Generalplanung Architektur / Technische Gebäudeausrüstung / Tragwerksplanung

Stiftung Phänomenta Lüdenscheid

Im Kontext der Regionale 2013 hat die Stadt Lüdenscheid unter enger Einbindung der Phänomenta und weiterer Akteure die Initiative „Denkfabrik“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative „Denkfabrik“ ist es, die Potenziale der Stadt für die Region in vielerlei Hinsicht zu entwickeln. In neun Projektbausteinen soll Lüdenscheid als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität weiter ausgebaut und das innovative technische Potenzial der Region gebündelt und gefördert werden. Als Bildungsstandort will die Stadt Lüdenscheid ihr Profil unter anderem durch identitätsstiftende Angebote für lebenslanges und selbstbestimmtes Lernen weiter stärken und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels die nächste Generation an technische Themen heranführen.
Zentrale Projektbausteine sind in diesem Zusammenhang der Ausbau des bestehenden Science Centers Phänomenta sowie die Einrichtung eines Technikzentrums - mit dem Ziel, bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Themen der Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die Bindung an die regionale Industrie zu stärken. Die Entwicklung der beiden vorgenannten Bausteine soll daher in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Lüdenscheid mit der regionalen Industrie, lokalen Bildungsinstitutionen (z.B. Stiftung Phänomenta, s.u.) und dem Bildungsnetzwerk Südwestfalen geschehen.
Der Auftraggeber beabsichtigt, das vorhandene dreigeschossige Gebäude der Phänomenta, in dem z. Z. etwa 130 Exponate ausgestellt sind, zu überplanen und umfangreich zu sanieren. Die Räumlichkeiten des Gebäudes aus der Gründerzeit zeichnen sich durch relativ kleinteilige Raumzusammenhänge aus. Durch eine Erweiterung in den 1990er Jahren konnte bereits Raum für eine Cafeteria, Werkstätten, Lager und Nebenräume geschaffen werden.
Die inhaltliche Weiterentwicklung der Phänomenta wird sich u.a. am Thema „Licht“ orientieren. Die baulichen Veränderungen sollen sich auf 2 Schwerpunkte konzentrieren: Die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung auf die zukünftigen Erfordernisse hin sowie die Integration eines Erweiterungsneubaus. Zu diesem Zweck wurden zwei benachbarte Grundstücke durch die Stiftung angekauft, von denen für die Realisierung der Neubaumaßnahme der hangaufwärts an die bestehende Phänomenta angrenzende Gebäudekomplex zurückgebaut werden muss.
Im Rahmen der Erweiterung der Phänomenta werden basierend auf den rechtzeitig zu liefernden Anforderungen und Nutzervorgaben des Technikzentrums die an das Technikzentrum zu vermietenden Räumlichkeiten (ca. 200 m²) hergestellt sowie die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Betriebskosten dieser Räumlichkeiten später gesondert zu erfassen.
Sowohl für die Ausstellungskonzeption als auch für die sich daraus abgeleitete Gebäudearchitektur existieren Voruntersuchungen und planerische Vorschläge der studio klv GmbH & Co. KG und der schneider + schumacher Architekturgesellschaft mbH, auf die im weiteren Verlauf des Projekts durch die zu beauftragenden Planer aufgesetzt werden soll und die es weiter zu entwickeln gilt.
Das gesamte Raumprogramm der Konzeptstudie umfasst ca. 3 675 m² NF 1 – 7, die sich wie folgt aufteilen:
— ca. 1 710 m² inkl. 75 m² überdachter Innenhoffläche im Altbau,
— ca. 1 865 m² NF 1 – 7 im neu zu erstellenden Anbau.
Dieser beinhaltet mit einem als Turmbauwerk (Gesamthöhe 75 m) zu realisierenden Foucault‘schen Pendel ein gesondertes Bauteil.
— ca. 100 m² NF 1 - 7 Veranstaltungsraum in einem ehemaligen Steinmetzwerkstattgebäude.
Ein externer Ausstellungplaner wird die Innenraumsituation inkl. der Ausstellungsmerkmale und der Exponate für den Alt- und den nachfolgend beschriebenen Neubaubereich insgesamt neu bewerten und überplanen.
Aufgabe des Generalplaners ist es, basierend auf den Vorgaben des von einem Ausstellungsplaner zu entwickelnden Konzeptes und unter Berücksichtigung der technischen Spezifikationen und gestalterischen Anforderungen durch einen Lichtplaner sowie einen Medientechnikplaner, Planung und Ausführung im Rahmen der Kostenvorgabe zu erbringen.
Kostenbudget und Terminrahmen sind durch den Fördermittelzuwendungsbescheid AZ:34.1.12.-02.23.2 mit Datum vom 25.9.11 der Europäischen Union und des Landes NRW vorgegeben und zwingend einzuhalten.
Der zu vergebende Generalplanerauftrag umfasst einen Großteil der Grundleistungen und ggf. besondere Leistungen der HOAI bezogen auf die folgenden Paragraphen. Eine Konkretisierung des Leistungsbildes erfolgt im Rahmen der Vergabeverhandlungen:
Planung und Überwachung der Rückbauarbeiten des hangaufwärts an die bestehende Phänomenta angrenzenden Gebäudekomplexes einschließlich der Altlastenbeseitigung.
§ 33 Leistungsbild: Gebäude + Raumbildende Ausbauten inkl. des Sonderbauteiles Turm, LP 1 – 9.
§ 38 Leistungsbild: Freianlagen, LP 1 – 9.
§ 49 Leistungsbild: Tragwerksplanung, LP 1 – 9 inklusive der Prüfstatik.
§ 53 Leistungsbild: Technische Anlagen, in den erforderlichen Anlagengruppen (voraussichtlich 1 – 6), LP 1 – 9.
Gutachterliche Leistungen, wie Baugrundbeurteilung, thermische Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffbewertung, Schallschutz und Raumakustik sowie SiGeKo werden bei Bedarf von der Auftraggeberin in Abstimmung mit dem Generalplaner gesondert beauftragt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-27 Auftragsbekanntmachung
2012-04-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-10-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI, der Technischen Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1 - 6 sowie der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI über alle Leistungsphasen.Die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise.Zunächst werden die Leistungsphasen 1 - 2 abgerufen.Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Postanschrift: Gustav-Adolf-Straße 9-11
Postleitzahl: 58507
Postort: Lüdenscheid
Kontakt
Internetadresse: http://www.phaenomenta-luedenscheid.de 🌏
E-Mail: webmaster@phaenomenta.de 📧
Telefon: +49 235121532 📞
Fax: +49 235121598 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-27 📅
Einreichungsfrist: 2011-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 210-342729
ABl. S-Ausgabe: 210
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Generalplanung Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht gemäß der Vorgabe gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 11.11.11, 12:00 Uhr einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Kontext der Regionale 2013 hat die Stadt Lüdenscheid unter enger Einbindung der Phänomenta und weiterer Akteure die Initiative „Denkfabrik“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative „Denkfabrik“ ist es, die Potenziale der Stadt für die Region in vielerlei Hinsicht zu entwickeln. In neun Projektbausteinen soll Lüdenscheid als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität weiter ausgebaut und das innovative technische Potenzial der Region gebündelt und gefördert werden. Als Bildungsstandort will die Stadt Lüdenscheid ihr Profil unter anderem durch identitätsstiftende Angebote für lebenslanges und selbstbestimmtes Lernen weiter stärken und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels die nächste Generation an technische Themen heranführen.
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Zentrale Projektbausteine sind in diesem Zusammenhang der Ausbau des bestehenden Science Centers Phänomenta sowie die Einrichtung eines Technikzentrums - mit dem Ziel, bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Themen der Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die Bindung an die regionale Industrie zu stärken. Die Entwicklung der beiden vorgenannten Bausteine soll daher in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Lüdenscheid mit der regionalen Industrie, lokalen Bildungsinstitutionen (z.B. Stiftung Phänomenta, s.u.) und dem Bildungsnetzwerk Südwestfalen geschehen.
