Grundsanierung Deutschlandhaus und Unterbringung des Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum -Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung- Planung Technische Ausrüstung-HLS, VOF 20-847-11

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das um 1930 in Berlin erbaute und nach 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus (Stresemannstraße/Anhalterstraße) soll saniert und umgebaut werden. Das Gebäude ist aufgeteilt in Bürobereiche für Bundeseinrichtungen und in ein Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung". Das Deutschlandhaus ist in die Denkmalliste eingetragen. Die Belange des Denkmalschutzes sind zu berücksichtigen. Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" soll mit einer Nutzfläche von ca. 3 300 m² im Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss untergebracht werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration im 20. Jahrhundert. Daneben sind Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen. Weiter sollen Büros für eine geplante Vermietung an Bundeseinrichtungen mit einer Nutzfläche von ca. 2 400 m² in den oberen Etagen untergebracht werden.
Die Nutzungsbereiche der Büros für Bundeseinrichtungen und der Stiftung sollen getrennt voneinander funktionieren und erschlossen werden und sind in der gesamten Projektorganisation getrennt auszuweisen.
Gleichzeitig soll die dringend erforderliche Grundinstandsetzung des gesamten Gebäudes erfolgen.
Die Kostenobergrenze liegt für die KG 410 - 430 und 460 - 490 sowie 540 bei rund 7 000 000 EUR.
Die BGF beträgt ca. 14 700 m².
Ein detailliertes Raumprogramm liegt vor.
Die gesamte Haustechnik wird erneuert. Hierzu gehört unter anderem:
Neuinstallation des Wasser- und Abwassernetzes inkl. Wasserbehandlungsanlgen für Küche und Cafe einschl. Fettabscheider und Hebeanlage sowie einer Druckerhöhungsanlage.
Zuleitung des anfallenden Regenwassers der befestigten Außenflächen einer Rigole im Außenbereich.
Errichtung einer zentralen Warmwasserversorgung für Küche und Cafe sowie dezentrale Warmwasserversorgung.
Neuinstallation des Wärmeverteilnetzes mit verbrauchs- und nutzerabhängigen Erfassungsmöglichkeiten (verschiedene Nutzer).
Beheizung der Museumsflächen über temperierte Flächen die im Sommer auch zur Kühlung verwendet werden können.
Errichtung von Raumlufttechnischen- und Kälteanlagen für die Ausstellungsbereiche mit sehr hohen Anforderungen an die Lufttemperaturen und Luftfeuchte entsprechend Nutzeranforderungen und der DIN EN 17757-2010.
Errichtung von Zu- und Abluftanlagen für die Erfüllung der Behaglichkeit in Büroräumen entsprechend "Klimaerlass des Bundes".
Errichtung von maschinellen Entrauchungsanlagen für innenliegende Flächen, Feuerlöschanlagen (trocken).
Erneuerung von Aufzügen, Einbau eines zusätzlichen Lastenaufzuges (5 000 kg).
Neuerrichtung der Gebäudeleittechnik. Durch die Anforderungen des Denkmalschutzes und des Gebäudebestandes bestehen hohe Anforderungen an die Integration der Technik in den Baukörper.
Weiterhin ist der Rückbau und Neubau von Gebäudeteilen zu erwarten.
Zur Auswahl des Architekten wird ein Wettbewerb durchgeführt.
Dienstleistungen zur technischen Ausrüstung (HLS) nach HOAI § 51 – Anlagengruppen 1.1-1.3 und 1.6-1.8 - KG 410-430 und 460-490, 540 nach DIN 276, mit den Leistungsphasen 2 bis 9 (Leistungsphase 2 nur teilweise).
