Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt Dresden

Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Wirtschaft, Umweltamt, Abt. Kommunaler Umweltschutz

a) Zielstellungen in verschiedenen politischen Ebenen, prinzipielle Umsetzungswege und übergeordnete Rahmenbedingungen - Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, den Auftrag für die Erarbeitung eines Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes unter dem Leitthema "Dresden auf dem Weg zu höchster Energieeffizienz" zu erteilen. Das zu erarbeitende Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEuKK) soll in erster Linie dazu dienen, eine konkrete energiepolitische Strategie für die Stadt oder Region zu formulieren, Wege in eine nachhaltige Energieversorgung aufzuzeigen sowie deren Umsetzung vorzubereiten. Als langfristiges Ziel wird eine Verminderung der Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 t CO2-äq pro Einwohner und Jahr angestrebt.
Dieser Wert umfasst alle aus dem Energieverbrauch resultierenden Emissionen verschiedener Verbrauchssektoren. Hierzu zählen die Haushalte, der gesamte Verkehr (einschl. Flugverkehr) der Dresdner Bevölkerung nach dem "Inländerprinzip", Gewerbe, Handel, Dienstleistungen sowie Industrie (einschl. der Erzeugungs- und Verteilungsanlagen). Weiterhin sind die aus den Aufwendungen in der Prozesskette für die Energiebereitstellung resultierenden Emissionen zu berücksichtigen. Der bilanzierte Emissionswert ist auf die Gesamtzahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt Dresden (LH DD) zu beziehen. Das strategische Ziel geht auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden (Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del Clima e.V.) zurück. Da auch die Bundesregierung im aktuellen Energiekonzept eine CO2-Reduktion von 80-95 % bis 2050 anstrebt, soll das 2,5-Tonnen-Ziel für Dresden ebenso bis zu diesem Zeitpunkt erreicht sein. Als Hauptziel ist eine Senkung der CO2-äq-Emissionen um 10 % alle 5 Jahre bis zum Jahr 2030 vorgegeben. Die Grundlage bildet das Ausgangsjahr 2005. Damit müssen die CO2-äq-Emissionen bis zum Jahr 2030 um weitere ca. 40 % gegenüber heute reduziert werden.
Dieses mittelfristige Ziel leitet sich ebenfalls aus den Festlegungen des Klima-Bündnisses aus dem Jahr 2006 ab. Als Hauptweg soll die Steigerung der Energieeffizienz in der Erzeugung, in Transport Verteilung sowie bei der Energieanwendung beschritten werden. Die vorhandene Infrastruktur ist bestmöglich in die Entwicklung zu integrieren. Erreicht werden soll ökonomisch und ökologisch sinnvolle Balance zwischen zentraler und dezentraler Versorgung. Für die künftige Verbrauchsentwicklung sind umfangreiche Untersuchungen nach Pkt. d) vorzunehmen, um die kurz-, mittel- und langfristig erschließbaren Einsparpotenziale zu ermitteln. Die Reduktionsbeiträge der einzelnen vorgenannten Verbrauchssektoren sind vom Gesamtziel her abzuleiten, wobei im Rahmen der Konzepterstellung ein Interessenausgleich unter den Akteuren (insbesondere denen der Stadtverwaltung) erreicht werden soll. Für den Zeitraum bis 2020 sind konkrete Umsetzungsmaßnahmen zu erarbeiten. Der zugehörige Finanzbedarf ist zu ermitteln. Der Zeit- und Maßnahmenplanung sind klare Kompetenzzuweisungen zuzuordnen. In der Perspektive zum Jahr 2030 hin sollen strategische Vorschläge unterbreitet werden, ob und wie eine Ersatzinvestition für das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk an der Nossener Brücke vorgenommen werden sollte. Diese Vorschläge müssen sich wirtschaftlich und klimapolitisch in die Strategie des zu erstellenden IEuKK einfügen. Die hierfür notwendigen Umsetzungsmaßnahmen sind aus den bis 2020 reichenden detaillierten Ansätzen fortzuentwickeln und zu ergänzen. Die zu verfolgende Energie- und Klimaschutzstrategie ist zunächst auf das Jahr 2030 auszurichten und hat den übergeordneten Vorgaben der Europäischen Union, der BRD sowie des Freistaates Sachsen (ein sächsisches Energiekonzept ist noch für 2011 angekündigt) zu entsprechen. Die zu erarbeitenden kommunalen Ansätze sind aus diesen Vorgaben abzuleiten und düfen diese nicht konterkarieren.;b) Fernwärme- und KWK-Perspektiven: Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchungen wird in folgender strategischer Ausrichtung und in einem sektorübergreifenden Untersuchungsansatz gesehen: Das IEuKK soll darstellen, wie sich die bestehende Infrastruktur, insbesondere in der Fernwärmeverteilung und -erzeugung, weiterentwickeln kann. Esstellt sich die Frage, welche Erzeugungskapazitäten nach 2030 erforderlich sind und wie die Netzstrukturen beschaffen sein sollten, wenn mit einer permanenten Verbesserung der energetischen Gebäudeeffizienz hinsichtlich des Heizenergiiebedarfs zu rechnen ist. Es ist aufzuzeigen, wie die zentrale Versorgungsstruktur durch und im Einklang mit dezentralen Ergänzungen entwickelt und wettbewerbsfähig gehalten werden kann. Neben kleinen KWK-Anlagen sind v.a. die Einbindung der Geothermie und thermischer Solaranlagen zu betrachten. Auch hier sind die demografischen sowie sozio-ökonomischen Trendannahmen nach d) zu berücksichtigen.
