Die Stadtwerke Rottenburg am Neckar GmbH beabsichtigen eine branchenspezifische Softwarelösung für die Energie- und Wasserwirtschaft (Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung) als sogenannte Application Service Provider (ASP)-Lösung zu beschaffen. Die Software muss folgende Komponenten beinhalten: — Verwaltung von Kundenstammdaten, — Abrechnung sämtlicher Energieleistungen bzw. Netznutzungsentgelte, — Gerätemanagement (Strom-, Gas-, Wärme-, Wasserzähler), — Verkaufsabwicklung, — Kundenservice, — Elektronisches Datenmanagement (EDM). Die zu liefernde Software soll alle Bereiche integrativ abdecken. Die Leistungen schließen die Unterstützung in allen Prozessen der Softwareeinführung und der Migration von Daten, den Systemservice (Pflege) und Schulungsmaßnahmen für die Systembetreuung und –bedienung mit ein. Sie muss alle rechtlichen Vorschriften im Bereich des EnWG und zugehöriger Verordnungen umsetzen, insbesondere die gesetzlichen Deregulierungsanforderungen im deutschen Energiemarkt. Die Unbundling-Vorgaben sollen in Form eines 2-Mandanten-Modells umgesetzt werden. Die Software muss über eine voll automatisierte Schnittstelle zu SAP R/3 verfügen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-04.
Auftragsbekanntmachung (2011-02-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang: 0,00
Gesamtwert des Auftrags: 0,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Postanschrift: Siebenlindenstraße 19
Postleitzahl: 72108
Postort: Rottenburg am Neckar
Kontakt
Internetadresse: http://www.sw-rottenburg.de🌏
E-Mail: enno.thoennes@de.pwc.com📧
Fax: +49 711250344229 📠
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 7
Die Bekanntmachung betrifft: Public_contract
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Rottenburg am Neckar GmbH beabsichtigen eine branchenspezifische Softwarelösung für die Energie- und Wasserwirtschaft (Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung) als sogenannte Application Service Provider (ASP)-Lösung zu beschaffen. Die Software muss folgende Komponenten beinhalten:
Die Stadtwerke Rottenburg am Neckar GmbH beabsichtigen eine branchenspezifische Softwarelösung für die Energie- und Wasserwirtschaft (Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung) als sogenannte Application Service Provider (ASP)-Lösung zu beschaffen. Die Software muss folgende Komponenten beinhalten:
— Verwaltung von Kundenstammdaten,
— Abrechnung sämtlicher Energieleistungen bzw. Netznutzungsentgelte,
Die zu liefernde Software soll alle Bereiche integrativ abdecken. Die Leistungen schließen die Unterstützung in allen Prozessen der Softwareeinführung und der Migration von Daten, den Systemservice (Pflege) und Schulungsmaßnahmen für die Systembetreuung und –bedienung mit ein. Sie muss alle rechtlichen Vorschriften im Bereich des EnWG und zugehöriger Verordnungen umsetzen, insbesondere die gesetzlichen Deregulierungsanforderungen im deutschen Energiemarkt. Die Unbundling-Vorgaben sollen in Form eines 2-Mandanten-Modells umgesetzt werden. Die Software muss über eine voll automatisierte Schnittstelle zu SAP R/3 verfügen.
Die zu liefernde Software soll alle Bereiche integrativ abdecken. Die Leistungen schließen die Unterstützung in allen Prozessen der Softwareeinführung und der Migration von Daten, den Systemservice (Pflege) und Schulungsmaßnahmen für die Systembetreuung und –bedienung mit ein. Sie muss alle rechtlichen Vorschriften im Bereich des EnWG und zugehöriger Verordnungen umsetzen, insbesondere die gesetzlichen Deregulierungsanforderungen im deutschen Energiemarkt. Die Unbundling-Vorgaben sollen in Form eines 2-Mandanten-Modells umgesetzt werden. Die Software muss über eine voll automatisierte Schnittstelle zu SAP R/3 verfügen.
