Ingenieurleistungen für Planungen nach HOAI, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 für das Projekt Böllberger Weg Nord

Hallesche Verkehrs-AG

Planungsleistungen für den Ausbau (einschl. Umbau) des Projektes Böllberger Weg Nord Straßenbahnstrecke inkl. Erneuerung der Verkehrsanlagen. Das Projekt beginnt in der Torstraße an der Einmündung Kurt-Tucholsky-Straße und führt am Knoten Torstraße / Glauchauer Straße / Böllberger Weg entlang und endet auf Höhe der Gleisschleife Böllberg. Komplexe Planung Verkehrsanlagen mit: Objektplanung Verkehrsanlagen, einschließlich Straßenbahnanlagen, Entwässerung, Verkehrstechnik (Markierung und Beschilderung, Signaltechnische Berechnungen) und Beleuchtung gem. § 44 HOAI, HZ III (min), § 51 HOAI, HZ II (min), zunächst Leistungsphasen 1 und 2; Landschaftspflegerischer Begleitplan gem. § 26 HOAI HZ II (min), zunächst Leistungsphase 1 und 2 (siehe auch Anlagen 12 und 14 HOAI). Ziel der Baumaßnahme ist die Erneuerung der Verkehrsanlagen und deren Anpassung an den zukünftigen Bedarf, sowie eine städtebauliche Aufwertung des öffentlichen Straßenraumes. Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. (Anwendung der HOAI bei Sitz im Inland).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang: Ab Auftragsvergabe bis 2014 (inkl. ggf. Optionen).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Freiimfelder Straße 74
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle/Saale
Kontakt
Telefon: +49 3455815410 📞
Fax: +49 345581–5415 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 67-109307
ABl. S-Ausgabe: 67
Zusätzliche Informationen
Nachprüfung behaupteter Verstöße: Es wird darauf hingewiesen, dass das Verfahren für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist. II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Planungsleistungen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen für den Ausbau (einschl. Umbau) des Projektes Böllberger Weg Nord Straßenbahnstrecke inkl. Erneuerung der Verkehrsanlagen. Das Projekt beginnt in der Torstraße an der Einmündung Kurt-Tucholsky-Straße und führt am Knoten Torstraße / Glauchauer Straße / Böllberger Weg entlang und endet auf Höhe der Gleisschleife Böllberg. Komplexe Planung Verkehrsanlagen mit: Objektplanung Verkehrsanlagen, einschließlich Straßenbahnanlagen, Entwässerung, Verkehrstechnik (Markierung und Beschilderung, Signaltechnische Berechnungen) und Beleuchtung gem. § 44 HOAI, HZ III (min), § 51 HOAI, HZ II (min), zunächst Leistungsphasen 1 und 2; Landschaftspflegerischer Begleitplan gem. § 26 HOAI HZ II (min), zunächst Leistungsphase 1 und 2 (siehe auch Anlagen 12 und 14 HOAI). Ziel der Baumaßnahme ist die Erneuerung der Verkehrsanlagen und deren Anpassung an den zukünftigen Bedarf, sowie eine städtebauliche Aufwertung des öffentlichen Straßenraumes. Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. (Anwendung der HOAI bei Sitz im Inland).
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Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
Eine Vergabe der Leistungsphasen 3 bis 7 §§ 44, 51 ff HOAI, Leistungsphasen 3 – 5 § 26 HOAI, Leistungsphasen 5 – 7 § 37 HOAI, Umweltverträglichkeitsstudie, Anlage 1.1 HOAI (anteilig, Abgrenzung erfolgt mit der Aufgabenstellung) Schallschutz Anlage 1 Pkt1.3 HOAI, bleibt künftigen Entscheidungen vorbehalten, Abrechnungsgrundlage HOAI nur bei Sitz im Inland. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle/Saale, Böllberger Weg Nord.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Eignung muss der Bewerber ein Formblatt ausfüllen, dass unter der Adresse sattler@havag.com abgefordert werden kann. Das Formblatt muss vollständig ausgefüllt und von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschrieben sein. Bewerber die das Formblatt nicht oder nicht vollständig ausfüllen werden nicht gewertet. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist das Formblatt für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Formblatt zugelassen. Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben, das gilt auch für Bewerbungen in Bietergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.
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Der Nachweis der Unterschriftenbefugnis ist vom Bewerber im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch Vorlage eines Registerauszuges, - soweit eine solche Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Formblatt eine Vollmacht hinzuzufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftraggeber vergeben werden sollen, zu benennen.
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Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen Eignung sind folgende Unterlagen beizubringen:
Vollständige Angaben der Bewerber gem. der nach VOF § 4 (2), (3), (6) a–e, § 5 (4) a, c, (5) b, d, f, h, geforderten Erklärungen und Nachweise. Der Dienstleister hat den Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit gemäß den o. g. §§ zu erbringen und insbesondere Erfahrungen bei der Planung für die ausgeschriebenen Leistungen, für die er sich bewirbt, nachzuweisen. Die Kenntnis der einschlägigen Förderrichtlinien wird erwartet. Es sind Referenzen der letzten 3 Jahre zu vergleichbaren Projekten mit Auftraggeber, Ansprechpartner und Telefonnummer mit entsprechenden Aufgabenstellungen zu erbringen. Bei Bietergemeinschaften (z.B. ARGE) sind die geforderten Nachweise für jedes Mitglied zu erbringen, gleiches gilt für Subplaner. Der Dienstleistungserbringer hat die ständige kurzfristige Erreichbarkeit und Präsenz während der Planung und Ausführung nachzuweisen. Nur Bewerber mit vollständigen Angaben zu den geforderten Kriterien werden in die Wertung einbezogen.
