Lieferung, Aufbau, Installation und Inbetriebnahme von 583 stationären und 310 mobilen Fahrausweisautomaten für die Berliner Verkehrsbetriebe

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts

Lieferung, Aufbau, Installation und Inbetriebnahme von Fahrausweisautomaten für die Berliner Verkehrsbetriebe.
583 Stück "stationäre Fahrausweisautomaten" für den Einsatz in Bahnhöfen und Oberflächenstandorten, davon 312 Stück in modifizierter Ausführung und 310 Stück "mobile Fahrausweisautomaten" für den Einsatz in Straßenbahnen.
Entsprechend der aktuellen Vertriebsstrategie der BVG werden die Fahrausweisautomaten mit unterschiedlichen Sortimenten versehen. Das gesamte System muss ein harmonisches, stimmiges Konzept haben und gleichzeitig für Erweiterungen offen sein. Auf eine möglichst hohe Flexibilität im laufenden Betrieb des Systems in Eigenregie des AG wird Wert gelegt.
Das System muss weitestgehend wartungsarm, vandalismusgeschützt und gegen Umwelteinflüsse resistent sein. Darüber hinaus werden Wartungsverträge für Hard- und Software, eine Verpflichtung zur Lieferung von Ersatzteilen, technischer Support und Schulungen vereinbart.
Zu jedem Produktionszeitpunkt während des Lebenszyklus des Gesamtsystems muss ein revisionssicherer Berieb gewährleistet sein.
Grundlage und Maßstab der Ordnungsmäßigkeit eines revisionssicheren Betriebes von Verkaufs-, Abrechnungs-, und Kontrollsystemen sind das jeweils geltende Handels- und Steuerrecht sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS), die Vorschriften der Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) und die Verfahrensdokumentation.
Die Anbieter, die das Auswahlverfahren bestehen, müssen mit Abgabe der Angebote eine Teststellung mit je einem mobilen und stationären Fahrausweisautomaten inkl. dem eigenen zugehörigen Hintergrundsystem bei der BVG funktionsfähig aufstellen und den Betrieb nachweisen.
Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates der BVG.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-31.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-31 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-03-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verkaufsautomaten
Menge oder Umfang: 1 Hauptauftrag.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verkaufsautomaten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Postanschrift: Abt.Einkauf FEM-E2 (IPLZ 42200)
Postleitzahl: 10096
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: einkauf.2@bvg.de 📧
Telefon: +49 3025620308 📞
Fax: +49 3025620321 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2011-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 66-107599
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Die BVG fordert 3 bis 6 Bewerber, die für die Durchführung des Auftrages geeignet sind (einschließlich der Erfüllung der Mindestbedingungen gem.III.2.3) zur Angebotsabgabe auf. Die Bewerbungsfrist endet am 18.4.2011 um 10:00 Uhr (Eingang der Bewerbung hier). Der Auftraggeber behält sich unter Beachtung des Gleichbehandlungsgesetzes vor, die Bewerber unter Fristsetzung einmalig zur Ergänzung und Vervollständigung der mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Erklärungen und Nachweise aufzufordern. Eine Verplichtung des Auftraggebers hierzu besteht nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Die Bekanntmachung betrifft: Public_contract
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Aufbau, Installation und Inbetriebnahme von Fahrausweisautomaten für die Berliner Verkehrsbetriebe.
583 Stück "stationäre Fahrausweisautomaten" für den Einsatz in Bahnhöfen und Oberflächenstandorten, davon 312 Stück in modifizierter Ausführung und 310 Stück "mobile Fahrausweisautomaten" für den Einsatz in Straßenbahnen.
Entsprechend der aktuellen Vertriebsstrategie der BVG werden die Fahrausweisautomaten mit unterschiedlichen Sortimenten versehen. Das gesamte System muss ein harmonisches, stimmiges Konzept haben und gleichzeitig für Erweiterungen offen sein. Auf eine möglichst hohe Flexibilität im laufenden Betrieb des Systems in Eigenregie des AG wird Wert gelegt.
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Das System muss weitestgehend wartungsarm, vandalismusgeschützt und gegen Umwelteinflüsse resistent sein. Darüber hinaus werden Wartungsverträge für Hard- und Software, eine Verpflichtung zur Lieferung von Ersatzteilen, technischer Support und Schulungen vereinbart.
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Zu jedem Produktionszeitpunkt während des Lebenszyklus des Gesamtsystems muss ein revisionssicherer Berieb gewährleistet sein.
Grundlage und Maßstab der Ordnungsmäßigkeit eines revisionssicheren Betriebes von Verkaufs-, Abrechnungs-, und Kontrollsystemen sind das jeweils geltende Handels- und Steuerrecht sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS), die Vorschriften der Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) und die Verfahrensdokumentation.
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Die Anbieter, die das Auswahlverfahren bestehen, müssen mit Abgabe der Angebote eine Teststellung mit je einem mobilen und stationären Fahrausweisautomaten inkl. dem eigenen zugehörigen Hintergrundsystem bei der BVG funktionsfähig aufstellen und den Betrieb nachweisen.
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Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates der BVG.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
— Nachbestellungsrecht für die BVG bis maximal 2 Jahre nach Erteilung des Zuschlags für bis zu
66 mobile Fahrausweisautomaten,
100 Banknotenrecycler,
