Auftrag: Leistungen der Objektplanung bei Gebäuden und raumbildenden Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 9 und ggf. besondere Leistungen. Optionaler Auftrag: Zum Auftragsumfang gehören optional auch die Leistungen für die Erstausstattung der Neuen Nationalgalerie. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz/staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie. Die Neue Nationalgalerie gehört zu den Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland errichtet wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Die Neue Nationalgalerie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig. Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Die Gesamtsanierung wird nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt, sondern das Haus wird für diesen Zeitraum geschlossen. Dabei sind die Nutzeranforderungen unter Beachtung des bestehenden Raumprogramms und der denkmalpflegerischen Randbedingungen in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten zu erarbeiten. Während der Maßnahme sind fortlaufend Klärungen von Zielkonflikten mit Auftraggeber, Nutzervertreter und den Planungsbeteiligten notwendig. Anforderungsprofil: Der Bewerber muss langjährige Erfahrung in der Planung und Realisierung von Kulturbauten, bevorzugt Ausstellungsgebäude und Museen nachweisen. Er muss in der Lage sein, in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten herausragende Lösungen auszuarbeiten, die die künstlerischen, funktionalen, und wirtschaftlichen Anforderungen eines modernen Museumsstandards erfüllt und sich in überzeugender Weise mit den denkmalpflegerischen und architektonischen Ansprüchen des Objektes auseinandersetzt. Dabei ist insbesondere die intensive Auseinandersetzung mit der Architektur Mies van der Rohes von Bedeutung. Der Dialog zwischen Nutzer, Bauherrenvertreter, Planungsbeteiligten und Denkmalpflegebehörden ist durch den Bewerber gewinnbringend zu führen. Der Bewerber muss in der Lage sein die Moderation bzw. Darstellung des Planungsprozesses in der Öffentlichkeit unterstützend zu begleiten. Weiterhin muss der Bewerber in der Lage sein, seine Leistungen auf das komplexe Anforderungsprofil von Museumsgebäuden abzustimmen und zu koordinieren (u.a. Technische Gebäudeausrüstung in allen Anlagegruppen, Lichtplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz, Sicherheitstechnik). Dabei sind Erfahrungen des Bewerbers im Bereich der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden unverzichtbar. Erfahrungen im Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne sind wünschenswert. Des Weiteren muss der Bewerber mit den fachlich einschlägigen Gesetzes-, Regel- und Normenwerken vertraut sein, die einen geregelten, strukturierten und termingemäßen Bauablauf und eine hohe Qualitätssicherung gewährleisten. Es wird daher empfohlen, zwei vergleichbare Referenzprojekte auf je einem A1 Plan und ein qualifiziertes Projektteam vorzustellen. Kosten: Die geschätzten Gesamtkosten (KGR 100-700) belaufen sich auf ca. 48 500 000 EUR brutto, die Gesamtbaukosten auf 36 900 000 EUR brutto. Die KGR 300 wird auf 22 140 000 EUR und die KGR 400 auf 14 760 000 EUR brutto geschätzt. Die KGR 500 beläuft sich auf ca. 2 410 000 EUR brutto. Die Kostenaufteilung der KGR 400 wird im Einzelnen wie folgt eingeschätzt: KGR 410: 2 142 000 EUR brutto, KGR 420: 1 666 000 EUR brutto, KGR 430: 3 217 000 EUR brutto, KGR 440: 2 856 000 EUR brutto, KGR 450: 1 904 000 EUR brutto, KGR 460: 1 190 000 EUR brutto, KGR 480: 833 000 EUR brutto, TGA Cafeteria, optional: 952 000 EUR brutto. Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm. Termine: Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich im I. Quartal 2013 und die Ausführungsplanung im IV. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich im I. Quartal 2015 und die Baufertigstellung Ende 2017 vorgesehen. Der Nachlauf des Projektes (LPH 9) geht bis ca. Ende 2021.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-29.
Auftragsbekanntmachung (2011-09-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II.1.5) – Beschreibung/Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de📧
Fax: +49 3018401-8450 📠
Hinweis 1: bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat A 4.1, Fasanenstraße 87, D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten "Aufkleber":
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
Hinweis 1: bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat A 4.1, Fasanenstraße 87, D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten "Aufkleber":
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftrag:
Leistungen der Objektplanung bei Gebäuden und raumbildenden Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 9 und ggf. besondere Leistungen.