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Rechtslage – Geforderte Nachweise.
— Nachweis des besonderen Berufsstandes Ingenieur für Planer Verkehrsanlagen, Nachweis des besonderen Berufsstandes Landschaftsarchitekt für Freianlagenplaner gemäß Formblatt. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates,
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— Der Generalplaner soll die notwendigen Erfahrungen bei der Planung und Ausführung von innerstädtischen Verkehrsprojekten (Neu- und Umbau) haben.
Benennung des verantwortlichen Personals:
— Projektleiter gesamt,
— Verantwortlicher Planer für:
— Straßen und Verkehrsanlagen inkl. Beleuchtung,
— Gleisanlagen,
— Fahrleitungsanlagen,
— Bahnstrom,
— Freianlagenplaner,
— Planer LZA,
— Planer für Verkehrssicherungsmaßnahmen.
Bei Bietergemeinschaften: Benennung des bevollmächtigten Vertreters und gemeinschaftliche Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung.
Handelsregisterauszug falls juristische Person,
Für Bietergemeinschaften/Planungsgemeinschaft/Subplaner, von jedem Mitglied zu erbringen. Bei Nichterfüllung einer der vorstehenden Anforderungen erfolgt Ausschluss aus dem Verfahren.
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung und der geforderten Mindestdeckungssumme 3 000 000 EUR bei Personenschäden und 1 500 000 EUR bei sonstigen Schäden. Nachweis durch Kopie der Versicherungspolice. (Erklärung zur Erhöhung bei Bedarf im Auftragsfall ist ausreichend),
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— Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 (6) a–g VOF und – Angabe von sachlicher und/oder wirtschaftlicher Verknüpfung zu anderen Büros oder Unternehmen,
— Angabe zur beabsichtigten Zusammenarbeit mit anderen Büros / zum beabsichtigten Anteil der Unterauftragsvergabe (siehe auch § 5 (5) h VOF; Eigenerklärung zu § 4 (9) VOF (Ausschlusskriterium).
Der Auftraggeber beabsichtigt fehlende Unterlagen nicht nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR bei Personenschäden und über 1 500 000 EUR bei sonstigen Schäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen (Erklärung zur Erhöhung bei Bedarf im Auftragsfall ist ausreichend). Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 5 (4) c) VOF); Nachweis gemäß § 5 (5) b), d), f) und h) VOF). Bei Arbeits-/Planungsgemeinschaften sind die geforderten Nachweise /Erklärungen von jedem Mitglied mit der Bewerbung bis Bewerbungsstichtag vorzulegen. Für NAN ist die Leistungsfähigkeit geeignet nachzuweisen. Der Auftraggeber beabsichtigt fehlende Unterlagen nicht nachzufordern.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis (Eigenerklärung), das der Bewerber / die Bietergemeinschaft dass für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist. Die Führung eines internetbasierten PKS (Projektkommunikationssystem) wie z.B. Baulogis, Conject, Skyrix mit Zugang für den Auftraggeber wird gewünscht. Der Auftraggeber beabsichtigt fehlende Unterlagen nicht nachzufordern.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung, Mindestdeckungssumme 3 000 000 EUR, für Personenschäden, 1 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Erklärung zur Erhöhung bei Bedarf im Auftragsfall ist ausreichend. Bei Arbeits-/Planungsgemeinschaften ist die Deckungssumme von allen Mitgliedern (ggf. objektkonkret) vorzuweisen, siehe auch III.2.2 (Ausschlusskriterium).
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI in der geltenden Fassung (bei Sitz im Inland).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeits- und Planungsgemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertretern sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen, Arbeits- und Planungsgemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Arbeits-/Planungsgemeinschaft vorlegen.
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Sonstige besondere Bedingungen: Verfahrens- und Verhandlungssprache: Deutsch.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Berufsqualifikation Ingenieur und Landschaftsarchitekt (für das jeweilige Fachgebiet).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angeben zur Bewerbung, wie im Formblatt beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte maßgebend.
Die Bewerbungen sind in Papierform einzureichen. Der Auftraggeber behält sich von, bei gleichwertigen Bewerbern durch Los zu entscheiden. Bewerbungen die nicht fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Bewerber trägt die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seiner Bewerbung selbst. Es erfolgt keine Rücksendung der Unterlagen.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kriterien zur Auswahl am Verhandlungsverfahren: - Erfüllung aller formalen Bedingungen, - Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, - Bewertung der fachlichen Eignung durch den Nachweis der Erfahrungen im Fachgebiet, - Bewertung der Qualitätssicherung und der Verfügbarkeit
2. Zuschlagskriterien: Die Zuschlagskriterien werden mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hallesche Verkehrs-AG
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Seume

Referenz
Zusätzliche Informationen
Nachprüfung behaupteter Verstöße: Es wird darauf hingewiesen, dass das Verfahren für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Planungsleistungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst Kamieth-Str. 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345514-0 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist des § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird hiermit hingewiesen. Unter „Unverzüglichkeit“ im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Frist von 3 Tagen verstanden.
Quelle: OJS 2011/S 067-109307 (2011-03-25)