Lieferung von Flockungshilfsmitteln für 2 Wiesbadener Klärwerke

Entsorgungsbetriebe der LH Wiesbaden

7 Lose.
Zum Einsatz kommen die Flockungshilfsmittel in der Schlammentwässerung (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich); in der Überschussschlammeindickung (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich), als Sedimentationshilfsmittel in der Vorklärung (Klärwerk Biebrich) sowie zur statischen Eindickung im Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich.
An der Ausschreibung interessierte Firmen erhalten die Möglichkeit ab sofort Laborversuche durchzuführen, geeignete Schlammproben in entsprechender Menge können hierfür abgeholt werden. Für die Grundlage der Versuche zur Angebotserstellung wird in einem definiertem Zeitraum eine Schlammprobe zur Verfügung gestellt.
Für folgende Anwendungen werden n u r Labortests durchgeführt, die Vergabe erfolgt auf Basis der Empfehlungen (Lose 4-7):
Hauptklärwerk: statische Eindickung: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser < 850 mg/l, Schlamm > 4,5 % TR (Los 6);
Klärwerk Biebrich:
— Vorklärung: Kriterien Verbrauch,
— Statische Eindickung: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser, Schlamm > 4,5 % TR,
— Zentrifugen: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser, Schlamm > 6 % TR.
Die Anbieter haben Gelegenheit, vorab zu jeder Zeit Schlammproben abholen um sich mit den Anwendungen vertraut zu machen und die entsprechenden Informationen zu sammeln.
Für den Tendertest wird dann ein Zeitraum definiert, in dem sich alle Bieter zeitgleich die Referenz- Schlammproben abholen können.
Die Ergebnisse der Labortests sind schriftlich zu dokumentieren und einzureichen:
Schlamm:
— TR-Gehalt,
— pH-Wert,
— weitere Ergänzungsparameter möglich.
Produkt:
— Empfohlenes Produkt (Handelsname),
— aktuelles Sicherheitsdatenblatt, Produktmerkblatt als pdf-Datei,
— garantierte Dosiermenge in g/m³ Produkt, kg/t/Tr Produkt.
Das Produkt wird konstant bewertet. Weichen die Werte mehr als 30 % von den Garantiewerten oder den Verbrauchswerten der Vergangenheit ab, so hat der Bieter das Produkt auf eigene Kosten gegen ein geeignetes Ersatzprodukt auszutauschen.
Nur hierbei teilnehmende Bieter sind berechtigt, an der Vergabe teilzunehmen.
Nach Auswertung der vorliegenden Berichte erhalten die 5 günstigsten Bieter die Aufforderung, Versuche auf den Anlagen zu fahren.
Hierbei können bis zu 2 Produkte auf eigene Kosten getestet werden. Im Bereich der Schlammentwässerungen (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich) müssen vom später empfohlenen Produkt mindestens 5 aufeinanderfolgende Chargen gefahren und individuell dokumentiert werden (Durchsatzmengen Schlamm, Polymerlösung Konzentration der Polymerlösung, Trockensubstanzwerte vom Aufgabeschlamm und entwässerten Schlamm, CSB Bestimmung vom Filtrat).
Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Hauptklärwerk) müssen vom später empfohlenen Produkt über einen Zeitraum von 5 Stunden die, wie bei der Schlammentwässerung genannten Daten, stündlich dokumentiert werden.
Die Ergebnisse der großtechnischen Versuche sind in tabellarischer Form als Excel-Datei vom Bieter vorzulegen.
Individuelle Empfehlungen zur Maschineneinstellung können erwähnt werden.
Beim Produktwechsel sind sämtliche, Handelsware führenden Leitungen vom Bieter vor Beginn des Versuchens und bei Ende des Versuches mit geeignetem Medium (Mineralöl, o.ä.) durchzuspülen. Kosten für Reparaturen von Polymerpumpen durch unsachgemäße Handhabung oder Ausführung bei den Versuchen trägt der Bieter.
