Kernbereichsmanagement im Fördergebiet "Aktive Kernbereiche"

Magistrat der Stadt Baunatal

Der begonnene Prozess der Innenstadtaufwertung ist fortzuführen. Dafür ist für die Jahre 2011 bis einschl. 2018 ein Angebot über eine Jahresleistung anzugeben. Es ist beabsichtigt einen Vertrag mit einer Kündigungsfrist jeweils zum Jahresende zu schliessen. Grundlage ist eine bestehende Masterplanung sowie ein integriertes Handlungskonzept (s. www.baunatalaktiv.de).
Baunatal ist mit seiner Innenstadt in das Förderprogramm "Aktive Kerne" und ergänzend seit Herbst 2010 in das RWB-EFRE-Programm "Lokale Ökonomie" aufgenommen worden. Der Prozess der Innenstadtentwicklung ist aktiv zu gestalten und zur Ausfüllung und Fortentwicklung des integrierten Handlungskonzeptes ist initiativ beizutragen. Eine kontinuierliche Präsenz vor Ort und im Internet ist erforderlich.
Die Mitarbeit im Förderausschuss Lokale Ökonomie und in der Lenkungsgruppe "städtebauliche Entwicklung Innenstadt" ist unabdingbar.
In Baunatal besteht eine Satzung aufgrund des Hessischen Gesetzes zur Stärkung von innerstädtischen Geschäftsquartieren (INGE). Die Satzung soll neu gefasst werden. Der Prozess bis zum Satzungsbeschluss ist aktiv zu begleiten, Erfahrungen werden vorausgesetzt.
Es ist vorgesehen, im Rahmen des Programms "Aktive Kerne" einen Verfügungsfonds einzurichten. Die Betreuung dieses Fonds wird erwartet.
Das Kernbereichsmanagement soll:
— den komplexen Prozess der Kernbereichsentwicklung steuern und zwischen den unterschiedlichen Interessen der Kernbereichsentwicklung mit dem Ziel einer integrierten Stadtentwicklung moderieren und vermitteln,
— als Schnittstellenmanager und Informationsdrehscheibe zwischen den Akteuren der lokalen Partnerschaft und den Bürger(innen) fungieren,
— Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Prozessbeteiligten sein und die öffentlich-private Partnerschaft zu den privatinitiativen Projekten fördern,
— eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit initiieren und steuern,
— die Programmumsetzung sowie die Einhaltung der Zeit- und Finanzplanung sicherstellen und Fördergelder aktivieren,
— die Programmabwicklung im Auftrag der Stadt übernehmen.
Bei Vertragsabschluss ist im Rahmen zusätzlicher Vertragsbedingungen beabsichtigt, eine jährliche Kündigungsfrist (3 Monate zum Jahresende) zu vereinbaren.
Unterpunkt: das Kernbereichsmanagement soll:
— die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens zur Aufwertung des öffentlichen Raums in Kooperation mit der Stadtverwaltung steuern, betreuen und aktiv unterstützen,
— die Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse koordinieren,
— die Projekte und Projektbausteine des IHK's ausarbeiten, weiterentwickeln und den aktuellen Entwicklungen anpassen,
— die Homepage www.baunatalaktiv.de betreuen und aktualisieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-03-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).300 000400 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Marktplatz 14
Postleitzahl: 34225
Postort: Baunatal
Kontakt
E-Mail: zentrale-dienstleistungen@stadt-baunatal.de 📧
Telefon: +49 5614992-268 📞
Fax: +49 5614992-208 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-02 📅
Einreichungsfrist: 2011-03-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-03-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 44-073061
ABl. S-Ausgabe: 44
Zusätzliche Informationen
Bewertungskriterien 1. Präqualifikation (Teinahmeantrag): — Nachweis vergleichbarer Referenzen 30 %, — Nachweis der technischen Ausrüstung 10 %, — Nach der technischen Eignung des Personales 20 %, — Erreichbarkeit des Bieters 20 %, — Implementierung eines QM-Systemes 10 %, — Gesamtdarstellung 10 %. Bewertungdkriterien der Zweiten Präqualifikation (Vorstellung): — Projektanalyse und -eigendarstellung 15 %, — Präsentation eines vergleichbaren Projektes 20 %, — Drastellung der Projektorganisation 20 %, — Darstellung des Projektteams 25 %, — Darstellung zur Termin- und Kosteneinhaltung 20 %. Nachr. HAD-Ref.: 1031/171. Nachr. V-Nr/AKZ: 002 2011.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der begonnene Prozess der Innenstadtaufwertung ist fortzuführen. Dafür ist für die Jahre 2011 bis einschl. 2018 ein Angebot über eine Jahresleistung anzugeben. Es ist beabsichtigt einen Vertrag mit einer Kündigungsfrist jeweils zum Jahresende zu schliessen. Grundlage ist eine bestehende Masterplanung sowie ein integriertes Handlungskonzept (s. www.baunatalaktiv.de).
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Baunatal ist mit seiner Innenstadt in das Förderprogramm "Aktive Kerne" und ergänzend seit Herbst 2010 in das RWB-EFRE-Programm "Lokale Ökonomie" aufgenommen worden. Der Prozess der Innenstadtentwicklung ist aktiv zu gestalten und zur Ausfüllung und Fortentwicklung des integrierten Handlungskonzeptes ist initiativ beizutragen. Eine kontinuierliche Präsenz vor Ort und im Internet ist erforderlich.
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Die Mitarbeit im Förderausschuss Lokale Ökonomie und in der Lenkungsgruppe "städtebauliche Entwicklung Innenstadt" ist unabdingbar.
