Hochpräzisions-Fräsmaschine

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Großforschungsbereich

Hochpräzisions-Fräsmaschine zur Herstellung spiegelnder Oberflächen und Mikrostrukturen.
Zur Herstellung von Nano- und Mikrostrukturen benutzt das Institut für Mikrostrukturtechnik Halbzeuge und Substrate aus Metallen und Kunststoffen, deren Oberflächen optische Qualität aufweisen, d. h. sie sind spiegelnd und vollkommen frei von Kratzern, Bearbeitungsriefen und Rattermarken. Die Rautiefe solcher Oberflächen beträgt nur wenige Nanometer.
Die so präparierten Werkstücke wiederum dienen als Ausgangssubstrate für Mikro-strukturen, die anschließend durch Fräsen erzeugt werden. Feinste Fräswerkzeuge (mit Durchmessern zum Teil unter 50 μm) mit verschiedenen Formen übertragen eine zuvor mittels eines CAD-Systems konstruierte Kontur mikrometergenau mechanisch in die Halbzeuge. Auf diese Art und Weise entstehen komplexe Bauteile zum Beispiel für mikrofluidische Anwendungen: Kanäle, Ventilsitze oder Mischerstrukturen um nur einige zu nennen. Diese Bauteile können unmittelbar für weitere Anwendungen und Untersuchungen eingesetzt werden. Besteht das Bauteil aus einem Metall wie Kupfer oder einer Legierung wie Messing, kann es als Prägewerkzeug für die Replikation von Kunststoffbauteilen eingesetzt werden und so eine kostengünstige Fertigung realisiert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-09-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-09-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fräsmaschinen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fräsmaschinen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
Postleitzahl: 76344
Postort: Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt
Internetadresse: http://www.kit.edu 🌏
Telefon: +49 721608-25308 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 173-283930
ABl. S-Ausgabe: 173
Zusätzliche Informationen
— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg (Zutritt nur mit Personalausweis!) einzureichen, — Die Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet, — Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift), — Zusätzliche Informationen zum Teilnahmeantrag sind nicht vorhanden, — Senden Sie den Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag: Abgabetermin 22.9.2011" an die nachfolgend genannte Kontaktstelle: Versandadresse: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Nord, Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft, Postfach 3640, 76021 Karlsruhe, DEUTSCHLAND. Abgabeadresse: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Nord, Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen, DEUTSCHLAND. — Der Teilnahmeantrag ist so rechtzeitig einzusenden bzw. abzugeben, dass er zum o. a. Abgabetermin im Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft vorliegt (maßgeblich ist der Eingangsstempel bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten), — Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Hochpräzisions-Fräsmaschine zur Herstellung spiegelnder Oberflächen und Mikrostrukturen.
Zur Herstellung von Nano- und Mikrostrukturen benutzt das Institut für Mikrostrukturtechnik Halbzeuge und Substrate aus Metallen und Kunststoffen, deren Oberflächen optische Qualität aufweisen, d. h. sie sind spiegelnd und vollkommen frei von Kratzern, Bearbeitungsriefen und Rattermarken. Die Rautiefe solcher Oberflächen beträgt nur wenige Nanometer.
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Die so präparierten Werkstücke wiederum dienen als Ausgangssubstrate für Mikro-strukturen, die anschließend durch Fräsen erzeugt werden. Feinste Fräswerkzeuge (mit Durchmessern zum Teil unter 50 μm) mit verschiedenen Formen übertragen eine zuvor mittels eines CAD-Systems konstruierte Kontur mikrometergenau mechanisch in die Halbzeuge. Auf diese Art und Weise entstehen komplexe Bauteile zum Beispiel für mikrofluidische Anwendungen: Kanäle, Ventilsitze oder Mischerstrukturen um nur einige zu nennen. Diese Bauteile können unmittelbar für weitere Anwendungen und Untersuchungen eingesetzt werden. Besteht das Bauteil aus einem Metall wie Kupfer oder einer Legierung wie Messing, kann es als Prägewerkzeug für die Replikation von Kunststoffbauteilen eingesetzt werden und so eine kostengünstige Fertigung realisiert werden.
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Referenznummer: 120/35143115

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist.
Eigenerklärung, dass der Bieter die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Besteht das Unternehmen weniger als 3 Jahren, sind die Nachweise zumindest seit Geschäftsaufnahme zu erbringen (Eigenerklärung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten: Referenzen über die Lieferung von Hochpräzisions-Fräsmaschinen.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Großforschungsbereich
Kontakt
Kontaktperson: Karl-Heinz Graessle
Internetadresse: www.kit.edu 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 120/35143115
Zusätzliche Informationen
— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg (Zutritt nur mit Personalausweis!) einzureichen,
— Die Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet,
— Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift),
— Zusätzliche Informationen zum Teilnahmeantrag sind nicht vorhanden,
— Senden Sie den Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag: Abgabetermin 22.9.2011" an die nachfolgend genannte Kontaktstelle:
Versandadresse: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Nord, Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft, Postfach 3640, 76021 Karlsruhe, DEUTSCHLAND.
Abgabeadresse: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Nord, Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen, DEUTSCHLAND.
— Der Teilnahmeantrag ist so rechtzeitig einzusenden bzw. abzugeben, dass er zum o. a. Abgabetermin im Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Einkauf, Verkauf und Materialwirtschaft vorliegt (maßgeblich ist der Eingangsstempel bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten),
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— Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721926-4049 📞
Fax: +49 721926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 173-283930 (2011-09-07)