Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5-9 nach § 53 HOAI einschließlich besonderer Leistungen im Rahmen der technischen und brandschutztechnischen Sanierung des Sammlungsbaus des Deutschen Museums für die Brandabschnitte D und E&F
Im Rahmen der Brandschutzsanierung des gesamten, größtenteils denkmalgeschützten Sammlungsbaus und der Verbindungsbauten müssen die gebäudetechnischen Anlagen der Kostengruppen 410, 420, 430, 470, 480, 490 und 540 (zum Beispiel eine Vollsprinklerung, notwendige mechanische Entrauchungsanlagen, Spülbelüftungen, Wandhydranten-Löschsystem, Grundleitungen, Klima- und Lüftungsgeräte) erneuert werden. Die Gebäudeteile werden fast vollständig museal genutzt, beherbergen daneben aber auch Werkstätten, Depots für Exponate, sowie sonstige Lagerflächen und haben eine Bruttogeschossfläche von ca. 73 000 m². Im Zuge der Sanierung soll das gesamte Museum zur Versammlungsstätte erhoben werden. Gegenstand des Auftrags sind die Brandabschnitte D und E & F (inkl. Neubau einer unterirdischen Elektrozentrale). Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in 2 Bauabschnitten. Die jeweils nicht von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte bleiben in Betrieb und für Besucher geöffnet. Es ist nicht auszuschließen, dass die von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte in Unterabschnitten saniert werden müssen, in denen jedoch der Museumsbetrieb nicht aufrechterhalten werden muss. Zum Betrieb des Museums notwendige haustechnische Anlagen müssen funktionsfähig bleiben. Die bestehenden Anlagen sind größtenteils Zug um Zug zurückzubauen und zu entsorgen. Teilweise sind bestehende Anlagenteile in das neue Anlagenkonzept einzubinden (zum Beispiel Sprinkleranlagen, Grundleitungen). Die geschätzten Baukosten für die oben genannten Anlagengruppen in den Brandabschnitten D und E&F belaufen sich auf circa. 13 500 000 EUR. Es soll zunächst auf der Grundlage einer existierenden Entwurfsplanung nach § 53 HOAI eine Ausführungsplanung gefertigt werden (Leistungsphase 5). Da die Installationen in den Ausstellungen weitestgehend sichtbar sein werden, sind diese mit einem hohen gestalterischen Anspruch und mit Rücksicht auf die Ausstellung mit ihren Exponaten zu planen. Die Vergabe der Ausführungsleistungen (Leistungsphasen 6 und 7) hat – teilweise in europaweiten Verfahren - nach den jeweils einschlägigen Vorschriften des Vergaberechts, insbesondere der VOB/A zu erfolgen. Bei der Bauüberwachung (Leistungsphase 8) ist insbesondere dem störungsfreien laufenden Betrieb des Museums sowie der Notwendigkeit von Ablöse- und Interimsmaßnahmen Rechnung zu tragen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-21.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-02-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang: Leistungen der Leistungsphasen 5-9 nach § 53 HOAI sowie besondere Leistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Deutsches Museum Museumsinsel 1
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutsches-museum.de🌏
E-Mail: o.schick@deutsches-museum.de📧
Das Vergabeverfahren erfolgt nach den Vorschriften der VOF. Vom Auftraggeber werden keine formalisierten Bewerbungsbögen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbungen mit den geforderten Erklärungen/Unterlagen sind in einem verschlossenen Kuvert mit der Kennzeichnung: "Teilnahmeantrag Ingenieurleistungen Gebäudetechnik, Brandabschnitte D und E&F" per Post oder persönlich einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen.
Das Vergabeverfahren erfolgt nach den Vorschriften der VOF. Vom Auftraggeber werden keine formalisierten Bewerbungsbögen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbungen mit den geforderten Erklärungen/Unterlagen sind in einem verschlossenen Kuvert mit der Kennzeichnung: "Teilnahmeantrag Ingenieurleistungen Gebäudetechnik, Brandabschnitte D und E&F" per Post oder persönlich einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Brandschutzsanierung des gesamten, größtenteils denkmalgeschützten Sammlungsbaus und der Verbindungsbauten müssen die gebäudetechnischen Anlagen der Kostengruppen 410, 420, 430, 470, 480, 490 und 540 (zum Beispiel eine Vollsprinklerung, notwendige mechanische Entrauchungsanlagen, Spülbelüftungen, Wandhydranten-Löschsystem, Grundleitungen, Klima- und Lüftungsgeräte) erneuert werden.
Im Rahmen der Brandschutzsanierung des gesamten, größtenteils denkmalgeschützten Sammlungsbaus und der Verbindungsbauten müssen die gebäudetechnischen Anlagen der Kostengruppen 410, 420, 430, 470, 480, 490 und 540 (zum Beispiel eine Vollsprinklerung, notwendige mechanische Entrauchungsanlagen, Spülbelüftungen, Wandhydranten-Löschsystem, Grundleitungen, Klima- und Lüftungsgeräte) erneuert werden.
Die Gebäudeteile werden fast vollständig museal genutzt, beherbergen daneben aber auch Werkstätten, Depots für Exponate, sowie sonstige Lagerflächen und haben eine Bruttogeschossfläche von ca. 73 000 m². Im Zuge der Sanierung soll das gesamte Museum zur Versammlungsstätte erhoben werden.
Die Gebäudeteile werden fast vollständig museal genutzt, beherbergen daneben aber auch Werkstätten, Depots für Exponate, sowie sonstige Lagerflächen und haben eine Bruttogeschossfläche von ca. 73 000 m². Im Zuge der Sanierung soll das gesamte Museum zur Versammlungsstätte erhoben werden.
Gegenstand des Auftrags sind die Brandabschnitte D und E & F (inkl. Neubau einer unterirdischen Elektrozentrale). Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in 2 Bauabschnitten. Die jeweils nicht von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte bleiben in Betrieb und für Besucher geöffnet. Es ist nicht auszuschließen, dass die von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte in Unterabschnitten saniert werden müssen, in denen jedoch der Museumsbetrieb nicht aufrechterhalten werden muss. Zum Betrieb des Museums notwendige haustechnische Anlagen müssen funktionsfähig bleiben. Die bestehenden Anlagen sind größtenteils Zug um Zug zurückzubauen und zu entsorgen. Teilweise sind bestehende Anlagenteile in das neue Anlagenkonzept einzubinden (zum Beispiel Sprinkleranlagen, Grundleitungen). Die geschätzten Baukosten für die oben genannten Anlagengruppen in den Brandabschnitten D und E&F belaufen sich auf circa. 13 500 000 EUR.
Gegenstand des Auftrags sind die Brandabschnitte D und E & F (inkl. Neubau einer unterirdischen Elektrozentrale). Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in 2 Bauabschnitten. Die jeweils nicht von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte bleiben in Betrieb und für Besucher geöffnet. Es ist nicht auszuschließen, dass die von Bauarbeiten betroffenen Bauabschnitte in Unterabschnitten saniert werden müssen, in denen jedoch der Museumsbetrieb nicht aufrechterhalten werden muss. Zum Betrieb des Museums notwendige haustechnische Anlagen müssen funktionsfähig bleiben. Die bestehenden Anlagen sind größtenteils Zug um Zug zurückzubauen und zu entsorgen. Teilweise sind bestehende Anlagenteile in das neue Anlagenkonzept einzubinden (zum Beispiel Sprinkleranlagen, Grundleitungen). Die geschätzten Baukosten für die oben genannten Anlagengruppen in den Brandabschnitten D und E&F belaufen sich auf circa. 13 500 000 EUR.
Es soll zunächst auf der Grundlage einer existierenden Entwurfsplanung nach § 53 HOAI eine Ausführungsplanung gefertigt werden (Leistungsphase 5). Da die Installationen in den Ausstellungen weitestgehend sichtbar sein werden, sind diese mit einem hohen gestalterischen Anspruch und mit Rücksicht auf die Ausstellung mit ihren Exponaten zu planen.
Es soll zunächst auf der Grundlage einer existierenden Entwurfsplanung nach § 53 HOAI eine Ausführungsplanung gefertigt werden (Leistungsphase 5). Da die Installationen in den Ausstellungen weitestgehend sichtbar sein werden, sind diese mit einem hohen gestalterischen Anspruch und mit Rücksicht auf die Ausstellung mit ihren Exponaten zu planen.
Die Vergabe der Ausführungsleistungen (Leistungsphasen 6 und 7) hat – teilweise in europaweiten Verfahren - nach den jeweils einschlägigen Vorschriften des Vergaberechts, insbesondere der VOB/A zu erfolgen.
Bei der Bauüberwachung (Leistungsphase 8) ist insbesondere dem störungsfreien laufenden Betrieb des Museums sowie der Notwendigkeit von Ablöse- und Interimsmaßnahmen Rechnung zu tragen.
Beschreibung der Optionen:
Es werden zunächst die Leistungen der Leistungsphase 5 nach § 53 HOAI beauftragt. Die Beauftragung der Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 sowie 8 und 9 erfolgt stufenweise.
Folgende Besondere Leistungen:
1. Mitwirken am Fortschreiben und der Konkretisierung des Realisierungskonzepts (Leistungszeit: über die gesamte Projektlaufzeit);
2. Anpassen der bestehenden Entwurfsplanung an den fortgeführten Entwurf der Objektplaner. Der bestehende Entwurf wurde auf Basis eines eingefrorenen Standes der Entwurfsplanung des Architekten erstellt (Leistungszeit: Ab Beginn der Planung);
3. Anpassen der bestehenden Entwurfsplanung an die Vermesserpläne. Die bestehende Entwurfsplanung wurde auf Basis von eingelesenen Bestandsplänen erstellt (Leistungszeit: Im Zug der Leistungsphase 5);
4. Anpassen der Planung im Bereich Entwässerung an die Auflagen aus der Entwässerungsgenehmigung. (Leistungszeit: Ab Beginn der Planung im Zug der Leistungsphase 5);
5. Integration der Anlagen des bereits fertig gestellten benachbarten Brandabschnitts G und Berücksichtigung desselben bei Interimsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs. (Leistungszeit: Über die gesamte Projektlaufzeit);
6. Koordinierung der Sparten im Außenbereich des Sammlungsbaus inklusive Museumshof;
7. Sonstige Leistungen auf Anforderung im Zusammenhang mit der beschriebenen Maßnahme.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(A) Name, Anschrift und Rechtsform des Bewerbers (bei Bietergemeinschaften aller Mitglieder und Angabe des vertretungsberechtigten Mitglieds);
(B) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Weise er mit anderen Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF; bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied);
(C) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Büros/Unternehmen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF). Bietergemeinschaften haben einen verantwortlichen Ansprechpartner des vertretungsberechtigten Mitglieds zu benennen, die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären und es ist ferner anzugeben, welches Mitglied welche Teilleistung übernimmt. Es ist anzugeben, ob und in welchem Umfang beabsichtigt ist, Unteraufträge (z. B. für die Sprinkler) zu vergeben; die vorgesehenen Unterauftragnehmer sind zu benennen;
(C) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Büros/Unternehmen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF). Bietergemeinschaften haben einen verantwortlichen Ansprechpartner des vertretungsberechtigten Mitglieds zu benennen, die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären und es ist ferner anzugeben, welches Mitglied welche Teilleistung übernimmt. Es ist anzugeben, ob und in welchem Umfang beabsichtigt ist, Unteraufträge (z. B. für die Sprinkler) zu vergeben; die vorgesehenen Unterauftragnehmer sind zu benennen;
(D) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(A) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, 2 000 000 EUR für Personenschäden (bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied). Die Deckungssumme muss jeweils für mindestens 2 Versicherungsfälle im Jahr zur Verfügung stehen. Alternativ genügt eine verbindliche Bestätigung eines Versicherers über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(A) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, 2 000 000 EUR für Personenschäden (bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied). Die Deckungssumme muss jeweils für mindestens 2 Versicherungsfälle im Jahr zur Verfügung stehen. Alternativ genügt eine verbindliche Bestätigung eines Versicherers über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall;
(B) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010), für jedes Geschäftsjahr gesondert (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied, beim Einsatz von Unterauftragnehmern auch von diesen);
(C) Erklärung über den Umsatz aus Leistungen nach § 53 HOAI, in den letzten 3 Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010), für jedes Geschäftsjahr gesondert (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied jeweils bezogen auf den eigenen Leistungsanteil).
Mindeststandards:
Zu (A) Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. Versicherbarkeit ist Mindestbedingung für die Teilnahme.
