive Schaltschrank und Analytik in einem klimatisiertem 20’ Container montiert sein. Schaltschrank und Analytikauswertung sind räumlich von der Anlage zu trennen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-08-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2011-08-16
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Auftragsbekanntmachung
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2012-01-02
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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