Der Freistaat Thüringen plant im Zuge der Einführung des BOS-Digitalfunks und der Erneuerung der technischen Infrastruktur der polizeilichen Einsatzzentralen statt einem dezentralen Technikansatz zukünftig einen zentralen, organisationsunabbhängigen Technikansatz, verteilt auf zwei Standorte in Thüringen (Gera, Erfurt) zur Anwendung zu bringen. Zu diesem Zweck ist erforderlich: — die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Leitstellenkonzentrators LSK mit integriertem VoIP-Kommunikationssystem ZVKS (Zentrales Vermittlungs- und Kommunikationssystem) in Client-Server-Architektur (Aufbau an 2 Standorten), — die Bereitstellung von ca. 15 IP-Schnittstellen (standardisierte Schnittstelle/Digitalfunkstecker) in jedem Leitstellenkonzentrator zur Anschaltung der nichtpolizeilichen BOS (Feuerwehr/Rettungsdienste) an den BOS-Digitalfunk (TETRA), — die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems ELS inkl. grafischem Informationssystem GIS, zentralem Notrufabfragesystem, zentraler Digitalfunkvermittlung mit Anschaltung an den BOS-Digitalfunk (TETRA) über die o.g. Leitstellenkonzentratoren inkl. Audiodokumentation DOK, aktiven Datennetzkomponenten (Switche, Router, Firewalls, Kryptierung), — die Integration der gesamten Leitstellenlösung in die vorhandene IT-Infrastruktur (u.a. Nutzung vorhandener IT-Basisdienste wie DHCP, DNS, LAN, SAN, ADS, VMware, Oracle RAC, MS SQL, SNMP-Managementsystem), — der Aufbau der Leitstellenlösung in redundanter Ausführung in 2 verschiedenen Rechenzentren, mit ca. 71 Client-Arbeitsplätzen (in unterschiedlicher funktionaler Ausstattung) an vorauss. 50 verschiedenen Standorten im Freistaat Thüringen, — Installation der Leitstellenausstattung, bestehend u.a. aus Leitstellentischen und Leitstellen-PCs inkl. Zubehör und Visualisierung, — Wartung/Service sowie Betriebsunterstützung für mind. 1 Jahr mit optionaler Verlängerung auf bis zu 5 weitere Jahre.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-15.
Auftragsbekanntmachung (2011-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Computeranlagen und Zubehör
Menge oder Umfang: Vgl. II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Computeranlagen und Zubehör📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Postfach 45 01 64
Postleitzahl: 99051
Postort: Erfurt
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist,
2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle: Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A),
3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original sowie in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen,
4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten,
5) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt;
6) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden,
7) Es ist beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren nach § 3 EG Abs. 6 VOL/A in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, zu verringern,
8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist,
2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle: Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A),
3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original sowie in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen,
4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten,
5) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt;
6) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden,
7) Es ist beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren nach § 3 EG Abs. 6 VOL/A in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, zu verringern,
8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Thüringen plant im Zuge der Einführung des BOS-Digitalfunks und der Erneuerung der technischen Infrastruktur der polizeilichen Einsatzzentralen statt einem dezentralen Technikansatz zukünftig einen zentralen, organisationsunabbhängigen Technikansatz, verteilt auf zwei Standorte in Thüringen (Gera, Erfurt) zur Anwendung zu bringen. Zu diesem Zweck ist erforderlich:
Der Freistaat Thüringen plant im Zuge der Einführung des BOS-Digitalfunks und der Erneuerung der technischen Infrastruktur der polizeilichen Einsatzzentralen statt einem dezentralen Technikansatz zukünftig einen zentralen, organisationsunabbhängigen Technikansatz, verteilt auf zwei Standorte in Thüringen (Gera, Erfurt) zur Anwendung zu bringen. Zu diesem Zweck ist erforderlich:
— die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Leitstellenkonzentrators LSK mit integriertem VoIP-Kommunikationssystem ZVKS (Zentrales Vermittlungs- und Kommunikationssystem) in Client-Server-Architektur (Aufbau an 2 Standorten),