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Der Auftraggeber beabsichtigt, das vorhandene dreigeschossige Gebäude der Phänomenta, in dem z. Z. etwa 130 Exponate ausgestellt sind, zu überplanen und umfangreich zu sanieren. Die Räumlichkeiten des Gebäudes aus der Gründerzeit zeichnen sich durch relativ kleinteilige Raumzusammenhänge aus. Durch eine Erweiterung in den 1990er Jahren konnte bereits Raum für eine Cafeteria, Werkstätten, Lager und Nebenräume geschaffen werden.
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Die inhaltliche Weiterentwicklung der Phänomenta wird sich u.a. am Thema „Licht“ orientieren. Die baulichen Veränderungen sollen sich auf 2 Schwerpunkte konzentrieren: Die Weiterentwicklung der Bestandsbebauung auf die zukünftigen Erfordernisse hin sowie die Integration eines Erweiterungsneubaus. Zu diesem Zweck wurden zwei benachbarte Grundstücke durch die Stiftung angekauft, von denen für die Realisierung der Neubaumaßnahme der hangaufwärts an die bestehende Phänomenta angrenzende Gebäudekomplex zurückgebaut werden muss.
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Im Rahmen der Erweiterung der Phänomenta werden basierend auf den rechtzeitig zu liefernden Anforderungen und Nutzervorgaben des Technikzentrums die an das Technikzentrum zu vermietenden Räumlichkeiten (ca. 200 m²) hergestellt sowie die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Betriebskosten dieser Räumlichkeiten später gesondert zu erfassen.
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Sowohl für die Ausstellungskonzeption als auch für die sich daraus abgeleitete Gebäudearchitektur existieren Voruntersuchungen und planerische Vorschläge der studio klv GmbH & Co. KG und der schneider + schumacher Architekturgesellschaft mbH, auf die im weiteren Verlauf des Projekts durch die zu beauftragenden Planer aufgesetzt werden soll und die es weiter zu entwickeln gilt.
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Das gesamte Raumprogramm der Konzeptstudie umfasst ca. 3 675 m² NF 1 – 7, die sich wie folgt aufteilen:
— ca. 1 710 m² inkl. 75 m² überdachter Innenhoffläche im Altbau,
— ca. 1 865 m² NF 1 – 7 im neu zu erstellenden Anbau.
Dieser beinhaltet mit einem als Turmbauwerk (Gesamthöhe 75 m) zu realisierenden Foucault‘schen Pendel ein gesondertes Bauteil.
— ca. 100 m² NF 1 - 7 Veranstaltungsraum in einem ehemaligen Steinmetzwerkstattgebäude.
Ein externer Ausstellungplaner wird die Innenraumsituation inkl. der Ausstellungsmerkmale und der Exponate für den Alt- und den nachfolgend beschriebenen Neubaubereich insgesamt neu bewerten und überplanen.
Aufgabe des Generalplaners ist es, basierend auf den Vorgaben des von einem Ausstellungsplaner zu entwickelnden Konzeptes und unter Berücksichtigung der technischen Spezifikationen und gestalterischen Anforderungen durch einen Lichtplaner sowie einen Medientechnikplaner, Planung und Ausführung im Rahmen der Kostenvorgabe zu erbringen.
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Kostenbudget und Terminrahmen sind durch den Fördermittelzuwendungsbescheid AZ:34.1.12.-02.23.2 mit Datum vom 25.9.11 der Europäischen Union und des Landes NRW vorgegeben und zwingend einzuhalten.
Der zu vergebende Generalplanerauftrag umfasst einen Großteil der Grundleistungen und ggf. besondere Leistungen der HOAI bezogen auf die folgenden Paragraphen. Eine Konkretisierung des Leistungsbildes erfolgt im Rahmen der Vergabeverhandlungen:
Planung und Überwachung der Rückbauarbeiten des hangaufwärts an die bestehende Phänomenta angrenzenden Gebäudekomplexes einschließlich der Altlastenbeseitigung.
§ 33 Leistungsbild: Gebäude + Raumbildende Ausbauten inkl. des Sonderbauteiles Turm, LP 1 – 9.
§ 38 Leistungsbild: Freianlagen, LP 1 – 9.
§ 49 Leistungsbild: Tragwerksplanung, LP 1 – 9 inklusive der Prüfstatik.
§ 53 Leistungsbild: Technische Anlagen, in den erforderlichen Anlagengruppen (voraussichtlich 1 – 6), LP 1 – 9.
Gutachterliche Leistungen, wie Baugrundbeurteilung, thermische Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffbewertung, Schallschutz und Raumakustik sowie SiGeKo werden bei Bedarf von der Auftraggeberin in Abstimmung mit dem Generalplaner gesondert beauftragt.
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI, der Technischen Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1 - 6 sowie der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI über alle Leistungsphasen.
Die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise.
Zunächst werden die Leistungsphasen 1 - 2 abgerufen.
Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
Beschreibung der Optionen: Vgl. textliche Ausführung unter II. 2.1.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE, Ziel2-NRW, RWP.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lüdenscheid.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der persönlichen Lage werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
1.) Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Handelsregister bzw. Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer.
2.) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
3.) Angabe zu den Gesamtumsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
4.) Bestätigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einer zweifachen Maximierung pro Kalenderjahr. Bei geringeren Deckungssummen: zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle.
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Mindeststandards:
Beim Gesamtumsatz wird die Summe der letzten 3 Geschäftsjahre gewertet. Hierbei wird ein erforderlicher Mindestumsatz von insgesamt 800 000 EUR (Architektur), 400 000 EUR (TGA) und 250 000 EUR (TWP) für die letzten 3 Jahre zugrunde gelegt.
Ein Generalplanungsbüro muss den Nachweis für die entsprechenden Fachabteilungen erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit werden folgende Unterlagen von jedem Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft gefordert:
5.) Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigen der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Dipl.-Ing. (FH, Uni) der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik (Klima und Lüftungstechnik sowie Heizung und Sanitär), Elektrotechnik und artverwandter Ausbildungsrichtungen.
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6.) Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters / Stellvertreters:
— Abschlussurkunde als Dipl.-Ing. (oder vergleichbare Qualifikation M. Sc., M. A.) einer der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik (Klima und Lüftungstechnik sowie Heizung und Sanitär), Elektrotechnik oder artverwandter Ausbildungsrichtungen,
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— Angabe der Berufserfahrung in Jahren,
— mindestens 1 und maximal 3 Referenzen / der im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiter / Stellvertreter, wobei die Kriterien zur Vergleichbarkeit analog denen der firmenbezogenen Referenzen im folgenden Unterpunkt Anwendung finden.
7.) Angabe von maximal 5 firmenbezogenen Referenzen (je Bewerbergemeinschaft, wobei jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Fachabteilung eines Generalplanungsbüros mindestens eine Referenz beisteuern muss), die vergleichbare Leistungen dokumentieren. Eine detaillierte Angabe zu den Kriterien der Vergleichbarkeit kann der Bewertungsmatrix entnommen werden, die mit dem Bewerbungsformular übermittelt wird. Jedes der folgenden Kriterien sollte zumindest vom Architekturbüro respektive der Fachabteilung Architektur nachgewiesen werden:
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— Ausstellungsgebäude (ab 1 500 m² Ausstellungfläche) mit Bauen im Bestand, vorzugsweise Schwerpunkt Lichtinstallationen im Sinne von II. 1.5) dieser Auftragsbekanntmachung,
— Zusammenarbeit bzw. Umsetzung der Vorgaben eines Ausstellungsplaners,
— Auftraggeber: vorzugsweise öffentliche Hand.
Mindeststandards:
Hinsichtlich der Gesamtzahl der Beschäftigten wird der Durchschnitt der letzten 3 Jahre gewertet. Dabei wird eine Mindestanzahl an qualifizierten Beschäftigten für den jeweiligen Bewerber / Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorausgesetzt und zwar:
— 8 (Bereich Architektur),
— 5 (Bereich TGA),
— 3 (Bereich TWP).
Für den vorgesehenen Projektleiter und Stellvertreter ist der Nachweis eines Abschlusses als Dipl.-Ing. (oder vergleichbare Qualifikation M. Sc.., M. A.) einer der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik (Klima und Lüftungstechnik sowie Heizung und Sanitär), Elektrotechnik oder artverwandter Ausbildungsrichtungen erforderlich.
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Für alle Referenzangaben gilt:
— Die Referenzmaßnahmen müssen einen gewissen Leistungsstand erreicht haben. Diese dürfen nicht älter als 5 Jahre sein (bauliche Fertigstellung nach 2006) bzw. bei lfd. Maßnahmen müssen die Bauarbeiten begonnen haben,
— Bei Referenzen für den Bereich Architektur muss mindestens eine aussagekräftige Perspektive, Ansicht oder entsprechendes Foto beigefügt sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personen- und Sachschäden von je min 2 000 000,- EUR [2-fach maximiert im Versicherungsjahr].
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber.
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung eines jeweiligen nachweislich gesetzlich bevollmächtigten Vertreters aufgeführt sind,
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen gemäß III 2.1) - III 2.3) dieser Bekanntmachung erfüllen,
— ein bevollmächtigter Vertreter, der die gesamte Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin rechtlich vertritt, benannt ist,
— der Bevollmächtigte der Bewerbergemeinschaaft durch eine rechtsverbindlich unterzeichnete und datierte Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert wird.
Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die angebotene Leistung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Soweit Planungsleistungen betroffen sind, ist.
Die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten:
— Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind (ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 85/384/EWG bzw. 89/48/EWG zu führen.),
— Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
§ 19 VOF, §§ 58, 70 BauO NW.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— personelle Kapazitäten des Bewerbers und fachliche Eignung bezogen auf den vorgesehenen Projektleiter / Stellvertreter: 40 % - fachliche Eignung bezogen auf Firmenreferenzen: 60 % Die fachliche Eignung richtet sich nach dem Nachweis der unter III. 2.3) abgefragten Schlüsselkompetenzen - hier insbesondere die Zusammenarbeit mit einem Ausstellungplaner. Die Kriterien der Vergleichbarkeit einer Referenz ergeben sich aus der mit den Bewerbungsunterlagen übermittelten Bewertungsmatrix. Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle unter III. 2.1) - III. 2.3) geforderten Angaben enthalten. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen gemäß des Bewerbungsformulars kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen einmalig nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-12-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsstelle der Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Fr. Ansorge
Name: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Postanschrift: Laurentiusstr. 21
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42103
Kontaktperson: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Herrn Axel Kirchberg
Telefon: +49 20224571-38 📞
E-Mail: axel.kirchberg@du-diederichs.de 📧
Fax: +49 20224571-45 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-16 📅
Datum des Endes: 2015-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Generalplanung Phänomenta Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht gemäß der Vorgabe gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 11.11.11, 12:00 Uhr einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Telefon: +49 293182-0 📞
Fax: +49 293182-2520 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von 6 Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
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Quelle: OJS 2011/S 210-342729 (2011-10-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-04-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung PHÄNOMENTA Lüdenscheid

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 83-135708
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 210-342729
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Büros/Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für die Bewerbung ist ein vorgefertigter Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG) angefordert werden kann. Der. Teilnahmeantrag ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag. Vergabe Generalplanung PHÄNOMENTA Lüdenscheid" bis zu dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Termin bei de unter Ziffer I.1. genannten Stelle (DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG) einzureichen. Bewerbungen die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht gemäß der Vorgabe gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail bekanntzugeben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Stelle bis zum 11.11.11. 12:00 Uhr einzureichen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Verfügbarkeit Projektteam und Projektorganisation (15)
2. Honorarangebot (20)
3. Projektspezifische Herangehensweis (65)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-02-28 📅
Name: KKW Architekten
Postanschrift: Freiherr-vom-Stein Str.31
Postort: Altena
Postleitzahl: 58762
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 2931820 📞
Fax: +49 2931822520 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen.
Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen.
§ 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als.
"unverzüglich" im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von sechs Kalendertagen ab Kenntnis des.
Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
Quelle: OJS 2012/S 083-135708 (2012-04-25)