Im Anschluss haben die ELW die Möglichkeit in Eigenregie und auf eigene Kosten die nachstehend aufgeführten Mengen des besten Produktes der jeweiligen Bieter zu testen:
Schlammentwässerung Hauptklärwerk: 1 000 kg (IBC) Flüssigpolymer.
Schlammentwässerung Klärwerk Biebrich: 300 Kg Pulverpolymer, alternativ 750 Kg Flüssigpolymer (125/250 Kg Gebinde).
Überschußschlammeindickung Hauptklärwerk: 1 000 Kg (IBC) Flüssigpolymer.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-10-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Flockungsmittel
Menge oder Umfang: Ca. 642 t (3 Jahre).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Flockungsmittel 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entsorgungsbetriebe der LH Wiesbaden
Postanschrift: Theodor-Heuss-Ring 51
Postleitzahl: 65187
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Telefon: +49 611780-3887 📞
Fax: +49 611780-203887 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-21 📅
Einreichungsfrist: 2012-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 205-334171
ABl. S-Ausgabe: 205
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 1313/240. Nachr. V-Nr/AKZ: ELW0518.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
7 Lose.
Zum Einsatz kommen die Flockungshilfsmittel in der Schlammentwässerung (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich); in der Überschussschlammeindickung (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich), als Sedimentationshilfsmittel in der Vorklärung (Klärwerk Biebrich) sowie zur statischen Eindickung im Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich.
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An der Ausschreibung interessierte Firmen erhalten die Möglichkeit ab sofort Laborversuche durchzuführen, geeignete Schlammproben in entsprechender Menge können hierfür abgeholt werden. Für die Grundlage der Versuche zur Angebotserstellung wird in einem definiertem Zeitraum eine Schlammprobe zur Verfügung gestellt.
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Für folgende Anwendungen werden n u r Labortests durchgeführt, die Vergabe erfolgt auf Basis der Empfehlungen (Lose 4-7):
Hauptklärwerk: statische Eindickung: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser < 850 mg/l, Schlamm > 4,5 % TR (Los 6);
Klärwerk Biebrich:
— Vorklärung: Kriterien Verbrauch,
— Statische Eindickung: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser, Schlamm > 4,5 % TR,
— Zentrifugen: Kriterien: Verbrauch, CSB Klarwasser, Schlamm > 6 % TR.
Die Anbieter haben Gelegenheit, vorab zu jeder Zeit Schlammproben abholen um sich mit den Anwendungen vertraut zu machen und die entsprechenden Informationen zu sammeln.
Für den Tendertest wird dann ein Zeitraum definiert, in dem sich alle Bieter zeitgleich die Referenz- Schlammproben abholen können.
Die Ergebnisse der Labortests sind schriftlich zu dokumentieren und einzureichen:
Schlamm:
— TR-Gehalt,
— pH-Wert,
— weitere Ergänzungsparameter möglich.
Produkt:
— Empfohlenes Produkt (Handelsname),
— aktuelles Sicherheitsdatenblatt, Produktmerkblatt als pdf-Datei,
— garantierte Dosiermenge in g/m³ Produkt, kg/t/Tr Produkt.
Das Produkt wird konstant bewertet. Weichen die Werte mehr als 30 % von den Garantiewerten oder den Verbrauchswerten der Vergangenheit ab, so hat der Bieter das Produkt auf eigene Kosten gegen ein geeignetes Ersatzprodukt auszutauschen.
Nur hierbei teilnehmende Bieter sind berechtigt, an der Vergabe teilzunehmen.
Nach Auswertung der vorliegenden Berichte erhalten die 5 günstigsten Bieter die Aufforderung, Versuche auf den Anlagen zu fahren.
Hierbei können bis zu 2 Produkte auf eigene Kosten getestet werden. Im Bereich der Schlammentwässerungen (Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich) müssen vom später empfohlenen Produkt mindestens 5 aufeinanderfolgende Chargen gefahren und individuell dokumentiert werden (Durchsatzmengen Schlamm, Polymerlösung Konzentration der Polymerlösung, Trockensubstanzwerte vom Aufgabeschlamm und entwässerten Schlamm, CSB Bestimmung vom Filtrat).
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Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Hauptklärwerk) müssen vom später empfohlenen Produkt über einen Zeitraum von 5 Stunden die, wie bei der Schlammentwässerung genannten Daten, stündlich dokumentiert werden.
Die Ergebnisse der großtechnischen Versuche sind in tabellarischer Form als Excel-Datei vom Bieter vorzulegen.
Individuelle Empfehlungen zur Maschineneinstellung können erwähnt werden.
Beim Produktwechsel sind sämtliche, Handelsware führenden Leitungen vom Bieter vor Beginn des Versuchens und bei Ende des Versuches mit geeignetem Medium (Mineralöl, o.ä.) durchzuspülen. Kosten für Reparaturen von Polymerpumpen durch unsachgemäße Handhabung oder Ausführung bei den Versuchen trägt der Bieter.
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Im Anschluss haben die ELW die Möglichkeit in Eigenregie und auf eigene Kosten die nachstehend aufgeführten Mengen des besten Produktes der jeweiligen Bieter zu testen:
Schlammentwässerung Hauptklärwerk: 1 000 kg (IBC) Flüssigpolymer.
Schlammentwässerung Klärwerk Biebrich: 300 Kg Pulverpolymer, alternativ 750 Kg Flüssigpolymer (125/250 Kg Gebinde).
Überschußschlammeindickung Hauptklärwerk: 1 000 Kg (IBC) Flüssigpolymer.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die Faulschlammentwässerung im Hauptklärwerk Wiesbaden.
Kurze Beschreibung:
Zur Entwässerung des Faulschlammes werden zwei Kammerfilterpressen
betrieben.Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm liegt im Mittel bei ca. 400 m³/d.Der Trockenrückstand des Faulschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen und beträgt im Mittel 4,5-6,5 %.Das Ergebnis der Entwässerung soll > 32 % TR-Gehalt betragen.Der AG plant für die Faulschlammentwässerung auf dem Hauptklärwerk Wiesbaden die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
betrieben.
Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm liegt im Mittel bei ca. 400 m³/d.
Der Trockenrückstand des Faulschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen und beträgt im Mittel 4,5-6,5 %.
Das Ergebnis der Entwässerung soll > 32 % TR-Gehalt betragen.
Der AG plant für die Faulschlammentwässerung auf dem Hauptklärwerk Wiesbaden die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Menge oder Umfang: Ca. 110 t/a in Abrufen, Lieferung in IBC-Gebinden.
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Lieferung innerhalb von 10 Werktagen nach Abruf.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die Faulschlammentwässerung im Klärwerk WI-Biebrich.
Kurze Beschreibung:
Zur Entwässerung des Faulschlammes wird eine Kammerfilterpresse
betrieben.Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm liegt im Mittel bei ca. 120 m³/d.Der Trockenrückstand des Faulschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen und beträgt im Mittel 3,5-6,5 %.Das Ergebnis der Entwässerung soll > 32 % TR-Gehalt betragen.Der AG plant für die Faulschlammentwässerung auf dem Klärwerk WI-Biebrich die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
betrieben.
Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm liegt im Mittel bei ca. 120 m³/d.
Der Trockenrückstand des Faulschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen und beträgt im Mittel 3,5-6,5 %.
Der AG plant für die Faulschlammentwässerung auf dem Klärwerk WI-Biebrich die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Menge oder Umfang: Ca. 12 t/a in Abrufen, Lieferung in Big-Pack, ggfs. Sackware (á 25 kg).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die Überschussschlammeindickung im Hauptklärwerk Wiesbaden.