Zu (B) Mindestbedingung ist ein Jahresumsatz von mindestens 500 000 EUR in den Jahren 2008, 2009 und 2010.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A I) Benennung der für die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) und sonstigen Planungsleistungen vorgesehenen hauptverantwortlichen Person und der Person des Stellvertreters jeweils
(a) unter Angabe der beruflichen Qualifikation/Berufszulassung,
(b) unter Angabe der Betriebszugehörigkeit,
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte im Bereich von Leistungen der Leistungsphase 5 nach § 53 HOAI mit Angabe - von Art und Nutzung des Gebäudes (bitte angeben, falls Denkmalschutz, Versammlungsstätte, Museum oder sonstiges öffentliches Gebäude) - ob Neubau- oder Sanierungs- oder Umbauprojekt (wenn Sanierung oder Umbau, ob im laufenden Betrieb) – besonderer brandschutztechnischer Anforderungen (z. B sp. Hochhaus, Versammlungsstätte, Erarbeiten von Sonderlösungen usw.) - der bearbeiteten Anlagengruppen mit den jeweiligen Baukosten [Werte der Kostenberechnung oder Kostenfeststellung] – ob Außentrassen und Sparten betroffen - etwaiger besonderer gestalterischer Anforderungen an sichtbare Installationen - der Ausführungszeit - des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Telefonnummer),
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte im Bereich von Leistungen der Leistungsphase 5 nach § 53 HOAI mit Angabe - von Art und Nutzung des Gebäudes (bitte angeben, falls Denkmalschutz, Versammlungsstätte, Museum oder sonstiges öffentliches Gebäude) - ob Neubau- oder Sanierungs- oder Umbauprojekt (wenn Sanierung oder Umbau, ob im laufenden Betrieb) – besonderer brandschutztechnischer Anforderungen (z. B sp. Hochhaus, Versammlungsstätte, Erarbeiten von Sonderlösungen usw.) - der bearbeiteten Anlagengruppen mit den jeweiligen Baukosten [Werte der Kostenberechnung oder Kostenfeststellung] – ob Außentrassen und Sparten betroffen - etwaiger besonderer gestalterischer Anforderungen an sichtbare Installationen - der Ausführungszeit - des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Telefonnummer),
(A II) Verbindliche Erklärung, dass die für die Planung benannte hauptverantwortliche Person bereit und in der Lage ist, die Leistungen ab voraussichtlich Juni, 2011 vollständig zu erbringen;
(B I) Benennung der für die Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 vorgesehenen hauptverantwortlichen Person
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte, bei denen Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 nach § 53 HOAI für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden, und Vergabeverfahren nach den Vorschriften der VOB/A zum Gegenstand hatten, unter Angabe - ob eine europaweite Ausschreibung stattgefunden hat – der betroffenen Anlagengruppen - ob eine Gesamtvergabe oder eine losweise Vergabe erfolgt ist - des Gesamtauftragswertes des Bauauftrages/der Bauaufträge - der Leistungszeit - eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer).
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte, bei denen Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 nach § 53 HOAI für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden, und Vergabeverfahren nach den Vorschriften der VOB/A zum Gegenstand hatten, unter Angabe - ob eine europaweite Ausschreibung stattgefunden hat – der betroffenen Anlagengruppen - ob eine Gesamtvergabe oder eine losweise Vergabe erfolgt ist - des Gesamtauftragswertes des Bauauftrages/der Bauaufträge - der Leistungszeit - eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer).
(B II) Verbindliche Erklärung, dass die für die Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 benannte Person bereit und in der Lage ist, die Leistungen zu erbringen;
(C I) Benennung der für die Objektüberwachung vorgesehenen hauptverantwortlichen Person und der Person des Stellvertreters jeweils
(a) unter Angabe der beruflichen Qualifikation/Berufszulassung und des beruflichen Werdegangs,
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte im Bereich Leistungen der Leistungsphase 8 nach § 53 HOAI mit Angabe - von Art und Nutzung des Gebäudes (bitte angeben, falls Denkmalschutz, Versammlungsstätte, Museum oder sonstiges öffentliches Gebäude) - ob Neubau- oder Sanierungs- oder Umbauprojekt (wenn Sanierung oder Umbau, ob im laufenden Betrieb, abschnittsweise, mit Interimsmaßnahmen etc.) – besonderer brandschutztechnischer Anforderungen (z.Bsp. Hochhaus, Versammlungsstätte, Erarbeiten von Sonderlösungen usw.) - der bearbeiteten Anlagengruppen mit den jeweiligen Baukosten [Werte der Kostenberechnung oder Kostenfeststellung] - der Ausführungszeit - des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Telefonnummer);
(c) mit einer Beschreibung persönlicher Referenzprojekte im Bereich Leistungen der Leistungsphase 8 nach § 53 HOAI mit Angabe - von Art und Nutzung des Gebäudes (bitte angeben, falls Denkmalschutz, Versammlungsstätte, Museum oder sonstiges öffentliches Gebäude) - ob Neubau- oder Sanierungs- oder Umbauprojekt (wenn Sanierung oder Umbau, ob im laufenden Betrieb, abschnittsweise, mit Interimsmaßnahmen etc.) – besonderer brandschutztechnischer Anforderungen (z.Bsp. Hochhaus, Versammlungsstätte, Erarbeiten von Sonderlösungen usw.) - der bearbeiteten Anlagengruppen mit den jeweiligen Baukosten [Werte der Kostenberechnung oder Kostenfeststellung] - der Ausführungszeit - des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und Telefonnummer);
(C II) Darstellung der Gewährleistung der Präsenz vor Ort während der Hauptleistungszeit und der Sicherstellung der kurzfristigen Einsatzbereitschaft vor Ort außerhalb der Hauptleistungszeit im Rahmen der Bauüberwachung;
(C III) Verbindliche Erklärung, dass die für die Objektüberwachung benannte hauptverantwortliche Person und die Person des Stellvertreters bereit und in der Lage sind, die Leistungen vollständig zu erbringen;
(D) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigen und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalbestandes (gegliedert nach Beschäftigten mit Hochschul- bzw. FH-Abschluss, technischen Angestellten, Zeichnern etc.);
(D) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigen und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalbestandes (gegliedert nach Beschäftigten mit Hochschul- bzw. FH-Abschluss, technischen Angestellten, Zeichnern etc.);
(E) Angabe der technischen Ausrüstung (EDV, CAD, AVA, CAFM).
Mindeststandards:
Mindestbedingung ist die Abgabe der verbindlichen Erklärungen zur Leistungsbereitschaft und -fähigkeit nach A II, B II und C III.
Weitere Mindestbedingung ist, dass der hauptverantwortliche für die Leistungsphasen 6 und 7 mindestens 2 Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber mit europaweiten Ausschreibungen von Bauleistungen vorweisen kann (AI).
Auftragsausführung
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Gemäß § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nach den vorgelegten Unterlagen grundsätzlich geeignet sind (siehe oben III.2), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:
(1) berufliche Qualifikation und Referenzen der für die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) und sonstigen Planungsleistungen vorgesehenen hauptverantwortlichen Person (Gewichtung 20 %);
(2) berufliche Qualifikation und Referenzen der für die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) und sonstigen Planungsleistungen vorgesehenen Person des Stellvertreters (Gewichtung 20 %),
(3) berufliche Qualifikation und Referenzen der für die Leistungsphasen 6 und 7 angegebenen hauptverantwortlichen Person (Gewichtung 10 %),
(4) berufliche Qualifikation und Referenzen der für die Bauüberwachung vorgesehenen hauptverantwortlichen Person (Gewichtung 20 %),
(5) berufliche Qualifikation und Referenzen der für die Bauüberwachung vorgesehene Person des Stellvertreters (Gewichtung 20 %),
(6) Gewährleistung der Präsenz vor Ort während der Hauptleistungszeit und Sicherstellung der kurzfristigen Einsatzbereitschaft vor Ort außerhalb der Hauptleistungszeit im Rahmen der Bauüberwachung (Gewichtung 10 %). Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (5=sehr gut, 4=gut, 3=befriedigend, 2=ausreichend, 1=mangelhaft, 0=ungenügend) erreicht werden; die jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert; zur Angebotsabgabe werden die drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert.
(6) Gewährleistung der Präsenz vor Ort während der Hauptleistungszeit und Sicherstellung der kurzfristigen Einsatzbereitschaft vor Ort außerhalb der Hauptleistungszeit im Rahmen der Bauüberwachung (Gewichtung 10 %). Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (5=sehr gut, 4=gut, 3=befriedigend, 2=ausreichend, 1=mangelhaft, 0=ungenügend) erreicht werden; die jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert; zur Angebotsabgabe werden die drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum, München
Kontakt
Kontaktperson: Deutsches Museum
Oliver Schick
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2011-06-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per e-mail bzw 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 - 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per e-mail bzw 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 - 3 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 037-060820 (2011-02-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-10-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge