HTW Dresden, Untersuchungsmethode Deckenputzabstürze sowie anschließende Durchführung der Untersuchung der Deckenputzabstürze

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden II

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, Zentralgebäude, wird aufgrund spontaner Deckenputzabstürze eine zerstörungsfreie Untersuchungsmethode zur Einschätzung der Absturzgefährdung (Prüfung des Haftverbundes zum Untergrund) gesucht. Nach Auswahl einer geeigneten Untersuchungsmethode soll die Untersuchung durchgeführt und im Ergebnis festgestellt werden, welche Decken absturzgefährdet sind und somit unverzüglich saniert werden müssen. Es handelt sich um originale Putzflächen aus den Jahren 1954 bis 1958 in einem 8-geschossigen Hochschul-, Lehr- und Bürogebäude. Zu untersuchen sind 11 000 m Deckenputzfläche. Die Untersuchung hat bei laufendem Betrieb zu erfolgen, d.h. das Gebäude wird weiterhin voll genutzt. Die Deckenhöhen nehmen vom EG zum 8. OG ab, d.h. im EG beträgt die Deckenhöhe 5,40 m, im 8. OG 3,60 m. Der Putzuntergrund besteht aus Heraklith-Platten (Holzwolle-Leichtbauplatten). Die Putzgefüge sind sehr inhomogen, da verschiedene Mörtel verwendet wurden und die Putzdicken stark differieren. Das Festigkeitsniveau ist eher niedrig. Bei bereits durchgeführten Untersuchungen in geringem Umfang wurden Gips-, Gips-Kalk- und Kalk-Gips-Putze vorgefunden. Der Deckenaufbau wird wie folgt beschrieben: Stahlbetonrippendecken als Halbfertigteil, vor Ort an Stößen verfüllt; nach unten gerichtete Kassetten sind durch Heraklith-Platten verschlossen und mit Putz belegt. Aufgrund dieser Deckenkonstruktion ist eine Detektion von Schwachstellen durch einfaches Abklopfen nicht möglich, da außerhalb der Stahlbetonrippe immer ein hohler Klang entsteht.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-03.

Wer?

Wie?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-06-03 Auftragsbekanntmachung
2012-08-07 Ergänzende Angaben