Kurze Beschreibung:
Zur Eindickung des Überschussschlammes werden zwei Roefilt- Siebtrommeln
betrieben.Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm pro Straße schwankt zwischen 50 m3/h und 100 m3/h.Der Trockenrückstand des Überschussschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen von 0,3-1,1 %. Das Ergebnis der Eindickung des Überschussschlammes soll mind. 5 % TR-Gehalt betragen.Der AG plant für die Überschussschlammeindickung auf dem Hauptklärwerk Wiesbaden die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
betrieben.
Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm pro Straße schwankt zwischen 50 m3/h und 100 m3/h.
Der Trockenrückstand des Überschussschlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen von 0,3-1,1 %. Das Ergebnis der Eindickung des Überschussschlammes soll mind. 5 % TR-Gehalt betragen.
Der AG plant für die Überschussschlammeindickung auf dem Hauptklärwerk Wiesbaden die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Menge oder Umfang: Ca. 50 t/a auf Abruf, Lieferung in IBC-Gebinden.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die Überschussschlammeindickung im Klärwerk Wi-Biebrich.
Kurze Beschreibung:
Zur Eindickung des Überschussschlammes werden ein Lamelleneindicker zur Voreindickung sowie 2 Zentrifugen betrieben. Ab 2012 erfolgt eine maschinentechnische
Änderung.Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm pro Zentrifuge liegt bei 10 m³/h.Der Trockenrückstand des zu behandelnden Schlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen von 1,5-3,5 %.Das Ergebnis der Eindickung des Überschussschlammes soll mind. 5 % TR-Gehalt betragen.Der AG plant für die Überschussschlammeindickung auf dem Klärwerk Wiesbaden-Biebrich die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Änderung.
Die zu behandelnde Menge Aufgabeschlamm pro Zentrifuge liegt bei 10 m³/h.
Der Trockenrückstand des zu behandelnden Schlammes unterliegt den betrieblichen Schwankungen von 1,5-3,5 %.
Das Ergebnis der Eindickung des Überschussschlammes soll mind. 5 % TR-Gehalt betragen.
Der AG plant für die Überschussschlammeindickung auf dem Klärwerk Wiesbaden-Biebrich die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Menge oder Umfang: Ca. 10 t/a in Abrufen, Lieferung in IBC-Gebinden.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel als Sedimentationshilfsmittel im Bereich Vorklärbecken des Klärwerks WI-Biebrich.
Kurze Beschreibung:
Als Sedimentationshilfsmittel wird Polymer in eine Mischstrecke Zulauf Vorklärbecken
zudosiert.Der AG plant als Sedimentationshilfe auf dem Klärwerk WI-Biebrich die Vergabe von anionischem, wasserlöslichem Polymer.
zudosiert.
Der AG plant als Sedimentationshilfe auf dem Klärwerk WI-Biebrich die Vergabe von anionischem, wasserlöslichem Polymer.
Menge oder Umfang: Ca. 10 t/a auf Abruf, Lieferung in IBC-Gebinden.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die statische Schlammeindickung im Hauptklärwerk Wiesbaden.
Kurze Beschreibung:
Der im Hauptklärwerk anfallende Faulschlamm wird unter Zugabe von Flockungshilfsmitteln statisch
eingedickt.Der Trockenrückstand des zu behandelnden Schlammes liegt bei etwa 2 - 3 % und soll auf 5 % eingedickt werden.Der AG plant für diese Anwendung die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
eingedickt.
Der Trockenrückstand des zu behandelnden Schlammes liegt bei etwa 2 - 3 % und soll auf 5 % eingedickt werden.
Der AG plant für diese Anwendung die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Flockungshilfsmittel für die statische Schlammeindickung im Klärwerk Biebrich.
Kurze Beschreibung:
Der im Klärwerk Biebrich anfallende Faulschlamm wird unter Zugabe von Flockungshilfsmitteln statisch
eingedickt.Der Trockenrückstand des zu behandelnden Schlammes liegt bei etwa 2 - 3 % und soll auf 5 % eingedickt werden.Der AG plant für diese Anwendung die Vergabe von kationischem, wasserlöslichem Polymer.
eingedickt.