Beschreibung der Optionen: Einmalige Verlängerungsmöglichkeit der Vertragslaufzeit um 3 Jahre.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 60 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rottenburg am Neckar.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes, der zum Ende der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein darf,
— Nachweis der Haftungs- und Eigentumsverhältnisse des Bieters durch Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein darf; dieses Erfordernis entfällt bei nicht eingetragenen Personengesellschaften bzw. anderen nicht eintragungspflichtigen Unternehmen,
— Nachweis der Haftungs- und Eigentumsverhältnisse des Bieters durch Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate sein darf; dieses Erfordernis entfällt bei nicht eingetragenen Personengesellschaften bzw. anderen nicht eintragungspflichtigen Unternehmen,
— Eigenerklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung, dass er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, insbesondere nicht wegen der in § 21 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 SektVO genannten Tatbestände,
— Eigenerklärung, dass er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine sonstigen schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— Eigenerklärung, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozial- und Krankenversicherung ordnungsgemäß erfüllt,
— Eigenerklärung, dass er sich bei der Erteilung von Auskünften im Vergabeverfahren keine falschen Erklärungen schuldig gemacht hat oder entsprechende Auskünfte unberechtigter Weise nicht erteilt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweis eines in der EU-zugelassenen Versicherungsinstitutes über den Bestand von Versicherungsschutz für die zu vergebenden Tätigkeiten mit einer Mindestdeckungssumme (jeweils pro Versicherungsfall) für Vermögensschäden von 500 000 EUR.
Die Deckungssumme ist pro Kalenderjahr/Versicherungsjahr dreifach maximiert nachzuweisen.
Für den Fall, dass zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs noch kein Versicherungsschutz besteht, muss der Bewerber eine Bestätigung eines in der EU zugelassenen Versicherungsinstitutes vorlegen, wonach für den Fall der Auftragserteilung der Abschluss einer entsprechenden Versicherungspolice zugesagt wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Für den Fall, dass zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs noch kein Versicherungsschutz besteht, muss der Bewerber eine Bestätigung eines in der EU zugelassenen Versicherungsinstitutes vorlegen, wonach für den Fall der Auftragserteilung der Abschluss einer entsprechenden Versicherungspolice zugesagt wird.
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz aus Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen diese Leistung vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Sofern ein Unternehmen noch nicht so lange auf dem Markt tätig ist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung vor. Nichtbilanzierende Unternehmen legen eine attestierte Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre vor.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Kurzdarstellung der vom Bewerber vorgesehenen Leistungserbringung. Diese Beschreibung muss sich auf jeden der genannten Leistungsteile erstrecken und sollte einen Umfang von zwei DIN A 4 Seiten nicht überschreiten,
— Angabe von mindestens 3 höchstens fünf Referenzen aus den letzten 5 Jahren vor Ende der Bewerbungsfrist über die Ausführung von Leistungen, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind. Die Mindestanzahl an Referenzen muss für jeden der genannten Leistungsteile gesondert erreicht werden. Kann ein Bieter nicht für alle Leistungsbereiche Referenzen vorweisen, so hat er diese Leistungsteile ggfls. unter Einbindung von entsprechend erfahrenen Unterauftragnehmern nachzuweisen,
— Angabe von mindestens 3 höchstens fünf Referenzen aus den letzten 5 Jahren vor Ende der Bewerbungsfrist über die Ausführung von Leistungen, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind. Die Mindestanzahl an Referenzen muss für jeden der genannten Leistungsteile gesondert erreicht werden. Kann ein Bieter nicht für alle Leistungsbereiche Referenzen vorweisen, so hat er diese Leistungsteile ggfls. unter Einbindung von entsprechend erfahrenen Unterauftragnehmern nachzuweisen,
— Angaben zu ggf. vorliegenden Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers oder des jeweiligen Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft. Nähere Angaben in einer oder mehreren vom Bewerber oder dem jeweiligen Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu erstellenden formlosen eigenen Anlagen sind möglich.
— Angaben zu ggf. vorliegenden Qualitätssicherungsmaßnahmen des Bewerbers oder des jeweiligen Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft. Nähere Angaben in einer oder mehreren vom Bewerber oder dem jeweiligen Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu erstellenden formlosen eigenen Anlagen sind möglich.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Es ist keine besondere Rechtsform vorgegeben. Für den Fall einer Bewerbergemeinschaft muss diese erklären, dass sie gegenüber dem Auftraggeber in gesamtschuldnerischer Verbundenheit haftet und einen bevollmächtigen Vertreter bekommt.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Rottenburg am Neckar GmbH
Haupttätigkeit: Production_transport_distribution_gas_heat
Electricity
Water
Urban_railway_tramway_trolleybus_bus_services
Kontakt
Kontaktperson: PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft, Friedrichstr. 14, 70174 Stuttgart
Herrn Rechtsanwalt Enno Rolf Thönnes
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Vergabekammer Baden-Württemberg Karl-Friedrich-Str. 17, 76133
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich und in der Regel vor Anrufung der Kammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Antrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich und in der Regel vor Anrufung der Kammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB).