Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) wird am DLR-Standort Stuttgart den Neubau eines Institutsgebäudes (Geb. 109 (H), TT/TP) realisieren. Diese Baumaßnahme umfasst einen Baukörper und nachgeordnete bauliche Anlagen im direkt umliegenden Außenbereich. Der Neubau wird Büroräume, Werkstätten, Labore und auch Reinräume aufweisen, sowie sonstige Flächen für Forschung und Entwicklung. Dieser Neubau dient zur Abdeckung des Raumbedarfes der beiden Institute Technische Thermodynamik und Technische Physik am Standort Stuttgart. Eine ganzheitliche, harmonische und funktionale Gebäudestruktur für die beiden Nutzer und eine optimale Gebäudekubatur, welche sich in die vorhandene Struktur des DLR-Standortes Stuttgart integrieren soll, ist zu erreichen. Die energetischen Aspekte (ENEV 2009), umweltfreundliche Anforderungen sowie das Erreichen von optimalen Kosten-/Nutzenzielen sind innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu berücksichtigen. Ferner sind Lösungsansätze zur Thematik "nachhaltiges Bauen" in der Planung und die Integrierung innovativer Forschungsergebnisse des DLR (z. B. Hybridkraftwerk) in die Gebäudetechnik zu erarbeiten und Vorkehrungen zu treffen für eine optimale Anpassungsfähigkeit des Gebäudes an zukünftige Veränderungen in Forschung/Nutzung. Die technischen Anforderungen an die vorgenannten Nutzflächen, insbesondere an die Labore und Reinräume sind umfangreich und weisen zum Teil besondere Auslegungsmerkmale auf, die im Wesentlichen der Lüftungstechnik und Elektrotechnik zuzuordnen sind. So gelten für einzelne Räume erhöhte Anforderungen an Temperaturkonstanz, Luftfeuchte und hinsichtlich der Sauberkeit der Luft (Partikel < 1 000). Aber auch hinsichtlich der Medienversorgung (z.B. Kühlwasser, technische Gase, etc.) der Räume besteht ein hoher technischer Anspruch. In diesen Labor-Räumen finden hauptsächlich physikalische und auch chemische Untersuchungen statt. Ein Schwerpunkt der dort ausgeführten Forschungsarbeiten betrifft Lasertechnik (Laserklasse 4) und thermo-physikalische Untersuchungen der Energiespeichertechnik. Kenndaten: 6/7-geschossiger Baukörper, ca. 10 100 m² BGF, ca. 38 100 m³ BRI, voraussichtliche Bausumme (netto) ca. 20 000 000 EUR (KG 200-500). Gegenstand des Auftrags sind die Architektenleistung/ Objektplanung entsprechend HOAI (2009) Teil 3 Abschnitt 1, § 33, Leistungsphasen 3-9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-02-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-01-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-01-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang: Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst bis Leistungsphase 4 (§33 HOAI).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Linder Höhe
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de🌏
E-Mail: heinz.roessler@dlr.de📧
a) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsbögen, sowie fehlende Nachweise führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen;
b) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Auf elektronischem Wege übermittelte Bewerbungsschreiben, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, Telefaxe usw. sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt;
c) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung und über die Einhaltung von Kosten und Terminen der angegebenen Referenzprojekte; weitere Nachweise zu den Erklärungen im Bewerbungsbogen;
d) Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der benannte Zeitpunkt (siehe Abs. IV.3.4) des Eingangs bei der benannten Einreichungsstelle (siehe Anhang A III);
e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
f) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bietergemeinschaften hingewiesen (siehe hierzu auch Abs. III.1.3);
g) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
a) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsbögen, sowie fehlende Nachweise führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen;
b) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Auf elektronischem Wege übermittelte Bewerbungsschreiben, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, Telefaxe usw. sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt;
c) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung und über die Einhaltung von Kosten und Terminen der angegebenen Referenzprojekte; weitere Nachweise zu den Erklärungen im Bewerbungsbogen;
d) Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der benannte Zeitpunkt (siehe Abs. IV.3.4) des Eingangs bei der benannten Einreichungsstelle (siehe Anhang A III);
e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
f) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bietergemeinschaften hingewiesen (siehe hierzu auch Abs. III.1.3);
g) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) wird am DLR-Standort Stuttgart den Neubau eines Institutsgebäudes (Geb. 109 (H), TT/TP) realisieren. Diese Baumaßnahme umfasst einen Baukörper und nachgeordnete bauliche Anlagen im direkt umliegenden Außenbereich. Der Neubau wird Büroräume, Werkstätten, Labore und auch Reinräume aufweisen, sowie sonstige Flächen für Forschung und Entwicklung.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) wird am DLR-Standort Stuttgart den Neubau eines Institutsgebäudes (Geb. 109 (H), TT/TP) realisieren. Diese Baumaßnahme umfasst einen Baukörper und nachgeordnete bauliche Anlagen im direkt umliegenden Außenbereich. Der Neubau wird Büroräume, Werkstätten, Labore und auch Reinräume aufweisen, sowie sonstige Flächen für Forschung und Entwicklung.
Dieser Neubau dient zur Abdeckung des Raumbedarfes der beiden Institute Technische Thermodynamik und Technische Physik am Standort Stuttgart. Eine ganzheitliche, harmonische und funktionale Gebäudestruktur für die beiden Nutzer und eine optimale Gebäudekubatur, welche sich in die vorhandene Struktur des DLR-Standortes Stuttgart integrieren soll, ist zu erreichen. Die energetischen Aspekte (ENEV 2009), umweltfreundliche Anforderungen sowie das Erreichen von optimalen Kosten-/Nutzenzielen sind innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu berücksichtigen. Ferner sind Lösungsansätze zur Thematik "nachhaltiges Bauen" in der Planung und die Integrierung innovativer Forschungsergebnisse des DLR (z. B. Hybridkraftwerk) in die Gebäudetechnik zu erarbeiten und Vorkehrungen zu treffen für eine optimale Anpassungsfähigkeit des Gebäudes an zukünftige Veränderungen in Forschung/Nutzung.
Dieser Neubau dient zur Abdeckung des Raumbedarfes der beiden Institute Technische Thermodynamik und Technische Physik am Standort Stuttgart. Eine ganzheitliche, harmonische und funktionale Gebäudestruktur für die beiden Nutzer und eine optimale Gebäudekubatur, welche sich in die vorhandene Struktur des DLR-Standortes Stuttgart integrieren soll, ist zu erreichen. Die energetischen Aspekte (ENEV 2009), umweltfreundliche Anforderungen sowie das Erreichen von optimalen Kosten-/Nutzenzielen sind innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu berücksichtigen. Ferner sind Lösungsansätze zur Thematik "nachhaltiges Bauen" in der Planung und die Integrierung innovativer Forschungsergebnisse des DLR (z. B. Hybridkraftwerk) in die Gebäudetechnik zu erarbeiten und Vorkehrungen zu treffen für eine optimale Anpassungsfähigkeit des Gebäudes an zukünftige Veränderungen in Forschung/Nutzung.
Die technischen Anforderungen an die vorgenannten Nutzflächen, insbesondere an die Labore und Reinräume sind umfangreich und weisen zum Teil besondere Auslegungsmerkmale auf, die im Wesentlichen der Lüftungstechnik und Elektrotechnik zuzuordnen sind. So gelten für einzelne Räume erhöhte Anforderungen an Temperaturkonstanz, Luftfeuchte und hinsichtlich der Sauberkeit der Luft (Partikel < 1 000). Aber auch hinsichtlich der Medienversorgung (z.B. Kühlwasser, technische Gase, etc.) der Räume besteht ein hoher technischer Anspruch. In diesen Labor-Räumen finden hauptsächlich physikalische und auch chemische Untersuchungen statt. Ein Schwerpunkt der dort ausgeführten Forschungsarbeiten betrifft Lasertechnik (Laserklasse 4) und thermo-physikalische Untersuchungen der Energiespeichertechnik.
Die technischen Anforderungen an die vorgenannten Nutzflächen, insbesondere an die Labore und Reinräume sind umfangreich und weisen zum Teil besondere Auslegungsmerkmale auf, die im Wesentlichen der Lüftungstechnik und Elektrotechnik zuzuordnen sind. So gelten für einzelne Räume erhöhte Anforderungen an Temperaturkonstanz, Luftfeuchte und hinsichtlich der Sauberkeit der Luft (Partikel < 1 000). Aber auch hinsichtlich der Medienversorgung (z.B. Kühlwasser, technische Gase, etc.) der Räume besteht ein hoher technischer Anspruch. In diesen Labor-Räumen finden hauptsächlich physikalische und auch chemische Untersuchungen statt. Ein Schwerpunkt der dort ausgeführten Forschungsarbeiten betrifft Lasertechnik (Laserklasse 4) und thermo-physikalische Untersuchungen der Energiespeichertechnik.
Kenndaten: 6/7-geschossiger Baukörper, ca. 10 100 m² BGF, ca. 38 100 m³ BRI, voraussichtliche Bausumme (netto) ca. 20 000 000 EUR (KG 200-500).
Gegenstand des Auftrags sind die Architektenleistung/ Objektplanung entsprechend HOAI (2009) Teil 3 Abschnitt 1, § 33, Leistungsphasen 3-9.
Dauer: 42 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eine Erklärung, dass der Dienstleistungserbringer freiberuflich und von Gewerbebetrieben unabhängig ist (gemäß § 2 Abs. (3) VOF (Ausg. 2009));
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. (2) VOF - Ausg. 2009);
c) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. (2) VOF(Ausg. 2009));
d) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. (6) und § 4 Abs. (9) VOF (Ausg. 2009) nicht vorliegen. Alle oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift im vorgegebenen Bewerbungsbogen (siehe IV.3 – Sonstige Informationen) zu bestätigen;
d) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. (6) und § 4 Abs. (9) VOF (Ausg. 2009) nicht vorliegen. Alle oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift im vorgegebenen Bewerbungsbogen (siehe IV.3 – Sonstige Informationen) zu bestätigen;
Die Nichtabgabe der o. g. Erklärungen und Angaben führt zum Ausschluss.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (§ 5 Abs. (4) a) VOF (Ausg. 2009)); Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis von allen Mitgliedern zu erbringen;
Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: siehe III.1.1) geforderte Kautionen und Sicherheiten;
b) eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (gemäß § 5 Abs. (4) VOF (Ausg. 2009));
c) Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind abgefragte Daten für die entsprechende Niederlassung zu erstellen.
Mindeststandards:
A) Geforderter Mindestgesamtumsatz des Bieters: min. 500 000 EUR/a;
Bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze der jeweiligen Mitglieder addiert.
B) Berufshaftpflicht siehe III.1.1
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 3 abgeschlossenen Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Inbetriebnahme zwischen 2006 und 2010). Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
Darstellung von maximal 3 abgeschlossenen Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (Inbetriebnahme zwischen 2006 und 2010). Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Referenzprojekt aus dem Bereich Neubau eines Forschungs- oder Institutsgebäudes oder gleichem Schwierigkeitsgrad,
— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung und öffentlichem Auftraggeber ist erwünscht,
— Architektenleistungen gem. §33 HOAI.
