Ingenieurleistungen zur Umsetzung des § 75 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) – Erstellung von Risikomanagementplänen
Regierungspräsidium Darmstadt
Für die in Anhang B (Los 1 - 4) genannten Gewässersysteme ist ein Risikomanagementplan nach § 75 WHG aufzustellen.
Für weitere Informationen wird im Einzelnen auf die jeweilige Leistungsbeschreibung im Aufteilung in Lose (Los 1 - 4) verwiesen.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-09.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
- • Brandt Gerdes Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH
- • CDM Consult GmbH
- • icon Ingenieurbüro H. Webler
- • Ruiz Rodriguez + Zeisler + Blank GbR
- • Dienstleistungen im Bereich Umweltsicherheit › Schutz vor natürlichen Risiken oder Gefahren
- • Technische Beratung und Konstruktionsberatung › Gutachterische Tätigkeit
- • Umweltfolgenabschätzung im Bau › Analyse der Umweltindikatoren im Bau
- • Umweltfolgenabschätzung in anderen Bereichen als dem Bausektor › Analyse von Umweltindikatoren in anderen Bereichen als dem Bausektor
- • Umweltfolgenabschätzung in anderen Bereichen als dem Bausektor › Risiko- oder Gefahrenabschätzung in anderen Bereichen als dem Bausektor
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2011-06-09 | Auftragsbekanntmachung |
| 2012-04-25 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
| 2012-05-24 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
| 2012-08-02 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2011-06-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-09 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 112-185071
ABl. S-Ausgabe: 112
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlagen „Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein – Hessisches Ried)“.
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Rhein (Ober-/Mittelrhein – Rheingau)“.
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässeranlage "Nidda".
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Main“.
Kurze Beschreibung:
Menge oder Umfang:
Beschreibung der Optionen:
Referenznummer: VOF2011 RMP
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Darmstadt
Kontakt
Name: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5 - 7
Postort: Friedberg / Hessen
Postleitzahl: 61169
Telefon: +49 6031167-0 📞
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Fax: +49 6031167-126 📠
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Datum des Beginns: 2011-12-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF2011 RMP
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Der Gesamtumfang beinhaltet das Aufstellen von Risikomanagementplänen nach § 75 WHG für folgende Gewässersysteme: Los 1 "Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein - Hessisches Ried)", Los 2 "Rhein (Ober-/Mittelrhein-Rheingau)", Los 3 "Nidda" und Los 4 " Main". Für weitere Informationen wird im Einzelnen auf die jeweilige Leistungsbeschreibung im Anhang B (Los 1 - 4) verwiesen.Die Gesamtbearbeitung ist im Zeitraum 2012 bis 2015 vorgesehen, wobei zunächst nur eine Bearbeitung bis zur Beschreibung der Hochwassergefahr und des Hochwasserrisikos einschließlich der Erzeugung der Hochwassergefahren- und — risikokarten erfolgt (Bearbeitungszeit ca. 12 Monate).Die weiteren Bearbeitungsschritte gemäß § 75 WHG - (Risikomanagement) bedürfen erst der Freigabe durch den Auftraggeber.Änderungen der Leistungen während der Bearbeitung bleiben vorbehalten; damit verbundene finanzielle Mehrleistungen werden ggf. berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-09 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 112-185071
ABl. S-Ausgabe: 112
Zusätzliche Informationen
a) Bei einer Bewerbung für mehrere Lose sind für jedes Los eigenständige Bewerbungsunterlagen einzureichen.
b) Bewerbungen sind in papierform einzureichen. Bewerbungen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurück gegeben.
d) Sämtliche vorstehende genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels den anzufordernden Formblätter: "Bewerbungsbogen", Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger", "Referenzbogen" zu erbringen.
e) Eventuell auftretende Fragen sind spätetens bis zum 18.7.2011 (10:00) schriftlich per E-Mail an die im Anhang A II genannte Kontaktadresse zu richten.
f) Ein kostenfreier Download der Bewerbungsunterlagen besteht auf: http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen)
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=5JCYENYD38PZQK1E.
Nachr. HAD-Ref.: 39/3780.
Nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Mehr anzeigen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die in Anhang B (Los 1 - 4) genannten Gewässersysteme ist ein Risikomanagementplan nach § 75 WHG aufzustellen.
Für weitere Informationen wird im Einzelnen auf die jeweilige Leistungsbeschreibung im Aufteilung in Lose (Los 1 - 4) verwiesen.
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlagen „Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein – Hessisches Ried)“.
