Max-Planck-Inst. f. Immunbiologie; Tierhaus; 00094_VOF_IMMU_5_Elektroplanung
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind die Leistungsphasen nach § 53 HOAI für das Bauvorhaben „Erweiterung eines SPF-Maustierhauses in Barrierehaltung am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg“.
Die Liegenschaft besteht aus ca. 16 Gebäuden bzw. Gebäudeteilen, in den sich Laboratorien, Büroräume, Tierräume und Infrastruktureinrichtungen befinden. Das künftige Gebäude soll eingeschossig im Untergrund und viergeschossig über Erdgleiche errichtet und mit dem bestehenden Tierhaus verbunden werden. Die Planung umfasst mehrere Haltungsräume, Laboratorien, die technische Infrastruktur sowie die Ver- und Entsorgung für den gesamten Tierhaltungsbereich. (HNF ca. 1 500 m² / BGF ca. 4 500 m² / BRI ca. 18 000 m³).
Auftragsgegenstand ist die Planung und Objektüberwachung der ELT Starkstrom-, Informations- und Nachrichtentechnik der o. g. Einrichtung.
Zur Stromversorgung ist eine Erweiterung der Mittelspannungsanlage, sowie eine neue Transformatorenstation vorgesehen. Außerdem soll eine neue Niederspannungshauptverteilung mit Blindstromkompensation aufgebaut werden. Alle Bereiche des Gebäudes werden mit einer Niederspannungsinstallation ausgestattet.
Im Rahmen der Institutserweiterung muss die bestehende Netzersatzanlage entsprechend erweitert und ausgebaut werden.
Die Beleuchtung in den Tierbereichen soll umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten zulassen. Die Realisierung soll über ein Bussystem erfolgen.
Das Gebäude soll mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet werden.
Alle Arbeitsplätze sollen mit einer strukturierten Verkabelung ausgestattet werden. Zur An- und Einbindung eines Monitoringsystems in den Tierhausbereichen ist ein flächendeckendes IT-Netz notwendig. Die Anbindung an die bestehende Dateninfrastruktur erfolgt über LWL.
Den hohen Hygieneanforderungen ist durch entsprechende Planung und Ausführung Rechnung zu tragen.
Die Planung hat entsprechend der deutschen gültigen Regeln und dem Stand der Technik sowie energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen.
Interessenten sollten selbstständig prüfen, ob sie in der Lage sind den Neubau eines Laborgebäudes inkl. einer SPF-Käfighaltung auf hohem Standard zu planen und auszuführen.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-4 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer zusätzlich auch die Leistungsphasen 5–8 (Phase 9 teilweise) zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) belaufen sich auf mehr als 1 000 000 EUR, jedoch weniger als 5 000 000 EUR.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-23.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2011-03-23
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Auftragsbekanntmachung
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2011-07-28
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Ergänzende Angaben
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