In Baunatal besteht eine Satzung aufgrund des Hessischen Gesetzes zur Stärkung von innerstädtischen Geschäftsquartieren (INGE). Die Satzung soll neu gefasst werden. Der Prozess bis zum Satzungsbeschluss ist aktiv zu begleiten, Erfahrungen werden vorausgesetzt.
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Es ist vorgesehen, im Rahmen des Programms "Aktive Kerne" einen Verfügungsfonds einzurichten. Die Betreuung dieses Fonds wird erwartet.
Das Kernbereichsmanagement soll:
— den komplexen Prozess der Kernbereichsentwicklung steuern und zwischen den unterschiedlichen Interessen der Kernbereichsentwicklung mit dem Ziel einer integrierten Stadtentwicklung moderieren und vermitteln,
— als Schnittstellenmanager und Informationsdrehscheibe zwischen den Akteuren der lokalen Partnerschaft und den Bürger(innen) fungieren,
— Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Prozessbeteiligten sein und die öffentlich-private Partnerschaft zu den privatinitiativen Projekten fördern,
— eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit initiieren und steuern,
— die Programmumsetzung sowie die Einhaltung der Zeit- und Finanzplanung sicherstellen und Fördergelder aktivieren,
— die Programmabwicklung im Auftrag der Stadt übernehmen.
Bei Vertragsabschluss ist im Rahmen zusätzlicher Vertragsbedingungen beabsichtigt, eine jährliche Kündigungsfrist (3 Monate zum Jahresende) zu vereinbaren.
Unterpunkt: das Kernbereichsmanagement soll:
— die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens zur Aufwertung des öffentlichen Raums in Kooperation mit der Stadtverwaltung steuern, betreuen und aktiv unterstützen,
— die Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse koordinieren,
— die Projekte und Projektbausteine des IHK's ausarbeiten, weiterentwickeln und den aktuellen Entwicklungen anpassen,
— die Homepage www.baunatalaktiv.de betreuen und aktualisieren.
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 300 000 💰
400 000 💰
Referenznummer: 002 2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: im Fördergebiet "Aktive Kerne", 34225 Baunatal, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Folgende Kompetenzen und Erfahrungen sind soweit vorhanden vorteilhaft und durch entsprechende Referenzen, Aus- und Fortbildungen und/oder sonstige Unterlagen nachzuweisen:
— Leistungsbereiche/Tätigkeitsfelder des Bieters (Firmenprofil),
— Anzahl der Mitarbeiter/Personal (durchschnittlich in den letzten 3 Jahren),
— Qualifikationsprofil des Personals,
— Benennung der verantwortlichen Person für die Erbringung der Dienstleistung, ihrer Berufserfahrung und Qualifikation,
— technische Ausstattung (Geräte, EDV, Software).
Der Beauftragte soll über folgende Kompetenzen verfügen:
— Steuerung komplexer Entwicklungsprozesse,
— Erstellung von Beratungs- und Entscheidungshilfen sowie Handlungsempfehlungen für Kommune und Lokale Partnerschaft,
— Einbindung der Akteure und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen (Moderations- und Kommunikationsfähigkeit),
— Methodenkompetenz (für beteiligungsorientierte Planungsprozesse),
— Initiierung von Initiativen und Projekten,
— Aufbau und Pflege effizienter Kommunikationsstrukturen,
— Koordination relevanter Konzepte, Planungen und Ressourcen,
— Vorbereitung, Beantragung, Abwicklung und Nachweis des Einsatzes von Zuwendungsmitteln,
— soziale Kompetenz, Durchsetzungsfähigkeit, Verhandlungsgeschick,
— Interdisziplinärer Background,
— Medienkompetenz(Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit),
— Erarbeitung städtebaulicher Handlungskonzepte und Rahmenpläne,
— Stärkung von Innenstädten und Stadtteilzentren,
— Kenntnisse im Bereich Einzelhandel.
Er soll Erfahrung besitzen mit:
— der Umsetzung/Abwicklung von städtebaulichen Programmen,
— der Weiterentwicklung/Aktivierung von Kernbereichen,
— der Projektfinanzierung und Fördermittelverwendung,
— aktivierenden Planungsverfahren,
— der Bearbeitung/dem Management komplexer Problemstellungen mit vielfältigen Beteiligten,
— spezifischen regionalen/lokalen Problemstellungen,
— öffentlichen Verwaltungen, Verwaltungsvorschriften und –abläufen,
— der Akquisition von öffentlichen und privaten Mitteln.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: K. A.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: K. A.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien: S. III.2) und II.1.5) in verbindung mit IV.3).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-04-04 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Erste Präqualifikation (10)
2. Zweite Präqualifikation (50)
3. Honorar (40)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Baunatal
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-05-02 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 002 2011
Zusätzliche Informationen
Bewertungskriterien 1. Präqualifikation (Teinahmeantrag):
— Nachweis vergleichbarer Referenzen 30 %,
— Nachweis der technischen Ausrüstung 10 %,
— Nach der technischen Eignung des Personales 20 %,
— Erreichbarkeit des Bieters 20 %,
— Implementierung eines QM-Systemes 10 %,
— Gesamtdarstellung 10 %.
Bewertungdkriterien der Zweiten Präqualifikation (Vorstellung):
— Projektanalyse und -eigendarstellung 15 %,
— Präsentation eines vergleichbaren Projektes 20 %,
— Drastellung der Projektorganisation 20 %,
— Darstellung des Projektteams 25 %,
— Darstellung zur Termin- und Kosteneinhaltung 20 %.
Nachr. HAD-Ref.: 1031/171.
Nachr. V-Nr/AKZ: 002 2011.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 044-073061 (2011-03-02)