Kombibad-Projekt der Stadt Homburg

Kreis- und Universitätsstadt Homburg

Planung und schlüsselfertiger Neubau eines kombinierten Hallen- und Freibades ("Kombibades") auf einem städtischen Grundstück sowie Betrieb des Bades für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren durch den PPP-Projektpartner.
Die Planung und Errichtung von Hallenbad (Mindestmodul 1) und Freibad (Mindestmodul 2) jeweils einschließlich der Erschließungsfunktion sowie einem kleinen Gastronomie- bzw. Bistrobereich, stellen das „Mindestbedarfsprogramm“ dar, das in jedem Falle durch die Konzeption des Bieters abgedeckt und durch entsprechende bauliche Gestaltung auf Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung mit dem vorgegebenen Nutzungsprofil an dem vorgesehenen Standort sichergestellt werden muss. Dem Bieter steht es im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit frei, auch innerhalb dieser Mindestmodule Optimierungs- und Ergänzungsvorschläge vorzulegen, die etwa den baulichen oder Betriebsaufwand reduzieren und sonstige Effizienzvorteile ermöglichen, sofern das vorgegebene Mindestbedarfsprogramm vollständig abgedeckt wird.
Zusätzlich wird der Bieter aufgerufen, nach eigenem Gestaltungsermessen, auf eigene Kosten und eigenes Risiko zur Erhöhung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Kombibades und damit zur Effizienzsteigerung bzw. Reduzierung der laufenden Kosten weitere Leistungen im Rahmen zusätzlicher Module anzubieten (sog. „fakultatives Optionsprogramm“). Dabei kann es sich etwa handeln um Wellness, Sauna (Optionsmodul 3), Fitness (Optionsmodul 4), medizinische Anwendungen (Kooperation mit Universitätsklinikum oder Ärzten / Therapeuten (Optionsmodul 5), Gastronomie (Optionsmodul 6).
Nach Fertigstellung hat der Auftragnehmer die bauliche Unterhaltung (Instandsetzung, Instandhaltung, Wartung und Schönheitsreparaturen) sowie die laufende Attraktivierung des Kombibades (mit sämtlichen Modulen) zu übernehmen und das Bad in einem guten funktionsgerechten Zustand vorzuhalten. Der Zustand des Kombibades und der sonstigen Einrichtungen muss über die gesamte Vertragslaufzeit den vertraglichen Anforderungen sowie den jeweils geltenden Vorschriften und Normen genügen.
Der Auftraggeber beschafft die Leistung für eine noch zu gründende Tochtergesellschaft. Es ist beabsichtigt, dass die ausgeschriebenen Verträge mit einer städtischen Gesellschaft abgeschlossen werden.
Eine genauere Beschreibung des Vergabegegenstandes ist in einer Bewerberinformation (einschließlich Anlagen mit Teilnahmeformularen) zusammengefaßt, die per E-Mail bei der unten angegebenen Stelle angefordert werden kann.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-23.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-09-23 Auftragsbekanntmachung
2013-06-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge