Lieferung eines IuK-Systems zur Abwicklung der Förderverfahren der EU-Fonds EGFL und ELER sowie von Landesverfahren für Baden-Württemberg

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Die wesentlichen Kernkomponenten des zur Abwicklung der Förderverfahren der EU-Fonds EGFL und ELER sowie von einigen Landesverfahren in Baden-Württemberg eingesetzten IT-Systems sollen ersetzt werden. Hierzu wurde beim Auftraggeber das Projekt Infrastruktur und Architektur der Förder- und Ausgleichsmaßnahmen (PIA) aufgesetzt.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung wesentlicher Teile dieses neuen IT-Systems, ggf. inkl. Lizenzen, welches die Kernkomponenten und Förderverfahren des bisherigen Systems ersetzt. Sämtliche aktuell bestehenden Schnittstellen zu bundeseinheitlichen Systemen (z.B. HIT/ZID, Bundeskasse), Landessystemen oder sonstigen Datenbezugsstellen müssen auch mit dem neuen System bedient und die Erfordernisse der neuen EU-Förderperiode ab 2014 berücksichtigt werden. Weiter sollen das bestehende GIS-System (auf ESRI-Basis) sowie die Online-Antragstellung FIONA stärker als bisher integriert werden. Die zu ersetzende Lösung wurde auf Basis von Adabas/Natural selbst entwickelt und muss, abhängig vom vorgeschlagenen Lösungsweg, mit dem zu liefernden System verknüpft werden. Weitere Projektleistungen im Rahmen der Einführung des Systems, der Einführungsunterstützung und der Durchführung notwendiger Schulungsmaßnahmen sowie evtl. die Vereinbarung von Wartungs- und Pflegeleistungen sind ebenfalls Teil der Ausschreibung. Eine präzise Abgrenzung der Projektleistungen und der Aufgabenteilung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber wird im Rahmen des Dialogs vereinbart. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem IuK-Fachzentrum des Ministeriums für Ländlichen Raum und Vebraucherschutz (Geodatenzentrum (GDZ) beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL)).
Der Betrieb des Systems ist nicht Gegenstand der Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-06-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Menge oder Umfang:
Das derzeitige Gesamt-IuK-System für die Förder- und Ausgleichsleistungen in der Landwirtschaft (FAL) dient zur vollständigen oder teilweisen Durchführung von aktuell über 20 Förderverfahren von der Antragstellung, über die Verwaltungs- und Vor-Ort-Kontrolle, die Berechnung der Förderbeträge, die Auszahlung an die Antragsteller, das Berichtswesen bis hin zum Rechnungsabschluss gegenüber der EU. Die Anzahl der Förderprogramme dürfte sich auch in der neuen EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 in einer ähnlichen Größenordnung bewegen.Mit der Einführung des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) im Jahr 1992 und dem notwendigen Ausbau infolge weiterer Agrarreformstufen in den Jahren 2000 und 2003 sowie den laufenden jährlichen Anpassungen an geänderte Förderrichtlinien wurde zur Bewältigung der Aufgaben im Bereich Förder- und Ausgleichsmaßnahmen umfangreiche Anwendungssoftware entwickelt. Über dieses System werden jährlich rund 800 000 000 EUR an EU-, Bundes- und Landesmitteln an rund 50 000 Antragsteller ausbezahlt, mit vorgeschalteten Prüfmechnismen abgesichert und abschließend gegenüber der EU nachgewiesen.Hauptnutzer dieses sehr komplexen, über 500 Personenjahre an Entwicklungsarbeit umfassenden Anwendungssystems in Baden-Württemberg sind die knapp 2 400 Mitarbeiter bei den Unteren Verwaltungsbehörden in den 35 Landkreisen, den vier Regierungspräsidien und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Davon sind ca. 1 200 im InVeKoS-Bereich eingesetzt, der überwiegend bei den Unteren Landwirtschaftsbehörden abgewickelt wird.Die Entwicklungsarbeit wird geprägt durch zunehmend kürzere Vorlaufzeiten in einem stetig komplexer werdenden Umfeld. Einzelne Verfahren sind hochkompliziert. Die Vernetzung der Verfahren nimmt ständig zu und in immer stärkerem Maße sind auch externe Daten in den Abläufen zu berücksichtigen und zur Verfügung zu stellen.Ergänzt wird das auf Adabas/Natural basierende Kernsystem um weitere Client-Server- bzw. Web-Anwendungen, die über teils komplexe Schnittstellen gekoppelt sind. Zu nennen sind hier insbesondere.— GISELa (Geographisches Informationssystem Landwirtschaft),— LaIS (Landschaftspflege-Informationssystem,— InfoCenter (Datawarehouse),— Intranet GDZ,— und QWSP (Qulitätswein- und Sektprüfung).Hinzugekommen sind mittlerweile zentrale Komponenten, die bundesweit vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten (zentrale InVeKoS-Datei - ZID, Herkunfts- und Informationssystem Tier - HIT), der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Internetplattform zur Veröffentlichung der EU-Zahlungsempfänger) oder der Bundeskasse vorgehalten werden. Zu diesen und weiteren rund zehn landesinternen Drittsystemen (z.B. Landesoberkasse, Statistisches Landesamt, L-Bank etc.) findet ein intensiver Datenaustausch bzw. eine Programm zu Programm Koppelung statt. Diese müssen weiterhin bedient werden.Weitere Informationen zur Zielsetzung des Auftrags, dem Umfang und den nachgefragten Leistungen entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Auftrags unter II.1.5 sowie den bei der oben genannten Kontaktstelle unter I.1 anzufordernden weiteren Unterlagen zum wettbewerblichen Dialog.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Kernerplatz 10
Postleitzahl: 70182
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de 🌏
E-Mail: felix.ulmer@mlr.bwl.de 📧
Telefon: +49 711126-2253 📞
Fax: +49 711126162-2253 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-21 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 118-194883
ABl. S-Ausgabe: 118

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die wesentlichen Kernkomponenten des zur Abwicklung der Förderverfahren der EU-Fonds EGFL und ELER sowie von einigen Landesverfahren in Baden-Württemberg eingesetzten IT-Systems sollen ersetzt werden. Hierzu wurde beim Auftraggeber das Projekt Infrastruktur und Architektur der Förder- und Ausgleichsmaßnahmen (PIA) aufgesetzt.
Mehr anzeigen
Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung wesentlicher Teile dieses neuen IT-Systems, ggf. inkl. Lizenzen, welches die Kernkomponenten und Förderverfahren des bisherigen Systems ersetzt. Sämtliche aktuell bestehenden Schnittstellen zu bundeseinheitlichen Systemen (z.B. HIT/ZID, Bundeskasse), Landessystemen oder sonstigen Datenbezugsstellen müssen auch mit dem neuen System bedient und die Erfordernisse der neuen EU-Förderperiode ab 2014 berücksichtigt werden. Weiter sollen das bestehende GIS-System (auf ESRI-Basis) sowie die Online-Antragstellung FIONA stärker als bisher integriert werden. Die zu ersetzende Lösung wurde auf Basis von Adabas/Natural selbst entwickelt und muss, abhängig vom vorgeschlagenen Lösungsweg, mit dem zu liefernden System verknüpft werden. Weitere Projektleistungen im Rahmen der Einführung des Systems, der Einführungsunterstützung und der Durchführung notwendiger Schulungsmaßnahmen sowie evtl. die Vereinbarung von Wartungs- und Pflegeleistungen sind ebenfalls Teil der Ausschreibung. Eine präzise Abgrenzung der Projektleistungen und der Aufgabenteilung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber wird im Rahmen des Dialogs vereinbart. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem IuK-Fachzentrum des Ministeriums für Ländlichen Raum und Vebraucherschutz (Geodatenzentrum (GDZ) beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL)).
Mehr anzeigen
Der Betrieb des Systems ist nicht Gegenstand der Ausschreibung.
Menge oder Umfang:
Das derzeitige Gesamt-IuK-System für die Förder- und Ausgleichsleistungen in der Landwirtschaft (FAL) dient zur vollständigen oder teilweisen Durchführung von aktuell über 20 Förderverfahren von der Antragstellung, über die Verwaltungs- und Vor-Ort-Kontrolle, die Berechnung der Förderbeträge, die Auszahlung an die Antragsteller, das Berichtswesen bis hin zum Rechnungsabschluss gegenüber der EU. Die Anzahl der Förderprogramme dürfte sich auch in der neuen EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 in einer ähnlichen Größenordnung bewegen.
Mehr anzeigen
Mit der Einführung des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) im Jahr 1992 und dem notwendigen Ausbau infolge weiterer Agrarreformstufen in den Jahren 2000 und 2003 sowie den laufenden jährlichen Anpassungen an geänderte Förderrichtlinien wurde zur Bewältigung der Aufgaben im Bereich Förder- und Ausgleichsmaßnahmen umfangreiche Anwendungssoftware entwickelt. Über dieses System werden jährlich rund 800 000 000 EUR an EU-, Bundes- und Landesmitteln an rund 50 000 Antragsteller ausbezahlt, mit vorgeschalteten Prüfmechnismen abgesichert und abschließend gegenüber der EU nachgewiesen.
Mehr anzeigen
Hauptnutzer dieses sehr komplexen, über 500 Personenjahre an Entwicklungsarbeit umfassenden Anwendungssystems in Baden-Württemberg sind die knapp 2 400 Mitarbeiter bei den Unteren Verwaltungsbehörden in den 35 Landkreisen, den vier Regierungspräsidien und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Davon sind ca. 1 200 im InVeKoS-Bereich eingesetzt, der überwiegend bei den Unteren Landwirtschaftsbehörden abgewickelt wird.
Mehr anzeigen
Die Entwicklungsarbeit wird geprägt durch zunehmend kürzere Vorlaufzeiten in einem stetig komplexer werdenden Umfeld. Einzelne Verfahren sind hochkompliziert. Die Vernetzung der Verfahren nimmt ständig zu und in immer stärkerem Maße sind auch externe Daten in den Abläufen zu berücksichtigen und zur Verfügung zu stellen.
Mehr anzeigen
Ergänzt wird das auf Adabas/Natural basierende Kernsystem um weitere Client-Server- bzw. Web-Anwendungen, die über teils komplexe Schnittstellen gekoppelt sind. Zu nennen sind hier insbesondere.
— GISELa (Geographisches Informationssystem Landwirtschaft),
— LaIS (Landschaftspflege-Informationssystem,
— InfoCenter (Datawarehouse),
— Intranet GDZ,
— und QWSP (Qulitätswein- und Sektprüfung).
Hinzugekommen sind mittlerweile zentrale Komponenten, die bundesweit vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten (zentrale InVeKoS-Datei - ZID, Herkunfts- und Informationssystem Tier - HIT), der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Internetplattform zur Veröffentlichung der EU-Zahlungsempfänger) oder der Bundeskasse vorgehalten werden. Zu diesen und weiteren rund zehn landesinternen Drittsystemen (z.B. Landesoberkasse, Statistisches Landesamt, L-Bank etc.) findet ein intensiver Datenaustausch bzw. eine Programm zu Programm Koppelung statt. Diese müssen weiterhin bedient werden.
Mehr anzeigen
Weitere Informationen zur Zielsetzung des Auftrags, dem Umfang und den nachgefragten Leistungen entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Auftrags unter II.1.5 sowie den bei der oben genannten Kontaktstelle unter I.1 anzufordernden weiteren Unterlagen zum wettbewerblichen Dialog.
Mehr anzeigen
Referenznummer: 15-0272.1 EU-FAL-IuK
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 70803 Kornwestheim, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nichtvorlage führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Kennzeichnen Sie bitte jede Anlage mit der vorgestellten Nummer, z.B. III.2.1.1 und legen diese in der vorgegebenen Reihenfolge den einzureichenden Angebotsunterlagen bei:
1. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, der Telefon- und Telefaxnummer, Email, der Ust.-ID-Nr. und der Bankverbindung (Eigenerklärung).
2. Nachweis der zuständigen Stelle über eine Eintragung in das einschlägige Berufs- und Handelsregister.
3. Erklärung, dass der Bewerber im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe die ihm zur Erstellung des Angebots überlassenen Verdingungsunterlagen und zusätzliche Informationen vertraulich behandelt und Dritten nicht zugänglich macht sowie sich selbst verpflichtet, seine Mitarbeiter und Unterauftragnehmer ebenfalls zur vertraulichen Behandlung zu verpflichten.
Mehr anzeigen
4. Erklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A vorliegen, insbesondere darüber, dass
— über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— die Firma des Bewerbers sich nicht in Liquidation befindet,
— der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
— der Bewerber im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffende Erklärung in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bei Bietergemeinschaften sind die nachfolgend geforderten Angaben für jedes Unternehmen getrennt zu machen.
1. Angaben zum Unternehmen insgesamt
1.1 Unternehmensdarstellung
Skizzieren Sie kurz Ihr Unternehmen (Unternehmensprofil). Beschreiben Sie in Form einer Management-Summary (max. 2 Seiten) das Portfolio Ihrer Unternehmenstätigkeit, welches sich auf den Ausschreibungsgegenstand bezieht. Machen Sie Angaben zu den folgenden Fragen:
Mehr anzeigen
— Eigentümer- und Kapitalstruktur (Gesellschaftsstruktur/Konzernzugehörigkeit)?
— Wie ist Ihr Unternehmen organisatorisch gegliedert?
— Wo ist der Hauptsitz Ihres Unternehmens?
— Geben Sie die Anzahl und Orte Ihrer Niederlassungen an,
— Erläutern Sie das Leistungsspektrum Ihres Unternehmens.
1.2 Umsatzstrukturen (2008 - 2010)
— Wie hat sich der Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren entwickelt?
— Wie gliedert sich dieser auf die wesentlichen Geschäftsbereiche auf?
1.3 Mitarbeiteranzahl (2008 - 2010)
Geben Sie die durchschnittliche Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter des Unternehmens jeweils für die letzten 3 Jahre, aufgegliedert nach Geschäftsbereichen, an. Geben Sie weiterhin Auskunft darüber, wie sich die Anzahl der Mitarbeiter auf die innerhalb der Bundesrepublik Deutschland angesiedelten Niederlassungen verteilt.
Mehr anzeigen
1.4 Haftpflichtversicherung
Der Bewerber legt einen Nachweis seiner Haftpflichtversicherung in Kopie vor.
2. Angaben zum Bereich landwirtschaftliche Förderung, insbesondere EU-Förderung
2.1 Umsatz im Bereich landw. Förderung/EU-Förderung (2008 - 2010)
Geben Sie den Umsatz, der Projekten im Bereich der landw. Förderung zuzurechnen ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre sowie das Verhältnis zum Gesamtumsatz an.
2.2 Mitarbeiteranzahl im Bereich landw. Förderung/EU-Förderung (2008 - 2010)
Geben Sie die durchschnittliche Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter, die der Produktentwicklung und Projektarbeit im Bereich der landw. Förderung zuzurechnen sind, jeweils für die letzten 3 Jahre an. Geben Sie weiterhin Auskunft darüber, wie sich die Anzahl dieser Mitarbeiter auf die innerhalb der Bundesrepublik Deutschland angesiedelten Niederlassungen verteilt. Geben Sie weiter jeweils das Verhältnis zur entsprechenden Gesamtmitarbeiterzahl an.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Sofern sich bei Bietergemeinschaften Eigenschaften, Mitarbeiter, Referenzen etc. nur auf einen Teil der beteiligten Unternehmen beziehen, so ist dies entsprechend zu kennzeichnen.
1. Bereich landw. Förderung, insbesondere EU-Förderung
1.1 Mitarbeiter-Qualifikation und -Erfahrung im Bereich landw. Förderung/EU-Förderung
Geben Sie die Anzahl der vorgesehenen Projektmitarbeiter/-innen an.
Reichen Sie mit Ihrer Bewerbung Profile von mindestens 5 Mitarbeitern ein, die im Falle einer Teilnahme im Projekt arbeiten würden. Hier ist neben der technischen Qualifikation auch auf die Erfahrungen im Bereich der landw. Förderung abzuheben.
1.2 Referenzen im Bereich landw. Förderung/EU-Förderung
Stellen Sie 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare (ähnliche Größenordnung, fachliche und technische Rahmenbedingungen) Projektreferenzen Ihres Unternehmens dar. Erwartet werden Referenzen ab dem Jahr 2007. Bei Angabe von mehr als 3 Referenzen werden ausschließlich die ersten 3 angegebenen Referenzen bewertet.
Mehr anzeigen
2. Allgemeine Kompetenzbereiche
2.1 Erfahrung öffentliche Verwaltung
Stellen Sie auf max. einer Seite dar, über welche Erfahrung Ihr Unternehmen im Bereich der öffentlichen Verwaltung verfügt.
2.2 Erfahrung Landwirtschaft allgemein
Stellen Sie auf max. einer Seite dar, über welche Erfahrungen Ihr Unternehmen im Bereich der Landwirtschaft, jedoch nicht der landwirtschaftlichen Förderung, verfügt.
2.3 Methodisch unterstütztes Vorgehen
Erläutern Sie auf max. 2 Seiten ihr methodisches Vorgehen bei der Durchführung von dem Ausschreibungsgegenstand entsprechenden Projekten. Gehen Sie insbesondere auf das Change-Management ein.
2.4 Qualitätssicherung
Besteht ein unternehmenseigenes Qualitätsmanagement? Beschreiben Sie dieses auf max. 2 Seiten. Ist Ihr Qualitätsmanagementsystem nach der ISO 9000 - Normenreihe zertifiziert? Legen Sie Nachweise bei.
3. Erfahrung in speziellen techn. Bereichen
Stellen Sie jeweils kurz (max. 2 Seiten) dar, über welche Erfahrungen Ihr Unternehmen in den angegebenen Bereichen verfügt und ggf. mit welchen Maßnahmen die Anforderungen erfüllt werden:
3.1 Massendatenverarbeitung/Batchverarbeitung insbes. im Hinblick auf die Performanz des Systems
3.2 Integration alphanumerischer Systeme mit GIS-Systemen der Fa. ESRI bzgl. Datenhaltung und Funktionalitäten
3.3 Migration von Adabas-Datenbanken sowie Anbindung von ADABAS/Natural-Systemen
3.4 Sicherstellung kurzer Releasezyklen min. alle 14 Tage
3.5 Flexible Reaktion auf kurzfristige Anforderungen aufgrund der besonderen Regelzyklen im Bereich der EU-Zahlstelle
3.6 Referenzen bzgl. der in den Punkten 3.1 bis 3.4 geforderten technischen Bereiche
Stellen Sie 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare (ähnliche Größenordnung, technische Rahmenbedingungen) Projektreferenzen Ihres Unternehmens dar. Erwartet werden Referenzen ab dem Jahr 2007. Bei Angabe von mehr als 3 Referenzen werden ausschließlich die ersten 3 angegebenen Referenzen bewertet.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gelten die Zahlungsbedingungen des EVB-IT und der VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Auftragsübernahme durch Bietergemeinschaften ist dem Auftraggeber ein der Arbeitsgemeinschaft angehörendes Mitglied als Bevollmächtigter zu benennen. Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtung haftet jedes Mitglied der Bietergemeinschaft auch nach ihrer Auflösung gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber ist berechtigt, Zahlungen mit befreiender Wirkung an den Vertreter der Bietergemeinschaft zu leisten. Dies gilt auch nach Auflösung der Gemeinschaft.
Mehr anzeigen

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Die Eignungskriterien zur Auswahl der Bewerber, welche zur Teilnahme an der Dialogphase aufgefordert werden, unterteilen sich in die Bereiche: III.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Punktevergabe im Vergleich zu Mitbewerbern) III.2.3 Technische Leistungsfähigkeit (Punktevergabe im Vergleich zu Mitbewerbern). Die Kriterien der beiden Bereiche werden strukturiert und unter betriebswirtschaftlichem und technischem Fokus mit Punkten bewertet. Angegebene Referenzen, die am besten bzgl. des Bewertungskriteriums mit dem Ausschreibungsgegenstand übereinstimmen, erhalten die Maximalpunktzahl. Weniger vergleichbare Referenzen erhalten abgestuft niedrigere Punktzahlen. Die Kriterien gehen jeweils gewichtet in die Gesamtbewertung ein. Die Summe der Einzelgewichtung ergibt die Zahl 1 000. Eine detaillierte Darstellung der Bewertungssystematik kann bei der oben genannten Kontaktstelle unter I 1) angefordert werden. Die maximal 4 bestplatzierten Bewerber werden zur Dialogphase eingeladen. Bewerber mit weniger als der Hälfte der erreichbaren Punktzahl werden in keinem Fall zur Dialogphase eingeladen.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kontakt
Kontaktperson: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Herrn Ulmer
Name: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kontaktperson: Referat 15 Information und Kommunikation
Herrn Kwasnitschka
Telefon: +49 711126-2045 📞
E-Mail: rainer.kwasnitschka@mlr.bwl.de 📧
Fax: +49 711126162-2045 📠
URL für weitere Informationen: http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-02-01 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15-0272.1 EU-FAL-IuK

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247 Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721926-4049 📞
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Fax: +49 721926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die sich aus dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 15.7.2005 (Bundesgesetzblatt 2005 Teil I S. 2114), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22.12.2010 (Bundesgesetzblatt 2010 Teil I S. 2262), ergebenden Fristen sind einzuhalten.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Kontakt
Quelle: OJS 2011/S 118-194883 (2011-06-21)