Die Einflussmöglichkeiten einzelner Geschäftsbereiche der Verwaltung und der Versorgungsunternehmen sollen ausführlich dargestellt und konkrete Umsetzungsmaßnahmen für die KWK-Entwicklung vorbereitet werden. c) Einsatz nachwachsender Rohstoffe: Im Rahmen des zukünftigen Einsatzes erneuerbarer Energien für die LH Dresden ist eine Potenzialanalyse vorzunehmen. Hierbei soll der Schwerpunkt der Untersuchung in der Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Nutzung und deren Erschließbarkeit liegen. Dabei ist die Konkurrenzsituation der Landwirtschaftsflächen zur weiterhin notwendigen inländischen Nahrungsmittelproduktion zu berücksichtigen. d) Sozio-ökonomische Eingangsgrößen und Trendentwicklungen: In der Ausarbeitung einer kommunalen Entwicklungsstrategie sind vorhandene sowie künftige ökonomische, demografische und sozio-ökonomische (insbesondere Alters-, Sozial- und Einkommensstruktur) sowie ökologische Rahmenbedingungen und Verhältnisse zu analysieren und in der Untersuchung zusammenzuführen. Zu beachten sind u.a. sich verändernde Energiepreise v.a. durch Verknappungstendenzen, z.B. bei Rohöl. Diese Eingangsgrößen sind in ihrer Wirkung insbesondere auf den künftigen Wohnraum- und den daraus resultierenden Energiebedarf zu betrachten. Die mikro- und makroökonomischen Trends sind als Basisdaten für den künftigen Energieeinsatz vom Auftragnehmer nachvollziehbar zu entwickeln, bzw. es sind begründete Annahmen zu treffen. Diese Daten können nur bedingt vom Auftraggeber geliefert oder vorgegeben werden. e) Wirkungsebenen und Kommunikation: Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept muss die verschiedenen Akteursebenen und Zielgruppen berücksichtigen, für die jeweils unterschiedliche Ausgangslagen, Funktionen und Motivationen bestehen. Da die oben formulierte langfristige Zielstellung und das Hauptziel für die separaten Zielgruppen sehr abstrakt sind, sollen sie weiter untergliedert und so detailliert werden, dass für jeden einzelnen Akteur ein angemessenes Unterziel definiert werden kann. In entsprechenden Szenarios ist darzulegen, wie diese Ziele erreicht werden können. Eine zentrale Rolle soll dem Thema "höchste Energieeffizienz" zugeschrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von zukunftsfähigen Strukturen für die Energieversorgung. Vor allem sind Nachhaltigkeitskriterien, getrennt nach ihren Wirkungen auf die Umwelt (insbesondere Ressourcen, Flächen, Klima/Luftqualität), für die Wirtschaft (v.a. Versorgungssicherheit und Preiswürdigkeit) und für die Gesellschaft (u.a. soziale Gerechtigkeit und Sicherheit) zu berücksichtigen und wesentliche Akteure, vor allem im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Dresden, zu involvieren. Das gesamträumliche kommunale Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept sollte aus mehreren teilräumlichen bzw. sachlichen Teilkonzepten bestehen.
Teilkonzepte sind aus dem Rahmenkonzept heraus zu entwickeln.
Im Verkehrsbereich sind Maßnahmen zu Verkehrsvermeidung und -verlagerung sowie Anreize zur Nutzung des ÖPNV und mögliche Verbesserungen der Energieeffizienz in das Gesamtkonzept einzubeziehen. Die Bearbeitung soll in enger Abstimmung mit dem Lehrstuhl für Verkehrsökologie der Technischen Universität Dresden erfolgen, welcher die verkehrsplanerischen Fragestellungen federführend bearbeitet. Der Auftragnehmer hat die Zusammenführung und Gesamtkoordination der verschiedenen Teilbereiche des Konzeptes zu übernehmen und die Ergebnisse in eine Gesamtbetrachtung einfließen lassen. Die Gesamtaufgabe umschließt ebenfalls die Erstellung eines detaillierten Kommunikationskonzeptes (u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit nach der Konzepterstellung). Das IEuKK soll nach innen die Herstellung der Verbindlichkeit von Zielen und Maßnahmen in der Stadtverwaltung beinhalten, nach außen auf die Einbindung der Interessen von unterschiedlichen Akteuren, Bürgern, NGOs und Unternehmen zielen. f) Grundlagen: Es wird erwartet, dass im Rahmen des Projektes die genannten Themengebiete von Experten des Bewerbers in den folgenden Fachbereichen bearbeitet werden: Energieversorgung auf Basis konventioneller Technologien mit dem Schwerpunkt der Betrachtung von Systemen der Kraft-Wärme-Kopplung; Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, insbesondere Ermittlung und energetische Nutzung des Biomassepotenzials in einer größeren Region; Reduzierung der Energienachfrage, insbesondere unter dem Aspekt einer verstärkten energetischen Gebäudesanierung; Entwicklung der Netzinfrastruktur im Energiebereich; Konzepterstellung für Stadtplanung und Raumentwicklung; nachhaltige Verkehrsplanung; Organisationsberatung zur Umsetzung kommunalpolitischer Ziele; Moderation und Kommunikation mit Akteuren und Bürgern. Es wird in allen Bereichen nicht nur entsprechendes Fachwissen erwartet, sondern auch die Fähigkeit, dialogorientiert zu arbeiten sowie innovative Strategien zu formulieren und in praxisnahe Maßnahmen umzusetzen. In der Bearbeitung kann auf Vorarbeiten der Landeshauptstadt Dresden im Bereich des Klimaschutzes zurück gegriffen werden. Die Berichte aus dem Jahr 2004 und 2008 zum kommunalen Klimaschutz können auf der Webseite der Stadt unter http://www.dresden.de/de/08/03/14/c_01.php abgerufen werden. In Ergänzung dessen werden zur Auftragsbearbeitung ein Wärmekataster und Potenzialanalysen für den Fernwärmeausbau der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH zur Verfügung gestellt. Eine Erhebung der Potenziale für die Nutzung der Geothermie und eine Solardachanalyse befinden sich in Vorbereitung. Das Vorhaben wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative von der Bundesregierung gefördert. Die entsprechenden Richtlinien zur Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte sind zu berücksichtigen und inhaltlich umzusetzen (vgl. Merkblatt des BMU "Erstellung von Klimaschutzkonzepten" vom 1.12.2010, Seite 5).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-02-10 Auftragsbekanntmachung
2011-09-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-02-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Studien
Menge oder Umfang:
Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt Dresden unter dem Leitthema "Dresden auf dem Weg zu höchster Energieeffizienz".