— die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Leitstellenkonzentrators LSK mit integriertem VoIP-Kommunikationssystem ZVKS (Zentrales Vermittlungs- und Kommunikationssystem) in Client-Server-Architektur (Aufbau an 2 Standorten),
— die Bereitstellung von ca. 15 IP-Schnittstellen (standardisierte Schnittstelle/Digitalfunkstecker) in jedem Leitstellenkonzentrator zur Anschaltung der nichtpolizeilichen BOS (Feuerwehr/Rettungsdienste) an den BOS-Digitalfunk (TETRA),
— die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems ELS inkl. grafischem Informationssystem GIS, zentralem Notrufabfragesystem, zentraler Digitalfunkvermittlung mit Anschaltung an den BOS-Digitalfunk (TETRA) über die o.g. Leitstellenkonzentratoren inkl. Audiodokumentation DOK, aktiven Datennetzkomponenten (Switche, Router, Firewalls, Kryptierung),
— die Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems ELS inkl. grafischem Informationssystem GIS, zentralem Notrufabfragesystem, zentraler Digitalfunkvermittlung mit Anschaltung an den BOS-Digitalfunk (TETRA) über die o.g. Leitstellenkonzentratoren inkl. Audiodokumentation DOK, aktiven Datennetzkomponenten (Switche, Router, Firewalls, Kryptierung),
— die Integration der gesamten Leitstellenlösung in die vorhandene IT-Infrastruktur (u.a. Nutzung vorhandener IT-Basisdienste wie DHCP, DNS, LAN, SAN, ADS, VMware, Oracle RAC, MS SQL, SNMP-Managementsystem),
— der Aufbau der Leitstellenlösung in redundanter Ausführung in 2 verschiedenen Rechenzentren, mit ca. 71 Client-Arbeitsplätzen (in unterschiedlicher funktionaler Ausstattung) an vorauss. 50 verschiedenen Standorten im Freistaat Thüringen,
— Installation der Leitstellenausstattung, bestehend u.a. aus Leitstellentischen und Leitstellen-PCs inkl. Zubehör und Visualisierung,
— Wartung/Service sowie Betriebsunterstützung für mind. 1 Jahr mit optionaler Verlängerung auf bis zu 5 weitere Jahre.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Lsk.
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Leitstellenkonzentrators LSK. Im Übrigen siehe II.1.5).
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter) haben nur ein Angebot auf alle Lose (Los-Nr. 1 bis 4) abzugeben.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Zvks.
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines VoIP-Kommunikationssystems ZVKS (Zentrales Vermittlungs- und Kommunikationssystem). Im Übrigen siehe II.1.5).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Els.
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines hochverfügbaren ausfallsicheren Einsatzleitsystems ELS. Im Übrigen siehe II.1.5).
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Leitstellenaustattung.
Kurze Beschreibung: Lieferung und Installation der Leitstellenausstattung. Im Übrigen siehe II.1.5).
Beschreibung der Optionen:
Zweimalige Verlängerungsoption der Service/Wartungs- und Betriebsleistungen um jeweils 30 Monate um insgesamt 5 weitere Jahre.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 30 Monate
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung von Unterlagen. Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie zugelassen ist, im Original einzureichen.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung von Unterlagen. Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie zugelassen ist, im Original einzureichen.
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages.
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen;
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und;
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorzulegen (Bewerbergemeinschaftserklärung).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Im Falle der Eignungsleihe nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft.
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmenbedingungen unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Im Falle der Eignungsleihe nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft.
Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich.
Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s die unter Abschnitt III.2.1) Nr. (1) bis (5) aufgeführten Unterlagen für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. Insbesondere behält sich die Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern sowie Abfragen bei Korruptionsregistern vorzunehmen.
Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. Insbesondere behält sich die Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern sowie Abfragen bei Korruptionsregistern vorzunehmen.