Geplante Projektlaufzeit ca. 46 Monate.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-07-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II.1.5) – Beschreibung/Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de; www.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 3018401-8450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 130-216329
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat A 4.1, Fasanenstraße 87, 10623 Berlin - DEUTSCHLAND. Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten Aufkleber. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das um 1930 in Berlin erbaute und nach 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus (Stresemannstraße/Anhalterstraße) soll saniert und umgebaut werden. Das Gebäude ist aufgeteilt in Bürobereiche für Bundeseinrichtungen und in ein Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung". Das Deutschlandhaus ist in die Denkmalliste eingetragen. Die Belange des Denkmalschutzes sind zu berücksichtigen. Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" soll mit einer Nutzfläche von ca. 3 300 m² im Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss untergebracht werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration im 20. Jahrhundert. Daneben sind Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen. Weiter sollen Büros für eine geplante Vermietung an Bundeseinrichtungen mit einer Nutzfläche von ca. 2 400 m² in den oberen Etagen untergebracht werden.
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Die Nutzungsbereiche der Büros für Bundeseinrichtungen und der Stiftung sollen getrennt voneinander funktionieren und erschlossen werden und sind in der gesamten Projektorganisation getrennt auszuweisen.
Gleichzeitig soll die dringend erforderliche Grundinstandsetzung des gesamten Gebäudes erfolgen.
Die Kostenobergrenze liegt für die KG 410 - 430 und 460 - 490 sowie 540 bei rund 7 000 000 EUR.
Die BGF beträgt ca. 14 700 m².
Ein detailliertes Raumprogramm liegt vor.
Die gesamte Haustechnik wird erneuert. Hierzu gehört unter anderem:
Neuinstallation des Wasser- und Abwassernetzes inkl. Wasserbehandlungsanlgen für Küche und Cafe einschl. Fettabscheider und Hebeanlage sowie einer Druckerhöhungsanlage.
Zuleitung des anfallenden Regenwassers der befestigten Außenflächen einer Rigole im Außenbereich.
Errichtung einer zentralen Warmwasserversorgung für Küche und Cafe sowie dezentrale Warmwasserversorgung.
Neuinstallation des Wärmeverteilnetzes mit verbrauchs- und nutzerabhängigen Erfassungsmöglichkeiten (verschiedene Nutzer).
Beheizung der Museumsflächen über temperierte Flächen die im Sommer auch zur Kühlung verwendet werden können.
Errichtung von Raumlufttechnischen- und Kälteanlagen für die Ausstellungsbereiche mit sehr hohen Anforderungen an die Lufttemperaturen und Luftfeuchte entsprechend Nutzeranforderungen und der DIN EN 17757-2010.
Errichtung von Zu- und Abluftanlagen für die Erfüllung der Behaglichkeit in Büroräumen entsprechend "Klimaerlass des Bundes".
Errichtung von maschinellen Entrauchungsanlagen für innenliegende Flächen, Feuerlöschanlagen (trocken).
Erneuerung von Aufzügen, Einbau eines zusätzlichen Lastenaufzuges (5 000 kg).
Neuerrichtung der Gebäudeleittechnik. Durch die Anforderungen des Denkmalschutzes und des Gebäudebestandes bestehen hohe Anforderungen an die Integration der Technik in den Baukörper.
Weiterhin ist der Rückbau und Neubau von Gebäudeteilen zu erwarten.
Zur Auswahl des Architekten wird ein Wettbewerb durchgeführt.
Dienstleistungen zur technischen Ausrüstung (HLS) nach HOAI § 51 – Anlagengruppen 1.1-1.3 und 1.6-1.8 - KG 410-430 und 460-490, 540 nach DIN 276, mit den Leistungsphasen 2 bis 9 (Leistungsphase 2 nur teilweise).
Geplante Projektlaufzeit ca. 46 Monate.
Dauer: 46 Monate
Referenznummer: VOF 20-847/11 bitte stets angeben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stresemannstraße 90, D-10963 Berlin, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen,
2.) Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Ingenieurkammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates,
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3.) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.),
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4.) Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen,
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5.) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens,
6.) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Für Bewerber/oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 VOF (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens.
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Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre muss im Bereich Planung Heizung-Lüftung-Sanitär (KGR 410-430, 460-490, 560 DIN 276) mindestens ≥ 250 000,00 EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1.) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren,
2.) Studiennachweise für eine Anzahl ≥ 3 der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (Dipl.-Ing. oder gleichwertig), einschließlich des Büroinhabers,
3.) Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzobjekten, im Zeitraum zwischen 1/2004 und 5/2011.
