Gegenstand des Auftrags ist eine kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung mit Deckungssummenexzendenten für den Auftraggeber und die an der Planung und dem Neubau der U-Bahnlinie U5 beteiligten Unternehmen. Auf der Grundlage des Hauptstadtfinanzierungsvertrages realisiert der Auftraggeber den Weiterbau der U5 vom U-Bahnhof Alexanderplatz bis zum Bahnhof Brandenburger Tor. Der Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Brandenburger Tor ist bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen; der neu herzustellende Streckenabschnitt soll an die in Betrieb gegangenen Anlagen angebunden werden. Bestandteile der Maßnahmen sind neben der im Schildvortriebsverfahren geplanten Tunnelstrecke die Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die ca. 2 km lange Trasse quert zunächst die Spree, verläuft unterhalb des Boulevards Unter den Linden, quert die vorhandene U-Bahnlinie U6 und schließt sodann an den Bahnhof Brandenburger Tor und den Bereich der jetzigen U55 an. Die Bahnhöfe werden in offener Bauweise errichtet; der Bahnhof Unter den Linden wird als Kreuzungsbahnhof U5/U6 ausgebaut. Neben den eigentlichen Baumaßnahmen sind umfangreiche Maßnahmen der Baustelleneinrichtung, der Baulogistik, der Verkehrslenkung und der Beweissicherung vorgesehen. Ein Projektsteuerer, ein Generalplaner und weitere Projektbeteiligte, die die Abläufe im einzelnen vorbereiten, koordinieren und überwachen, sind oder werden noch beauftragt. Grundlage der Baumaßnahmen ist der Planfeststellungsbeschluß von 1999 nebst zweii Planänderungen. Der 2. Planänderungsbeschluß liegt inzwischen vor. Auf dieser Basis wird gegenwärtig die Ausführungsplanung erstellt. Ferner werden vorlaufende Leitungsumverlegungen, archäologische Untersuchungen, Baumfällarbeiten, Baugrundsondierungen sowie Schall- und Erschütterungsmessungen durchgeführt. Grundsätzlich sollen Rohbau- und Ausbauarbeiten in verschiedenen Vergabepaketen getrennt vergeben werden. In dem Zeitraum von 2012 bis 2014 sind die Rohbauarbeiten geplant, 2014 bis 2016 soll der Ausbau folgen, um die neue Strecke 2017 in Betrieb nehmen zu können. Der Auftraggeber geht momentan von Kosten in einer Größenordnung von etwa netto 300 - 400 000 000 EUR für das Gesamtprojekt aus. Die geforderte Versicherungssumme zur Bauleistungs- und Montageversicherung wird im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens präzisiert. In der Haftpflichtversicherung ist eine Deckungssumme von mindestens 25 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden vorgesehen. In der Planungshaftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je Schadensereignis mindestens 15 000 000 EUR pauschal für Sach- und Vermögensschäden. Alle vorgenannten Deckungssummen sollen mindestens 3-fach maximiert zur Verfügung stehen. Der Selbstbehalt beträgt je Versicherungsfall mindestens 50 000 EUR. Für Personenschäden entfällt der Selbstbehalt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-09-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauwesenversicherungen
Menge oder Umfang:
Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung (inkl. Planungshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschadendeckung sowie Nachhaftung) mit Deckungssummenexzendenten für Bauherr, Planer und ausführende Unternehmen, jeweils bezogen auf Planungs- und Ausführungsleistungen Rohbau Tunnelstrecke sowie Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden, ggf. auch Planung und Ausführung von Ausbauarbeiten, unterteilt in Lose wie folgt:Los 1: Kombinierte Bauleistungs-,Montage- und Haftpflichtversicherung.Los 2: Haftpflichtexzendent 25 000 000 EUR nach 25 000 000 EUR Deckungssumme.Los 3: Planungshaftpflichtexzendent 10 000 000 EUR nach 15 000 000 EUR Deckungssumme.
Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung (inkl. Planungshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschadendeckung sowie Nachhaftung) mit Deckungssummenexzendenten für Bauherr, Planer und ausführende Unternehmen, jeweils bezogen auf Planungs- und Ausführungsleistungen Rohbau Tunnelstrecke sowie Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden, ggf. auch Planung und Ausführung von Ausbauarbeiten, unterteilt in Lose wie folgt:Los 1: Kombinierte Bauleistungs-,Montage- und Haftpflichtversicherung.Los 2: Haftpflichtexzendent 25 000 000 EUR nach 25 000 000 EUR Deckungssumme.Los 3: Planungshaftpflichtexzendent 10 000 000 EUR nach 15 000 000 EUR Deckungssumme.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauwesenversicherungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstr. 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bvg.de🌏
E-Mail: bvg.u5-versicherung@kapellmann.de📧
Telefon: +49 3039976941📞
Fax: +49 3039976991 📠
Der Auftraggeber verfährt nach § 98 Nr. 4 GWB in Verbindung mit den Vorschriften der SektVO und führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Der Auftraggeber wird zunächst im Teilnahmewettbewerb geeignete Versicherer identifizieren, die nach Maßgabe der Teilnahmebedingungen gemäß obigem Abschnitt III als Auftragnehmer in Betracht kommen. Bewerber können im Teilnahmewettbewerb nur einzelne Versicherer sein, die sich als führende Versicherer oder Zeichner einer Beteiligungsquote bewerben. Als führender Versicherer für Los 1 kann sich nur bewerben, wer bereit ist, eine Führungsquote von mindestens 15 % zu zeichnen; für die Lose 2 und 3 muß bei Bewerbungen als führender Versicherer die Bereitschaft zur Zeichnung einer Führungsquote von mindestens 50 % gegeben sein. Die beabsichtigte Beteiligung als führender Versicherer oder als Zeichner einer Quote ist im Teilnahmeantrag anzugeben; es wird darauf hingewiesen, dass insoweit unterschiedliche Teilnahmebedingungen nach obigem Abschnitt III gelten.
Bewerberfragen zum Inhalt der Veröffentlichung oder zu Fragen anderer Bewerber und entsprechenden Auskünften der Vergabestelle sind nur bis zum 30.10.2011 ausschließlich per email an die Internetanschrift de Kontaktstelle nach Abschnitt I.1 zulässig. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Fragen können nicht mehr beantwortet werden.
Die Beantwortung von Bewerber- und Bieterfragen erfolgt ebenfalls per email, soweit der Auftraggeber nicht ausnahmsweise eine Kommunikation per Post oder Fax für sinnvoll hält. Jeder Bewerber und Bieter ist verpflichtet, bereits mit seiner Interessenbekundung eine entsprechende Anschrift zu benennen und sich während des Teilnahmewettbewerbs und der Angebotsfrist bei der benannten Kontaktstelle eigenverantwortlich und regelmäßig über gestellte Fragen und von der Vergabestelle abgegebene Erklärungen zu informieren.
Teilnahmeanträge sind in schriftlicher und unterschriebener Form im verschlossenen Umschlag bei dem Auftraggeber gemäß Anhang A.III einzureichen. Eine Übersendung per Fax oder per email genügt nicht. Die Teilnahmeanträge sind auf dem verschlossenen Umschlag mit dem Aktenzeichen des Auftraggebers, der Bezeichnung der Maßnahme und dem Vermerk "Teilnahmeantrag - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
Teilnahmeanträgen sind die geforderten Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Bewerbers beizufügen (Abschnitt III.2). Fehlende oder nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen können zum Ausschluss führen; der Auftraggeber behält sich aber unabhängig davon vor, Unklarheiten aufzuklären und von den Bewerbern ergänzende Unterlagen nachzufordern. Für die Wahrung von Fristen ist der Zeitpunkt des Zugangs beim Auftraggeber maßgeblich.
Alle geeigneten Bewerber erhalten im Anschluß an den Teilnahmewettbewerb eine Aufforderung zur Angebotsabgabe mit detaillierten Vergabeunterlagen und näheren Informationen zur Projektplanung und den vorgesehenen Versicherungsbedingungen.
Innerhalb der aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen ersichtlichen Fristen erwartet der Auftraggeber in einer ersten Phase indikative Angebote. Es wird Gelegenheit zur Abgabe von Hauptangeboten auf Basis der vom Auftraggeber vorbereiteten Leistungsbeschreibung und zur Abgabe von Nebenangeboten bestehen. In welchem Umfange Nebenangebote zugelassen werden und welche Wertungskriterien für Haupt- und Nebenangebote gelten, wird der Auftraggeber in den Vergabeunterlagen darstellen.
Nach Eingang und Prüfung der indikativen Angebote wird der Auftraggeber in einer zweiten Phase zu Angebotsverhandlungen einladen. Gegenstand der Verhandlung sollen insbesondere auch die Versicherungsbedingungen sein.
Alle Bewerber erklären schon mit der Abgabe ihres Teilnahmeantrages ausdrücklich ihre Bereitschaft, anstelle der Aufgaben eines führenden Versicherers auf Anforderung des Auftraggebers eine Beteiligungsquote zu übernehmen und einem Versichererkonsortium unter Führung eines anderen Bewerbers beizutreten. Bewerber, die ein Beteiligungsangebot abgegeben haben, stimmen zu, eine geringere Beteiligungsquote zu zeichnen, wenn der Auftraggeber dies im Zuge der Konfigurierung eines Versichererkonsortiums für geboten hält.
Je nach Erfordernis wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen im Laufe des Verfahrens fortschreiben. Er wird den Zuschlag entweder bereits auf Grundlage der optimierten Angebote erteilen oder weitere Verhandlungsrunden zur Klärung von Details durchführen. Die Bieter werden über den Verfahrensfortgang jeweils situativ informiert.
Verfahrenssprache ist Deutsch.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass ein Zuschlag in diesem Verfahren nur erteilt werden kann, wenn die Finanzierung der Maßnahme abschließend gesichert ist und der Aufsichtsrat der Auftragserteilung zugestimmt hat. Gelingt es nicht, eine abschließende Finanzierung zu erreichen oder verweigert der Aufsichtsrat seine Zustimmung, wird der Zuschlag nicht erteilt und das Verfahren wird nach § 30 SektV aufgehoben. Der Bieter nimmt diesen Hinweis zur Kenntnis und bestätigt dies mit der Beteiligung am Vergabeverfahren. Schadensersatzansprüche wegen einer Aufhebung des Verfahrens aus den genannten Gründen kommen nicht in Betracht und sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Der Auftraggeber verfährt nach § 98 Nr. 4 GWB in Verbindung mit den Vorschriften der SektVO und führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Der Auftraggeber wird zunächst im Teilnahmewettbewerb geeignete Versicherer identifizieren, die nach Maßgabe der Teilnahmebedingungen gemäß obigem Abschnitt III als Auftragnehmer in Betracht kommen. Bewerber können im Teilnahmewettbewerb nur einzelne Versicherer sein, die sich als führende Versicherer oder Zeichner einer Beteiligungsquote bewerben. Als führender Versicherer für Los 1 kann sich nur bewerben, wer bereit ist, eine Führungsquote von mindestens 15 % zu zeichnen; für die Lose 2 und 3 muß bei Bewerbungen als führender Versicherer die Bereitschaft zur Zeichnung einer Führungsquote von mindestens 50 % gegeben sein. Die beabsichtigte Beteiligung als führender Versicherer oder als Zeichner einer Quote ist im Teilnahmeantrag anzugeben; es wird darauf hingewiesen, dass insoweit unterschiedliche Teilnahmebedingungen nach obigem Abschnitt III gelten.
Bewerberfragen zum Inhalt der Veröffentlichung oder zu Fragen anderer Bewerber und entsprechenden Auskünften der Vergabestelle sind nur bis zum 30.10.2011 ausschließlich per email an die Internetanschrift de Kontaktstelle nach Abschnitt I.1 zulässig. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Fragen können nicht mehr beantwortet werden.