Kurze Beschreibung:
Für die hessischen Gewässerlagen „Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein – Hessisches Ried) ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)…
… aufzustellen.Im Einzelnen werden folgende Ingenieurleistungen gefordert:1. Bestandsaufnahme im Einzugsgebiet zu den Themenkomplexen— Hochwasserbetroffenheit,— bestehender Hochwasserschutz.2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus der aktuellen Laserscanbefliegung (2011)3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind vorhandene Wasserspiegellagen-berechnungen für den Rhein für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem und die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen in vorhandenen Karten zu verifizieren bzw. ggf. zu aktualisieren. Entlang der Gesamtstrecke der Weschnitz und des Neckars sind Wasserspiegellagenberechnungen (soweit nicht vollständig vorliegend) für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den erkannten signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,— Defizitanalyse,— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen UmweltprüfungDas Los 1 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlagen „Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein – Hessisches Ried)“.Teil a: Neckar.Der hessische Neckarverlauf beginnt östlich von Hirschhorn. Nach einem Fließweg von 16,4 km wird westlich von Neckarsteinach die Grenze zu Baden-Württemberg wieder erreicht. Insgesamt besitzt der Neckar eine Länge von 367 km, davon sind 203 km schiffbar.Das relativ niederschlagsreiche hessische Einzugsgebiet des Neckars hat eine Größe von etwa 330 km² (bei einem 13 958 km² großen Gesamteinzugsgebiet des Neckars) und umfasst die Kommunen Wald-Michelbach, Gras-Ellenbach, Rothenberg, Beerfelden (tlw.), Hirschhorn und Neckarsteinach. Direkt am Neckar liegen als hessische Kommunen nur Hirschhorn und Neckarsteinach.Das Einzugsgebiet des hessischen Neckars gehört geologisch zu dem Buntsandsteingebirge des Odenwaldes. Das hessische Neckartal besitzt die Charakteristik eines schmalen Kerbtals. Der von Natur aus schnell fließende Neckar hat durch die Stauregulierung für die Schifffahrt nur eine sehr geringe Strömung. In dem hessischen Neckarabschnitt liegen 2 Schifffahrtsschleusen. Die Ufergestaltung orientiert sich an den Erfordernissen der Schifffahrt und der Wasserkraftgewinnung. Somit überwiegen Steinschüttungen und Steinwurf mit Bewuchs. Die Ufer im Schleusenbereich sind zum Teil mit Steinmauern gesichert. Für den baden-württembergischen Teil des Neckar erfolgt die Aufstellung eines RMP durch das Land Baden-Württemberg (BW). Mit den dortigen Planungen ist eine Abstimmung herbeizuführen; insbesondere können die Daten für die Hochwassergefahrenkarten von BW weitestgehend übernommen werden.Teil b: Weschnitz.Die Weschnitz entspringt im hessischen Teil des Odenwaldes nördlich der Gemeinde Grasellenbach. Das Einzugsgebiet im Oberlauf der Weschnitz (Fließgewässertyp 5 –silikatischer Mittelgebirgsbach-) hat eine Größe von 148 km² und umfasst im Wesentlichen die Gemeinden Fürth, Rimbach, Mörlenbach und Birkenau. Nach einem Fließweg von 21 km wird die Grenze zu Baden-Württemberg erreicht, wo die Weschnitz danach auf circa 11 km auf baden-württembergischem Gebiet verläuft. Für den Baden-Württembergischen Teil der Weschnitz erfolgt die Aufstellung eines RMP durch das Land Baden-Württemberg. Mit den dortigen Planungen ist eine Abstimmung herbeizuführen. In Weinheim verlässt die Weschnitz den Odenwald und tritt in die Oberrheinische Tiefebene ein (Fließgewässertyp19 -Fließgewässer der Niederungen-), wo sie bei Heppenheim wieder auf Hessisches Gebiet übertritt. Die Weschnitz teilt sich ab der Stadt Weinheim in 2 Teilströme, der Alten und der Neuen Weschnitz und fließt entlang der Bergstraße teilweise im alten Gewässerbett des Neckars. Alte und Neue Weschnitz verlaufen danach parallel und werden in Höhe der Stadt Lorsch wieder zusammengeführt. Ab der Stadt Lorsch verläuft die vereinigte Weschnitz bis zur Mündung in den Rhein in einem beidseitig eingedeichten Hochsystem (Flügeldeiche). Das Einzugsgebiet der Weschnitz mit einer Gesamtgröße von 389,3 km² und einer Gesamtlänge von 58,9 km gliedert sich in 2 hydrogeologische Einheiten, zum einen die Ebene des Oberrheingrabens (Unterlauf), zum anderen das kristalline Grundgebirge des Odenwaldes (Oberlauf).Die Weschnitz kann von der Mündung bis zur Quelle wie folgt charakterisiert werden:Die Untere Weschnitz (Mündung bis Lorsch / Wattenheimer Brücke) ist durch ein geringes, natürliches Fließgefälle gekennzeichnet. Es finden sich weitgehend durchlässige Böden mit einer hohen Versickerungsrate. Weiterhin kennzeichnend sind der geringe Gehölzbewuchs an den Ufern sowie der hohe Ausbaugrad durch die beidseitig eingedeichten Gewässerabschnitte. Die Weschnitz ist in diesem Abschnitt auf die Entwässerungsfunktion beschränkt.Der mittlere Abschnitt der Weschnitz von Lorsch bis Weinheim, der in diesem Bereich in 2 Gewässerarmen (Alte und Neue Weschnitz) verläuft, ist ebenfalls durch ein geringes, natürliches Gefälle sowie durch spärlichen Gehölzbewuchs an den Ufern gekennzeichnet. Das Einzugsgebiet des mittleren Abschnitts wird durch die Zuflüsse aus dem Rand des Odenwaldes (u.a. Meerbach, Hambach, Stadtbach) geprägt. Zentrale Funktion für den Hochwasserschutz hat das Hochwasserrückhaltebecken Lorsch. Es wird durch ein 10 km langes, um Alte und Neue Weschnitz verlaufendes Dammsystem gebildet und hat einen Rückhalteraum von 3 600 000 m³.Die Obere Weschnitz von Weinheim bis zur Quelle mit einem niederschlagsreichen Einzugsgebiet ist durch ein insgesamt hohes natürliches Fließgefälle und teilweise naturnahe Gewässerabschnitte geprägt.Teil c: Oberrhein (hessisches Ried).Der zu betrachtende Gewässerabschnitt beginnt an der hessischen Landesgrenze zu Baden-Württemberg südwestlich von Lampertheim, bei Rhein-km ca. 437,5 und endet an der Mündung des Mains in den Rhein, bei Rhein-km ca. 496,5 (Gewässerlänge ca. 59 km). Es ist das rechtsrheinische hessische Gebiet zu bearbeiten.Entlang der eingedeichten Abschnitte (Deichssyteme) am Oberrhein – Hessisches Ried ist für den Lastfall HQextrem die Überflutungsausdehnung hinter den hess. Rheinhauptdeichen bei Versagen der Schutzeinrichtung zu ermitteln. Im Zuge der Bearbeitung sind die Ergebnisse des Risikomanagementplans für den badischen Teil des Rheins und den Teil b dieses Loses (Weschnitz) insbesondere im Hinblick auf einen plausiblen Verlauf der Überflutungsflächen zu berücksichtigen.
… aufzustellen.
Im Einzelnen werden folgende Ingenieurleistungen gefordert:
1. Bestandsaufnahme im Einzugsgebiet zu den Themenkomplexen
— Hochwasserbetroffenheit,
— bestehender Hochwasserschutz.
