Neubau Haus des Gastes

Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG

Die Auftraggeberin, eine Eigengesellschaft der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), beabsichtigt den Neubau eines multifunktionalen "Haus des Gastes" (HDG) mit Gästeinformation, Veranstaltungsräumlichkeiten und Räumlichkeiten für Gastronomie, Einzelhandel und Praxen schlüsselfertig (Global-Pauschal-Vertrag) - mit Ausnahme des Mieterausbaus - durch einen Totalübernehmer herstellen zu lassen, der die Gesamtverantwortung für Planung und Bau übernimmt.
Gegenstand des Bauauftrags ist die planerische Umsetzung, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen, und die Errichtung des HDG einschließlich der Herstellung der Außenanlagen. Das Vorhaben umfasst ca. 4,736 qm Brutto-Geschossfläche (2523 qm oberirdisch und 2213 qm Keller und Tiefgarage).
Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 570) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in zentraler Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), in direkter Nähe zur Kliffkante. Nach Abbruch des vormaligen Gebäudebestandes ist das Grundstück zurzeit unbebaut. Die Baugrube ist verfüllt.
Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf,
2. Vorbereitung des Baufeldes für die Bauphase,
3. Durchführung des Erd- und Grundbaus,
4. Neubau eines Kellergeschosses zur Aufnahme einer Tiefgarage (mit 38 PKW und 9 Motaradstellplätzen) sowie Lagerflächen,Technikräumen und Umkleide/Sanitäranlagen,
5. Neubau eines Gebäudeensembles. Der Entwurf sieht ein anspruchsvolles, räumlich spannendes Ensemble aus drei separaten Baukörpern vor, die durch ein gläsernes Foyer miteinander verbunden sind. Unter Beachtung der sehr dynamischen und für diesen Ort außergewöhnlichen Formensprache müssen alle Bereiche ideal auf ihre Funktion/Nutzung ausgerichtet werden und dem Besucher spannende Blickbezüge und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Das Gesamtprojekt soll sich durch eine ganzheitliche und innovative Lösung auszeichnen. Es soll vorbildlich in Bezug auf die effiziente Nutzung der Ressourcen sein. Folgender Energiestandard ist angestrebt: EnEV 2012 (Neubau).
Das HDG soll fünf Hauptbereiche beinhalten, die sich schwerpunktmäßig auf folgende Nutzungen konzentrieren:
Foyer: Das Foyer dient der Haupterschließung in das HDG und als verbindendes, zentrales Element zwischen den drei Baukörpern. In seiner Gestaltung und Ausführung (einschließlich der notwendigen Tragkonstruktion) soll es sich stark zurücknehmen. Die Foyerfläche muss, auch aus technischer Sicht, flexibel für mögliche Informationsstände, Aufenthaltsflächen und Veranstaltungen genutzt werden können.
Gastronomieturm: Der gesamte gastronomische Betrieb (Restaurants, Bistro, etc.) soll über vier Etagen verteilt angeboten werden. Mögliche Abstimmungen mit den Pächtern sind zu berücksichtigen.
Retailbereich: Der zweigeschossige Baukörper sieht im EG Flächen für Läden und im OG Flächen für Praxen zur Vermietung vor. Flexible Grundrisse sind durch ein vordefiniertes Raster und mögliche Deckendurchbrüche zur Erweiterung ins OG zwingend notwendig. Mögliche Abstimmungen mit den Mietern sind zu berücksichtigen.
Veranstaltungssaal: Ein großer, in zwei Einzelbereiche unterteilbarer Veranstaltungssaal mit Nebenflächen/Technik soll für Konzert-, Tanz- und Präsentationsveranstaltungen errichtet werden. Der Saal ist auf eine Kapazität von ca. 260 Personen auszurichten. Alle Technik und Nebenräume müssen so platziert sein, dass eine Anlieferung über die Dünenstraße möglich ist. Für Großveranstaltungen (bis zu 400 Personen) soll ein Teil des Foyerbereiches als Erweiterungsfläche vorgesehen werden, deren Nutzung keine Auswirkungen auf den restlichen Betrieb hat.
Kellergeschoss Lagerflächen für die Gastronomie und den Retailbereichen, Technikräume, Umkleide/Sanitäranlagen und sonstige Nebenräume/Lager sind im Untergeschoss vorzusehen. Eine Tiefgarage mit PKW- und Motorradstellplätzen muss eingeplant werden.
6. Schaffung der direkt dem Haus zugeordenten Außenanlagen (einschließlich 11 PKW-Stellplätzen (davon 2 behindertengerecht) sowie ca. 100 Fahrradstellplätzen).
Der Bauauftrag umfasst die erforderlichen Objektplanungsleistungen ab der Entwurfsplanung bis zur abschließenden Dokumentation einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit vertiefendem "Conceptual Design", welches auf einem von der Auftraggeberin angekauften überarbeiteten Wettbewerbsentwurf aufbaut. Die Unterlagen werden an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter abgegeben und sind Gegenstand der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Der zugrunde liegende Entwurf soll nach heutigen Möglichkeiten und Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiter entwickelt werden.
Bestandteil des Bauauftrags sind auch alle erforderlichen Planungsleistungen zur Baufeldfreimachung, Erd- und Grundbau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Außenanlage und Freianlagen. Der Auftragnehmer hat ferner (in den letzten Monaten der Bauzeit) den parallel von Dritten vorgenommenen Mieterausbau zu koordinieren. Die Baustelleneinrichtung umfasst auch diejenige für den Mieterausbau.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Mehrzweckgebäuden
Menge oder Umfang:
Vgl. II.1.5.Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Baukosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto). Die Spanne berücksichtigt die besonderen Verhältnisse der Insellage.6 700 000,008 000 000,00
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Mehrzweckgebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Osetal 5
Postleitzahl: 25996
Postort: Wenningstedt-Braderup (Sylt)
Kontakt
Internetadresse: http://www.wenningstedt.de 🌏
E-Mail: henning.sieverts@wenningstedt.de 📧
Telefon: +49 465144716 📞
Fax: +49 465144740 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 132-219390
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als einheitliches Verhandlungsverfahren für alle Leistungen mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3a Abs. 1 Nr. 4 VOB/A 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2 die die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden. Ergänzende Unterlagen (I.1) sind zuvor nicht erhältlich. Zu II.3: Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Der Auftraggeber strebt eine Fertigstellung zum 30.4.2013 an. Zu IV.1.3: Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen. Zu IV.3.4: Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 28.10.2011. Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei einigen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubau Haus des Gastes. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“). Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin, eine Eigengesellschaft der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), beabsichtigt den Neubau eines multifunktionalen "Haus des Gastes" (HDG) mit Gästeinformation, Veranstaltungsräumlichkeiten und Räumlichkeiten für Gastronomie, Einzelhandel und Praxen schlüsselfertig (Global-Pauschal-Vertrag) - mit Ausnahme des Mieterausbaus - durch einen Totalübernehmer herstellen zu lassen, der die Gesamtverantwortung für Planung und Bau übernimmt.
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Gegenstand des Bauauftrags ist die planerische Umsetzung, einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen, und die Errichtung des HDG einschließlich der Herstellung der Außenanlagen. Das Vorhaben umfasst ca. 4,736 qm Brutto-Geschossfläche (2523 qm oberirdisch und 2213 qm Keller und Tiefgarage).
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Das zu beplanende und zu bebauende Grundstück (Flurstück 570) befindet sich auf der Nordseeinsel Sylt in zentraler Lage der Gemeinde Wenningstedt-Braderup (Sylt), in direkter Nähe zur Kliffkante. Nach Abbruch des vormaligen Gebäudebestandes ist das Grundstück zurzeit unbebaut. Die Baugrube ist verfüllt.
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Das Bauvorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
1. Herrichtung und Betrieb der Baustelleneinrichtung über den gesamten Projektablauf,
2. Vorbereitung des Baufeldes für die Bauphase,
3. Durchführung des Erd- und Grundbaus,
4. Neubau eines Kellergeschosses zur Aufnahme einer Tiefgarage (mit 38 PKW und 9 Motaradstellplätzen) sowie Lagerflächen,Technikräumen und Umkleide/Sanitäranlagen,
5. Neubau eines Gebäudeensembles. Der Entwurf sieht ein anspruchsvolles, räumlich spannendes Ensemble aus drei separaten Baukörpern vor, die durch ein gläsernes Foyer miteinander verbunden sind. Unter Beachtung der sehr dynamischen und für diesen Ort außergewöhnlichen Formensprache müssen alle Bereiche ideal auf ihre Funktion/Nutzung ausgerichtet werden und dem Besucher spannende Blickbezüge und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Das Gesamtprojekt soll sich durch eine ganzheitliche und innovative Lösung auszeichnen. Es soll vorbildlich in Bezug auf die effiziente Nutzung der Ressourcen sein. Folgender Energiestandard ist angestrebt: EnEV 2012 (Neubau).
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Das HDG soll fünf Hauptbereiche beinhalten, die sich schwerpunktmäßig auf folgende Nutzungen konzentrieren:
Foyer: Das Foyer dient der Haupterschließung in das HDG und als verbindendes, zentrales Element zwischen den drei Baukörpern. In seiner Gestaltung und Ausführung (einschließlich der notwendigen Tragkonstruktion) soll es sich stark zurücknehmen. Die Foyerfläche muss, auch aus technischer Sicht, flexibel für mögliche Informationsstände, Aufenthaltsflächen und Veranstaltungen genutzt werden können.
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Gastronomieturm: Der gesamte gastronomische Betrieb (Restaurants, Bistro, etc.) soll über vier Etagen verteilt angeboten werden. Mögliche Abstimmungen mit den Pächtern sind zu berücksichtigen.
Retailbereich: Der zweigeschossige Baukörper sieht im EG Flächen für Läden und im OG Flächen für Praxen zur Vermietung vor. Flexible Grundrisse sind durch ein vordefiniertes Raster und mögliche Deckendurchbrüche zur Erweiterung ins OG zwingend notwendig. Mögliche Abstimmungen mit den Mietern sind zu berücksichtigen.
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Veranstaltungssaal: Ein großer, in zwei Einzelbereiche unterteilbarer Veranstaltungssaal mit Nebenflächen/Technik soll für Konzert-, Tanz- und Präsentationsveranstaltungen errichtet werden. Der Saal ist auf eine Kapazität von ca. 260 Personen auszurichten. Alle Technik und Nebenräume müssen so platziert sein, dass eine Anlieferung über die Dünenstraße möglich ist. Für Großveranstaltungen (bis zu 400 Personen) soll ein Teil des Foyerbereiches als Erweiterungsfläche vorgesehen werden, deren Nutzung keine Auswirkungen auf den restlichen Betrieb hat.
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Kellergeschoss Lagerflächen für die Gastronomie und den Retailbereichen, Technikräume, Umkleide/Sanitäranlagen und sonstige Nebenräume/Lager sind im Untergeschoss vorzusehen. Eine Tiefgarage mit PKW- und Motorradstellplätzen muss eingeplant werden.
6. Schaffung der direkt dem Haus zugeordenten Außenanlagen (einschließlich 11 PKW-Stellplätzen (davon 2 behindertengerecht) sowie ca. 100 Fahrradstellplätzen).
Der Bauauftrag umfasst die erforderlichen Objektplanungsleistungen ab der Entwurfsplanung bis zur abschließenden Dokumentation einschließlich der Herbeiführung aller baurechtlich notwendigen Genehmigungen für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit vertiefendem "Conceptual Design", welches auf einem von der Auftraggeberin angekauften überarbeiteten Wettbewerbsentwurf aufbaut. Die Unterlagen werden an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter abgegeben und sind Gegenstand der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Der zugrunde liegende Entwurf soll nach heutigen Möglichkeiten und Erkenntnissen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiter entwickelt werden.
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Bestandteil des Bauauftrags sind auch alle erforderlichen Planungsleistungen zur Baufeldfreimachung, Erd- und Grundbau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Brandschutz, Bodenmechanik, Außenanlage und Freianlagen. Der Auftragnehmer hat ferner (in den letzten Monaten der Bauzeit) den parallel von Dritten vorgenommenen Mieterausbau zu koordinieren. Die Baustelleneinrichtung umfasst auch diejenige für den Mieterausbau.
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Menge oder Umfang:
Vgl. II.1.5.
Die nachfolgende Angabe zum geschätzten Wert bezieht sich auf die Baukosten der Kostengruppen 200-700 DIN 276 (netto). Die Spanne berücksichtigt die besonderen Verhältnisse der Insellage.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 6 700 000,00 💰
8 000 000,00 💰
Dauer: 14 Monate
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: DA17
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wenningstedt-Braderup (Sylt).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Am Verhandlungsverfahren können nur solche Bewerber beteiligt werden, welche die als Teilnahmebedingung geforderten Erklärungen und Nachweise erbracht haben und über die erforderliche Eignung verfügen. Es sind dazu Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen (diese müssen wahrheitsgemäß sein) und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die Teilnahmeanträge sollten übersichtlich gestaltet sein, entsprechend der Nummerierung in dieser Bekanntmachung. Die nach III.2.1-III.2.3 geforderten Erklärungen und Nachweise sind bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Auftraggeberin (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), soweit sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen genannt sind. Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; die Anforderung des Originals bleibt vorbehalten. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Erklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern (auch nach dem Teilnahmewettbewerb). Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig sein, kann der Bewerber nicht auf die Einräumung einer Gelegenheit zur Nachreichung vertrauen, das Recht dazu behält sich die Auftraggeberin aber vor.
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Bei Bewerbergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbungen ist die Eignung für die gesamte Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die Erklärungen und Nachweise sind von jedem Mitglied, ggf. bezogen auf seinen Leistungsbereich, vorzulegen, die Leistungsbereiche sind darzulegen. Die Anforderungen von III.1.3 sind zu beachten.
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Die Erklärungen und Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte, auf deren Leistungsfähigkeit der Bewerber sich beruft) die Leistungsbereiche Bau (Generalunternehmer, zumindest aber Hauptgewerke für Rohbau und Ausbau) sowie Planung (Objektplanung, Technische Ausrüstung) umfassen. Allgemein gilt: Will ein Unternehmen sich auf die Leistungsfähigkeit (z.B. wirtschaftliche, technische, personelle Kapazitäten, Referenzen) eines Dritten berufen, so sind auch für diesen Dritten die für das sich auf ihn berufende Unternehmen erforderlichen Erklärungen und Nachweise vorzulegen, bezogen auf den jeweiligen Leistungsbereich. Der Nachweis, dass die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, ist spätestens auf gesonderte Anforderung zu führen, z.B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten für den Fall der Auftragserteilung.
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Angaben und Formalitäten persönliche Lage:
A. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand und Geschäftsleitung des Unternehmens, auf Anforderung auch Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, diese soweit vorgeschrieben ist.
B. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder folgende Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit:
a) Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
b) Eigenerklärung, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
c) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber infrage stellt, insbesondere keine der in § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A genannten Straftaten (Betrug, Subventionsbetrug gegen die EU, Geldwäsche, Bestechung, Steuerhinterziehung, kriminelle oder terroristische Vereinigung).
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d) Für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass der Bewerber oder nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte nicht in den letzten drei Jahren gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder nach der genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2 Arbeitnehmerentsendegesetz einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
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e) Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
f) Für Bauunternehmen: Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
C. Für Bauunternehmen: Freistellungsbescheid vom Steuerabzug bei Bauleistungen.
D. Auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Bauvorlageberechtigung für den vorgesehenen Entwurfsverfasser.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
E. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (bei Planungsbüros als Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft/Nachunternehmern bezieht sich das auf die entsprechenden Planungsleistungen), unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
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F. Erklärung zur Aufgliederung des Umsatzes, möglichst nach (1) Leistungen für Schlüsselfertigbau, (2) Leistungen für öffentlichen Hochbau, (3) Gesamtumsatz für Bauleistungen (bei Planungsbüros bezieht sich das jeweils auf entsprechende Planungsleistungen),
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G. Nachweis zur Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (für Planung und Bau) mit Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
H. Nachweis der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren Jahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, möglichst gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen (bei Planungsbüros: planerischen) Leitungspersonal,
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I. Angabe über die Ausführung von Bauleistungen bzw. (für Planungsbüros) Planungsleistungen in den letzten drei (hilfsweise 5) abgeschlossenen Geschäftsjahren, jeweils mit Angabe der Art des Bauvorhabens, des Auftraggebers (möglichst mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Gebäudegröße und des Investitionsvolumens, der erbrachten Leistungen und des Ausführungszeitraums, möglichst auch Referenzschreiben des Auftraggebers, jeweils bezogen auf Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (nach Projektvolumen, Nutzungsart, Auftragstyp [öffentlich/schlüsselfertig], Schwierigkeitsgrad einschließlich Randbedingungen der Baustelle), und zwar aufgegliedert zumindest nach (1) Leistungen für Schlüsselfertigbau, (2) Leistungen für öffentlichen Hochbau (bei Planungsbüros bezieht sich das jeweils auf entsprechende Planungsleistungen),
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J. Möglichst aussagekräftige Darstellung zur Befähigung zur Bewältigung der Totalübernehmer-Aufgabe in dem Team der Bewerbung.
Mindeststandards:
Zu I. (Referenzen): Erbrachte Bauleistungen (bei Planungsbüros Planungsleistungen) für mindestens (1) ein Vorhaben des Schlüsselfertigbaus mit Investitionsvolumen >5 000 000 EUR, (2) ein Vorhaben des öffentlichen Hochbaus mit Investitionsvolumen >5 000 000 EUR; Mehrfachnennung in beiden Kategorien möglich.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheiten für Vertragserfüllung und Gewährleistung, Näheres in den Vergabeunterlagen, die an die ausgewählten Teilnehmer ausgegeben werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen werden nach einem in den Verhandlungen zu vereinbarenden Zahlungsplan für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen erbracht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzliche Änderung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; spätere Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung und der Wahrung der grundsätzlich erforderlichen rechtlichen Identität zwischen Bewerber und (möglichem) Zuschlagsempfänger abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch auf die Zustimmung besteht nicht. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
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Falls der Bewerber beabsichtigt, als Vertragspartner eine Projektgesellschaft (Einzweckgesellschaft für die Durchführung des Auftrags) oder sonst einen Dritten einzuschalten, ist dies anzugeben. Bewerbungen in der Form einer Projektgesellschaft sind möglich, alternativ ist (falls zuvor entsprechend angegeben) eine Überleitung auf eine Projektgesellschaft nach Zuschlagserteilung unter zu verhandelnden Voraussetzungen hinsichtlich der Einbindung der jeweils verantwortlich ausführenden Unternehmen in die Auftragsdurchführung sowie das Haftungs- und Sicherheitenkonzept möglich.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Plausible Darlegung der Befähigung zur Totalübernehmer-Leistung in dem Team der jeweiligen Bewerbung (Gewichtung: 10 %); wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit des (General-) Bauunternehmens (60 %), des Objektplaners (20 %), des TGA-Planers (10 %) nach Maßgabe jeweils der nachfolgend genannten Kriterien und Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise und deren Prüfung, und zwar bezogen jeweils auf Art - gute Vergleichbarkeit (beim Bauunternehmen und Objektplaner einschl. Insellage) – (30 %), Qualität (20 %) und Zahl (10 %) der Referenzen, Personalstärke (10 %), Umsatzstärke (10 %), Qualifikation der Projektleitung (20 %).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Henning Sieverts

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird als einheitliches Verhandlungsverfahren für alle Leistungen mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 3a Abs. 1 Nr. 4 VOB/A 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen. Die Auftraggeberin wählt anhand der Teilnahmebedingungen (III.2) und ggf. gemäß IV.1.2 die die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren aus, welche die Vergabeunterlagen erhalten und zu Erstangeboten aufgefordert werden. Ergänzende Unterlagen (I.1) sind zuvor nicht erhältlich.
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Zu II.3: Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Planungs- und Bauzeit, sie unterliegt der Konkretisierung im Verhandlungsverfahren. Der Auftraggeber strebt eine Fertigstellung zum 30.4.2013 an.
Zu IV.1.3: Eine schrittweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist vorbehalten, ob und wann davon Gebrauch gemacht wird, entscheidet die Auftraggeberin nach ihrem Verfahrens-Ermessen; eine Verringerung würde stets auf der Grundlage der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen erfolgen.
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Zu IV.3.4: Die Angabe betrifft das Ende der Teilnahmeantragsfrist. Die Angebotsfrist für die Erstangebote der aufgeforderten Teilnehmer endet am 28.10.2011.
Informationen im Verfahren werden grundsätzlich (soweit nicht anders bestimmt) per Post oder direkt übermittelt, die Auftraggeberin behält sich bei einigen Informationen eine Übermittlung per Telefax oder E-Mail vor. Eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten beim Auftraggeber ist mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen („Vergabe Neubau Haus des Gastes. Teilnahmeantrag, nicht öffnen vor Fristablauf!“).
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Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen werden, eine grundlegende Änderung der Vergabeunterlagen erforderlich wird oder andere schwer wiegende Gründe bestehen, bleibt der Abbruch des Verfahrens (Aufhebung entsprechend § 17 VOB/A) vorbehalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Reventlouallee 2-4 Postfach 7128
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
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Quelle: OJS 2011/S 132-219390 (2011-07-08)