Die Beantwortung von Bewerber- und Bieterfragen erfolgt ebenfalls per email, soweit der Auftraggeber nicht ausnahmsweise eine Kommunikation per Post oder Fax für sinnvoll hält. Jeder Bewerber und Bieter ist verpflichtet, bereits mit seiner Interessenbekundung eine entsprechende Anschrift zu benennen und sich während des Teilnahmewettbewerbs und der Angebotsfrist bei der benannten Kontaktstelle eigenverantwortlich und regelmäßig über gestellte Fragen und von der Vergabestelle abgegebene Erklärungen zu informieren.
Teilnahmeanträge sind in schriftlicher und unterschriebener Form im verschlossenen Umschlag bei dem Auftraggeber gemäß Anhang A.III einzureichen. Eine Übersendung per Fax oder per email genügt nicht. Die Teilnahmeanträge sind auf dem verschlossenen Umschlag mit dem Aktenzeichen des Auftraggebers, der Bezeichnung der Maßnahme und dem Vermerk "Teilnahmeantrag - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
Teilnahmeanträgen sind die geforderten Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Bewerbers beizufügen (Abschnitt III.2). Fehlende oder nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen können zum Ausschluss führen; der Auftraggeber behält sich aber unabhängig davon vor, Unklarheiten aufzuklären und von den Bewerbern ergänzende Unterlagen nachzufordern. Für die Wahrung von Fristen ist der Zeitpunkt des Zugangs beim Auftraggeber maßgeblich.
Alle geeigneten Bewerber erhalten im Anschluß an den Teilnahmewettbewerb eine Aufforderung zur Angebotsabgabe mit detaillierten Vergabeunterlagen und näheren Informationen zur Projektplanung und den vorgesehenen Versicherungsbedingungen.
Innerhalb der aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen ersichtlichen Fristen erwartet der Auftraggeber in einer ersten Phase indikative Angebote. Es wird Gelegenheit zur Abgabe von Hauptangeboten auf Basis der vom Auftraggeber vorbereiteten Leistungsbeschreibung und zur Abgabe von Nebenangeboten bestehen. In welchem Umfange Nebenangebote zugelassen werden und welche Wertungskriterien für Haupt- und Nebenangebote gelten, wird der Auftraggeber in den Vergabeunterlagen darstellen.
Nach Eingang und Prüfung der indikativen Angebote wird der Auftraggeber in einer zweiten Phase zu Angebotsverhandlungen einladen. Gegenstand der Verhandlung sollen insbesondere auch die Versicherungsbedingungen sein.
Alle Bewerber erklären schon mit der Abgabe ihres Teilnahmeantrages ausdrücklich ihre Bereitschaft, anstelle der Aufgaben eines führenden Versicherers auf Anforderung des Auftraggebers eine Beteiligungsquote zu übernehmen und einem Versichererkonsortium unter Führung eines anderen Bewerbers beizutreten. Bewerber, die ein Beteiligungsangebot abgegeben haben, stimmen zu, eine geringere Beteiligungsquote zu zeichnen, wenn der Auftraggeber dies im Zuge der Konfigurierung eines Versichererkonsortiums für geboten hält.
Je nach Erfordernis wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen im Laufe des Verfahrens fortschreiben. Er wird den Zuschlag entweder bereits auf Grundlage der optimierten Angebote erteilen oder weitere Verhandlungsrunden zur Klärung von Details durchführen. Die Bieter werden über den Verfahrensfortgang jeweils situativ informiert.
Verfahrenssprache ist Deutsch.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass ein Zuschlag in diesem Verfahren nur erteilt werden kann, wenn die Finanzierung der Maßnahme abschließend gesichert ist und der Aufsichtsrat der Auftragserteilung zugestimmt hat. Gelingt es nicht, eine abschließende Finanzierung zu erreichen oder verweigert der Aufsichtsrat seine Zustimmung, wird der Zuschlag nicht erteilt und das Verfahren wird nach § 30 SektV aufgehoben. Der Bieter nimmt diesen Hinweis zur Kenntnis und bestätigt dies mit der Beteiligung am Vergabeverfahren. Schadensersatzansprüche wegen einer Aufhebung des Verfahrens aus den genannten Gründen kommen nicht in Betracht und sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 6
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist eine kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung mit Deckungssummenexzendenten für den Auftraggeber und die an der Planung und dem Neubau der U-Bahnlinie U5 beteiligten Unternehmen. Auf der Grundlage des Hauptstadtfinanzierungsvertrages realisiert der Auftraggeber den Weiterbau der U5 vom U-Bahnhof Alexanderplatz bis zum Bahnhof Brandenburger Tor. Der Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Brandenburger Tor ist bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen; der neu herzustellende Streckenabschnitt soll an die in Betrieb gegangenen Anlagen angebunden werden.
Gegenstand des Auftrags ist eine kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung mit Deckungssummenexzendenten für den Auftraggeber und die an der Planung und dem Neubau der U-Bahnlinie U5 beteiligten Unternehmen. Auf der Grundlage des Hauptstadtfinanzierungsvertrages realisiert der Auftraggeber den Weiterbau der U5 vom U-Bahnhof Alexanderplatz bis zum Bahnhof Brandenburger Tor. Der Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Brandenburger Tor ist bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen; der neu herzustellende Streckenabschnitt soll an die in Betrieb gegangenen Anlagen angebunden werden.
Bestandteile der Maßnahmen sind neben der im Schildvortriebsverfahren geplanten Tunnelstrecke die Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die ca. 2 km lange Trasse quert zunächst die Spree, verläuft unterhalb des Boulevards Unter den Linden, quert die vorhandene U-Bahnlinie U6 und schließt sodann an den Bahnhof Brandenburger Tor und den Bereich der jetzigen U55 an. Die Bahnhöfe werden in offener Bauweise errichtet; der Bahnhof Unter den Linden wird als Kreuzungsbahnhof U5/U6 ausgebaut.
Bestandteile der Maßnahmen sind neben der im Schildvortriebsverfahren geplanten Tunnelstrecke die Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die ca. 2 km lange Trasse quert zunächst die Spree, verläuft unterhalb des Boulevards Unter den Linden, quert die vorhandene U-Bahnlinie U6 und schließt sodann an den Bahnhof Brandenburger Tor und den Bereich der jetzigen U55 an. Die Bahnhöfe werden in offener Bauweise errichtet; der Bahnhof Unter den Linden wird als Kreuzungsbahnhof U5/U6 ausgebaut.
Neben den eigentlichen Baumaßnahmen sind umfangreiche Maßnahmen der Baustelleneinrichtung, der Baulogistik, der Verkehrslenkung und der Beweissicherung vorgesehen. Ein Projektsteuerer, ein Generalplaner und weitere Projektbeteiligte, die die Abläufe im einzelnen vorbereiten, koordinieren und überwachen, sind oder werden noch beauftragt.
Neben den eigentlichen Baumaßnahmen sind umfangreiche Maßnahmen der Baustelleneinrichtung, der Baulogistik, der Verkehrslenkung und der Beweissicherung vorgesehen. Ein Projektsteuerer, ein Generalplaner und weitere Projektbeteiligte, die die Abläufe im einzelnen vorbereiten, koordinieren und überwachen, sind oder werden noch beauftragt.
Grundlage der Baumaßnahmen ist der Planfeststellungsbeschluß von 1999 nebst zweii Planänderungen. Der 2. Planänderungsbeschluß liegt inzwischen vor. Auf dieser Basis wird gegenwärtig die Ausführungsplanung erstellt. Ferner werden vorlaufende Leitungsumverlegungen, archäologische Untersuchungen, Baumfällarbeiten, Baugrundsondierungen sowie Schall- und Erschütterungsmessungen durchgeführt.
Grundlage der Baumaßnahmen ist der Planfeststellungsbeschluß von 1999 nebst zweii Planänderungen. Der 2. Planänderungsbeschluß liegt inzwischen vor. Auf dieser Basis wird gegenwärtig die Ausführungsplanung erstellt. Ferner werden vorlaufende Leitungsumverlegungen, archäologische Untersuchungen, Baumfällarbeiten, Baugrundsondierungen sowie Schall- und Erschütterungsmessungen durchgeführt.
Grundsätzlich sollen Rohbau- und Ausbauarbeiten in verschiedenen Vergabepaketen getrennt vergeben werden. In dem Zeitraum von 2012 bis 2014 sind die Rohbauarbeiten geplant, 2014 bis 2016 soll der Ausbau folgen, um die neue Strecke 2017 in Betrieb nehmen zu können.
Grundsätzlich sollen Rohbau- und Ausbauarbeiten in verschiedenen Vergabepaketen getrennt vergeben werden. In dem Zeitraum von 2012 bis 2014 sind die Rohbauarbeiten geplant, 2014 bis 2016 soll der Ausbau folgen, um die neue Strecke 2017 in Betrieb nehmen zu können.
Der Auftraggeber geht momentan von Kosten in einer Größenordnung von etwa netto 300 - 400 000 000 EUR für das Gesamtprojekt aus.
Die geforderte Versicherungssumme zur Bauleistungs- und Montageversicherung wird im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens präzisiert. In der Haftpflichtversicherung ist eine Deckungssumme von mindestens 25 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden vorgesehen. In der Planungshaftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je Schadensereignis mindestens 15 000 000 EUR pauschal für Sach- und Vermögensschäden. Alle vorgenannten Deckungssummen sollen mindestens 3-fach maximiert zur Verfügung stehen.
Die geforderte Versicherungssumme zur Bauleistungs- und Montageversicherung wird im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens präzisiert. In der Haftpflichtversicherung ist eine Deckungssumme von mindestens 25 000 000 EUR pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden vorgesehen. In der Planungshaftpflichtversicherung beträgt die Deckungssumme je Schadensereignis mindestens 15 000 000 EUR pauschal für Sach- und Vermögensschäden. Alle vorgenannten Deckungssummen sollen mindestens 3-fach maximiert zur Verfügung stehen.
Der Selbstbehalt beträgt je Versicherungsfall mindestens 50 000 EUR. Für Personenschäden entfällt der Selbstbehalt.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Kombinierte Bauleistungs-,Montage- und Haftpflichtversicherung
Kurze Beschreibung: Versicherung des Baus der U-Bahnlinie U5.
Menge oder Umfang: Nach Massgabe der Vergabeunterlagen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Haftpflichtexzendent 25 000 000 EUR nach 25 000 000 EUR Deckungssumme
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Planungshaftpflichtexzedent 10 000 000 EUR nach 15 000 000 EUR Deckungssumme
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung (inkl. Planungshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschadendeckung sowie Nachhaftung) mit Deckungssummenexzendenten für Bauherr, Planer und ausführende Unternehmen, jeweils bezogen auf Planungs- und Ausführungsleistungen Rohbau Tunnelstrecke sowie Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden, ggf. auch Planung und Ausführung von Ausbauarbeiten, unterteilt in Lose wie folgt:
Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung (inkl. Planungshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschadendeckung sowie Nachhaftung) mit Deckungssummenexzendenten für Bauherr, Planer und ausführende Unternehmen, jeweils bezogen auf Planungs- und Ausführungsleistungen Rohbau Tunnelstrecke sowie Bahnhöfe Berliner Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden, ggf. auch Planung und Ausführung von Ausbauarbeiten, unterteilt in Lose wie folgt:
Los 1: Kombinierte Bauleistungs-,Montage- und Haftpflichtversicherung.
Los 2: Haftpflichtexzendent 25 000 000 EUR nach 25 000 000 EUR Deckungssumme.
Los 3: Planungshaftpflichtexzendent 10 000 000 EUR nach 15 000 000 EUR Deckungssumme.
Dauer: 84 Monate
Referenznummer: FEM-E4/8947/10
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin-Mitte.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Die Zulassung des Bewerbers zum Geschäftsbetrieb in den ausgeschriebenen Sparten nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) oder einer vergleichbaren EU-Regelung ist durch Vorlage einer Bestätigung der zuständigen Behörde, die nicht älter als 3 Monate seit Abgabe des Teilnahmeantrages ist, nachzuweisen (Kopie genügt).
1. Die Zulassung des Bewerbers zum Geschäftsbetrieb in den ausgeschriebenen Sparten nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) oder einer vergleichbaren EU-Regelung ist durch Vorlage einer Bestätigung der zuständigen Behörde, die nicht älter als 3 Monate seit Abgabe des Teilnahmeantrages ist, nachzuweisen (Kopie genügt).
2. Ferner hat der Bewerber eine schriftliche Eigenerklärung abzugeben, dass ein Ausschlussgrund nach § 21 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 4 SektVO in seiner Person nicht vorliegt.
3. Weiter hat der Bewerber eine schriftliche Eigenerklärung abzugeben, dass
— er seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausfühurng der Leistung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen gewährt, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einhält,
— er seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausfühurng der Leistung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen gewährt, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einhält,
— er seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens ein Stundenentgelt von 7,50 EUR bezahlt,
— er auch im Übrigen die Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes vom 8.7.2010 einhält.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bewerbungen für Los 1:
1. Schriftliche Angaben zum Prämienumsatz des Bewerbers mit Versicherungsdienstleistungen in den Sparten Bauleistungs-/Montageversicherung und baubezogenen Haftpflichtversicherung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
2. Vorlage von Bilanzen mit Geschäftsberichten oder vergleichbaren Unterlagen für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit deren Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist
3. Vorlage von Nachweisen über ein A-Rating bei S & P, Moody´s oder Fitch oder vergleichbarer Unterlagen zur finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers (nicht älter als 3 Monate seit Abgabe des Teilnahmeantrages)
Bewerbungen für Lose 2 und 3:
Nachweise wie Los 1/Ziffern 2 und 3.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bewerbungen als führender Versicherer Los 1 nach Maßgabe des Abschnitts VI:
1. Schriftliche Angaben zu vom Bewerber erbrachten Versicherungsdienstleistungen im Zusammenhang mit mindestens drei Großbauprojekten (Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen) mit einem Volumen von mindestens 50 000 000 EUR netto
2. Schriftliche Angaben zu den Schadensbegleitungsressourcen und personellen Qualifikationen des Bewerbers, die während der Projektlauf- und der avisierten Nachhaftungszeit von mindestens 2 Jahren zur Verfügung stehen.
3. Schriftliche Angaben zu mindestens 3 von dem Bewerber bei Großbauprojekten im Sinne der Ziffer 1 nach Massgabe einer Haftpflichtversicherung regulierten Planungs- oder Bauschadensfällen oder 3 regulierten Versicherungsfällen aus den Bereichen Bauleistungs-/Montageversicherung
3. Schriftliche Angaben zu mindestens 3 von dem Bewerber bei Großbauprojekten im Sinne der Ziffer 1 nach Massgabe einer Haftpflichtversicherung regulierten Planungs- oder Bauschadensfällen oder 3 regulierten Versicherungsfällen aus den Bereichen Bauleistungs-/Montageversicherung
4. Schriftliche Angaben zu Erfahrungen mit der Führung von Versichererkonsortien in mindestens 3 Fällen während der letzten abgeschlossenen 5 Geschäftsjahre
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Versichererkonsortium mit führendem Versicherer je Los (siehe näher Abschnitt VI).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zulassung nach dem VAG oder einer vergleichbaren EU-Regelung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: RAe Kapellmann
RA Dr. Christian Bönker
Internetadresse: www.bvg.de🌏
Name: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Kontaktperson: Bvg
Frau Sandra Luppa
Telefon: +49 3025620302📞
E-Mail: sandra.luppa@bvg.de📧
Fax: +49 3025620358 📠
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist auf Folgendes hin: Nachprüfungsanträge sind nach § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn.
1. Der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und dem Auftraggeber gegenüber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage seit Zugang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Rechtsabteilung
Postleitzahl: 10179
Telefon: +49 302560📞
Quelle: OJS 2011/S 187-306039 (2011-09-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Allgemeine Haftpflichtversicherungen
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Allgemeine Haftpflichtversicherungen📦