2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus der aktuellen Laserscanbefliegung (2011)
3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind vorhandene Wasserspiegellagen-berechnungen für den Rhein für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem und die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen in vorhandenen Karten zu verifizieren bzw. ggf. zu aktualisieren. Entlang der Gesamtstrecke der Weschnitz und des Neckars sind Wasserspiegellagenberechnungen (soweit nicht vollständig vorliegend) für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)
Mehr anzeigen
4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den erkannten signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)
5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich
— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,
— Defizitanalyse,
— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,
— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.
6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen
7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung
Das Los 1 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlagen „Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein – Hessisches Ried)“.
Teil a: Neckar.
Der hessische Neckarverlauf beginnt östlich von Hirschhorn. Nach einem Fließweg von 16,4 km wird westlich von Neckarsteinach die Grenze zu Baden-Württemberg wieder erreicht. Insgesamt besitzt der Neckar eine Länge von 367 km, davon sind 203 km schiffbar.
Mehr anzeigen
Das relativ niederschlagsreiche hessische Einzugsgebiet des Neckars hat eine Größe von etwa 330 km² (bei einem 13 958 km² großen Gesamteinzugsgebiet des Neckars) und umfasst die Kommunen Wald-Michelbach, Gras-Ellenbach, Rothenberg, Beerfelden (tlw.), Hirschhorn und Neckarsteinach. Direkt am Neckar liegen als hessische Kommunen nur Hirschhorn und Neckarsteinach.
Mehr anzeigen
Das Einzugsgebiet des hessischen Neckars gehört geologisch zu dem Buntsandsteingebirge des Odenwaldes. Das hessische Neckartal besitzt die Charakteristik eines schmalen Kerbtals. Der von Natur aus schnell fließende Neckar hat durch die Stauregulierung für die Schifffahrt nur eine sehr geringe Strömung. In dem hessischen Neckarabschnitt liegen 2 Schifffahrtsschleusen. Die Ufergestaltung orientiert sich an den Erfordernissen der Schifffahrt und der Wasserkraftgewinnung. Somit überwiegen Steinschüttungen und Steinwurf mit Bewuchs. Die Ufer im Schleusenbereich sind zum Teil mit Steinmauern gesichert. Für den baden-württembergischen Teil des Neckar erfolgt die Aufstellung eines RMP durch das Land Baden-Württemberg (BW). Mit den dortigen Planungen ist eine Abstimmung herbeizuführen; insbesondere können die Daten für die Hochwassergefahrenkarten von BW weitestgehend übernommen werden.
Mehr anzeigen
Teil b: Weschnitz.
Die Weschnitz entspringt im hessischen Teil des Odenwaldes nördlich der Gemeinde Grasellenbach. Das Einzugsgebiet im Oberlauf der Weschnitz (Fließgewässertyp 5 –silikatischer Mittelgebirgsbach-) hat eine Größe von 148 km² und umfasst im Wesentlichen die Gemeinden Fürth, Rimbach, Mörlenbach und Birkenau. Nach einem Fließweg von 21 km wird die Grenze zu Baden-Württemberg erreicht, wo die Weschnitz danach auf circa 11 km auf baden-württembergischem Gebiet verläuft. Für den Baden-Württembergischen Teil der Weschnitz erfolgt die Aufstellung eines RMP durch das Land Baden-Württemberg. Mit den dortigen Planungen ist eine Abstimmung herbeizuführen. In Weinheim verlässt die Weschnitz den Odenwald und tritt in die Oberrheinische Tiefebene ein (Fließgewässertyp19 -Fließgewässer der Niederungen-), wo sie bei Heppenheim wieder auf Hessisches Gebiet übertritt. Die Weschnitz teilt sich ab der Stadt Weinheim in 2 Teilströme, der Alten und der Neuen Weschnitz und fließt entlang der Bergstraße teilweise im alten Gewässerbett des Neckars. Alte und Neue Weschnitz verlaufen danach parallel und werden in Höhe der Stadt Lorsch wieder zusammengeführt. Ab der Stadt Lorsch verläuft die vereinigte Weschnitz bis zur Mündung in den Rhein in einem beidseitig eingedeichten Hochsystem (Flügeldeiche). Das Einzugsgebiet der Weschnitz mit einer Gesamtgröße von 389,3 km² und einer Gesamtlänge von 58,9 km gliedert sich in 2 hydrogeologische Einheiten, zum einen die Ebene des Oberrheingrabens (Unterlauf), zum anderen das kristalline Grundgebirge des Odenwaldes (Oberlauf).
Mehr anzeigen
Die Weschnitz kann von der Mündung bis zur Quelle wie folgt charakterisiert werden:
Die Untere Weschnitz (Mündung bis Lorsch / Wattenheimer Brücke) ist durch ein geringes, natürliches Fließgefälle gekennzeichnet. Es finden sich weitgehend durchlässige Böden mit einer hohen Versickerungsrate. Weiterhin kennzeichnend sind der geringe Gehölzbewuchs an den Ufern sowie der hohe Ausbaugrad durch die beidseitig eingedeichten Gewässerabschnitte. Die Weschnitz ist in diesem Abschnitt auf die Entwässerungsfunktion beschränkt.
Mehr anzeigen
Der mittlere Abschnitt der Weschnitz von Lorsch bis Weinheim, der in diesem Bereich in 2 Gewässerarmen (Alte und Neue Weschnitz) verläuft, ist ebenfalls durch ein geringes, natürliches Gefälle sowie durch spärlichen Gehölzbewuchs an den Ufern gekennzeichnet. Das Einzugsgebiet des mittleren Abschnitts wird durch die Zuflüsse aus dem Rand des Odenwaldes (u.a. Meerbach, Hambach, Stadtbach) geprägt. Zentrale Funktion für den Hochwasserschutz hat das Hochwasserrückhaltebecken Lorsch. Es wird durch ein 10 km langes, um Alte und Neue Weschnitz verlaufendes Dammsystem gebildet und hat einen Rückhalteraum von 3 600 000 m³.
Mehr anzeigen
Die Obere Weschnitz von Weinheim bis zur Quelle mit einem niederschlagsreichen Einzugsgebiet ist durch ein insgesamt hohes natürliches Fließgefälle und teilweise naturnahe Gewässerabschnitte geprägt.
Teil c: Oberrhein (hessisches Ried).
Der zu betrachtende Gewässerabschnitt beginnt an der hessischen Landesgrenze zu Baden-Württemberg südwestlich von Lampertheim, bei Rhein-km ca. 437,5 und endet an der Mündung des Mains in den Rhein, bei Rhein-km ca. 496,5 (Gewässerlänge ca. 59 km). Es ist das rechtsrheinische hessische Gebiet zu bearbeiten.
Mehr anzeigen
Entlang der eingedeichten Abschnitte (Deichssyteme) am Oberrhein – Hessisches Ried ist für den Lastfall HQextrem die Überflutungsausdehnung hinter den hess. Rheinhauptdeichen bei Versagen der Schutzeinrichtung zu ermitteln. Im Zuge der Bearbeitung sind die Ergebnisse des Risikomanagementplans für den badischen Teil des Rheins und den Teil b dieses Loses (Weschnitz) insbesondere im Hinblick auf einen plausiblen Verlauf der Überflutungsflächen zu berücksichtigen.
Mehr anzeigen
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Rhein (Ober-/Mittelrhein – Rheingau)“.
Kurze Beschreibung:
Für den hessischen Ober-/Mittelrhein (Rheingau) ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)…
… aufzustellen.Im Einzelnen werden folgende Ingenieurleistungen gefordert:1. Bestandsaufnahme im Einzugsgebiet zu den Themenkomplexen— Hochwasserbetroffenheit,— bestehender Hochwasserschutz.2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) Rasterweite 2x2.-Meter auf der Grundlage von Daten aus der aktuellen Laserscanbefliegung (2011)3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind vorhandene Wasserspiegellagen-berechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem und die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen in vorhandenen Karten zu verifizieren bzw. ggf. zu aktualisieren. (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den erkannten signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,— Defizitanalyse,— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.(der Maßnahmenkatalog aus dem Pilotplan Fulda ist zu verwenden).6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung unter Verwendung der Vorlage „Muster-Umweltbericht“.Das Los 2 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Rhein (Ober-/Mittelrhein – Rheingau)“.Das Bearbeitungsgebiet erstreckt sich von der Mainmündung bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz über eine Länge von ca. 47 km mit einem Einzugsgebiet von ca. 9 800 ha. Flussdeiche existieren nur im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Rheingau befinden sich dagegen viele Überschwemmungsgebiete auch innerhalb von geschlossenen Ortslagen. Bereits bei Hochwässern geringer Jährlichkeiten ist mit der Überflutung von Straßen und Ortslagen zu rechnen. Die Hochwassersituation kann in den Ortslagen durch in den Rhein mündenden Bäche insbesondere aufgrund der örtlichen topografischen Randbedingungen (Steillagen) verschärft werden. Das Schadenspotenzial wird bereits bei einem HQ100 in Wiesbaden auf ca. 45 000 000 EUR, in den Städten Eltville und Rüdesheim auf jeweils ca. 6 500 000 EUR eingeschätzt. Weitere vom Hochwasser gefährdete Kommunen sind Lorch, Oestrich-Winkel, Walluf und Geisenheim.Im Auftrag des Landes Hessen wurde bereits eine Hydraulische Simulation der Überschwemmungsflächen für ein 10-, ein 20-, ein 100- und ein extrem-jährliches Hochwasserereignis durchgeführt. Das HQextrem entspricht dabei etwa einem 1,3-fachen HQ100. Die hydraulischen Simulationen wurden mit dem Berechnungstool „Flood Area“ auf Basis ArcView bzw. ArcGIS durchgeführt. Für alle 4 hydraulisch untersuchten Wiederkehrintervalle liegen detaillierte Hochwassergefahrenkarten vor.Für diesen Abschnitt liegt bereits ein DGM mit den aktuellsten Laserscandaten vor. Allerdings wurde das Geländemodell auf Grundlage eines 5x5-Meter-Rasters aus ausgedünnten Laserscandaten (1x1-Meter) erstellt. Im Rahmen einer Bestandserhebung ist die Hochwasserbetroffenheit in den einzelnen Kommunen darzustellen. Dabei ist auf besondere gebietsspezifische Einflüsse auf das Hochwassergeschehen einzugehen. Historische Hochwasserereignisse sind dabei zu berücksichtigen.Darüber hinaus ist das derzeitige Hochwasserschutzmanagement mit seinen Elementen des Flächenmanagements, dem technischen Hochwasserschutz, der Hochwasservorsorge und der Hochwasserbewältigung zu beschreiben.Für einen Teil der bearbeiteten Gewässerstrecken sind für die „Hochwasserbrennpunkte“ Hochwasserrisikokarten für die Abflüsse 1,3 x HQ100, HQ100 und HQ10 zu erstellen. Anhand der Hochwassergefahren- und -risikokarten ist eine Bewertung des Hochwasserrisikos für dieses Gebiet durchzuführen.Der unter Einbeziehung von Trägern öffentlicher Belange sowie anderer interessierter Stellen zu erarbeitende Hochwasserrisikomanagementplan muss insbesondere auf die Vorsorge bei häufiger auftretenden Hochwassersituationen abzielen und nicht nur auf die Vorsorge bei den selteneren Extremereignissen.Auf Grundlage der durchzuführenden Defizitanalyse sind mögliche Maßnahmen, ggf. in Varianten- und Alternativbetrachtungen, zu entwickeln. Bestehende Hochwasserkonzepte der Kommunen sind dabei zu berücksichtigen. Zur Optimierung der Risikomanagementpläne, zur Erhöhung ihrer Akzeptanz und der zügigen, erfolgreichen Umsetzung muss hierbei die dazu notwendige Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen.Der Auftrag umfasst sämtliche genannten Leistungen.
… aufzustellen.
2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) Rasterweite 2x2.-Meter auf der Grundlage von Daten aus der aktuellen Laserscanbefliegung (2011)
3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind vorhandene Wasserspiegellagen-berechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem und die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen in vorhandenen Karten zu verifizieren bzw. ggf. zu aktualisieren. (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)
Mehr anzeigen
(der Maßnahmenkatalog aus dem Pilotplan Fulda ist zu verwenden).
7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung unter Verwendung der Vorlage „Muster-Umweltbericht“.