Menge oder Umfang: Ca. 12 t/a auf Abruf. Lieferung in IBC-Gebinden.
Beschreibung der Optionen: Verlängerung der jeweiligen Rahmenvereinbarung um jeweils ein weiteres Jahr.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Referenznummer: ELW0518
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hauptklärwerk: Theodor-Heuss-Ring 51 - Klärwerk Biebrich: Karl-Bosch-Str. 1, Wiesbaden, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, eidesstattliche Erklärung oder Bescheinigung des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist ...
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Lieferanten und über seinen Umsatz bei der Lieferung von Erzeugnissen, die Gegenstand der Ausschreibung sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren,
— entsprechende Bankerklärungen oder Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung,
— Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen des Lieferanten, falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Landes, in dem der Lieferant ansässig ist, vorgeschrieben ist; ...
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
Die Teilnehmer müssen eine Liste der wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Lieferungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers vorlegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität, sowie der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens,
— Angaben über die technische Leitung und/oder die technischen Stellen, insbesondere über die Stellen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind,
— Produkt(e) müssen den momentan gültigen, gesetzlichen Richtlinien entsprechen. Produkte, die z.B. Formaldehydverbindungen, Nonylphenolethoxylate beinhalten, werden sofort vom Wettbewerb ausgeschlossen,
— die Produkte dürfen kein Gefahrgut sein und die Wassergefährdungsklasse muss 2 oder niedriger sein,
— Da der Schlamm starken Schwankungen auf Grund saisonaler Verfahrenstechnik sowie des hohen Industrieanteils unterliegt, kann jeder Anbieter ein Alternativprodukt/Produktserie anbieten,
— Vorlage der Sicherheitsdatenblätter als pdf-Datei vor Beginn der Betriebsversuche .....
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Mindeststandards:
— Detaillierter Nachweis, dass der Bieter mit der Problematik der Faulschlammentwässerung über Kammerfilterpressen und mit der Problematik der maschinellen und statischen Überschussschlammeindickung jeweils mit Hilfe von Flockungshilfsmitteln vertraut ist und über das notwendige Know-how verfügt. Gleiches gilt im Umgang von Flockungshilfsmitteln als Sedimentationshilfe.
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Für die Präqualifikation müssen aktuelle Referenzen entsprechend der Größe und Art der Anwendung mit Telefonnummer und Ansprechpartner genannt werden.
— Bieter muss über geeignetes Fachpersonal verfügen, welches die entsprechenden verfahrens- und maschinentechnischen Kenntnisse aufweist,
— Benennung eines technisch verantwortlichen Zuständigen für die ELW, Verfügbarkeit innerhalb von 4 Stunden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 % auf den jährlichen Brutto-Auftragswert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungen innerhalb von 3 Wochen nach Vorlage einer prüffähigen Rechnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform i. S. d. § 705 BGB, zusätzlich gefordert:
Benennung des geschäftsführenden Mitglieds, Erklärung von jedem Mitglied, dass geschäftsführendes Mitglied allein gegenüber dem Auftraggeber zu rechtsverbindlichen Handlungen und Erklärungen berechtigt ist und alle Mitglieder einzeln dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 1
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Just
Name: Entsorgungsbetriebe der LH Wiesbaden
Kontaktperson: Frau Debusmann
Telefon: +49 61131-9506 📞
E-Mail: michaela.debusmann@elw.de 📧
Fax: +49 61131-9590 📠
Name: ESWE Versorgungs AG, Materialwirtschaft
Postanschrift: Konradinerallee 25
Postleitzahl: 65189
E-Mail: wolfgang.just@eswe.com 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-06-01 📅
Datum des Endes: 2013-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2009-12-03 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ELW0518
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2009/S 233-333263
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 1313/240.
Nachr. V-Nr/AKZ: ELW0518.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 205-334171 (2011-10-21)