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Studien 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Postfach 120020
Postleitzahl: 01001
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.dresden.de 🌏
E-Mail: pkrause@dresden.de 📧
Telefon: +49 3514886225 📞
Fax: +49 351488996225 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-02-10 📅
Einreichungsfrist: 2011-03-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-02-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 36-059199
ABl. S-Ausgabe: 36
Zusätzliche Informationen
Vollständigkeit der Unterlagen: Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben und Nachweise enthalten, werden nach Ablauf einer Nachreichungsfrist ausgeschlossen. Die Bewerber mit unvollständigen Bewerbungsunterlagen erhalten dazu ein gesondertes Nachforderungsschreiben mit Fristsetzung durch den AG. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es kein Ausschlussgrund ist, wenn in einem der Bereiche (A), (B), (C) und (D) sowie zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes keine Referenz nachgewiesen werden kann. Die Erklärung nach III.1.1), III.2.1), III 2.2) und III 2.3) Pkt. 4 sind von jedem Mitglied einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu erbringen. Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens und die Vergabeunterlagen werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung/Präsentation bekanntgegeben und übermittelt. Es ist vorgeshen, von den ausgewählten Bewerbern/-innen einen Lösungsvorschlag erarbeiten zu lassen. Die Aufgabenstellung für diesen Lösungsvorschlag wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe/Teilnahme an der Verhandlung übermittelt. Jeder Verhandlungsteilnehmer wird eine Aufwandsentschädigung für Erarbeitung und Präsentation des Lösungsvorschlags in Höhe von 1 200 EUR brutto erhalten. Bitte reichen Sie Ihren Teilnahmeantrag im verschlossenen Umschlag, versehen mit dem Kennzettel, welcher dem Bewerbungsbogen beiliegt, ein. II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: nicht zutreffend. IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: voraussichtlich 18.4.2011.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
a) Zielstellungen in verschiedenen politischen Ebenen, prinzipielle Umsetzungswege und übergeordnete Rahmenbedingungen - Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, den Auftrag für die Erarbeitung eines Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes unter dem Leitthema "Dresden auf dem Weg zu höchster Energieeffizienz" zu erteilen. Das zu erarbeitende Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEuKK) soll in erster Linie dazu dienen, eine konkrete energiepolitische Strategie für die Stadt oder Region zu formulieren, Wege in eine nachhaltige Energieversorgung aufzuzeigen sowie deren Umsetzung vorzubereiten. Als langfristiges Ziel wird eine Verminderung der Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 t CO2-äq pro Einwohner und Jahr angestrebt.
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Dieser Wert umfasst alle aus dem Energieverbrauch resultierenden Emissionen verschiedener Verbrauchssektoren. Hierzu zählen die Haushalte, der gesamte Verkehr (einschl. Flugverkehr) der Dresdner Bevölkerung nach dem "Inländerprinzip", Gewerbe, Handel, Dienstleistungen sowie Industrie (einschl. der Erzeugungs- und Verteilungsanlagen). Weiterhin sind die aus den Aufwendungen in der Prozesskette für die Energiebereitstellung resultierenden Emissionen zu berücksichtigen. Der bilanzierte Emissionswert ist auf die Gesamtzahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt Dresden (LH DD) zu beziehen. Das strategische Ziel geht auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden (Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del Clima e.V.) zurück. Da auch die Bundesregierung im aktuellen Energiekonzept eine CO2-Reduktion von 80-95 % bis 2050 anstrebt, soll das 2,5-Tonnen-Ziel für Dresden ebenso bis zu diesem Zeitpunkt erreicht sein. Als Hauptziel ist eine Senkung der CO2-äq-Emissionen um 10 % alle 5 Jahre bis zum Jahr 2030 vorgegeben. Die Grundlage bildet das Ausgangsjahr 2005. Damit müssen die CO2-äq-Emissionen bis zum Jahr 2030 um weitere ca. 40 % gegenüber heute reduziert werden.
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Dieses mittelfristige Ziel leitet sich ebenfalls aus den Festlegungen des Klima-Bündnisses aus dem Jahr 2006 ab. Als Hauptweg soll die Steigerung der Energieeffizienz in der Erzeugung, in Transport Verteilung sowie bei der Energieanwendung beschritten werden. Die vorhandene Infrastruktur ist bestmöglich in die Entwicklung zu integrieren. Erreicht werden soll ökonomisch und ökologisch sinnvolle Balance zwischen zentraler und dezentraler Versorgung. Für die künftige Verbrauchsentwicklung sind umfangreiche Untersuchungen nach Pkt. d) vorzunehmen, um die kurz-, mittel- und langfristig erschließbaren Einsparpotenziale zu ermitteln. Die Reduktionsbeiträge der einzelnen vorgenannten Verbrauchssektoren sind vom Gesamtziel her abzuleiten, wobei im Rahmen der Konzepterstellung ein Interessenausgleich unter den Akteuren (insbesondere denen der Stadtverwaltung) erreicht werden soll. Für den Zeitraum bis 2020 sind konkrete Umsetzungsmaßnahmen zu erarbeiten. Der zugehörige Finanzbedarf ist zu ermitteln. Der Zeit- und Maßnahmenplanung sind klare Kompetenzzuweisungen zuzuordnen. In der Perspektive zum Jahr 2030 hin sollen strategische Vorschläge unterbreitet werden, ob und wie eine Ersatzinvestition für das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk an der Nossener Brücke vorgenommen werden sollte. Diese Vorschläge müssen sich wirtschaftlich und klimapolitisch in die Strategie des zu erstellenden IEuKK einfügen. Die hierfür notwendigen Umsetzungsmaßnahmen sind aus den bis 2020 reichenden detaillierten Ansätzen fortzuentwickeln und zu ergänzen. Die zu verfolgende Energie- und Klimaschutzstrategie ist zunächst auf das Jahr 2030 auszurichten und hat den übergeordneten Vorgaben der Europäischen Union, der BRD sowie des Freistaates Sachsen (ein sächsisches Energiekonzept ist noch für 2011 angekündigt) zu entsprechen. Die zu erarbeitenden kommunalen Ansätze sind aus diesen Vorgaben abzuleiten und düfen diese nicht konterkarieren.;b) Fernwärme- und KWK-Perspektiven: Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchungen wird in folgender strategischer Ausrichtung und in einem sektorübergreifenden Untersuchungsansatz gesehen: Das IEuKK soll darstellen, wie sich die bestehende Infrastruktur, insbesondere in der Fernwärmeverteilung und -erzeugung, weiterentwickeln kann. Esstellt sich die Frage, welche Erzeugungskapazitäten nach 2030 erforderlich sind und wie die Netzstrukturen beschaffen sein sollten, wenn mit einer permanenten Verbesserung der energetischen Gebäudeeffizienz hinsichtlich des Heizenergiiebedarfs zu rechnen ist. Es ist aufzuzeigen, wie die zentrale Versorgungsstruktur durch und im Einklang mit dezentralen Ergänzungen entwickelt und wettbewerbsfähig gehalten werden kann. Neben kleinen KWK-Anlagen sind v.a. die Einbindung der Geothermie und thermischer Solaranlagen zu betrachten. Auch hier sind die demografischen sowie sozio-ökonomischen Trendannahmen nach d) zu berücksichtigen.
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Die Einflussmöglichkeiten einzelner Geschäftsbereiche der Verwaltung und der Versorgungsunternehmen sollen ausführlich dargestellt und konkrete Umsetzungsmaßnahmen für die KWK-Entwicklung vorbereitet werden. c) Einsatz nachwachsender Rohstoffe: Im Rahmen des zukünftigen Einsatzes erneuerbarer Energien für die LH Dresden ist eine Potenzialanalyse vorzunehmen. Hierbei soll der Schwerpunkt der Untersuchung in der Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Nutzung und deren Erschließbarkeit liegen. Dabei ist die Konkurrenzsituation der Landwirtschaftsflächen zur weiterhin notwendigen inländischen Nahrungsmittelproduktion zu berücksichtigen. d) Sozio-ökonomische Eingangsgrößen und Trendentwicklungen: In der Ausarbeitung einer kommunalen Entwicklungsstrategie sind vorhandene sowie künftige ökonomische, demografische und sozio-ökonomische (insbesondere Alters-, Sozial- und Einkommensstruktur) sowie ökologische Rahmenbedingungen und Verhältnisse zu analysieren und in der Untersuchung zusammenzuführen. Zu beachten sind u.a. sich verändernde Energiepreise v.a. durch Verknappungstendenzen, z.B. bei Rohöl. Diese Eingangsgrößen sind in ihrer Wirkung insbesondere auf den künftigen Wohnraum- und den daraus resultierenden Energiebedarf zu betrachten. Die mikro- und makroökonomischen Trends sind als Basisdaten für den künftigen Energieeinsatz vom Auftragnehmer nachvollziehbar zu entwickeln, bzw. es sind begründete Annahmen zu treffen. Diese Daten können nur bedingt vom Auftraggeber geliefert oder vorgegeben werden. e) Wirkungsebenen und Kommunikation: Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept muss die verschiedenen Akteursebenen und Zielgruppen berücksichtigen, für die jeweils unterschiedliche Ausgangslagen, Funktionen und Motivationen bestehen. Da die oben formulierte langfristige Zielstellung und das Hauptziel für die separaten Zielgruppen sehr abstrakt sind, sollen sie weiter untergliedert und so detailliert werden, dass für jeden einzelnen Akteur ein angemessenes Unterziel definiert werden kann. In entsprechenden Szenarios ist darzulegen, wie diese Ziele erreicht werden können. Eine zentrale Rolle soll dem Thema "höchste Energieeffizienz" zugeschrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von zukunftsfähigen Strukturen für die Energieversorgung. Vor allem sind Nachhaltigkeitskriterien, getrennt nach ihren Wirkungen auf die Umwelt (insbesondere Ressourcen, Flächen, Klima/Luftqualität), für die Wirtschaft (v.a. Versorgungssicherheit und Preiswürdigkeit) und für die Gesellschaft (u.a. soziale Gerechtigkeit und Sicherheit) zu berücksichtigen und wesentliche Akteure, vor allem im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Dresden, zu involvieren. Das gesamträumliche kommunale Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept sollte aus mehreren teilräumlichen bzw. sachlichen Teilkonzepten bestehen.
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Teilkonzepte sind aus dem Rahmenkonzept heraus zu entwickeln.
Im Verkehrsbereich sind Maßnahmen zu Verkehrsvermeidung und -verlagerung sowie Anreize zur Nutzung des ÖPNV und mögliche Verbesserungen der Energieeffizienz in das Gesamtkonzept einzubeziehen. Die Bearbeitung soll in enger Abstimmung mit dem Lehrstuhl für Verkehrsökologie der Technischen Universität Dresden erfolgen, welcher die verkehrsplanerischen Fragestellungen federführend bearbeitet. Der Auftragnehmer hat die Zusammenführung und Gesamtkoordination der verschiedenen Teilbereiche des Konzeptes zu übernehmen und die Ergebnisse in eine Gesamtbetrachtung einfließen lassen. Die Gesamtaufgabe umschließt ebenfalls die Erstellung eines detaillierten Kommunikationskonzeptes (u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit nach der Konzepterstellung). Das IEuKK soll nach innen die Herstellung der Verbindlichkeit von Zielen und Maßnahmen in der Stadtverwaltung beinhalten, nach außen auf die Einbindung der Interessen von unterschiedlichen Akteuren, Bürgern, NGOs und Unternehmen zielen. f) Grundlagen: Es wird erwartet, dass im Rahmen des Projektes die genannten Themengebiete von Experten des Bewerbers in den folgenden Fachbereichen bearbeitet werden: Energieversorgung auf Basis konventioneller Technologien mit dem Schwerpunkt der Betrachtung von Systemen der Kraft-Wärme-Kopplung; Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, insbesondere Ermittlung und energetische Nutzung des Biomassepotenzials in einer größeren Region; Reduzierung der Energienachfrage, insbesondere unter dem Aspekt einer verstärkten energetischen Gebäudesanierung; Entwicklung der Netzinfrastruktur im Energiebereich; Konzepterstellung für Stadtplanung und Raumentwicklung; nachhaltige Verkehrsplanung; Organisationsberatung zur Umsetzung kommunalpolitischer Ziele; Moderation und Kommunikation mit Akteuren und Bürgern. Es wird in allen Bereichen nicht nur entsprechendes Fachwissen erwartet, sondern auch die Fähigkeit, dialogorientiert zu arbeiten sowie innovative Strategien zu formulieren und in praxisnahe Maßnahmen umzusetzen. In der Bearbeitung kann auf Vorarbeiten der Landeshauptstadt Dresden im Bereich des Klimaschutzes zurück gegriffen werden. Die Berichte aus dem Jahr 2004 und 2008 zum kommunalen Klimaschutz können auf der Webseite der Stadt unter http://www.dresden.de/de/08/03/14/c_01.php abgerufen werden. In Ergänzung dessen werden zur Auftragsbearbeitung ein Wärmekataster und Potenzialanalysen für den Fernwärmeausbau der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH zur Verfügung gestellt. Eine Erhebung der Potenziale für die Nutzung der Geothermie und eine Solardachanalyse befinden sich in Vorbereitung. Das Vorhaben wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative von der Bundesregierung gefördert. Die entsprechenden Richtlinien zur Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte sind zu berücksichtigen und inhaltlich umzusetzen (vgl. Merkblatt des BMU "Erstellung von Klimaschutzkonzepten" vom 1.12.2010, Seite 5).
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Dauer: 8 Monate
Referenznummer: A0006/10
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 01069 Landeshauptstadt Dresden, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es wird empfohlen, den beim Auftraggeber per E-Mail (pkrause@dresden.de) abrufbaren Bewerbungsbogen zu verwenden! Die Bewerbung muss im Original durch die oder den Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein. Die Unterzeichnungsberechtigung ist nachzuweisen.
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1. Handels-, Genossenschafts- oder Vereinsregisterauszug (wenn wegen der Rechtsform vorhanden bzw. bei eingetragenen Unternehmen und Personengesellschaften),
2. Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur auftragsbezogen Zusammenarbeit mit anderen (§ 4 Abs. 2 VOF),
3. Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen eines Verstoßes gegen eine der in § 4 Abs. 6 VOF genannten Bestimmungen oder entsprechend Strafnorm anderer Staaten rechtskräftig verurteilt worden ist (§ 4 Abs. 6 a bis g VOF),
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4. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 9 VOF vorliegen (§ 4 Abs. 9 VOF),
5. Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigte Vertreter/in ist in der Erklärung zu benennen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Es ist der Nachweis (nicht älter als ein Jahr) über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen (§ 5 Abs. 4a) VOF), bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften von jedem Mitglied,
2. Erklärung über den Umsatz von mit in dieser Bekanntmachung veröffentlichten inhaltlich vergleichbaren Leistungen und entsprechenden Dienstleistungen in den letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahren 2007 bis 2009 (Konsortium insgesamt) § 5 Abs. 4 c) VOF.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Fachlicher Lebenslauf mit Angabe der Berufserfahrung (Nachweis der beruflichen Referenzen und einschlägigen Veröffentlichungen) der für die Bearbeitung der verschiedenen Fachbereiche vorgesehenen Experten. Es ist für jeden Fachbereich mind. ein Experte zu benennen, dabei kann auch ein Experte für mehrere Fachbereiche benannt werden, jedoch insgesamt mind. drei verschiedene Personen (§ 5 Abs. 5 a VOF). Fachbereiche:
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1) Energieversorgung auf Basis konventioneller Technologien mit dem Schwerpunkt KWK-Systeme,
2) Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, insbesondere Ermittlung und energetische Nutzung des Biomassepotenzials in einer größeren Region,
3) Reduzierung der Energienachfrage, insbesondere unter dem Aspekt einer verstärkten energetischen Gebäudesanierung,
4) Entwicklung der Netzinfrastruktur im Energiebereich,
5) Konzepterstellung für Stadtplanung und Raumentwicklung,
6) nachhaltige Verkehrsplanung,
7) Organisationsberatung zur Umsetzung kommunalpolitischer Ziele,
8) Moderation und Kommunikation mit Akteuren und Bürgern.
2. Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) für Kommunen und öffentliche Einrichtungen in den Bereichen:
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(A) Projektsteuerung im Bereich Energieversorgung und Klimaschutz,
(B) Organisations- und Kommunikationsberatung zu Energieeinsparung CO2-Minderung,
(C) Planung oder Umsetzung von Programmen/Maßnahmen für eine hochwertige energetische Gebäudesanierung bzw. die Aufwertung von Stadtteilen sowie,
(D) Erstellung von CO2-Bilanzen für Kommunen mit über 20 000 Einwohnern und Zusatzreferenzen zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes (§ 5 Abs. 5 b) VOF). Es ist kein Ausschlussgrund, wenn in einem der vorgenannten Bereiche A bis D bzw. zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes keine Referenz nachgewiesen werden kann. Zu den Referenzen zum Bereich (D) ist die Größe der Kommune bzw. Stadt anzugeben. Zu den Referenzen ist unbedingt anzugeben: Beschreibung der Leistung, Auftraggeber mit Name und Anschrift, Ansprechpartner des Auftraggebers, mit Name, Telefon, E-Mail, Referenzbescheinigung, Leistungszeitraum (Beginn/Ende), Honorar (Euro brutto).
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3. Erklärung über die technische Büroausstattung (Branchen- und Bürosoftware) (§ 5 Abs. 5 e VOF),
4. Aussagen zum Qualitätsmanagement im Unternehmen bzw. der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (§ 5 Abs. 5 f VOF),
5. Angaben über den Anteil der Einbeziehung von Nachauftragnehmern (§ 5 Abs. 5 h VOF),
6. Aussage über erstellte fachbezogene Publikationen zu II.1.5) b), c) und d) des Bekanntmachungstextes.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflichtdeckungssumme Personenschäden: 500 000 EUR, Haftpflichtdeckungssumme sonstige Schäden: 300 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr sein. Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Keine.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend, auch über die Auflösung der ARGE hinaus, mit einer bestellten Person zur gemeinsamen Führung der Geschäfte als bevollmächtigter/bevollmächtigte Vertreter/Vertreterin.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden i.d.R. 0 bis 3 Punkte vergeben (auf Ausnahmen wird hingewiesen), die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es werden maximal die 6 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Falls die geplante Höchstzahl durch Bewerber mit gleicher Gesamtpunktzahl überschritten wird, wird unter diesen Bewerbern das Losverfahren angewendet. Eignungskriterien: zu III.2.2): Umsatz von mit in dieser Bekanntmachung veröffentlichten, inhaltlich vergleichbaren Leistungen und entsprechenden Dienstleistungen in den letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahren 2007 bis 2009 (Konsortium insgesamt) als durchschnittlicher Umsatzwert in Euro brutto, Gesamtwichtung 2 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Umsatzmittelwert < 150 000 EUR; 1 Pkt.: 500 000 EUR > Umsatzmittelwert = 150 000 EUR; 2 Pkt.: 1 000 000 EUR > Umsatzmittelwert = 500 000 EUR; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; zu III.2.3): 1. fachlicher Lebenslauf mit Angabe der Berufserfahrung (Nachweis der beruflichen Referenzen und einschlägigen Veröffentlichungen) der für die Bearbeitung der verschiedenen Fachbereiche vorgesehenen Experten. Es ist für jeden Fachbereich ein Experte anzugeben, dabei kann auch ein Experte für mehrere Fachbereiche benannt werden, jedoch insgesamt mind. 3 verschiedene Personen. Fachbereiche: 1. Energieversorgung auf Basis konventioneller Technologien mit dem Schwerpunkt KWK-Systeme; 2. Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, insbesondere Ermittlung und energetische Nutzung des Biomassepotenzials in einer größeren Region; 3. Reduzierung der Energienachfrage, insbesondere unter dem Aspekt einer verstärkten energetischen Gebäudesanierung; 4. Entwicklung der Netzinfrastruktur im Energiebereich; 5. Konzepterstellung für Stadtplanung und Raumentwicklung; 6. Nachhaltige Verkehrsplanung; 7. Organisationsberatung zur Umsetzung kommunalpolitischer Ziele; 8. Moderation und Kommunikation mit Akteuren und Bürgern; Gesamtwichtung 15 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es sind nicht alle Fachbereiche mit mind. einem Experten besetzt, der mind. ein Jahr relevante Berufserfahrung besitzt. 1 Pkt.: Alle Fachbereiche sind jeweils mit mind. einem Experten besetzt,; der mind. 1 Jahr relevante Berufserfahrungbesitzt. 2 Pkt.: Alle Fachbereich sind jeweils mit mind. einem Experten besetzt, der mind. 3 Jahre relevante Berufserfahrung besitzt. 3 Pkt.: Alle Fachbereiche sind jeweils mit mind. einem Experten besetzt, der mind. 5 Jahre Berufserfahrung besitzt. 2. Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) für Kommunen und öffentliche Einrichtungen in dem Bereich (A) Projektsteuerung im Bereich Energieversorgung und Klimaschutz. Gesamtwichtung 12 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird kein Projekt mit mind. 40 000 EUR Honorar im Bereich (A) nachgewiesen. 1 Pkt.: Bereich (A) = 1 Großprojekt mit je mind. 40 000 EUR Honorar; 2 Pkt.: Bereich (A) = 2 Großprojekte mit je mind. 100 000 EUR Honorar; 3 Pkt.: Bereich (A) = 4 Großprojekte mit je mind. 100 000 EUR Honorar; 3. Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Bennnung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) für Kommunen und öffentliche Einrichtungen in dem Bereich (B) Organisations- und Kommunikationsberatung zu Energieeinsparung und CO2-Minderung; Gesamtwichtung 10 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird kein Projekt mit mind. 10 000 EUR Honorar im Bereich (B) nachgewiesen; 1 Pkt.: Bereich (B) = 1 Projekt mit je mind. 10 000 EUR Honorar; 2 Pkt.: Bereich (B) = 2 Projekte mit je mind. 20 000 EUR Honorar; 3 Pkt.: Bereich (B) = 2 Projekte mit je mind. 30 000 EUR Honorar; 4. Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) für Kommunen und öffentliche Einrichtungen in dem Bereich (C) Planung oder Umsetzung von Pogrammen für hochwertige; energetische Gebäudesanierungen bzw. die Aufwertung von Stadtteilen; Gesamtwichtung 13 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird kein Projekt mit mind. 5 000 EUR Honorar im Bereich (C) nachgewiesen; 1 Pkt.: Bereich (C) = 1 Projekt mit je mind. 5 000 EUR Honorar; 2 Pkt.: Bereich (C) = 2 Projekte mit je mind. 10 000 EUR Honorar; 3 Pkt.: Bereich (C) = 2 Projekte mit je mind. 30 000 EUR Honorar; 5. Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) für Kommunen und öffentliche Einrichtungen; in dem Bereich (D) Erstellung von CO2-Bilanzen für Kommunen über 20 000 Einwohnern; Gesamtwichtung 13 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es werden keine 2 Projekte für Kommunen mit über 20 000 Einwohnern im Bereich (D) nachgewiesen; 1 Pkt.: Bereich (D) = 2 Projekte für Kommunen mit über 20 000 EW; 2 Pkt.: Bereich (D) = 5 Projekte für Kommunen mit über 20 000 EW, darunter mind. eine Stadt mit über 100 000 EW; 3 Pkt.: Bereich (D) = 8 Projekte für Kommunen mit über 20 000 EW, darunter mind. eine Stadt mit über 100 000 EW; 6. Bonusbewertung für die Bewerber, welche aus den Bereichen A, B, C jeweils eine Referenz und aus dem Bereich D mindestens 2 Referenzen - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens am 1.11.2010 - vorweisen können. Die Bewertung der Referenzen erfolgt ohne Mindesthonorarfestsetzung. Gesamtwichtung 6 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es werden nicht mind. ein Projekt jeweils in den Bereichen (A), (B), (C) und 2 Projekte im Bereich (D) nachgewiesen; 1 Pkt. = 1 Projekt in den Bereichen (A), (B), (C) und = 2 Projekte im Bereich (D); 2 Pkt.: werden nicht vergeben; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 7. Zusatzreferenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 - (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers) zu Pkt. II.1.5) b) des Bekanntmachungstextes - Fernwärme- und KWK-Perspektiven; Gesamtwichtung 5 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird nicht mind. 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) b) des Bekanntmachungstextes - Fernwärme/KWK-Perspektiven - nachgewiesen; 1 Pkt.: wird nicht vergeben; 2 Pkt.: = 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) b) des Bekanntmachungstextes - Fernwärme/KWK-Perspektiven; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 8. Zusatzreferenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers); zu Pkt. II.1.5) c) des Bekanntmachungstextes - Einsatz nachwachsender Rohstoffe;Gesamtwichtung 3 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird nicht mind. 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) c) des Bekanntmachungstextes - Einsatz nachwachsender Rohstoffe - nachgewiesen; 1 Pkt.: wird nicht vergeben; 2 Pkt.: = 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) c) des Bekanntmachungstextes - Einsatz nachwachsender Rohstoffe; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 9. Zusatzreferenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren - abgeschlossen frühestens 1.1.2005 und spätestens 1.11.2010 (inkl. Benennung des Ansprechpartners des AG mit Name, Telefon, E-Mail und einer Bestätigung des Auftraggebers); zu Pkt. II.1.5) d) des Bekanntmachungstextes - Sozio-ökonomische Eingangsgrößen und Trendentwicklungen; Gesamtwichtung 4 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird nicht mind. 