Das Los 2 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Rhein (Ober-/Mittelrhein – Rheingau)“.
Das Bearbeitungsgebiet erstreckt sich von der Mainmündung bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz über eine Länge von ca. 47 km mit einem Einzugsgebiet von ca. 9 800 ha. Flussdeiche existieren nur im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Rheingau befinden sich dagegen viele Überschwemmungsgebiete auch innerhalb von geschlossenen Ortslagen. Bereits bei Hochwässern geringer Jährlichkeiten ist mit der Überflutung von Straßen und Ortslagen zu rechnen. Die Hochwassersituation kann in den Ortslagen durch in den Rhein mündenden Bäche insbesondere aufgrund der örtlichen topografischen Randbedingungen (Steillagen) verschärft werden. Das Schadenspotenzial wird bereits bei einem HQ100 in Wiesbaden auf ca. 45 000 000 EUR, in den Städten Eltville und Rüdesheim auf jeweils ca. 6 500 000 EUR eingeschätzt. Weitere vom Hochwasser gefährdete Kommunen sind Lorch, Oestrich-Winkel, Walluf und Geisenheim.
Mehr anzeigen
Im Auftrag des Landes Hessen wurde bereits eine Hydraulische Simulation der Überschwemmungsflächen für ein 10-, ein 20-, ein 100- und ein extrem-jährliches Hochwasserereignis durchgeführt. Das HQextrem entspricht dabei etwa einem 1,3-fachen HQ100. Die hydraulischen Simulationen wurden mit dem Berechnungstool „Flood Area“ auf Basis ArcView bzw. ArcGIS durchgeführt. Für alle 4 hydraulisch untersuchten Wiederkehrintervalle liegen detaillierte Hochwassergefahrenkarten vor.
Mehr anzeigen
Für diesen Abschnitt liegt bereits ein DGM mit den aktuellsten Laserscandaten vor. Allerdings wurde das Geländemodell auf Grundlage eines 5x5-Meter-Rasters aus ausgedünnten Laserscandaten (1x1-Meter) erstellt. Im Rahmen einer Bestandserhebung ist die Hochwasserbetroffenheit in den einzelnen Kommunen darzustellen. Dabei ist auf besondere gebietsspezifische Einflüsse auf das Hochwassergeschehen einzugehen. Historische Hochwasserereignisse sind dabei zu berücksichtigen.
Mehr anzeigen
Darüber hinaus ist das derzeitige Hochwasserschutzmanagement mit seinen Elementen des Flächenmanagements, dem technischen Hochwasserschutz, der Hochwasservorsorge und der Hochwasserbewältigung zu beschreiben.
Für einen Teil der bearbeiteten Gewässerstrecken sind für die „Hochwasserbrennpunkte“ Hochwasserrisikokarten für die Abflüsse 1,3 x HQ100, HQ100 und HQ10 zu erstellen. Anhand der Hochwassergefahren- und -risikokarten ist eine Bewertung des Hochwasserrisikos für dieses Gebiet durchzuführen.
Mehr anzeigen
Der unter Einbeziehung von Trägern öffentlicher Belange sowie anderer interessierter Stellen zu erarbeitende Hochwasserrisikomanagementplan muss insbesondere auf die Vorsorge bei häufiger auftretenden Hochwassersituationen abzielen und nicht nur auf die Vorsorge bei den selteneren Extremereignissen.
Mehr anzeigen
Auf Grundlage der durchzuführenden Defizitanalyse sind mögliche Maßnahmen, ggf. in Varianten- und Alternativbetrachtungen, zu entwickeln. Bestehende Hochwasserkonzepte der Kommunen sind dabei zu berücksichtigen. Zur Optimierung der Risikomanagementpläne, zur Erhöhung ihrer Akzeptanz und der zügigen, erfolgreichen Umsetzung muss hierbei die dazu notwendige Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen.
Mehr anzeigen
Der Auftrag umfasst sämtliche genannten Leistungen.
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässeranlage "Nidda".
Kurze Beschreibung:
Für die hessische Nidda ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)…
… aufzustellen.Im Einzelnen werden folgende Ingenieurleistungen gefordert:1. Bestandsaufnahme in den Einzugsgebieten o. g. Gewässer zu den Themenkomplexen— Hochwasserbetroffenheit,— bestehender Hochwasserschutz.2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus einer aktuellen Laserscanbefliegung3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind entlang einer Gesamtstrecke vonCa. 250 km Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG).4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,— Defizitanalyse,— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen UmweltprüfungDas Los 3 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlage „Nidda“.Für das Gewässersystem der Nidda ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasser-haushaltsgesetz (WHG) aufzustellen, der neben der Nidda selbst [Gewässer-Kennziffer 248] mit einer Bearbeitungsstrecke von ca. 84,8 km folgende Nebengewässer umfasst:— Horloff [2482], Bearbeitungsstrecke ca. 23,7 km,— Wetter [2484], Bearbeitungsstrecke ca. 53,7 km,— Usa [24848], Bearbeitungsstrecke ca. 18,5 km,— Nidder [2486], Bearbeitungsstrecke ca. 45,55 km,— Seemenbach [24866], Bearbeitungsstrecke ca. 22,5 km.Für das Einzugsgebiet des in die Nidda einmündenden Sulzbachs [24898] wird ein separater Risikomanagementplan aufgestellt.Im Einzelnen sind folgende Ingenieurleistungen gefordert:1. Bestandsaufnahme in den Einzugsgebieten o. g. Gewässer zu den Themenkomplexen— Hochwasserbetroffenheit,— bestehender Hochwasserschutz.2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus einer aktuellen Laserscanbefliegung3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind entlang einer Gesamtstrecke von ca. 250 km Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG).4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,— Defizitanalyse,— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen UmweltprüfungFür die Bearbeitung können – mit Ausnahme von Horloff und Wetter - hydrologische Grundlagendaten (Abflusslängsschnitte) und HN-Modelldatensätze aus dem Projekt Retentionskataster Hessen (RKH) zur Verfügung gestellt werden.Für Horloff und Wetter sind ggf. zusätzlich hydrologische Untersuchungen erforderlich. Weiterhin ist für diese Gewässer ein HN-Modell für die hydraulischen Berechnungen aufzustellen.Der Auftrag umfasst sämtliche genannten Leistungen.