Optionaler Auftrag:
Zum Auftragsumfang gehören optional auch die Leistungen für die Erstausstattung der Neuen Nationalgalerie.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz/staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie. Die Neue Nationalgalerie gehört zu den Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland errichtet wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Die Neue Nationalgalerie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz/staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie. Die Neue Nationalgalerie gehört zu den Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland errichtet wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Die Neue Nationalgalerie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Die Gesamtsanierung wird nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt, sondern das Haus wird für diesen Zeitraum geschlossen. Dabei sind die Nutzeranforderungen unter Beachtung des bestehenden Raumprogramms und der denkmalpflegerischen Randbedingungen in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten zu erarbeiten. Während der Maßnahme sind fortlaufend Klärungen von Zielkonflikten mit Auftraggeber, Nutzervertreter und den Planungsbeteiligten notwendig.
Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Die Gesamtsanierung wird nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt, sondern das Haus wird für diesen Zeitraum geschlossen. Dabei sind die Nutzeranforderungen unter Beachtung des bestehenden Raumprogramms und der denkmalpflegerischen Randbedingungen in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten zu erarbeiten. Während der Maßnahme sind fortlaufend Klärungen von Zielkonflikten mit Auftraggeber, Nutzervertreter und den Planungsbeteiligten notwendig.
Anforderungsprofil:
Der Bewerber muss langjährige Erfahrung in der Planung und Realisierung von Kulturbauten, bevorzugt Ausstellungsgebäude und Museen nachweisen. Er muss in der Lage sein, in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten herausragende Lösungen auszuarbeiten, die die künstlerischen, funktionalen, und wirtschaftlichen Anforderungen eines modernen Museumsstandards erfüllt und sich in überzeugender Weise mit den denkmalpflegerischen und architektonischen Ansprüchen des Objektes auseinandersetzt. Dabei ist insbesondere die intensive Auseinandersetzung mit der Architektur Mies van der Rohes von Bedeutung. Der Dialog zwischen Nutzer, Bauherrenvertreter, Planungsbeteiligten und Denkmalpflegebehörden ist durch den Bewerber gewinnbringend zu führen. Der Bewerber muss in der Lage sein die Moderation bzw. Darstellung des Planungsprozesses in der Öffentlichkeit unterstützend zu begleiten.
Der Bewerber muss langjährige Erfahrung in der Planung und Realisierung von Kulturbauten, bevorzugt Ausstellungsgebäude und Museen nachweisen. Er muss in der Lage sein, in einem iterativen Prozess mit den anderen Beteiligten herausragende Lösungen auszuarbeiten, die die künstlerischen, funktionalen, und wirtschaftlichen Anforderungen eines modernen Museumsstandards erfüllt und sich in überzeugender Weise mit den denkmalpflegerischen und architektonischen Ansprüchen des Objektes auseinandersetzt. Dabei ist insbesondere die intensive Auseinandersetzung mit der Architektur Mies van der Rohes von Bedeutung. Der Dialog zwischen Nutzer, Bauherrenvertreter, Planungsbeteiligten und Denkmalpflegebehörden ist durch den Bewerber gewinnbringend zu führen. Der Bewerber muss in der Lage sein die Moderation bzw. Darstellung des Planungsprozesses in der Öffentlichkeit unterstützend zu begleiten.
Weiterhin muss der Bewerber in der Lage sein, seine Leistungen auf das komplexe Anforderungsprofil von Museumsgebäuden abzustimmen und zu koordinieren (u.a. Technische Gebäudeausrüstung in allen Anlagegruppen, Lichtplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz, Sicherheitstechnik). Dabei sind Erfahrungen des Bewerbers im Bereich der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden unverzichtbar. Erfahrungen im Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne sind wünschenswert. Des Weiteren muss der Bewerber mit den fachlich einschlägigen Gesetzes-, Regel- und Normenwerken vertraut sein, die einen geregelten, strukturierten und termingemäßen Bauablauf und eine hohe Qualitätssicherung gewährleisten.