B. Die geforderten Eignungsunterlagen unter Abschnitt III.2.1) im Einzelnen:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate alt sein,
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate alt sein,
(2) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/hierarchischer Aufbau) sowie – falls zutreffend – Darstellung der (Konzern-)Verbundenheit mit anderen Unternehmen,
(2) Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/hierarchischer Aufbau) sowie – falls zutreffend – Darstellung der (Konzern-)Verbundenheit mit anderen Unternehmen,
(3) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 6 EG Abs. 6 lit. a) bis e) VOL/A vorliegen (Vordruck),
(4) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 2 Jahren nicht nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder Arbeitnehmerentsendungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bzw. Geldbuße belegt wurde (Vordruck),
(4) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 2 Jahren nicht nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder Arbeitnehmerentsendungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe bzw. Geldbuße belegt wurde (Vordruck),
(5) Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung, dass der Bewerber das Einverständnis der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiter zu einer Sicherheitsüberprüfung (Ü1 und Ü2) gemäß §§ 8, 9 ThürSÜG eingeholt wird (Vordruck).
Für die vorstehenden Erklärungen Nr. (3) bis (5) sind die bei der Kontaktstelle abzufordernden Vordrucke zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und - sofern vorhanden - den Umsatz für den Bereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
(2) Nachweis einer aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig. Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhen derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (i) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers (Vordruck), dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen und (ii) die Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(2) Nachweis einer aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig. Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhen derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (i) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers (Vordruck), dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen und (ii) die Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
Für vorstehende Erklärung nach vorstehender Nr. (2) (i) ist der bei der Kontaktstelle abzufordernde Vordruck zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) und eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) im RZ-Umfeld mit Integration aller Komponenten in ein Active Directory,
(1) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) und eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) im RZ-Umfeld mit Integration aller Komponenten in ein Active Directory,
(2) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Leitstellenkonzentrators (LSK) mit Anbindung von mindestens zehn (10) Leitstellen,
(2) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Leitstellenkonzentrators (LSK) mit Anbindung von mindestens zehn (10) Leitstellen,
(3) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) mit mindestens 30 LAP über WAN,
(3) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines Einsatzleistsystems (ELS) mit mindestens 30 LAP über WAN,
(4) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) mit mindestens 30 LAP über WAN.
(4) Darstellung von mindestens einer (1) Referenz über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) - abgeschlossen oder gegenwärtig - erbrachten Leistungen zur Lieferung und Installation eines zentralen Vermittlungs- und Kommunikationssystems (ZVKS) mit mindestens 30 LAP über WAN.
Mindestens eine der o.g. 4 Referenzen muss für eine BOS (Behörde/Organisation mit Sicherheitsaufgaben) erbracht werden/worden sein. Die Darstellung der Referenzen zu Nr. (1) bis (4) muss jeweils insbesondere die folgenden Angaben enthalten: (i) Name des Auftraggebers, (ii) Leistungszeitraum (von - bis), (iii) Inhalt und Umfang der Leistung (z.B. Größe, Topologie, Funktionen). Bei der Angabe der Auftraggeber sind die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) anzugeben. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern vor,
Mindestens eine der o.g. 4 Referenzen muss für eine BOS (Behörde/Organisation mit Sicherheitsaufgaben) erbracht werden/worden sein. Die Darstellung der Referenzen zu Nr. (1) bis (4) muss jeweils insbesondere die folgenden Angaben enthalten: (i) Name des Auftraggebers, (ii) Leistungszeitraum (von - bis), (iii) Inhalt und Umfang der Leistung (z.B. Größe, Topologie, Funktionen). Bei der Angabe der Auftraggeber sind die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) anzugeben. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern vor,
(5) Anonymisierte Darstellung der beruflichen Befähigung des vorgesehenen technischen Projektmanagers als dem verantwortlichen Ansprechpartner des Auftraggebers, unter Vorlage der entsprechenden anonymisierten Ausbildungs- bzw. Studiennachweise, Weiterbildungsnachweise sowie persönlicher Referenzen (jeweils in nicht beglaubigter Kopie),
(5) Anonymisierte Darstellung der beruflichen Befähigung des vorgesehenen technischen Projektmanagers als dem verantwortlichen Ansprechpartner des Auftraggebers, unter Vorlage der entsprechenden anonymisierten Ausbildungs- bzw. Studiennachweise, Weiterbildungsnachweise sowie persönlicher Referenzen (jeweils in nicht beglaubigter Kopie),
(6) Angabe der Anzahl des vorgesehenen, fachlich qualifizierten Personals jeweils unter anonymisierter Darstellung der beruflichen Befähigung und Qualifizierung sowie Erfahrung mit vergleichbaren Projekten,
(7) Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zu Sicherung der Qualität; der Nachweis kann auch durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9000 ff. oder gleichwertig (in nicht beglaubigter Kopie) erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Sonstige besondere Bedingungen:
Da es sich bei dem Auftrag um einen sicherheitsrelevanten/geheimhaltungsbedürftigen Auftrag handelt, dessen Ausführung besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordert, muss im Rahmen des Vergabeverfahrens - auf Verlangen der Vergabestelle - durch Eigenerklärung bestätigt werden, dass sich das Unternehmen in der Geheimschutzbetreuung des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) oder eines Bundeslandes befindet oder dass es bereit ist, sich in diese Geheimschutzbetreuung aufnehmen zu lassen. Entsprechendes gilt für den beabsichtigten Einsatz von dritten Unternehmen/Unterauftragnehmern.
Da es sich bei dem Auftrag um einen sicherheitsrelevanten/geheimhaltungsbedürftigen Auftrag handelt, dessen Ausführung besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordert, muss im Rahmen des Vergabeverfahrens - auf Verlangen der Vergabestelle - durch Eigenerklärung bestätigt werden, dass sich das Unternehmen in der Geheimschutzbetreuung des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) oder eines Bundeslandes befindet oder dass es bereit ist, sich in diese Geheimschutzbetreuung aufnehmen zu lassen. Entsprechendes gilt für den beabsichtigten Einsatz von dritten Unternehmen/Unterauftragnehmern.
Der Auftragnehmer muss über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg der Geheimschutzbetreuung unterliegen. Der Auftragnehmer darf ausschließlich sicherheitsüberprüftes Personal zur Leistungserbringung einsetzen. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal unterwirft sich den beim Auftraggeber geltenden Sicherheitsbestimmungen. Diese Bedingungen gelten entsprechend im Falle der Beteiligung von dritten Unternehmen/ Unterauftragnehmern an der Auftragsdurchführung.
Der Auftragnehmer muss über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg der Geheimschutzbetreuung unterliegen. Der Auftragnehmer darf ausschließlich sicherheitsüberprüftes Personal zur Leistungserbringung einsetzen. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal unterwirft sich den beim Auftraggeber geltenden Sicherheitsbestimmungen. Diese Bedingungen gelten entsprechend im Falle der Beteiligung von dritten Unternehmen/ Unterauftragnehmern an der Auftragsdurchführung.
Die ausgewählten Bewerber haben sich vor Aufforderung zur Angebotsabgabe – nach Aufforderung durch die Vergabestelle – zu verpflichten, alle ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens im Zusammenhang mit dem Beschaffungsprojekt stehenden Informationen vertraulich zu behandeln.
Die ausgewählten Bewerber haben sich vor Aufforderung zur Angebotsabgabe – nach Aufforderung durch die Vergabestelle – zu verpflichten, alle ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens im Zusammenhang mit dem Beschaffungsprojekt stehenden Informationen vertraulich zu behandeln.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 2 EG Abs. 1 S. 1 VOL/A, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) erfüllen, werden nicht mehr als 3 bis 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der unter Abschnitt III.2.3) Nrn. (1) bis (4) und (6) bis (7) genannten Kriterien der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde. Hierbei sind insgesamt maximal 250 Punkte zu erreichen. Folgende Punkte sind im Einzelnen zu erreichen: (i) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (1): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (ii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (2): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (3): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (4): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (v) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (6): Für die Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern (Ingenieur -Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Informatiker - Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Fachinformatiker oder vergleichbar; IT-/Netztechniker) erhält der Bewerber pro entsprechend qualifiziertem Mitarbeiter einen Punkt. Maximal erreichbare Punktzahl: 25; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (7): 25 Punkte für sehr gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 20 Punkte für gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 15 Punkte für zufrieden stellende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 5 Punkte für ausreichende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 0 Punkte für mangelhafte oder ungenügende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Maximal erreichbare Punktzahl: 25. Die von den Bewerbern erreichten Punkte werden jeweils zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die 3 bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Gesamtpunktgleichstand behält sich die Vergabestelle vor, mehr als 3 Bewerber, maximal 5 Bewerber, zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 2 EG Abs. 1 S. 1 VOL/A, § 97 Abs. 4 S. 1 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) erfüllen, werden nicht mehr als 3 bis 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der unter Abschnitt III.2.3) Nrn. (1) bis (4) und (6) bis (7) genannten Kriterien der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde. Hierbei sind insgesamt maximal 250 Punkte zu erreichen. Folgende Punkte sind im Einzelnen zu erreichen: (i) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (1): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (ii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (2): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iii) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (3): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (4): jeweils 10 Punkte für die Vorlage jeder weiteren über die Mindestanzahl (eins) hinausgehenden entsprechenden Referenz. Maximal erreichbare Punktzahl: 50; (v) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (6): Für die Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern (Ingenieur -Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Informatiker - Universität oder FH oder gleichwertig bzw. ein vergleichbarer Abschluss; Fachinformatiker oder vergleichbar; IT-/Netztechniker) erhält der Bewerber pro entsprechend qualifiziertem Mitarbeiter einen Punkt. Maximal erreichbare Punktzahl: 25; (iv) bzgl. Abschnitt III.2.3) Nr. (7): 25 Punkte für sehr gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 20 Punkte für gute Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 15 Punkte für zufrieden stellende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 5 Punkte für ausreichende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, 0 Punkte für mangelhafte oder ungenügende Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Maximal erreichbare Punktzahl: 25. Die von den Bewerbern erreichten Punkte werden jeweils zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die 3 bestplatzierten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Gesamtpunktgleichstand behält sich die Vergabestelle vor, mehr als 3 Bewerber, maximal 5 Bewerber, zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bereitschaftspolizei Thüringen - Zentrale Beschaffungen/Dienstleistungen als zentrale Beschaffungsstelle für das Thüringer Innenministeriun des Freistaats Thüringen
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben ✅ Kontakt
Name: Bird&Bird LLP
Postanschrift: Carl-Theodor-Straße 6
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40213
Kontaktperson: RA Dr. Jan Byok LL.M.
Telefon: +49 21120056224📞
E-Mail: leitstellen.thueringen@twobirds.com📧
Fax: +49 21120056011 📠
URL für weitere Informationen: http://twobirds.com🌏
URL der Dokumente: http://twobirds.com🌏
URL der Teilnahme: http://twobirds.com🌏
Referenz Daten
Veröffentlichungsdatum: 2011-01-28 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 19-030226
Zusätzliche Informationen
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist,
1) Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 EG Abs. 3 Buchst. b) VOL/A, 2. Abschnitt. Diese Vorschrift gestattet hier die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung, da es sich um einen Auftrag handelt, der seiner Natur nach bzw. wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung eines Gesamtpreises nicht zulässt. Es handelt sich hier um die Vergabe hochkomplexer IT-Leistungen, bei denen bestimmte Leistungsmerkmale des Beschaffungsgegenstandes sowie Teile der zu erbringenden Leistungen erst im Laufe des Verfahrens in Verhandlungen entwickelt werden können und zu diesem Zweck Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und Bieter/n geführt werden müssen. Die Unmöglichkeit, den Gesamtpreis vorher festzusetzen, folgt damit aus der Natur des Beschaffungsgegenstandes, dessen vorherige exakte Festlegung aufgrund von Umständen, die in der Natur des zu Beschaffenden liegen, objektiv nicht möglich ist,
2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle: Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A),
2) Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen ("Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!") und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle: Bird&Bird LLP, Carl-Theodor-Straße 6, 40213 Düsseldorf) in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen (§ 14 EG Abs. 2 S. 1 VOL/A),
3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original sowie in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) einzureichen,
4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten,
4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Abschnitt I.1) (Kontaktstelle) angegebene E-Mail-Adresse (leitstellen.thueringen@twobirds.com) zu richten. Die Kontaktstelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten,
5) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt;
6) Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern übermittelt werden, die anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien ausgewählt und zur Angebotsabgabe durch die Vergabestelle aufgefordert werden,
7) Es ist beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren nach § 3 EG Abs. 6 VOL/A in verschiedenen aufeinander folgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, zu verringern,
8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (§ 17 EG Abs. 2 S. 2 VOL/A).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 077-126469 (2011-04-15)
Ergänzende Angaben (2011-07-13) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben