Generalplanungsleistungen bei der Generalsanierung der Kanzlei der Deutschen Botschaft in Paris

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Generalsanierung des bestehenden Kanzleigebäudes (8-geschossig, sowie 2 Untergeschosse),
Baujahr 1960 - 63, gelegen im Zentrum von Paris (8. Arrondissement).
BGF: 4 800 m².
Grundstücksgröße: 1 500 m².
Bebaute Fläche: 660 m².
Unbebaute Fläche: 840 m².
Bruttorauminhalt: 14 000 m³.
Kostenobergrenze der Baumaßnahme: 5 400 000 EUR ohne Nebenkosten.
Bei der Sanierung handelt es sich um folgende Maßnahmen:
— Erneuerung der Natursteinfassade und Fenster unter weitgehender Beibehaltung der Originalgestaltung der Fassade hinsichtlich Material, Proportionen und Detaillierung; die jetzige Travertinfassade soll durch eine ortsübliche Natursteinfassade (sog. pierre de taille) ersetzt werden.
Bei der Erneuerung der Fassade ist besonders darauf zu achten, dass:
— die gestalterischen Anforderungen an eine Botschaft,
— die energetischen Erfordernisse der EnEV,
— die baukonstruktiven Vorgaben der vorhandenen Konstruktion und,
— die bauaufsichtlichen und denkmalpflegerischen sowie ästhetischen Rahmenbedingungen des historischen Umfeldes in Einklang gebracht werden,
— Abriss und Herstellung der Fußböden, leichte Trennwände, Neugestaltung des Innenausbaus,
— Komplette Erneuerung der gebäudetechnischen Ausrüstung.
Nach einer Überflutung der Untergeschosse wurden dort erhebliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Neben der Instandsetzung der beiden Untergeschosse wurde hier die gesamte technische Ausrüstung erneuert und hochwasserertüchtigt.
Die zu erneuernde technische Gebäudeausrüstung des EG/der OGe ist an die bereits erneuerten Anlagen anzuschließen und anzupassen.
Die erfolgten Sanierungsarbeiten sowie der Zustand der Untergeschosse sind zu überprüfen.
Die Abdichtung der Hoffläche unterhalb der aufgeständerten Bodenbelagsplatten ist zu überprüfen und ggfls. zu erneuern.
Das Gebäude entspricht nicht den Anforderungen an die Sicherheitsrichtlinien des Auswärtigen Amtes. Zur Zeit gibt es keine Außenwache mit Fußgänger- und Kfz - Schleuse.
Eine solche Außenwache ist neu zu erstellen.
Das vorliegende Brandschutzkonzept ist für die gesamte Liegenschaft fortzuschreiben und auf Umsetzung zu überprüfen.
Ziel der Bundesregierung ist es, auch bei Auslandsliegenschaften einen energetisch vorbildhaften Standard entsprechend EnEV in technisch optimierten Gebäuden zu verwirklichen.
Im Rahmen der Entwurfsplanung ist ein gesondertes Energiekonzept zu erstellen.
Insbesondere sind Photovoltaikanlagen u.ä. energetisch innovative Technik zu berücksichtigen.
Es ist im Rahmen der EW – Bau ggf. mit einer Simulationsberechnung nachzuweisen, ob und in welchem Umfang eine Einzelraumkühlung von Büroräumen mit der vorgesehenen bauphysikalischen Ertüchtigung erforderlich ist.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-19.

Wer?

Wie?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-19 Auftragsbekanntmachung