Weiterhin muss der Bewerber in der Lage sein, seine Leistungen auf das komplexe Anforderungsprofil von Museumsgebäuden abzustimmen und zu koordinieren (u.a. Technische Gebäudeausrüstung in allen Anlagegruppen, Lichtplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz, Sicherheitstechnik). Dabei sind Erfahrungen des Bewerbers im Bereich der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden unverzichtbar. Erfahrungen im Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne sind wünschenswert. Des Weiteren muss der Bewerber mit den fachlich einschlägigen Gesetzes-, Regel- und Normenwerken vertraut sein, die einen geregelten, strukturierten und termingemäßen Bauablauf und eine hohe Qualitätssicherung gewährleisten.
Es wird daher empfohlen, zwei vergleichbare Referenzprojekte auf je einem A1 Plan und ein qualifiziertes Projektteam vorzustellen.
Kosten:
Die geschätzten Gesamtkosten (KGR 100-700) belaufen sich auf ca. 48 500 000 EUR brutto, die Gesamtbaukosten auf 36 900 000 EUR brutto. Die KGR 300 wird auf 22 140 000 EUR und die KGR 400 auf 14 760 000 EUR brutto geschätzt. Die KGR 500 beläuft sich auf ca. 2 410 000 EUR brutto.
Die geschätzten Gesamtkosten (KGR 100-700) belaufen sich auf ca. 48 500 000 EUR brutto, die Gesamtbaukosten auf 36 900 000 EUR brutto. Die KGR 300 wird auf 22 140 000 EUR und die KGR 400 auf 14 760 000 EUR brutto geschätzt. Die KGR 500 beläuft sich auf ca. 2 410 000 EUR brutto.
Die Kostenaufteilung der KGR 400 wird im Einzelnen wie folgt eingeschätzt:
Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm.
Termine:
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich im I. Quartal 2013 und die Ausführungsplanung im IV. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich im I. Quartal 2015 und die Baufertigstellung Ende 2017 vorgesehen. Der Nachlauf des Projektes (LPH 9) geht bis ca. Ende 2021.
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich im I. Quartal 2013 und die Ausführungsplanung im IV. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich im I. Quartal 2015 und die Baufertigstellung Ende 2017 vorgesehen. Der Nachlauf des Projektes (LPH 9) geht bis ca. Ende 2021.
Dauer: 120 Monate
Referenznummer: VOF 37 – 1620/11 – bitte stets angeben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin, DEUTSCHLAND.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen,
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates,
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates,
3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.),
3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.),
4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen,
4. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen,
5. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens,
6. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Für Bewerber/oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz (6) und (9) (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz (6) vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Nachunternehmer zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Für Bewerber/oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz (6) und (9) (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz (6) vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Nachunternehmer zu erbringen.
Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (2008, 2009, 2010) im Bereich Objektplanung bei Gebäuden muss mindestens ≥ 300 000,00 EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen.
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
2. Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Entwurfsverfasser, Beginn der Bauausführung und Abschluss der LPH 8, Art der Baumaßnahme, Denkmalschutz, Projektkosten KGR 300 + KGR 400, Bruttogeschossfläche. Leistungen des Bewerbers, Umfang der erbrachten Leistungsphasen gem. § 33 HOAI, ggf. besondere Leistungen. Vorlage von projektbezogenem Referenzschreiben und Benennung von Ansprechpartnern des Auftraggebers.
Projektbezeichnung, Entwurfsverfasser, Beginn der Bauausführung und Abschluss der LPH 8, Art der Baumaßnahme, Denkmalschutz, Projektkosten KGR 300 + KGR 400, Bruttogeschossfläche. Leistungen des Bewerbers, Umfang der erbrachten Leistungsphasen gem. § 33 HOAI, ggf. besondere Leistungen. Vorlage von projektbezogenem Referenzschreiben und Benennung von Ansprechpartnern des Auftraggebers.
Weiterhin sollen die beiden Referenzprojekte in einem kurzen Text, insbesondere mit Angaben zu: Entwurfskonzept/Realisierung/Konzept von Licht, Material und Farbe (maximal eine einseitig bedruckte DIN A 4 Seite) beschrieben werden.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (max. zwei Referenzprojekte).
3. Vorstellung von 2 Projektbearbeitern, einem Projektleiter und einem Projektmitarbeiter.
Angaben zu deren Qualifikation:
Ausbildung (ggf. Kammereintrag) und besuchte fachbezogene Fortbildungen zwischen 1.1.2002-30.9.2011 (Kopien bitte beilegen), Angabe der Berufserfahrung im Bereich Objektplanung bei Gebäuden, Berufserfahrung in der Objektüberwachung (LPH 8 HOAI) und Bürozugehörigkeit in Jahren. Erfahrungen in der bisherigen Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten. Angaben zur erfolgten Einbindung der vorgesehenen Projektbearbeiter in die beiden Referenzprojekte.
Ausbildung (ggf. Kammereintrag) und besuchte fachbezogene Fortbildungen zwischen 1.1.2002-30.9.2011 (Kopien bitte beilegen), Angabe der Berufserfahrung im Bereich Objektplanung bei Gebäuden, Berufserfahrung in der Objektüberwachung (LPH 8 HOAI) und Bürozugehörigkeit in Jahren. Erfahrungen in der bisherigen Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten. Angaben zur erfolgten Einbindung der vorgesehenen Projektbearbeiter in die beiden Referenzprojekte.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können sich Projektbearbeiter von jedem Partner der Bietergemeinschaft vorstellen (max. zwei Projektbearbeiter.
4. Vorstellung des Projektteams.
Bisherige Zusammenarbeit des Projektteams auch in Bezug zu den vorgestellten beiden Referenzprojekten.
Neben dem Bewerbungsbogen sind folgende Unterlagen einzureichen:
Je Referenzprojekt ein A1 Plan in Querformat (vorgeschlagene Inhalte siehe Bewerbungsbogen), sowie ggf. Kopien der projektbezogenen Referenzschreiben des Auftraggebers.
Für den Projektleiter und den Mitarbeiter sind Nachweise der Ausbildung, ggf. fachbezogene Fortbildungsnachweise und ggf. die Kammereintragung als Kopien einzureichen.
Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Mindeststandards:
1.1 Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (Summe aus Büroinhaber(n) und fest angestellten Mitarbeitern) der letzten drei (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 5,
1.2 Davon Anzahl der fest angestellten (oder Büroinhaber) Dipl. Ing. TH/FH (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Objektplanung bei Gebäuden der letzten drei (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 3,
1.3 Davon mindestens ein fest angestellter Mitarbeiter (oder Büroinhaber) mit einer Bauvorlageberechtigung (Nachweis Kammereintrag Architektenkammer),
2.1 Bei mindestens einem Referenzprojekt muss es sich um die Sanierung oder den Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes handeln,
2.2 Mindestens ein Referenzprojekt mit Baukosten (netto) ≥ 4 000 000 EUR für die KGR 300 + KGR 400,
2.3 Beide Referenzprojekte müssen zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung fertig gestellt sein, d.h. die LPH 8 gem. § 33 HOAI muss abgeschlossen sein,
2.4 Bei mindestens einem Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 2, 3, 5, 6, 8 zu 90 % der Grundleistungen gem. § 33 HOAI von dem Bewerber erbracht worden sein,
3.1 Der vorgesehen Projektleiter muss bei dem Bewerber fest angestellt (oder der Büroinhaber) sein und über eine abgeschlossnen Ausbildung als Dipl. Ing. Architekt TH/FH (oder vergleichbarer Studienabschluss) verfügen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 511 290,00 EUR für Personenschäden und von 1 022 580,00 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem sowie ein datenbankorientiertes Kostenkontrollsystem ein, die auch vom AN anzuwenden sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt und/oder Ingenieur.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen,
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen,
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden,
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de📧
Hinweis 1: bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Hinweis 2: die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat A 4.1, Fasanenstraße 87, D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten "Aufkleber":
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND. Tel.: +49 2289499-0. Fax: +49 2289499-400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstraße 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstraße 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de🌏
Fax: +49 3018401-845 📠
Quelle: OJS 2011/S 190-310245 (2011-09-29)