Lieferung von elektrischen Triebzügen für den SPNV auf elektrifizierten Bahnstrecken in Niedersachsen (Elektro-Netz Niedersachsen-Ost – ENNO) und deren langfristige Instandhaltung ("Lieferung elektrische Triebzüge ENNO")
Der ZGB beabsichtigt die Vergabe eines Auftrages über die Herstellung und Lieferung sowie die langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge gehen in den im Aufbau befindlichen aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool des ZGB ein und sollen – nach Durchführung separater Wettbewerbsverfahren – den zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages auf Mietbasis für die Erbringung der SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Vertragspartner des künftigen Auftragnehmers wird eine vom ZGB noch zu gründende Fahrzeugpoolgesellschaft, die auch Eigentümerin der Fahrzeuge werden wird. Der Fahrzeughersteller soll nach Lieferung der Triebzüge auch deren leichte und schwere Instandhaltung auf Basis eines langfristig abzuschließenden Instandhaltungsvertrags durchführen und das dazu erforderliche Betriebswerk errichten. Nähere Informationen zum ENNO sowie zu den wesentlichen Anforderungen an die Triebzüge und deren Instandhaltung enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von interessierten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch nachstehend unter Ziffer VI.3.5).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-11-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-11-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Schienenfahrzeuge
Menge oder Umfang:
Herstellung und Lieferung von 19 elektrischen Triebzügen und deren Instandhaltung jeweils über 20 Jahre. Zu den Liefer- und Instandhaltungsoptionen für weitere elektrische Triebzüge siehe nachstehend unter Ziffer II.2.2).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Schienenfahrzeuge📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)
Postanschrift: Frankfurter Straße 2
Postleitzahl: 38122
Postort: Braunschweig
Kontakt
Internetadresse: http://zgb.de🌏
E-Mail: fahrzeugpool@zgb.de📧
Telefon: +49 53124262-57📞
Fax: +49 53124262-42 📠
1. Zu IV.2.1) Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sowie Einzelheiten der Bewertung werden den nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zum weiteren Verfahren zugelassenen Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen übersendet,
2. Mehrfachbewerbungen von Bewerbern und/oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und/oder von gemäß Ziffer III.2.1) benannten "Wesentlichen Nachunternehmern" sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Teilnahmeanträge, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. Unternehmen, die im Auftragsfall (z.B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Wesentlicher Nachunternehmer, Sonstiges Unternehmen oder im Rahmen der Angebotsabgabe oder der Auftragsdurchführung benannter Nachunternehmer) an der Durchführung der nach Maßgabe des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages zu erbringenden Instandhaltungsleistungen einschließlich des Werkstattbetriebes beteiligt sind, sind von der Teilnahme an der späteren Ausschreibung der Verkehrsleistungen für das ENNO ausgeschlossen; dies gilt auch für mit diesen Unternehmen verbundene Unternehmen i.S.v. § 15 AktG,
3. Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird und/oder alle eingegangenen, zuschlagsfähigen Angebote für die Herstellung und Lieferung der 19 elektrischen Triebzüge (ohne Instandhaltungskosten und ohne Lieferoptionen gemäß Ziffer II.2.2) den in Aussicht gestellten förderfähigen Betrag in Höhe von 100 000 000 EUR übersteigen. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird,
4. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Eine Kostenerstattung oder eine pauschale Entschädigung für die Teilnahme an dem Vergabeverfahren wird nicht gewährt,
5. Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch vorstehend unter Ziffern II.1.5) und III.2.1)); auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen.