… aufzustellen.
1. Bestandsaufnahme in den Einzugsgebieten o. g. Gewässer zu den Themenkomplexen
2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus einer aktuellen Laserscanbefliegung
3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind entlang einer Gesamtstrecke von
Ca. 250 km Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG).
Mehr anzeigen
4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)
Das Los 3 umfasst einen Risikomanagementplan für die hessischen Gewässerlage „Nidda“.
Für das Gewässersystem der Nidda ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasser-haushaltsgesetz (WHG) aufzustellen, der neben der Nidda selbst [Gewässer-Kennziffer 248] mit einer Bearbeitungsstrecke von ca. 84,8 km folgende Nebengewässer umfasst:
— Horloff [2482], Bearbeitungsstrecke ca. 23,7 km,
— Wetter [2484], Bearbeitungsstrecke ca. 53,7 km,
— Usa [24848], Bearbeitungsstrecke ca. 18,5 km,
— Nidder [2486], Bearbeitungsstrecke ca. 45,55 km,
— Seemenbach [24866], Bearbeitungsstrecke ca. 22,5 km.
Für das Einzugsgebiet des in die Nidda einmündenden Sulzbachs [24898] wird ein separater Risikomanagementplan aufgestellt.
Im Einzelnen sind folgende Ingenieurleistungen gefordert:
3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind entlang einer Gesamtstrecke von ca. 250 km Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem (entspr. 1,3 * HQ100) durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG).
Mehr anzeigen
Für die Bearbeitung können – mit Ausnahme von Horloff und Wetter - hydrologische Grundlagendaten (Abflusslängsschnitte) und HN-Modelldatensätze aus dem Projekt Retentionskataster Hessen (RKH) zur Verfügung gestellt werden.
Für Horloff und Wetter sind ggf. zusätzlich hydrologische Untersuchungen erforderlich. Weiterhin ist für diese Gewässer ein HN-Modell für die hydraulischen Berechnungen aufzustellen.
Bezeichnung des Loses: Risikomanagementplan für die hessische Gewässerlage „Main“.
Kurze Beschreibung:
Für den hessischen Main ist ein Risikomanagementplan nach § 75 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)…
… aufzustellen.Zu betrachten ist nur der Main selbst (Gewässerkennziffer 24), für die in den hessischen Main einmündenden Seitengewässer Kinzig, Nidda, Liederbach und Schwarzbach werden separate Risikomanagementpläne aufgestellt.Die Bearbeitungsstrecke umfasst die gesamte hessische Mainstrecke (Gewässerlänge ca. 77,5 km) von der Mündung in den Rhein bis zur bayerischen Landesgrenze. In diesem Abschnitt befinden sich insgesamt 6 Staustufen. Entlang des obersten Abschnitts von ca. Main-km 67 bis Main-km 77,5 bildet der Main die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Bayern und Hessen, hier muss nur der linksmainische hessische Teil bearbeitet werden.Im Einzelnen sind folgende Ingenieurleistungen gefordert:1. Bestandsaufnahme im Einzugsgebiet zu den Themenkomplexen— Hochwasserbetroffenheit,— bestehender Hochwasserschutz.2. Erstellung eines digitalen Geländemodells (DGM) auf der Grundlage von Daten aus einer aktuellen Laserscanbefliegung3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen. (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)4. Beschreibung des Hochwasserrisikos in den signifikanten Bereichen (Erstellung von Risikokarten gemäß § 74 WHG)5. Aufstellung eines Risikomanagementplanes gemäß § 75 WHG einschließlich— Beschreibung der festgelegten angemessenen Ziele,— Defizitanalyse,— Lösungsanalyse zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen,— Zusammenstellung und Beschreibung der festgelegten Maßnahmen.6. Zuarbeit zur Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Beteiligung der interessierten Stellen7. Zuarbeit zur Durchführung einer Strategischen UmweltprüfungEntlang der eingedeichten Abschnitte ist für den Lastfall HQextrem die Überflutungsausdehnung hinter den Mainhauptdeichen bei Versagen der Schutzeinrichtung zu ermitteln.Im Zuge der Bearbeitung sind die Ergebnisse des bereits vorliegenden Risikomanagementplans für den bayerischen Main insbesondere im Hinblick auf einen plausiblen Verlauf der Überflutungsflächen zu berücksichtigen.
… aufzustellen.
Zu betrachten ist nur der Main selbst (Gewässerkennziffer 24), für die in den hessischen Main einmündenden Seitengewässer Kinzig, Nidda, Liederbach und Schwarzbach werden separate Risikomanagementpläne aufgestellt.
Die Bearbeitungsstrecke umfasst die gesamte hessische Mainstrecke (Gewässerlänge ca. 77,5 km) von der Mündung in den Rhein bis zur bayerischen Landesgrenze. In diesem Abschnitt befinden sich insgesamt 6 Staustufen. Entlang des obersten Abschnitts von ca. Main-km 67 bis Main-km 77,5 bildet der Main die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Bayern und Hessen, hier muss nur der linksmainische hessische Teil bearbeitet werden.
Mehr anzeigen
3. Beschreibung der Hochwassergefahr. Dazu sind Wasserspiegellagenberechnungen für die Lastfälle HQ10, HQ100 und HQextrem durchzuführen sowie die jeweiligen Überflutungsflächen und Überflutungstiefen zu ermitteln und in Karten darzustellen. (Erstellung von Gefahrenkarten gemäß § 74 WHG)
Mehr anzeigen
Entlang der eingedeichten Abschnitte ist für den Lastfall HQextrem die Überflutungsausdehnung hinter den Mainhauptdeichen bei Versagen der Schutzeinrichtung zu ermitteln.
Im Zuge der Bearbeitung sind die Ergebnisse des bereits vorliegenden Risikomanagementplans für den bayerischen Main insbesondere im Hinblick auf einen plausiblen Verlauf der Überflutungsflächen zu berücksichtigen.
