Es ist beabsichtigt, auf einem ca. 6 000 qm großen Grundstück am Königswall in Dortmund das Projekt "DFB Fußballmuseum" zu realisieren.
Das DFB Fußballmuseum in Dortmund soll dem Fußballsport in Deutschland in seiner historischen und aktuellen Dimension einen dauerhaften öffentlichen Raum geben. Es soll der Ort des deutschen Fußballs werden.
Das Museum soll die vielfältigen sportlichen, politischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Aspekte sowie Bedeutungen und Botschaften des Fußballs veranschaulichen, ebenso wie die damit verbundenen Emotionen widerspiegeln; die Faszination, Spannung und Unterhaltung, die das Spiel zu vermitteln weiß.
Das Museum ist ausdrücklich besucherorientiert und strebt eine hohe Erlebnisqualität und Attraktivität an. Es soll informieren, zum Nachdenken anregen, überraschen, berühren, begeistern - mit einem Wort: unterhalten. Dazu wird es sich modernster Ausstellungskonzepte und -medien bedienen.
Gleichzeitig soll das Museum zu einem lebendigen Forum der Begegnung und Diskussion für alle Mitglieder der Fußballfamilie, für Fans und Vereine, Freunde und Förderer ebenso wie für Partner und Sponsoren werden. Dafür soll das Haus in einem separaten Eventbereich Möglichkeiten für Veranstaltungen wie Galen und Empfänge, Preisverleihungen und Pressekonferenzen, Lesungen und TV-Produktionen bieten.
Abgerundet wird das Angebot durch ein Museumsrestaurant sowie einen Museumsshop, eine Außengastronomie soll ebenfalls angegliedert sein.
Aktivitäten rund um das Gebäude, die den öffentlichen Raum temporär mit einbeziehen sind Teil des Museumskonzeptes.
Auf dem ca. 6 000 qm großen Grundstück ist innerhalb des Museums eine Nutzfläche von ca. 4 800 qm vorgesehen. Das Museum gliedert sich in folgende Bereiche: Foyer, Museumsshop, Gastronomie, Ausstellungsräume, Veranstaltungsbereich, Administration und Facility-Management. Die Ausstellungsflächen gliedern sich in eine Dauerausstellung als Ausstellungsrundgang, eine Wechselausstellungsfläche sowie eine Multifunktionsarena mit flexibler Nutzung für unterschiedlichste Veranstaltungsformate.
Für die Realisierung des Museums ist eine Kostenobergrenze von netto ca. 14 000 000 EUR (Kostengruppen 300 + 400, ohne Ausstellungseinrichtungen) festgelegt.
Das Museum soll im Rahmen eines ökologischen und ökonomischen Gesamtkonzeptes errichtet werden.
Dies erfordert einen integralen Planungsansatz und eine enge Abstimmung zwischen Architektur und Gebäudetechnik. Das Gebäude soll hohe Aufenthaltsqualität bei günstigen Herstellungskosten und niedrigen Betriebs- und Unterhaltskosten aufweisen.
Bei der Planung des Objektes und insbesondere der Gebäudehülle sind die Aspekte hinsichtlich Witterungs- und Wärmeschutz, Tageslichtnutzung, Belüftung, Schallschutz, Sonnen- und Blendschutz, Brandschutz und Fassadenreinigung entsprechend zu würdigen.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass die Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz nach den Vorstellungen der deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Berücksichtigung finden.
Zur Minimierung des Energiebedarfs sind insbesondere folgende Ansatzpunkte von Bedeutung:
— bautechnische Möglichkeiten ausschöpfen (wie z.B. kompakte Bauweise),
— Optimierung der Verglasung,
— Sonnenschutz und Speicherwirkung der Konstruktionen,
— Möglichkeiten der natürlichen Belüftung nutzen,
— Tageslichtnutzung,
— Energieeffizientes und wirtschaftliches Haustechnikkonzept,
— Stabilität von Temperatur und Luftqualität in den Ausstellungsräumen,
— Optimale Nutzung der thermischen und elektrischen Energie,
— Integration von Solarmodulen auf dem Dach oder an der Westseite des Gebäudes,
— Temperierung nicht nur über Raumluft sondern auch über Bauteilaktivierung.
Den Komfortansprüchen des Publikums Rechnung tragend, ist von einer Vollklimatisierung der Ausstellungs- und Veranstaltungsbereiche auszugehen. Grundsätzlich sollen raumklimatisch gewünschte Bedingungen vorzugsweise durch Strahlung und weniger durch Konvektion erreicht werden. In den Ausstellungsräumen wird keine Raumkonditionierung aus konservatorischen Gründen gefordert.
Die Realisierung des Museums wird durch die Stiftung DFB-Fußballmuseum gGmbH durchgeführt. Sie wird alleiniger Vertragspartner bei der Beauftragung werden.
Folgende Leistungen sollen auf Grundlage der HOAI beauftragt werden:
Los 1: Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI – GWA-Anlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Gebäudeautomation (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) – Leistungen: Leistungsphasen 1 bis 9.
Los 2: Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI – Starkstromanlagen, Fernmelde- und IT-Anlagen, Fördertechnik (Anlagengruppe 4, 5 und 6) – Leistungen: Leistungsphasen 1 bis 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-19.
Auftragsbekanntmachung (2011-04-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
“Leistungsbild Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53).Es ist beabsichtigt, die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung auf...”
Menge oder Umfang
Leistungsbild Ingenieurleistungen (Technische Ausrüstung gemäß HOAI § 53).Es ist beabsichtigt, die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung auf Grundlage der HOAI wie folgt zu vergeben:Los 1: Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI – GWA-Anlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Gebäudeautomation (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8) – Leistungen: Leistungsphasen 1 bis 2.Los 2: Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI – Starkstromanlagen, Fernmelde- und IT-Anlagen, Fördertechnik (Anlagengruppe 4, 5 und 6) – Leistungen: Leistungsphasen 1 bis 2.Die Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 9 erfolgt phasenweise im Rahmen einer Optionsregelung, ggf. zzgl. Besonderer Leistungen gemäß HOAI.Das Investitionsvolumen der KGR 400 wird auf netto ca. 5 000 000 EUR geschätzt.
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Königswall 14
Postleitzahl: 44122
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dortmund.de🌏
E-Mail: vergabezentrum@stadtdo.de📧
Fax: +49 2315022166 📠
“Das Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund beschafft im Auftrag der Stiftung DFB Fußballmuseum gGmbH. Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen...”
Das Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund beschafft im Auftrag der Stiftung DFB Fußballmuseum gGmbH. Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen "Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung" vom 26.4.2005 -IR 12.02.2006- Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
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Quelle: OJS 2011/S 080-132173 (2011-04-19)