— Bestellrecht zur Durchführung eines Rollout/Aufbau- und Inbetriebnahmeservices für die stationären Fahrausweisautomaten bis zu 2 Jahren nach Zuschlagserteilung,
— Bestellrecht für die BVG für bis zu 565 Sockel für stationäre Automaten bis zu 2 Jahren nach Zuschlagserteilung.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 24 Monate
Referenznummer: FEM-E2/0357/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stationäre Automaten werden vorrangig im Bereich der U-Bahnhöfe und an ausgewählten Oberflächenstandorten in ganz Berlin eingesetzt. Die mobilen Automaten werden in den Straßenbahnen der BVG installiert, die Lieferung erfolgt somit in unterschiedliche Werkstätten der Straßenbahn in Berlin.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei der Bewerbung im Teilnehmerwettbewerb sind vorzulegen:
1.Aktueller Handelsregisterauszug (Fotokopie) oder vergleichbare Bescheinigung;
2.Gewerbeanmeldung (Fotokopie) oder vergleichbare Bescheinigung;
3.ggf. Gesellschafterliste;
4.Eigenerklärung, dass die deutsche Sprache für alle geschäftlichen Handlungen (auch für alle schriftlichen Unterlagen) mit dem Auftraggeber verwendet wird;
5.gültige ULV Bescheinigung (Kopie) ODER:
— Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Insolvenz oder Liquidation befindet,
— Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben, sowie zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß erfüllt hat,
— Eigenerklärung, dass ein Sperrvermerk im Lieferantenverzeichnis nationaler Institutionen für öffentliche Aufträge nicht vorliegt.
6.schriftliche Erklärung, dass der Bewerber sich verplichtet, über alle Angaben im Lastenheft, Anlagen etc. insbesondere der darin enthaltenen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, strengstes Stillschweigen zu bewahren und diese nicht verwendet oder an Dritte weitergibt;
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7.schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers zur Einhaltung der Tariftreue, Mindestentlohnung und zu Sozialversicherungsbeiträgen gemäß Berliner Ausschreibungs-und Vergabegesetz vom 8.7.2010 (GVBI.S.399 vom 22.07.20109).
Alle geforderten Eigenerklärungen sind bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bei der Bewerbung im Teilnehmerwettbewerb sind vorzulegen: Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eine Liste der in den letzten 7 (sieben) Jahren erbrachten Leistungen im Bereich der mobilen und stationären Fahrausweisautomaten mit Angabe von Projektgröße, Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber.
Soweit es sich um Lieferleistungen (Werk-oder Kaufverträge) handelt, müssen diese abgenommen sein. Die Liste muss weiterhin nachvollziehbare Angaben dazu enthalten, inwieweit die nachstehenden Mindestbedingungen erfüllt sind. Bei den Auftraggebern sind Ansprechpartner, Telefonnummer, Faxnummer sowie E-Mail-Adresse anzugeben.
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Mindestbedingungen für die Aufforderung zur Angebotsabgabe sind:
1.Der Bewerber muss im vorgenannten Zeitraum mindestens 2 verschiedene Aufträge mit dem Gegenstand der Lieferung, Installation und Inbetriebnahme (Lieferleistungen) oder Wartung/Instandhaltung von Fahrausweisautomaten an jeweils einem zentralen Hintergrundsystem durchgeführt haben.
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Die Leistungen müssen im vorgenannten Zeitraum abgenommen sein, Wartungs-/Instandhaltungsleistungen müssen im vorgenannten Zeitraum mindestens ein Jahr durchgeführt worden sein.
Ein Auftrag von diesen 2 verschiedenen Aufträgen muss nach den in Deutschland geltenden Regeln und Vorschriften GoB, GDPdU (oder vergleichbare Vorschriften) umgesetzt worden sein.
2.Die im vorgenannten Zeitraum im Rahmen von Lieferaufträgen ausgeführte Menge muss mindestens 500 eigene Fahrausweisautomaten aufweisen. Die Aufträge müssen sich sowohl auf stationäre als auch auf mobile Fahrausweisautomaten beziehen.
3.Ein Auftrag mit mindestens 100 Fahrausweisautomaten muss nachweisen, dass im vorgenannten Zeitraum eine funktionierende Verbindung des zum Management der Fahrausweisautomaten verwendeten Hintergrundsystems mit einem getrennt davon zentral führenden buchhalterischen System, wie z.B. SAP-PT, zum Zwecke der Abrechnung und Statistik der Einnahmen realisiert oder betrieben worden ist.
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Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines Nachunternehmers zu verweisen, so muss der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Eignung des Nachunternehmers anhand der geforderten Nachweise/Erklärungen sowie seiner tatsächlichen Zugriffsmöglichkeiten auf diesen Nachunternehmer nachweisen (§20 Abs.3 SektVO).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft (5 % des Nettoauftragswertes).
Bürgschaft für Mängelansprüche (5 % des Nettoauftragswertes).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Erst wenn der Bewerber sich im vorgeschalteten Teilnehmerwettbewerb qualifiziert hat, wird er schriftlich benachrichtigt und erhält die entsprechende Bankverbindung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit: Urban_railway_tramway_trolleybus_bus_services
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hövel

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Berlin Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen/VOL-Beschwerdestelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str.105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Bewerbers/Bieters i.S.d.§107 Abs.3 Nr.: 1-3 GWB nicht abhelfen zu wollen.
Quelle: OJS 2011/S 066-107599 (2011-03-31)