Der Gesamtumfang beinhaltet das Aufstellen von Risikomanagementplänen nach § 75 WHG für folgende Gewässersysteme: Los 1 "Neckar, Weschnitz und Rhein (Oberrhein - Hessisches Ried)", Los 2 "Rhein (Ober-/Mittelrhein-Rheingau)", Los 3 "Nidda" und Los 4 " Main". Für weitere Informationen wird im Einzelnen auf die jeweilige Leistungsbeschreibung im Anhang B (Los 1 - 4) verwiesen.
Mehr anzeigen
Die Gesamtbearbeitung ist im Zeitraum 2012 bis 2015 vorgesehen, wobei zunächst nur eine Bearbeitung bis zur Beschreibung der Hochwassergefahr und des Hochwasserrisikos einschließlich der Erzeugung der Hochwassergefahren- und — risikokarten erfolgt (Bearbeitungszeit ca. 12 Monate).
Mehr anzeigen
Die weiteren Bearbeitungsschritte gemäß § 75 WHG - (Risikomanagement) bedürfen erst der Freigabe durch den Auftraggeber.
Änderungen der Leistungen während der Bearbeitung bleiben vorbehalten; damit verbundene finanzielle Mehrleistungen werden ggf. berücksichtigt.
Die Bearbeitung des Risikomanagements gemäß § 75 WHG erfolgt erst nach Freigabe durch den Auftraggeber. Änderungen der Leistungen während der Bearbeitung bleiben vorbehalten; damit verbundene finanzielle Mehrleistungen werden ggf. berücksichtigt.
Dauer: 48 Monate Referenznummer: VOF2011 RMP
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärungen und Nachweise zu § 4 (6) a) - g) sowie § 4 (9) a) - d) VOF.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind gemäß den Formblättern zu erbringen, die bei der in Anhang A II genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Folgende Bewerber sind zugelassen: Bewerber ohne Nachunternehmer, Bewerber mit Nachunternehmer, Bewerbergemeinschaft. Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nicht vorgeschrieben.
Mehr anzeigen
Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen: Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. -bei ausländischen Bewerbern- eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes.
Mehr anzeigen
Eigenerklärung gemäß § 4 (2) VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit anderen.
Erklärung gem. § 4 (3) VOF über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen, dass keine Ausschlusskriterien nach.
§ 4 (6) und § 4 (9) a) - d) VOF vorliegen.
Angaben zur Mitarbeiterstruktur in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuelle Anzahl der Mitarbeiter in dem Büro/Niederlassung des Bewerbers, von der aus der Auftrag bearbeitet werden soll.
Angaben und Nachweise nach § 5 (4) VOF.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind gemäß den Formblättern zu erbringen, die bei der in Anhang A II genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen: Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. § 5 (4) VOF. Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in den unter Ziff. III.1.1 geforderten Höhe besteht, hat der Bewerber eine Erklärung seines Versicherers vorzulegen, in der die Versicherungsfähigkeit in der geforderten Höhe bestätigt wird. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz im Bereich Hochwasserrisikomanagement in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 5 (4) c) VOF. Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 5 (4) 2. Satz VOF).
Mehr anzeigen
Angaben und Nachweise gemäß § 5 (5) a) - f), h) VOF Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind gemäß den Formblättern zu erbringen, die bei der in Anhang A II genannten Kontaktstelle abgerufen werden können und die auch Angaben zu Mindestanforderungen enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Mehr anzeigen
Folgende Bewerber sind zugelassen: Bewerber ohne Nachunternehmer, Bewerber mit Nachunternehmer, Bewerbergemeinschaft. Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nicht vorgeschrieben. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen: Die Eignung ist nach § 5 (5) VOF u.a. durch folgende Nachweise zu erbringen (genaue Angaben in den auszufüllenden Formularen): gemäß den in Ziff. II.2.1 beschriebenen Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Geschäftsjahren mit Angabe des Auftraggebers (m. Ansprechpartner und Kontaktdaten), des Zeitraums der Leistungserbringung, der vom Bewerber erbrachten Leistungsbereiche, der eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, der Baukosten des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag. Die Referenz ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers mit Aussagen zur vertragsgemäßen Erfüllung zu Belegen. Sollten die zur Verfügung stehenden Referenzschreiben anderer Auftraggeber die geforderten Aussagen nicht enthalten, so können hierzu als Anlage ergänzende Eigenerklärungen mit Erläuterungen der geforderten Referenzpunkte abgegeben werden. Liste des für dieses Projekt vorgesehenen Personals mit Angabe der Funktion im Unternehmen des Bewerbers und der vorgesehenen Funktion im Projekt, der beruflichen Qualifikation, der Berufspraxis in Jahren sowie des relevanten Erfahrungsspektrums von Planungsleistungen im Hochwasserschutz mit entsprechenden Nachweisen (Lebenslauf, Berufszulassung, Studienabschluss), Aussagekräftiges Organigramm über die vom Bewerber für die Projektabwicklung vorgesehenen Personalorganisation (Leitung, Aufgaben, Schnittstellen, Unterauftragnehmer etc.), Angabe des Auftragsanteiles sowie des Dienstleisters, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers (Datenaustausch aller gängigen MS-Office Formate und gängiger CAD-Anwendungen). Ist es beabsichtigt Unterauftragnehmer für Leistungsbereiche zu benennen, so sind für die Unterauftragnehmer alle vg. angeführten Angaben und Formalitäten gleichfalls vorzulegen.
Mehr anzeigen
Mindestanforderungen an die Refenzen (siehe auch Formblatt "Referenzbogen"):
— Erfahrungen bei der Anwendung hydronumerischer Modelle,
— Erfahrungen bei der Erstellung von Karten zur Visualisierung von Hochwassergefahren unter Verwendung Geografischer Informationssysteme (GIS),
— Erfahrungen bei der Anwendung Geografischer Informationssysteme (GIS),
— Erfahrungen im vorbeugenden Hochwasserschutz sowie bei der Aufstellung von Hochwasserschutzkonzepten,
— Erfahrungen bei der Durchführung Strategischer Umweltprüfungen bzw. Umweltverträglichkeitsprüfungen.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung für Personen- und sonstige Schäden in Höhe von je 1 500 000 EUR.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Ingenieurgemeinschaften oder gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften mit bevollmächtigtem Vertreter einer Ingenieurgesellschaft (Generalplaner Leistungen).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerber, die nach der Ausschlussprüfung verblieben sind, werden nach einem steigenden Punktesystem bewertet. Hierbei werden die Auswahlkriterien gemäß den in dieser Bekanntmachung nachstehend angegebenen Wichtungsanteilen gewichtet. Werden die Mindestanforderungen eines Auswahlkriteriums nicht erfüllt, erhält der Bewerber hierfür 0 Punkte. Die Nichterreichung der Mindestanforderungen bereits eines Auswahlkriteriums führt dazu, dass der Bewerber nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert werden kann.