1. Zu IV.2.1) Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sowie Einzelheiten der Bewertung werden den nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zum weiteren Verfahren zugelassenen Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen übersendet,
2. Mehrfachbewerbungen von Bewerbern und/oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und/oder von gemäß Ziffer III.2.1) benannten "Wesentlichen Nachunternehmern" sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Teilnahmeanträge, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. Unternehmen, die im Auftragsfall (z.B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Wesentlicher Nachunternehmer, Sonstiges Unternehmen oder im Rahmen der Angebotsabgabe oder der Auftragsdurchführung benannter Nachunternehmer) an der Durchführung der nach Maßgabe des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages zu erbringenden Instandhaltungsleistungen einschließlich des Werkstattbetriebes beteiligt sind, sind von der Teilnahme an der späteren Ausschreibung der Verkehrsleistungen für das ENNO ausgeschlossen; dies gilt auch für mit diesen Unternehmen verbundene Unternehmen i.S.v. § 15 AktG,
3. Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird und/oder alle eingegangenen, zuschlagsfähigen Angebote für die Herstellung und Lieferung der 19 elektrischen Triebzüge (ohne Instandhaltungskosten und ohne Lieferoptionen gemäß Ziffer II.2.2) den in Aussicht gestellten förderfähigen Betrag in Höhe von 100 000 000 EUR übersteigen. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird,
4. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Eine Kostenerstattung oder eine pauschale Entschädigung für die Teilnahme an dem Vergabeverfahren wird nicht gewährt,
5. Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch vorstehend unter Ziffern II.1.5) und III.2.1)); auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der ZGB beabsichtigt die Vergabe eines Auftrages über die Herstellung und Lieferung sowie die langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge gehen in den im Aufbau befindlichen aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool des ZGB ein und sollen – nach Durchführung separater Wettbewerbsverfahren – den zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages auf Mietbasis für die Erbringung der SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Vertragspartner des künftigen Auftragnehmers wird eine vom ZGB noch zu gründende Fahrzeugpoolgesellschaft, die auch Eigentümerin der Fahrzeuge werden wird. Der Fahrzeughersteller soll nach Lieferung der Triebzüge auch deren leichte und schwere Instandhaltung auf Basis eines langfristig abzuschließenden Instandhaltungsvertrags durchführen und das dazu erforderliche Betriebswerk errichten. Nähere Informationen zum ENNO sowie zu den wesentlichen Anforderungen an die Triebzüge und deren Instandhaltung enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von interessierten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch nachstehend unter Ziffer VI.3.5).
Der ZGB beabsichtigt die Vergabe eines Auftrages über die Herstellung und Lieferung sowie die langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge gehen in den im Aufbau befindlichen aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool des ZGB ein und sollen – nach Durchführung separater Wettbewerbsverfahren – den zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages auf Mietbasis für die Erbringung der SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Vertragspartner des künftigen Auftragnehmers wird eine vom ZGB noch zu gründende Fahrzeugpoolgesellschaft, die auch Eigentümerin der Fahrzeuge werden wird. Der Fahrzeughersteller soll nach Lieferung der Triebzüge auch deren leichte und schwere Instandhaltung auf Basis eines langfristig abzuschließenden Instandhaltungsvertrags durchführen und das dazu erforderliche Betriebswerk errichten. Nähere Informationen zum ENNO sowie zu den wesentlichen Anforderungen an die Triebzüge und deren Instandhaltung enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von interessierten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch nachstehend unter Ziffer VI.3.5).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die Option vor, über 3 verschiedene Lieferoptionen im Zeitraum 2014 bis 2019 bis zu 13 weitere Triebzüge zu bestellen und diese im Rahmen des abzuschließenden Instandhaltungsvertrags vom Hersteller instand halten zu lassen.
Der Auftraggeber behält sich die Option vor, über 3 verschiedene Lieferoptionen im Zeitraum 2014 bis 2019 bis zu 13 weitere Triebzüge zu bestellen und diese im Rahmen des abzuschließenden Instandhaltungsvertrags vom Hersteller instand halten zu lassen.
Referenznummer: 3.4.5
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Braunschweig.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat im Teilnahmeantrag mitzuteilen, welche Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente A.) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge und B) Instandhaltung der Fahrzeuge erbringen sollen, sofern diese Leistungen nicht im eigenen Betrieb des Bewerbers bzw. in den eigenen Betrieben der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ausgeführt werden und sich der Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf diese Unternehmen beruft ("Wesentliche Nachunternehmer"). Für den Bewerber, für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, für jeden Wesentlichen Nachunternehmer, der im Auftragsfall einen Teil der vorstehend unter lit. A.) und B) genannten Leistungselemente erbringen soll und für jedes sonstige Unternehmen, auf dessen Fachkunde und Leistungsfähigkeit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft ("Sonstige Unternehmen"), sind für die Eignungsprüfung mit dem Teilnahmeantrag jeweils gesondert die unter dieser Ziffer III.2.1) sowie die nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und Ziffer III.2.3) genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen und die Eignung gesondert nachzuweisen. Im Fall von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder von entsprechend benannten Wesentlichen Nachunternehmern, genügen für die unter Ziffern III.2.2.1 und III.2.3) genannten Erklärungen und Nachweise für jeden von diesen die Erklärungen und Nachweise für die jeweils zu erbringende(n) Teilleistung(en). Für Sonstige Unternehmen hat der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft die Erklärungen und Nachweise gemäß nachfolgenden Ziffern III.2.2) und III.2.3) nur insoweit vorzulegen, wie sich der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit dieser Sonstigen Unternehmen beruft.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat im Teilnahmeantrag mitzuteilen, welche Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente A.) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge und B) Instandhaltung der Fahrzeuge erbringen sollen, sofern diese Leistungen nicht im eigenen Betrieb des Bewerbers bzw. in den eigenen Betrieben der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ausgeführt werden und sich der Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf diese Unternehmen beruft ("Wesentliche Nachunternehmer"). Für den Bewerber, für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, für jeden Wesentlichen Nachunternehmer, der im Auftragsfall einen Teil der vorstehend unter lit. A.) und B) genannten Leistungselemente erbringen soll und für jedes sonstige Unternehmen, auf dessen Fachkunde und Leistungsfähigkeit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft ("Sonstige Unternehmen"), sind für die Eignungsprüfung mit dem Teilnahmeantrag jeweils gesondert die unter dieser Ziffer III.2.1) sowie die nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und Ziffer III.2.3) genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen und die Eignung gesondert nachzuweisen. Im Fall von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder von entsprechend benannten Wesentlichen Nachunternehmern, genügen für die unter Ziffern III.2.2.1 und III.2.3) genannten Erklärungen und Nachweise für jeden von diesen die Erklärungen und Nachweise für die jeweils zu erbringende(n) Teilleistung(en). Für Sonstige Unternehmen hat der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft die Erklärungen und Nachweise gemäß nachfolgenden Ziffern III.2.2) und III.2.3) nur insoweit vorzulegen, wie sich der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit dieser Sonstigen Unternehmen beruft.
Soweit sich ein Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von anderen Unternehmen (Wesentliche Nachunternehmer oder Sonstige Unternehmen) beruft, ist zusätzlich eine entsprechende schriftliche Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder der Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung die erforderlichen personellen und/oder sachlichen und/oder finanziellen Mittel tatsächlich für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen werden. Für den Fall, dass sich ein Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder eine Bewerbergemeinschaft auf die finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens beruft, ist im Falle der Auftragserteilung zusätzlich eine angemessene Sicherheit (Garantie, Schuldbeitritt, etc.) durch dieses andere Unternehmen zu stellen.
Soweit sich ein Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von anderen Unternehmen (Wesentliche Nachunternehmer oder Sonstige Unternehmen) beruft, ist zusätzlich eine entsprechende schriftliche Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder der Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung die erforderlichen personellen und/oder sachlichen und/oder finanziellen Mittel tatsächlich für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen werden. Für den Fall, dass sich ein Bewerber bzw. ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder eine Bewerbergemeinschaft auf die finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens beruft, ist im Falle der Auftragserteilung zusätzlich eine angemessene Sicherheit (Garantie, Schuldbeitritt, etc.) durch dieses andere Unternehmen zu stellen.
Für die Eignungsprüfung sowie die Auswahl der Bewerber oder der Bewerbergemeinschaften, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden, werden nur die in dieser Bekanntmachung genannten Nachweise und Erklärungen bewertet. Die Nachweise und Erklärungen dürfen zum Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihres Herkunftslandes zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist eine Übersetzung eines amtlich anerkannten Dolmetschers beizufügen.
Für die Eignungsprüfung sowie die Auswahl der Bewerber oder der Bewerbergemeinschaften, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden, werden nur die in dieser Bekanntmachung genannten Nachweise und Erklärungen bewertet. Die Nachweise und Erklärungen dürfen zum Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihres Herkunftslandes zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist eine Übersetzung eines amtlich anerkannten Dolmetschers beizufügen.
Zur Arbeitserleichterung sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in einem Formblatt zum Teilnahmeantrag zusammengefasst, welches an den entsprechenden Stellen auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen ist. Das Formblatt zum Teilnahmewettbewerb sowie eine entsprechende Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb können bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich, per Telefax oder E-Mail angefordert werden (siehe dazu auch nachstehend unter Ziffer VI.3.5). Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur die geforderten Erklärungen und Nachweise eingereicht werden. Zusätzliche Informationen, Erklärungen oder Nachweise werden nicht berücksichtigt. Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, falls zur Überprüfung erforderlich, die Nachreichung des Originals verlangen. Teilnahmeanträge, denen die unter Ziffer III.1.3) sowie unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen nicht oder nicht vollständig beigefügt sind, werden nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, die vorgelegten Unterlagen zu vervollständigen oder zu erläutern bzw. die fehlenden Erklärungen und Nachweise kurzfristig nachzureichen; hierauf besteht kein Rechtsanspruch seitens der Bewerber.
Zur Arbeitserleichterung sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in einem Formblatt zum Teilnahmeantrag zusammengefasst, welches an den entsprechenden Stellen auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle einzureichen ist. Das Formblatt zum Teilnahmewettbewerb sowie eine entsprechende Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb können bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich, per Telefax oder E-Mail angefordert werden (siehe dazu auch nachstehend unter Ziffer VI.3.5). Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur die geforderten Erklärungen und Nachweise eingereicht werden. Zusätzliche Informationen, Erklärungen oder Nachweise werden nicht berücksichtigt. Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, falls zur Überprüfung erforderlich, die Nachreichung des Originals verlangen. Teilnahmeanträge, denen die unter Ziffer III.1.3) sowie unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen nicht oder nicht vollständig beigefügt sind, werden nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, die vorgelegten Unterlagen zu vervollständigen oder zu erläutern bzw. die fehlenden Erklärungen und Nachweise kurzfristig nachzureichen; hierauf besteht kein Rechtsanspruch seitens der Bewerber.
Folgende Nachweise und Erklärungen sind einzureichen:
1. Unternehmensdarstellung, aus der sich mindestens ergeben: der Geschäftszweck, die Geschäftsfelder, die unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafter und die wesentlichen Beteiligungen an anderen Gesellschaften,
2. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 4 lit. a) bis g) EG VOL/A nicht vorliegen,
3. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 6 lit. a) bis e) EG VOL/A nicht vorliegen,
4. Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister für das jeweilige Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen,
5. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, soweit die Eintragung nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschriften des Landes in dem das Unternehmen ansässig ist, erforderlich ist bzw. bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Bescheinigung.
Der Auftraggeber behält sich vor, jederzeit weitere Auskünfte im Hinblick auf die Eignung des jeweiligen Unternehmens z.B. durch eine auf die Vergabe bezogene Nachfrage beim Gewerbezentralregister einzuholen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2009 und 2010, der Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils getrennt für die vorstehend unter Ziffer III.2.1) genannten Leistungselemente A.) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge und B) Instandhaltung der Fahrzeuge,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2009 und 2010, der Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils getrennt für die vorstehend unter Ziffer III.2.1) genannten Leistungselemente A.) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge und B) Instandhaltung der Fahrzeuge,
2. Vorlage der testierten Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2009 und 2010. Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, oder nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Vorlage der testierten Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2009 und 2010. Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, oder nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die unter vorstehender Ziffer III.2.1) genannten Leistungselemente A.) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge und B) Instandhaltung der Fahrzeuge sind die nachfolgend aufgeführten Erklärungen und Nachweise jeweils getrennt vorzulegen.
A) Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge:
1. Vorlage einer Referenzliste über die in den Jahren 2009 bis 2011 ausgelieferten elektrischen Triebzüge für den SPNV, insbesondere mit Angaben zu Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Land, Anzahl Fahrzeuge, LüK, Sitzplatzkapazität,
2. Nachweis der Verfügbarkeit über ausreichende Personalkapazitäten für die fristgerechte Entwicklung der Triebzüge,
3. Nachweis der Verfügbarkeit der zur Fertigung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen technischen und infrastrukturellen Ausrüstungen, insbesondere mit Angaben zu jährlicher Fertigungskapazität am Montagestandort sowie in firmeneigenen Zulieferwerken z.B. für Wagenkästen oder Drehgestelle,
3. Nachweis der Verfügbarkeit der zur Fertigung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen technischen und infrastrukturellen Ausrüstungen, insbesondere mit Angaben zu jährlicher Fertigungskapazität am Montagestandort sowie in firmeneigenen Zulieferwerken z.B. für Wagenkästen oder Drehgestelle,
4. Nachweis über das branchenübliche Fertigungs- und Qualitätssicherungssystem; der Nachweis kann durch eine Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität (wie etwa geplante Meilensteine im Rahmen der Konstruktion und Produktion) erbracht werden. Entsprechende Zertifizierungen sind vorzulegen,
4. Nachweis über das branchenübliche Fertigungs- und Qualitätssicherungssystem; der Nachweis kann durch eine Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität (wie etwa geplante Meilensteine im Rahmen der Konstruktion und Produktion) erbracht werden. Entsprechende Zertifizierungen sind vorzulegen,
5. Nachweis der Verfügbarkeit über geeignete technische und infrastrukturelle Einrichtungen und eisenbahnbetriebliches Fachpersonal, um die Triebzüge in Betrieb setzen zu können, insbesondere mit Angaben zu statischer Inbetriebsetzung, dynamischer Inbetriebsetzung und zur Verfügung stehender Testgleis(e),
5. Nachweis der Verfügbarkeit über geeignete technische und infrastrukturelle Einrichtungen und eisenbahnbetriebliches Fachpersonal, um die Triebzüge in Betrieb setzen zu können, insbesondere mit Angaben zu statischer Inbetriebsetzung, dynamischer Inbetriebsetzung und zur Verfügung stehender Testgleis(e),
6. Vorlage einer Referenzliste über die Zulassung von elektrischen Triebfahrzeug- oder Triebzugbauarten zum Einsatz in Deutschland im Sinne der Transeuropäischen Interoperabilitätsverordnung (TEIV) und hier insbesondere der §§ 6 (Inbetriebnahmegenehmigung) und 7 (Bauartzulassung) beim Eisenbahnbundesamt (EBA) in den Jahren 2009 bis 2011, insbesondere mit Angaben zu Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Anzahl Fahrzeuge der Lieferserie, Art der Zulassung, Zeitpunkt der Zulassung.
6. Vorlage einer Referenzliste über die Zulassung von elektrischen Triebfahrzeug- oder Triebzugbauarten zum Einsatz in Deutschland im Sinne der Transeuropäischen Interoperabilitätsverordnung (TEIV) und hier insbesondere der §§ 6 (Inbetriebnahmegenehmigung) und 7 (Bauartzulassung) beim Eisenbahnbundesamt (EBA) in den Jahren 2009 bis 2011, insbesondere mit Angaben zu Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Anzahl Fahrzeuge der Lieferserie, Art der Zulassung, Zeitpunkt der Zulassung.
B) Instandhaltung der Fahrzeuge:
1. Nachweis der Verfügbarkeit über ausreichendes Fachpersonal für die Planung der Instandhaltung elektrischer Triebzüge und der dazugehörigen Anlagen und Ausrüstung,
2. Vorlage einer Referenzliste über die Instandhaltung elektrischer Triebzüge für den Schienenpersonenverkehr in Europa in den Jahren 2009 bis 2011 unter Angabe insbesondere:
— des Gesamtleistungsumfangs bzw. des individuellen Leistungsumfangs, der Art der erbrachten Leistungen, des Umfangs ggf. untervergebener Leistungen und des vor Ort eingesetzten Personals,
— des Ortes der Leistungserbringungen (Haupttätigkeit) und des Auftraggebers,
— von Umfang und Art der Nutzung von Hersteller eigenen Einrichtungen (Servicebereiche, Neubau, Ingenieursleistung),
— der Vertragsdauer.
3. Nachweis der Verfügbarkeit über ausreichende personelle, technische und infrastrukturelle Kapazitäten bzw. Ausrüstungen für die Durchführung von Revisionen und Hauptuntersuchungen sowie für die Unfallinstandsetzung; ersatzweise kann eine Darstellung erfolgen, wie diese Einrichtungen und Kapazitäten in den kommenden Jahren durch eigene Anlagen eingerichtet oder über Kooperationen mit anderen namentlich zu benennenden Partnern bereitgestellt werden sollen,
3. Nachweis der Verfügbarkeit über ausreichende personelle, technische und infrastrukturelle Kapazitäten bzw. Ausrüstungen für die Durchführung von Revisionen und Hauptuntersuchungen sowie für die Unfallinstandsetzung; ersatzweise kann eine Darstellung erfolgen, wie diese Einrichtungen und Kapazitäten in den kommenden Jahren durch eigene Anlagen eingerichtet oder über Kooperationen mit anderen namentlich zu benennenden Partnern bereitgestellt werden sollen,
4. Nachweis der Verfügbarkeit über eisenbahnbetriebliches Fachpersonal für die Leitung und das Management der Instandhaltung der elektrischen Triebzüge.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften müssen mit ihrem Teilnahmeantrag ein Verzeichnis aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete rechtsverbindliche Erklärung mit folgenden Inhalten abgeben:
(i) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften;
(ii) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
(iii) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen dieses Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 2
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswertung der Teilnahmeanträge und die Auswahl der Bewerber, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden, erfolgt in 2 Schritten. In einem ersten Schritt wird an Hand der unter vorstehenden Ziffern III.2.1) bis III.2.3) geforderten und mit dem Teilnahmeantrag vorgelegten Erklärungen und Nachweise die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften geprüft. Sollten sich mehr als 2 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften als geeignet erweisen, werden in einem zweiten Schritt unter den geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zwei bis 4 ausgewählt, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden. Die Auswahl erfolgt anhand der unter vorstehenden Ziffern III.2.3) – A.1), III.2.3) – A.6), III.2.3) – B.2), III.2.3) – B.3), geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit, die hinsichtlich der ihnen jeweils zuerkannten Bedeutung für die zu vergebende Leistung alle entsprechend gleich gewichtet werden wie folgt:
Die Auswertung der Teilnahmeanträge und die Auswahl der Bewerber, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden, erfolgt in 2 Schritten. In einem ersten Schritt wird an Hand der unter vorstehenden Ziffern III.2.1) bis III.2.3) geforderten und mit dem Teilnahmeantrag vorgelegten Erklärungen und Nachweise die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften geprüft. Sollten sich mehr als 2 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften als geeignet erweisen, werden in einem zweiten Schritt unter den geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zwei bis 4 ausgewählt, die zum weiteren Verfahren zugelassen werden. Die Auswahl erfolgt anhand der unter vorstehenden Ziffern III.2.3) – A.1), III.2.3) – A.6), III.2.3) – B.2), III.2.3) – B.3), geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit, die hinsichtlich der ihnen jeweils zuerkannten Bedeutung für die zu vergebende Leistung alle entsprechend gleich gewichtet werden wie folgt:
1. Erfahrungen hinsichtlich der Zulassung von elektrischen Triebzugbauarten zum Einsatz in Deutschland; festgestellt über die Anzahl der erteilten Bauartzulassungen in den Jahren 2009 bis 2011 (Ziffer III.2.3) – A 6),
2. Erfahrungen hinsichtlich der Instandhaltung von elektrischen Triebzügen für den Schienenpersonenverkehr in Europa; festgestellt sowohl über die Anzahl von Instandhaltungsverträgen als auch über die Anzahl instandzuhaltender Fahrzeuge in den Jahren 2009 bis 2011 (Ziffer III.2.3) – B 2),
2. Erfahrungen hinsichtlich der Instandhaltung von elektrischen Triebzügen für den Schienenpersonenverkehr in Europa; festgestellt sowohl über die Anzahl von Instandhaltungsverträgen als auch über die Anzahl instandzuhaltender Fahrzeuge in den Jahren 2009 bis 2011 (Ziffer III.2.3) – B 2),
3. Anzahl der innerhalb in den Jahren 2009 bis 2011 ausgelieferten elektrischer Triebzüge für den SPNV (Ziffer III.2.3) – A 1),
4. personelle, technische und infrastrukturelle Kapazitäten bzw. Ausrüstungen für die Durchführung von Revisionen und Hauptuntersuchungen; festgestellt über die Mitarbeiterzahl und zur Verfügung stehender Kapazitäten (Ziffer III.2.3) – B 3).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-01-13 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Jessica Mantik
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-10-01 📅
Datum des Endes: 2015-10-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 3.4.5
Zusätzliche Informationen
1. Zu IV.2.1) Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sowie Einzelheiten der Bewertung werden den nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zum weiteren Verfahren zugelassenen Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen übersendet,
1. Zu IV.2.1) Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sowie Einzelheiten der Bewertung werden den nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zum weiteren Verfahren zugelassenen Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Vergabeunterlagen übersendet,
2. Mehrfachbewerbungen von Bewerbern und/oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und/oder von gemäß Ziffer III.2.1) benannten "Wesentlichen Nachunternehmern" sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Teilnahmeanträge, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. Unternehmen, die im Auftragsfall (z.B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Wesentlicher Nachunternehmer, Sonstiges Unternehmen oder im Rahmen der Angebotsabgabe oder der Auftragsdurchführung benannter Nachunternehmer) an der Durchführung der nach Maßgabe des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages zu erbringenden Instandhaltungsleistungen einschließlich des Werkstattbetriebes beteiligt sind, sind von der Teilnahme an der späteren Ausschreibung der Verkehrsleistungen für das ENNO ausgeschlossen; dies gilt auch für mit diesen Unternehmen verbundene Unternehmen i.S.v. § 15 AktG,
2. Mehrfachbewerbungen von Bewerbern und/oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und/oder von gemäß Ziffer III.2.1) benannten "Wesentlichen Nachunternehmern" sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Teilnahmeanträge, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. Unternehmen, die im Auftragsfall (z.B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Wesentlicher Nachunternehmer, Sonstiges Unternehmen oder im Rahmen der Angebotsabgabe oder der Auftragsdurchführung benannter Nachunternehmer) an der Durchführung der nach Maßgabe des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages zu erbringenden Instandhaltungsleistungen einschließlich des Werkstattbetriebes beteiligt sind, sind von der Teilnahme an der späteren Ausschreibung der Verkehrsleistungen für das ENNO ausgeschlossen; dies gilt auch für mit diesen Unternehmen verbundene Unternehmen i.S.v. § 15 AktG,
3. Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird und/oder alle eingegangenen, zuschlagsfähigen Angebote für die Herstellung und Lieferung der 19 elektrischen Triebzüge (ohne Instandhaltungskosten und ohne Lieferoptionen gemäß Ziffer II.2.2) den in Aussicht gestellten förderfähigen Betrag in Höhe von 100 000 000 EUR übersteigen. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird,
3. Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird und/oder alle eingegangenen, zuschlagsfähigen Angebote für die Herstellung und Lieferung der 19 elektrischen Triebzüge (ohne Instandhaltungskosten und ohne Lieferoptionen gemäß Ziffer II.2.2) den in Aussicht gestellten förderfähigen Betrag in Höhe von 100 000 000 EUR übersteigen. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird,
4. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Eine Kostenerstattung oder eine pauschale Entschädigung für die Teilnahme an dem Vergabeverfahren wird nicht gewährt,
5. Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch vorstehend unter Ziffern II.1.5) und III.2.1)); auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen.
5. Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann (siehe dazu auch vorstehend unter Ziffern II.1.5) und III.2.1)); auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151335📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 101b Ads. 2 sowie §§ 102 ff. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB; auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 230-373077 (2011-11-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 182 364 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-17 📅
Name: Alstom Transport Deutschland GmbH
Postanschrift: Linke-Hofmann-Busch-Straße 1
Postort: Salzgitter
Postleitzahl: 38239
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2013/S 013-016141 (2013-01-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-09-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Lieferung von elektrischen Triebzügen für den SPNV auf elektrifizierten Bahnstrecken in Niedersachsen(Elektro-Netz Niedersachsen-Ost – ENNO) und deren langfristige Instandhaltung ("Lieferung elektrischeTriebzüge ENNO").
Kurze Beschreibung:
Herstellung und Lieferung sowie die langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge sollen – nach Durchführung separater Wettbewerbsverfahren – den zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages auf Mietbasis für dieErbringung der SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden.
Herstellung und Lieferung sowie die langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge sollen – nach Durchführung separater Wettbewerbsverfahren – den zukünftigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages auf Mietbasis für dieErbringung der SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden.
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: Vertrag-01
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-18 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0 EUR 💰
Kennung des Angebots: Angebot-01
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: ALSTOM Transport Deutschland GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: ALSTOM Transport Deutschland GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE157191402
Postanschrift: Linke-Hofmann-Busch-Straße 1
Postleitzahl: 38239
Postort: Salzgitter
Region: Salzgitter, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: beispiel@beispiel.de📧
Telefon: 000📞
1. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine Änderungsbekanntmachung nach § 132 Abs. 5 GWB und zudem um eine Ex-post-Bekanntmachung nach § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB. Die Bekanntmachung erfolgt vorsorglich für den Fall, dass die genannte Beauftragung durch den Nachtrag als Änderungen bzw. Ausweitungen der bestehenden Verträge vom 18.12.2012 anzusehen sein sollte.
2. Die in 5.1.3 angegebene Laufzeit bezieht sich auf die Laufzeit des Instandhaltungsvertrags vom 18.12.2012 nach Abschluss des in 7.1 genannten Nachtrages.
3. Die Wertgrenze nach § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB wird eingehalten.
1. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine Änderungsbekanntmachung nach § 132 Abs. 5 GWB und zudem um eine Ex-post-Bekanntmachung nach § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB. Die Bekanntmachung erfolgt vorsorglich für den Fall, dass die genannte Beauftragung durch den Nachtrag als Änderungen bzw. Ausweitungen der bestehenden Verträge vom 18.12.2012 anzusehen sein sollte.
2. Die in 5.1.3 angegebene Laufzeit bezieht sich auf die Laufzeit des Instandhaltungsvertrags vom 18.12.2012 nach Abschluss des in 7.1 genannten Nachtrages.
3. Die Wertgrenze nach § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB wird eingehalten.
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Nationale Registrierungsnummer: t:04131153308
Region: Lüneburg, Landkreis
🏙️
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Telefon: 00494131153308📞
Fax: 00494131152943 📠 Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-09-12+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Aufgrund des in 2024 geschlossenen Folge-Verkehrsvertrages (Laufzeit Verkehrsvertrag 14.12.2025 bis 11.12.2038), der drei Jahre länger läuft als der Instandhaltungsvertrag (Laufzeit Instandhaltungsvertrag 13.12.2015 bis 09.12.2035), wird eine Verlängerung der Laufzeit des Instandhaltungsvertrages für drei Jahre notwendig. Im Hinblick auf die Kompatibilität und die Sicherung einer einheitlichen Instandhaltung der für die SPNV-Leistungen ENNO2 einzusetzenden Fahrzeuge ist die genannten Beauftragungen auch als Änderungen nach § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB zulässig. Nach dieser Bestimmung ist die Änderung eines öffentlichen Auftrags ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens zulässig, wenn zusätzliche Liefer-, Bau- oder Dienstleistungen erforderlich geworden sind, die nicht in den ursprünglichen Vergabeunterlagen vorgesehen waren, und ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht erfolgen kann und mit erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden wäre. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Auch die Voraussetzungen von § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB liegen vor.
Zu den in der Begründung genannten Inhalten schlossen der Auftraggeber und die ATD GmbH am 03.09.2025 einen Nachtrag zum Instandhaltungsvertrag vom 18.12.2012, welcher die Wertgrenze nach § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB einhält.
Aufgrund des in 2024 geschlossenen Folge-Verkehrsvertrages (Laufzeit Verkehrsvertrag 14.12.2025 bis 11.12.2038), der drei Jahre länger läuft als der Instandhaltungsvertrag (Laufzeit Instandhaltungsvertrag 13.12.2015 bis 09.12.2035), wird eine Verlängerung der Laufzeit des Instandhaltungsvertrages für drei Jahre notwendig. Im Hinblick auf die Kompatibilität und die Sicherung einer einheitlichen Instandhaltung der für die SPNV-Leistungen ENNO2 einzusetzenden Fahrzeuge ist die genannten Beauftragungen auch als Änderungen nach § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB zulässig. Nach dieser Bestimmung ist die Änderung eines öffentlichen Auftrags ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens zulässig, wenn zusätzliche Liefer-, Bau- oder Dienstleistungen erforderlich geworden sind, die nicht in den ursprünglichen Vergabeunterlagen vorgesehen waren, und ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht erfolgen kann und mit erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden wäre. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Auch die Voraussetzungen von § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB liegen vor.
Zu den in der Begründung genannten Inhalten schlossen der Auftraggeber und die ATD GmbH am 03.09.2025 einen Nachtrag zum Instandhaltungsvertrag vom 18.12.2012, welcher die Wertgrenze nach § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB einhält.
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Verlängerung der Laufzeit des Instandhaltungsvertrages um drei Jahre (09.12.2035 bis 11.12.2038).