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) d) des Bekanntmachungstextes - Sozio-ökonomische Eingangsgrößen und Trendentwicklungen - nachgewiesen; 1 Pkt.: wird nicht vergeben; 2 Pkt.: = 1 Projekt zu Pkt. II.1.5) d) des Bekanntmachungstextes - Sozio-ökonomische Eingangsgrößen und Trendentwicklungen; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 10. Erklärung über die technische Büroausstattung (Branchen- und Bürosoftware); Gesamtwichtung 2 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es liegt keine Büro-Software vor; 1 Pkt.: nur Büro-Software; 2 Pkt.: Branchen-Software (z.B. GEMIS, GIS), Büro-Software; 3 Pkt.: Branchen-Software (z.B. GEMIS, GIS), Projektmanagement-Software, Büro-Software; 11. Aussagen zum Qualitätsmanagements im Unternehmen bzw. der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft; Gesamtwichtung 2 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es besteht kein Qualitätsmanagement im Unternehmen bzw. der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft; 1 Pkt.: Das Unternehmen bzw. alle Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft haben zumindest ein nicht zertifiziertes QM-System; 2 Pkt.: Das Unternehmen bzw. alle Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft haben zumindest ein zertifiziertes QM-System; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 12. Angaben über den Anteil der Einbeziehung von Nachauftragnehmern. Gesamtwichtung 5 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Anteil > 20 %; 1 Pkt.: 10 % < Anteil =; 20 %; 2 Pkt.: Anteil = 10 %; 3 Pkt.: werden nicht vergeben; 13. Aussagen über erstellte fachbezogene Publikationen zu II.1.5) b), c) und d) des Bekanntmachungstextes; Gesamtwichtung 8 %, Punktwertung: 0 Pkt.: Es wird nicht mind. 1 Publikation zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes nachgewiesen; 1 Pkt.: = 1 Publikation zu Pkt. II.1.5) b) oder c) oder d) des Bekanntmachungstextes; 2 Pkt.: = 1 Publikation zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes; 3 Pkt.: werden nicht vergeben.
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Datum der Angebotseröffnung: 2011-05-19 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Wirtschaft, Umweltamt, Abt. Kommunaler Umweltschutz
Kontakt
Kontaktperson: Frau Krause
Internetadresse: www.dresden.de 🌏
Name: Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Wirtschaft, Umweltamt, Abt. Kommunaler Umweltschutz
Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften, Zentrales Vergabebüro, Sachgebiet VOL-/VOF-Verfahren
Kontaktperson: Frau Marzusch
Telefon: +49 3514883776 📞
E-Mail: kmarzusch@dresden.de 📧
Fax: +49 3514883799 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A0006/10
Zusätzliche Informationen
Vollständigkeit der Unterlagen: Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben und Nachweise enthalten, werden nach Ablauf einer Nachreichungsfrist ausgeschlossen. Die Bewerber mit unvollständigen Bewerbungsunterlagen erhalten dazu ein gesondertes Nachforderungsschreiben mit Fristsetzung durch den AG. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es kein Ausschlussgrund ist, wenn in einem der Bereiche (A), (B), (C) und (D) sowie zu Pkt. II.1.5) b) und c) und d) des Bekanntmachungstextes keine Referenz nachgewiesen werden kann. Die Erklärung nach III.1.1), III.2.1), III 2.2) und III 2.3) Pkt. 4 sind von jedem Mitglied einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu erbringen. Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens und die Vergabeunterlagen werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung/Präsentation bekanntgegeben und übermittelt. Es ist vorgeshen, von den ausgewählten Bewerbern/-innen einen Lösungsvorschlag erarbeiten zu lassen. Die Aufgabenstellung für diesen Lösungsvorschlag wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe/Teilnahme an der Verhandlung übermittelt. Jeder Verhandlungsteilnehmer wird eine Aufwandsentschädigung für Erarbeitung und Präsentation des Lösungsvorschlags in Höhe von 1 200 EUR brutto erhalten. Bitte reichen Sie Ihren Teilnahmeantrag im verschlossenen Umschlag, versehen mit dem Kennzettel, welcher dem Bewerbungsbogen beiliegt, ein.
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II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: nicht zutreffend.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: voraussichtlich 18.4.2011.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Postfach 101364, Braustr. 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@ldl.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419771040 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gem. § 107 Abs. 3, Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften, Zentrales Vergabebüro
Postanschrift: Postfach 120020
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01001
E-Mail: kmarzusch@dresden.de 📧
Telefon: +49 3514883776 📞
Fax: +49 3514883799 📠
Quelle: OJS 2011/S 036-059199 (2011-02-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-09-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Wirtschaft, Umweltamt, Abteilung Kommunaler Umweltschutz
Postanschrift: PF 120020

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 192-312612
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 36-059199
ABl. S-Ausgabe: 192

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dresden, DEUTSCHLAND.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Referenzobjekt im Detail (6 %)
2. Lösungsvorschlag (58 %)
3. Projektteam (11 %)
4. Aussagen zur angebotenen Leistg. (15 %)
5. Honorarangebot (8 %)
6. Präsentation (2 %)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-08-05 📅
Name: ARGE Rambøll Management Consulting GmbH / KEEA (MUT)
Postanschrift: Saarbrücker Str. 20/21
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10405
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: kmarzusch@dresden.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: PF 101 364
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
"Ein Antrag auf Nachpruefung vor der Vergabekammer ist gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulaessig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Ruege nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: PF 120020
Telefon: +49 3513776 📞
Fax: +49 3513799 📠
Quelle: OJS 2011/S 192-312612 (2011-09-26)