Personelle Besetzung:
a) Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters unter Angabe seiner/ihrer Referenzen (gefordert werden jeweils 2 Referenzen). Es ist erwünscht, dass der Projektleiter sowie dessen Stellvertreter Erfahrung mit der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten eines öffentlichen Auftraggebers nachweisen kann. Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzen des Projektleiters sowie seines Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
a) Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters unter Angabe seiner/ihrer Referenzen (gefordert werden jeweils 2 Referenzen). Es ist erwünscht, dass der Projektleiter sowie dessen Stellvertreter Erfahrung mit der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten eines öffentlichen Auftraggebers nachweisen kann. Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzen des Projektleiters sowie seines Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Abgeschlossenes Referenzprojekt aus dem Bereich Neubau von Forschungs- oder Institutsgebäude oder glw. Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung und Schwierigkeit,
— Erbrachte Architektenleistungen nach § 33 (HOAI), die bearbeiteten Leistungsphasen sind anzugeben,
— Die Berufszulassung des Projektleiters ist durch Vorlage von Studiennachweisen o. ä. nachzuweisen. (Planvorlageberechtigung)/ Mitglied in der Architektenkammer.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden von 1 000 000,00 EUR, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis bzw. die Erklärung (ausreichend in Kopie) dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden von 1 000 000,00 EUR, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis bzw. die Erklärung (ausreichend in Kopie) dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen.
Liegt der Nachweis der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers (ausreichend in Kopie) zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall den Bewerbungsunterlagen nicht bei, wird der Bewerber von der Wertung ausgeschlossen.
Liegt der Nachweis der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers (ausreichend in Kopie) zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall den Bewerbungsunterlagen nicht bei, wird der Bewerber von der Wertung ausgeschlossen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI 2009, RBBau.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder Bietergemeinschaften vergeben werden. Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten. Das federführende Mitglied der Bietergemeinschaft muss schriftlich in den Bewerbungsunterlagen benannt werden. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen (siehe IV.3 – Sonstige Informationen) von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder Bietergemeinschaften vergeben werden. Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten. Das federführende Mitglied der Bietergemeinschaft muss schriftlich in den Bewerbungsunterlagen benannt werden. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen (siehe IV.3 – Sonstige Informationen) von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
— Natürliche Personen, die gemäß Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007 zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind. Für auswärtige Dienstleister gelten insbesondere die Regelungen gemäß Art. 2 Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007. Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung ist zu erbringen (gemäß Ziff. III.2.1),
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
— Natürliche Personen, die gemäß Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007 zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt" berechtigt sind. Für auswärtige Dienstleister gelten insbesondere die Regelungen gemäß Art. 2 Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007. Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung ist zu erbringen (gemäß Ziff. III.2.1),
— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Finanzielle und wirtschaftliche Eignung: 10 %;
Fachliche Eignung: 35 %;
Personelle Besetzung: 25 %;
Büroorganisation, -struktur und (-ausstattung): 15 %;
Sonstige Bewertungskriterien (Maßnahmen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz;
Gesamteindruck der Bewerbung): 15 %;
Alle unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind mit den anzufordernden Formblättern (Bewerbungsbogen) zu erbringen. Formlose Anträge werden nicht gewertet und von der Teilnahme ausgeschlossen. Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (mit der Punktvergabe innerhalb der o. g. Kriterien) wird dem Bewerbungsbogen beigefügt. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Der Bewerbungsbogen ist in digitaler Form kostenfrei bei folgender Kontaktstelle erhältlich:
Alle unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind mit den anzufordernden Formblättern (Bewerbungsbogen) zu erbringen. Formlose Anträge werden nicht gewertet und von der Teilnahme ausgeschlossen. Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (mit der Punktvergabe innerhalb der o. g. Kriterien) wird dem Bewerbungsbogen beigefügt. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Der Bewerbungsbogen ist in digitaler Form kostenfrei bei folgender Kontaktstelle erhältlich:
Hinweis: Der Auftraggeber beabsichtigt in Anwendung von § 20 VOF 2009 die Teilnehmer um einen Lösungsvorschlag für die Planungsaufgabe zu bitten, um anhand dieser eine optimale Entscheidungsgrundlage über die gelungene Umsetzung der gestellten Aufgaben und zu weiteren Planungsschritten zu erhalten. Eine davon besteht in der Umsetzung projektbezogener Flächenangaben zu einem strukturierten Baukörper unter Einbeziehung relevanter Randbedingungen und in gestalterischer Ausarbeitung. (weitere Angaben siehe Einladung zur Verhandlung) Die Weiterverwendung der Lösungsvorschläge für die weiteren Planungsschritte ist dem Auftraggeber überlassen. Diese Lösungsvorschläge werden nach den Honorarbestimmungen der HOAI 2009 vergütet. Die erforderlichen Grundlagen (Lageplan, Raumprogramm, etc.) für die Lösungsvorschläge werden den ausgewählten Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Unaufgefordert eingereichte Lösungsvorschläge werden nicht berücksichtigt.
Hinweis: Der Auftraggeber beabsichtigt in Anwendung von § 20 VOF 2009 die Teilnehmer um einen Lösungsvorschlag für die Planungsaufgabe zu bitten, um anhand dieser eine optimale Entscheidungsgrundlage über die gelungene Umsetzung der gestellten Aufgaben und zu weiteren Planungsschritten zu erhalten. Eine davon besteht in der Umsetzung projektbezogener Flächenangaben zu einem strukturierten Baukörper unter Einbeziehung relevanter Randbedingungen und in gestalterischer Ausarbeitung. (weitere Angaben siehe Einladung zur Verhandlung) Die Weiterverwendung der Lösungsvorschläge für die weiteren Planungsschritte ist dem Auftraggeber überlassen. Diese Lösungsvorschläge werden nach den Honorarbestimmungen der HOAI 2009 vergütet. Die erforderlichen Grundlagen (Lageplan, Raumprogramm, etc.) für die Lösungsvorschläge werden den ausgewählten Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Unaufgefordert eingereichte Lösungsvorschläge werden nicht berücksichtigt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. in der Helmholtz-Gemeinschaft, DLR Baumanagement Leitung
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Baumanagement - Süd, Pfaffenwaldring 38-40, 70569 Stuttgart
Heinz Rössler
Internetadresse: www.dlr.de🌏
Name: Ingenieurbüro Schmid GmbH
Postanschrift: Lothstraße 4
Postort: München
Postleitzahl: 80335
Kontaktperson: Gerhard Nießen
Telefon: +49 891292076📞
E-Mail: info@ibschmid.de📧
Fax: +49 891293277 📠
Kontaktperson: siehe A.I
Referenz Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsbögen, sowie fehlende Nachweise führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen;
a) Bewerbungen sind nur mit dem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene Bewerbungsbögen, sowie fehlende Nachweise führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen;
b) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Auf elektronischem Wege übermittelte Bewerbungsschreiben, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, Telefaxe usw. sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt;
b) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Auf elektronischem Wege übermittelte Bewerbungsschreiben, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, Telefaxe usw. sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt;
c) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung und über die Einhaltung von Kosten und Terminen der angegebenen Referenzprojekte; weitere Nachweise zu den Erklärungen im Bewerbungsbogen;
c) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung und über die Einhaltung von Kosten und Terminen der angegebenen Referenzprojekte; weitere Nachweise zu den Erklärungen im Bewerbungsbogen;
d) Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der benannte Zeitpunkt (siehe Abs. IV.3.4) des Eingangs bei der benannten Einreichungsstelle (siehe Anhang A III);
e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
f) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bietergemeinschaften hingewiesen (siehe hierzu auch Abs. III.1.3);
g) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich;
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a Abs. 1 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1–3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1–3 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 022-035922 (2011-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 329 813,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in der Helmholtz-Gemeinschaft, DLR Baumanagement Leitung
Kontakt
Telefon: +49 7116862-220📞
Fax: +49 7116862-377 📠