Mehr anzeigen
Werden die Anforderungen eines Auswahlkriteriums voll erfüllt, erhält der Bewerber hierfür 5 Punkte. Die Wertung wird also zwischen 1 und 5 gestuft durchgeführt.
Die einzelnen Auswahlkriterien werden wie folgt gewichtet:
1. Fachliche Eignung nach § 5 Abs. 5 a) - f), h):
— vergleichbare Leistungen der letzten 3 Jahre - 10 %,
— Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre - 5 %,
— Qualifikation der Mitarbeiter - 10 %,
— Technische Ausrüstung - 5 %,
— Gewährleistung der Qualität - 10 %,
— Technische Leitung - 5 %,
— Auftragsanteile an Dritte - 5 %,
— Erfahrungen bei der Anwendung hydronumerischer Modelle - 5 %,
— Erfahrungen bei der Erstellung von Karten zur Visualisierung von Hochwassergefahren mit Verwendung Geografischer Informationssysteme (GIS) - 10 %,
— Erfahrungen bei der Aufstellung von Hochwasserschutzkonzepten bzw. Hochwasserschutzplänen - 15 %,
— Erfahrungen bei der Durchführung Strategischer Umweltprüfungen bzw. Umweltverträglichkeitsprüfungen -10 %.
2. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach § 5 Abs. 4 VOF:
— Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre - 5 %,
— Umsatz der in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen - 5 %.
Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Darmstadt
Kontakt
Name: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5 - 7
Postort: Friedberg / Hessen
Postleitzahl: 61169
Telefon: +49 6031167-0 📞
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de 📧
Fax: +49 6031167-126 📠
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Datum des Beginns: 2011-12-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF2011 RMP
Zusätzliche Informationen
a) Bei einer Bewerbung für mehrere Lose sind für jedes Los eigenständige Bewerbungsunterlagen einzureichen.
b) Bewerbungen sind in papierform einzureichen. Bewerbungen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurück gegeben.
d) Sämtliche vorstehende genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels den anzufordernden Formblätter: "Bewerbungsbogen", Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger", "Referenzbogen" zu erbringen.
e) Eventuell auftretende Fragen sind spätetens bis zum 18.7.2011 (10:00) schriftlich per E-Mail an die im Anhang A II genannte Kontaktadresse zu richten.
f) Ein kostenfreier Download der Bewerbungsunterlagen besteht auf: http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen)
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/start.php?showpub=5JCYENYD38PZQK1E.
Nachr. HAD-Ref.: 39/3780.
Nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen berechnen sich nach § 101a und § 107 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung.
Quelle: OJS 2011/S 112-185071 (2011-06-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-04-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 398 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 83-135685
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 112-185071
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachkunde (30 %)
2. Leistungsfähigkeit (15 %)
3. Erfahrung (30 %)
4. Zuverlässigkeit (15 %)
5. Preis (10 %)
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-04-05 📅
Name: CDM Consult GmbH
Postanschrift: Neue Bergstrasse 13
Postort: Alsbach
Postleitzahl: 64665
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-26 📅
Name: Ruiz Rodriguez + Zeisler + Blank GbR
Postanschrift: Haselstrasse 9
Postort: Wiesbaden-Bierstadt
Postleitzahl: 65191
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
4
Quelle: OJS 2012/S 083-135685 (2012-04-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 398 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 83-135685
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 112-185071
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 39/4038.
Nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachkunde (30 %)
2. Leistungsfähigkeit (15 %)
3. Erfahrung (30 %)
4. Zuverlässigkeit (15 %)
5. Preis (10 %)
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-04-05 📅
Name: CDM Consult GmbH
Postanschrift: Neue Bergstrasse 13
Postort: Alsbach
Postleitzahl: 64665
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-26 📅
Name: Ruiz Rodriguez + Zeisler + Blank GbR
Postanschrift: Haselstrasse 9
Postort: Wiesbaden-Bierstadt
Postleitzahl: 65191
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
4
Quelle: OJS 2012/S 083-135685 (2012-04-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 116 000,00 💰
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 101-167411
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-04-10 📅
Name: icon Ingenieurbüro H. Webler
Postanschrift: Marktplatz 11
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55130
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten), +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 116 000,00 💰
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 101-167411
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 39/4057.
Nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-04-10 📅
Name: icon Ingenieurbüro H. Webler
Postanschrift: Marktplatz 11
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55130
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten), +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen berechnen sich nach § 101 a und § 107 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung.
Quelle: OJS 2012/S 101-167411 (2012-05-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 300 000,00 💰
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 150-250344
ABl. S-Ausgabe: 150
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 39/4113 nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachkunde in % (30)
2. Leistungsfähigkeit in % (15)
3. Erfahrung in % (30)
4. Zuverlässigkeit in % (15)
5. Preis in % (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-16 📅
Name: Brandt Gerdes Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH
Postanschrift: Pfungstädter Straße 20
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64297
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2012/S 150-250344 (2012-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 300 000,00 💰
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 150-250344
ABl. S-Ausgabe: 150
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 39/4113 nachr. V-Nr/AKZ: VOF2011 RMP.
Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachkunde in % (30)
2. Leistungsfähigkeit in % (15)
3. Erfahrung in % (30)
4. Zuverlässigkeit in % (15)
5. Preis in % (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-16 📅
Name: Brandt Gerdes Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH
Postanschrift: Pfungstädter Straße 20
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64297
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2012/S 150-250344 (2012-08-02)
Neue Beschaffungen in verwandten Kategorien 🆕
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (>20 neue Beschaffungen)