Insbesondere Angaben zu:
Gebäude, Art und Typ der Baumaßnahme;
Entwurfsverfasser/Architekt;
Auftraggeber (z.B. öffentlich /nicht-öffentlich);
Projektdauer/Übergabe an den Nutzer;
BGF.
Bruttoprojektkosten (KGR 410-430, 460-490, 540 DIN 276),
Nennung und Beschreibung der bearbeiteten Anlagengruppen der KGR 400, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI,
Beschreibung der Qualität der Projektabwicklung und eingesetzten Instrumenten zur Steuerung der Qualitätssicherheit, Terminsicherheit und Kostensicherheit,
Beschreibung der angewandten Methoden zur Schnittstellenkoordination TGA-Hochbau,
Ggf. Nachweis der Zertifizierung z.B. DIN ISO 9001 oder gleichgestelltes Verfahren.
Referenzschreiben (Ansprechpartner/Telefonnr./Bestätigung des AG zu Termintreue, Kosteneinhaltung und positiver Zusammenarbeit).
Besonderheiten der Baumaßnahme bzgl. Gebäude:
Ggf.: Denkmal, Umbau mit Erweiterungsbau, mischgenutztes Gebäude, Gebäude mit Ausstellungsbereich.
Besonderheiten der Baumaßnahme bzgl. Art der Baumaßnahme: Ggf.: Bauen im Bestand, Umsetzung hoher gestalterischer Anforderungen, verschiedene Nutzer.
Gegenstand der erbrachten Leistung:
Ggf.: Wasser- und Abwasseranlagen einschl. Fettabscheider, WW-Versorgung, Kälteanlagen (statische und syanamische Kühlung), Vollklimaanlage für museumsgerechtes Klima einschl. WRG, zusätzl. Einbau Aufzug im Bestand.
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzobjekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen (ausgenommen Referenzschreiben) werden zur Wertung nicht zugelassen.
Referenzen können von jedem Partner der Bietergemeinschaft vorgelegt werden (max. 2 Referenzen).
Mindeststandards:
Zu 1.):
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (einschließlich Büroinhaber(n)) der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens ≥ 5 betragen.
Davon Anzahl Dipl. Ing. mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Planung technische Ausstattung HOAI § 51 - (Anlagengruppe 1.1-1.3 und 1.6-1.8 – (KG 410-430 und 460-490 sowie 540 DIN 276)) der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens ≥ 3.
Zu 3.):
Beide Referenzprojekte müssen durchgeführt worden sein im Zeitraum zwischen 1/2004 und 5/2011. Davon muss ein Referenzobjekt fertig gestellt und an den Nutzer übergeben sein.
Mindestens bei einem der beiden Referenzobjekte.
— Anrechenbare Kosten (KG 410-430, 460-490 sowie 540 DIN 276) mindestens 1 000 000 EUR,
— Erfahrungen beim Bauen im Bestand,
— Öffentlicher Auftraggeber,
— Erbrachte Leistungsphasen 2 (ggf. anteilig), sowie LP 3-9.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen.
In Höhe von 511 290 EUR für Personenschäden und von 306 775 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem sowie ein datenbankorientiertes Kostenkontrollsystem ein, die auch vom AN anzuwenden sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß § 66 BauOBln erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen,
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden,
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird (§ 5 Absatz 6 VOF).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 - Vergabesachgebiet
Internetadresse: www.bbr.bund.de; www.bund.de 🌏
Land: Deutschland 🇩🇪

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 20-847/11 bitte stets angeben
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat A 4.1, Fasanenstraße 87, 10623 Berlin - DEUTSCHLAND.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten Aufkleber.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das.
Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, DEUTSCHLAND. Tel.: +49 2289499-0. Fax: +49 2289499-400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstraße 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 3018401-8450 📠
Quelle: OJS 2011/S 130-216329 (2011-07-07)