Neubau, Umstrukturierung und Erweiterung des Förderzentrums mit Zweifachsporthalle in Unterhaching - Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI
Neubau, Umstrukturierung und Erweiterung des Förderzentrums mit Zweifachsporthalle in Unterhaching.
Das Sonderpädagogische Förderzentrum Unterhaching, Hachinger Tal Schule in seiner heutigen Form existiert seit dem 1.8.2008. Als Sonderpädagogisches Förderzentrum umfasst die Schule heute die Förderschwerpunkte Sprache, Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung.
Derzeit lernen ca. 250 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 (Grund- und Hautschulstufe) in diesem Gebäude. In den Räumen der Hachinger Tal Schule befindet sich auch eine zur Schule gehörige sog. Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) sowie eine Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) für Vorschulkinder mit drei Gruppen, in der ca. 20 Kinder von einem externen Träger betreut werden.
Auf dem Schulgrundstück befinden sich derzeit im Wesentlichen drei schulisch genutzte Gebäude A, B und C.
2 dieser Gebäude (Gebäude B und C) sollen erhalten bleiben, jedoch ist eine Umstrukturierung vorgesehen. Das Gebäude A soll durch einen Neubau ersetzt und gleichzeitig flächenmäßig erweitert werden. Durch einen neu zu errichtenden Gelenk-/Verbindungsbau sollen der Ersatzneubau des Gebäudes A sowie die Gebäude B und C miteinander verbunden werden.
Das Raumprogramm des geplanten Ersatzneubaus des Gebäude A (Hachinger Tal Schule - Baujahr 1977) umfasst insgesamt ca. 4 897 m² HNF und beinhaltet einen allgemeinen Schulbereich (22 Klassenräume (ca. 1 452 m²), 22 Gruppenräume (ca. 352 m²), 28 Fachräume (ca. 1 028 m²), 1 Mehrzweckraum (66 m²), Hauswirtschaft/Schulküche inkl. Nebenräume (ca. 130 m²), Bibliothek und Räume für Lehrkräfte (ca. 260 m²), Verwaltung (ca. 161 m²), allgemeiner Bereich (ca. 689 m²)) sowie eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) (ca. 354 m²), ein Beratungszentrum (ca. 83 m²), einen Zusatzbedarf Zukunft (Inklusion) (ca. 140 m²), Räume für Schulsozialarbeit (ca. 132 m²) sowie Seminarräume (ca. 50 m²).
Die umzustrukturierenden Bauteile B und C (Erwin-Lesch-Schule und Heilpädagogische Tagesstätten - Baujahr 2000) umfassen insgesamt ca. 3 526 m² HNF.
Der neu zu errichtende Gelenk-/Verbindungsbau soll eine Pausenhalle (ca. 80 m²), einen Mehrzweckraum/Nebenraum (ca. 66 m²), ein Stuhllager (ca. 20 m²), eine Aufwärmküche (ca. 30 m²), einen Essensbereich (ca. 60 m²), einen Aufenthaltsraum (60 m²), 4 Gruppenräume (je ca. 25 m²), ein Therapiebad (4,5 x 10 x 1,35 m) (ca. 150 m²) sowie eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)/Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) mit insgesamt ca. 365 m² beinhalten.
Zusätzlich vorgesehen sind eine Zweifachsporthalle (ca. 1 323 m²), ein Technikzentrale zur Anbindung aller 3 Gebäude (ca. 200 m²) sowie Freisportflächen (ca. 7 681 m² Nettofreisportflächen).
Die Baumaßnahmen sollen bei laufendem Betrieb der Einrichtungen erfolgen. Eine Auslagerung der Klassen ist nicht gewünscht. Das Bestandsgebäude Bauteil A sollte bis Fertigstellung des Neubaus erhalten bleiben. Eine Nutzung des Altbaus A als Interimslösung während der Umstrukturierungsbaumaßnahmen für Bauteil B und C ist denkbar.
Seitens des Auftraggebers ist vorgesehen, den Planungsauftrag Ende 2011 zu vergeben, so dass Anfang 2012 mit der Planung begonnen werden kann. Als Nutzungsbeginn ist Anfang 2015 vorgesehen.
Leistungen der Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-01.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2011-07-01
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Auftragsbekanntmachung
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