Der derzeitige Verwaltungssitz der OVAG in Friedberg soll um ein neues Verwaltungsgebäude einschließlich einer Tiefgarage für ca. 60 Stellplätze erweitert werden. Darüber hinaus ist der Umbau und die Aufstockung eines vorhandenen Bürogebäudes geplant. Die Gebäudekörper sind sowohl baulich als betrieblich miteinander verbunden und sollen im Rahmen einer zusammengefassten Baumaßnahme errichtet werden. Der Verwaltungsneubau umfasst eine Bruttogrundrissfläche (BGF) von ca. 2 300 m², verteilt auf 5 Geschossebenen. Die angrenzende Tiefgarage liegt unterhalb des derzeitigen Parkplatzes und ist für ca. 60 Stellplätze im UG ausgelegt. Das wiederherzustellende Parkdeck wird ca. 40 Stellplätze umfassen. Der Umbau bzw. die Aufstockung des mit dem Neubau verbundenen, vorhandenen Bürogebäudes umfasst eine BGF von ca. 930 m², verteilt auf 2 neue Geschossebenen (OG und DG). Die Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude sind im Rahmen der Leistungserbringung von besonderer Bedeutung. Die Bau- und Planungsabstimmungen zwischen den Hochbaumaßnahmen und der energetischen Bauweise und Ausstattung des Bauvorhabens sind in besonderem Maße bei der Ausführungsplanung und Bauleitung zu beachten. Die Objektplanung gemäß HOAI, § 33 „Gebäude und raumbildende Ausbauten“ wurde bis einschließlich Phase 4 erbracht. Die Baugenehmigung liegt vor (bzw. wird erwartet). Die Auflagen sind seitens des Bewerbers/Bieters in der Fortführung der weiteren Ausführungsplanung zu berücksichtigen. Die Fachplanerleistungen für Gebäudetechnik, Elektroinstallation sowie Bauphysik / Akustikplanung sind in den Gesamtleistungsumfang der Objektplanung einzubinden und entsprechend zu kalkulieren. Für diese Bereiche wurden bisher bis auf den Entwässerungsantrag, keine Planungsleistungen erbracht (vgl. II. 2.1).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-23.
Auftragsbekanntmachung (2011-12-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Es sind Leistungen der Objektplanung nach Teil 3, HOAI sowie der Fachplanung nach Teil 4, HOAI zu erbringen.1. § 33 - Gebäude und raumbildende Ausbauten, Leistungsphase 5 – 92. § 38 – Freianlagen, Leistungsphase 5 – 93. § 53 – Technische Ausrüstung Leistungsphase 1 – 9 mit folgenden Anlagegruppen— Abwasser und Wasser,— Wärmeversorgungsanlagen,— Lufttechnische Anlagen,— Starkstromanlagen,— Förderanlagen (Aufzugsanlagen),— Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen,— Nutzungsspezifische Anlagen einschl. Elektrotechnik,— Gebäudeautomation,— Thermische Bauphysik / Schallschutz und Raumakustik.Hinweis: insbesondere nachfolgende Planungsleistungen werden bzw. sind gesondert beauftragt und sind in die Planung zu integrieren:— Tragwerksplanung,— Brandschutz,— Vermessungstechnische Leistungen,— SiGe-Koordination.
Es sind Leistungen der Objektplanung nach Teil 3, HOAI sowie der Fachplanung nach Teil 4, HOAI zu erbringen.1. § 33 - Gebäude und raumbildende Ausbauten, Leistungsphase 5 – 92. § 38 – Freianlagen, Leistungsphase 5 – 93. § 53 – Technische Ausrüstung Leistungsphase 1 – 9 mit folgenden Anlagegruppen— Abwasser und Wasser,— Wärmeversorgungsanlagen,— Lufttechnische Anlagen,— Starkstromanlagen,— Förderanlagen (Aufzugsanlagen),— Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen,— Nutzungsspezifische Anlagen einschl. Elektrotechnik,— Gebäudeautomation,— Thermische Bauphysik / Schallschutz und Raumakustik.Hinweis: insbesondere nachfolgende Planungsleistungen werden bzw. sind gesondert beauftragt und sind in die Planung zu integrieren:— Tragwerksplanung,— Brandschutz,— Vermessungstechnische Leistungen,— SiGe-Koordination.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Oberhessische Versorgungsbetriebe AG
Postanschrift: Hanauer Straße 9-13
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ovag.de🌏
Telefon: +49 6031821793📞
Fax: +49 6031821690 📠
Genehmigungspläne können nach schriftlichem Antrag bei der im I.1 (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle bis zum unter IV.3.3 angegebenen Termin angefordert werden. Der Versand erfolgt am 10.1.2012.
Der Auftraggeber wird bei einer hinreichenden Anzahl von wertungsfähigen Teilnahmeanträgen höchstens 3 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern; ein Anspruch darauf, dass mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, besteht nicht.
Auswahl- und Bewertungskriterien:
Die Auswahl erfolgt anhand einer vergleichenden Bewertung der eingereichten Erklärungen, Angaben und Nachweise in Bezug auf die daraus hervorgehende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.2 und 2.3) unter der Maßgabe der Einhaltung der Teilnahmebedingungen gemäß Ziffer III.2.1).
Bewertet werden:
1. Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. (Nr. 7+8) = Gewichtung max. 20 %;
2. Qualität und Anzahl der Referenzen Nr. 9+10 = Gewichtung max. 40 %;
3. Qualität und Anzahl der dargestellten projektbezogenen Erfahrungen des Projektleiters/der Projektleiterin und deren Stellvertretung Nr. 11 = Gewichtung max. 20 %;
4. Sonstige Nr. 12-15 = Gewichtung max. 20 %.
Interessenten, die einen Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden gebeten, der die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle per Fax unverzüglich ihre Anschrift (Post, Fax, E-Mail,) bekannt zu geben.
Die Vergabestelle benötigt diese Angaben, damit gegebenenfalls aktuelle Informationen übermittelt werden können.
Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens TTMMJJ bei der unter Ziffer I.1) und I.1) (Weitere Auskünfte) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftersuchen sind ausschließlich schriftlich, per Telefax zu stellen. Sie sind an die vorgenannten Kontaktstellen zu richten.
Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Gemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind geordnet nach der unter Ziffer III.2) genannten Nummerierung und Reihenfolge einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4 (Bewerbungsfrist) vollständig an die in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle zu übermitteln.
Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis deutlich zu versehen: “Umschlag nicht öffnen! Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten!“ Teilnahmeantrag für die Vergabe von „Objektplanungs- und Fachplanungsleistungen Neu-/Umbau Hauptverwaltung 2012/2013“.
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
Genehmigungspläne können nach schriftlichem Antrag bei der im I.1 (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle bis zum unter IV.3.3 angegebenen Termin angefordert werden. Der Versand erfolgt am 10.1.2012.
Der Auftraggeber wird bei einer hinreichenden Anzahl von wertungsfähigen Teilnahmeanträgen höchstens 3 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern; ein Anspruch darauf, dass mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, besteht nicht.
Auswahl- und Bewertungskriterien:
Die Auswahl erfolgt anhand einer vergleichenden Bewertung der eingereichten Erklärungen, Angaben und Nachweise in Bezug auf die daraus hervorgehende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.2 und 2.3) unter der Maßgabe der Einhaltung der Teilnahmebedingungen gemäß Ziffer III.2.1).
Bewertet werden:
1. Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. (Nr. 7+8) = Gewichtung max. 20 %;
2. Qualität und Anzahl der Referenzen Nr. 9+10 = Gewichtung max. 40 %;
3. Qualität und Anzahl der dargestellten projektbezogenen Erfahrungen des Projektleiters/der Projektleiterin und deren Stellvertretung Nr. 11 = Gewichtung max. 20 %;
4. Sonstige Nr. 12-15 = Gewichtung max. 20 %.
Interessenten, die einen Teilnahmeantrag einreichen wollen, werden gebeten, der die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle per Fax unverzüglich ihre Anschrift (Post, Fax, E-Mail,) bekannt zu geben.
Die Vergabestelle benötigt diese Angaben, damit gegebenenfalls aktuelle Informationen übermittelt werden können.
Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens TTMMJJ bei der unter Ziffer I.1) und I.1) (Weitere Auskünfte) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftersuchen sind ausschließlich schriftlich, per Telefax zu stellen. Sie sind an die vorgenannten Kontaktstellen zu richten.
Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Gemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind geordnet nach der unter Ziffer III.2) genannten Nummerierung und Reihenfolge einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4 (Bewerbungsfrist) vollständig an die in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle zu übermitteln.
Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis deutlich zu versehen: “Umschlag nicht öffnen! Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten!“ Teilnahmeantrag für die Vergabe von „Objektplanungs- und Fachplanungsleistungen Neu-/Umbau Hauptverwaltung 2012/2013“.
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Der derzeitige Verwaltungssitz der OVAG in Friedberg soll um ein neues Verwaltungsgebäude einschließlich einer Tiefgarage für ca. 60 Stellplätze erweitert werden.
Darüber hinaus ist der Umbau und die Aufstockung eines vorhandenen Bürogebäudes geplant. Die Gebäudekörper sind sowohl baulich als betrieblich miteinander verbunden und sollen im Rahmen einer zusammengefassten Baumaßnahme errichtet werden.
Der Verwaltungsneubau umfasst eine Bruttogrundrissfläche (BGF) von ca. 2 300 m², verteilt auf 5 Geschossebenen. Die angrenzende Tiefgarage liegt unterhalb des derzeitigen Parkplatzes und ist für ca. 60 Stellplätze im UG ausgelegt. Das wiederherzustellende Parkdeck wird ca. 40 Stellplätze umfassen.
Der Verwaltungsneubau umfasst eine Bruttogrundrissfläche (BGF) von ca. 2 300 m², verteilt auf 5 Geschossebenen. Die angrenzende Tiefgarage liegt unterhalb des derzeitigen Parkplatzes und ist für ca. 60 Stellplätze im UG ausgelegt. Das wiederherzustellende Parkdeck wird ca. 40 Stellplätze umfassen.
Der Umbau bzw. die Aufstockung des mit dem Neubau verbundenen, vorhandenen Bürogebäudes umfasst eine BGF von ca. 930 m², verteilt auf 2 neue Geschossebenen (OG und DG).
Die Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude sind im Rahmen der Leistungserbringung von besonderer Bedeutung. Die Bau- und Planungsabstimmungen zwischen den Hochbaumaßnahmen und der energetischen Bauweise und Ausstattung des Bauvorhabens sind in besonderem Maße bei der Ausführungsplanung und Bauleitung zu beachten.
Die Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb und die Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude sind im Rahmen der Leistungserbringung von besonderer Bedeutung. Die Bau- und Planungsabstimmungen zwischen den Hochbaumaßnahmen und der energetischen Bauweise und Ausstattung des Bauvorhabens sind in besonderem Maße bei der Ausführungsplanung und Bauleitung zu beachten.
Die Objektplanung gemäß HOAI, § 33 „Gebäude und raumbildende Ausbauten“ wurde bis einschließlich Phase 4 erbracht. Die Baugenehmigung liegt vor (bzw. wird erwartet).
Die Auflagen sind seitens des Bewerbers/Bieters in der Fortführung der weiteren Ausführungsplanung zu berücksichtigen.
Die Fachplanerleistungen für Gebäudetechnik, Elektroinstallation sowie Bauphysik / Akustikplanung sind in den Gesamtleistungsumfang der Objektplanung einzubinden und entsprechend zu kalkulieren. Für diese Bereiche wurden bisher bis auf den Entwässerungsantrag, keine Planungsleistungen erbracht (vgl. II. 2.1).
Die Fachplanerleistungen für Gebäudetechnik, Elektroinstallation sowie Bauphysik / Akustikplanung sind in den Gesamtleistungsumfang der Objektplanung einzubinden und entsprechend zu kalkulieren. Für diese Bereiche wurden bisher bis auf den Entwässerungsantrag, keine Planungsleistungen erbracht (vgl. II. 2.1).
Menge oder Umfang:
Es sind Leistungen der Objektplanung nach Teil 3, HOAI sowie der Fachplanung nach Teil 4, HOAI zu erbringen.
1. § 33 - Gebäude und raumbildende Ausbauten, Leistungsphase 5 – 9
2. § 38 – Freianlagen, Leistungsphase 5 – 9
3. § 53 – Technische Ausrüstung Leistungsphase 1 – 9 mit folgenden Anlagegruppen
— Thermische Bauphysik / Schallschutz und Raumakustik.
Hinweis: insbesondere nachfolgende Planungsleistungen werden bzw. sind gesondert beauftragt und sind in die Planung zu integrieren:
— Tragwerksplanung,
— Brandschutz,
— Vermessungstechnische Leistungen,
— SiGe-Koordination.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: Neu- & Umbau Hauptverwaltung 2012/2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Friedberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorzulegen. Die Angaben und Erklärungen sind von den Bewerbern bzw. im Bedarfsfall auch von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist (bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/Nachweis, die/der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist). Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.
1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist (bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/Nachweis, die/der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist). Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4) nicht älter als 3 Monate sein.
2. Auskunftserklärung, ob und inwieweit der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind und ob und auf welche Art der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten.
2. Auskunftserklärung, ob und inwieweit der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind und ob und auf welche Art der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten.
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. bei den Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 Absatz 6 und 9 vorliegen.
4. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung (falls zutreffend), aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und ggf. der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
5. Nachunternehmererklärung (falls zutreffend), soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten / Nachunternehmern zugreifen will, ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten / Nachunternehmers vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: “Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber/die Bietergemeinschaft stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
5. Nachunternehmererklärung (falls zutreffend), soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten / Nachunternehmern zugreifen will, ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten / Nachunternehmers vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: “Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber/die Bietergemeinschaft stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
6. Nachweis der Berufshaftpflicht gemäß Ziffer III.1.1.
Generell gilt, dass, soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten / Nachunternehmern zugreifen will, die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Nummern 1 - 6 auf Anforderung durch die Vergabestelle innerhalb von 5 Kalendertagen auch von Dritten / Nachunternehmern vorzulegen sind.
Generell gilt, dass, soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten / Nachunternehmern zugreifen will, die vorstehenden Angaben und Erklärungen zu den Nummern 1 - 6 auf Anforderung durch die Vergabestelle innerhalb von 5 Kalendertagen auch von Dritten / Nachunternehmern vorzulegen sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
8. Angaben zum Umsatz mit Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Vergleichbare Leistungen in diesem Sinne sind solche gemäß Ziffer II.1.5 und II.2.1.
Geforderter Mindeststandard für den Umsatz des Bewerbers bzw. bevollmächtigten Vertreters einer Bewerbergemeinschaft:
— Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre…
… mindestens 1 000 000 EUR/Jahr,
… mit vergleichbaren Leistungen mind. 500 000 EUR/Jahr.
Soweit Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der wirtschaftlichen- und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnehmerwettbewerbes auf Ressourcen Dritter / Nachunternehmer zurückgreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten / Nachunternehmer vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Soweit Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der wirtschaftlichen- und finanziellen bzw. der technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnehmerwettbewerbes auf Ressourcen Dritter / Nachunternehmer zurückgreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch vom Dritten / Nachunternehmer vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber muss Nachweise durch Vorlage einer detaillierten Referenzliste erbringen über das technische Know-how zum vorgesehenen Leistungsumfang und über Erfahrungen bei der Abwicklung derartiger Leistungen der vergangenen 5 Jahre (November 2006 bis Dezember 2011), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. “Vergleichbare“ Leistungen sind in diesem Sinne solche gemäß II.1.5 und II.2.1.
Jeder Bewerber muss Nachweise durch Vorlage einer detaillierten Referenzliste erbringen über das technische Know-how zum vorgesehenen Leistungsumfang und über Erfahrungen bei der Abwicklung derartiger Leistungen der vergangenen 5 Jahre (November 2006 bis Dezember 2011), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. “Vergleichbare“ Leistungen sind in diesem Sinne solche gemäß II.1.5 und II.2.1.
9. Referenzliste (für alle zu erbringenden Objekt- und Fachplanungsleistungen).
Die Darstellung der Referenzen soll in Tabellenform erfolgen und den folgenden Inhalt haben:
— Name, Anschrift und Telefonnummer des Auftraggebers und verantw. Ansprechpartners,
— Bezeichnung des Projektes,
— Gesamtkosten der Investition (brutto),
— Zeitraum der erbrachten Eigenleistungen,
— Beschreibung der Leistung in technischer Hinsicht sowie den Umfang der erbrachten Leistung, falls nicht unmittelbar aus der Bezeichnung abzuleiten,
— Angabe zum Umfang der erbrachten Eigenleistungen und der mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbrachten Leistungen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Erläuterung und Wertung von einzelnen Referenzen weitere Angaben vom Bewerber, nach Eingang der Teilnahmeanträge, zu fordern. Auf Anforderung durch die Vergabestelle sind auch von den jeweiligen Auftraggebern ausgestellte und unterzeichnete Bescheinigungen vorzulegen. Werden die zusätzlich geforderten Angaben nach Ablauf der Nachfrist (Regelfrist 5 Kalendertage) nicht getätigt, werden die vom Auftraggeber geforderten angesprochenen Referenzen nicht in die Wertung aufgenommen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Erläuterung und Wertung von einzelnen Referenzen weitere Angaben vom Bewerber, nach Eingang der Teilnahmeanträge, zu fordern. Auf Anforderung durch die Vergabestelle sind auch von den jeweiligen Auftraggebern ausgestellte und unterzeichnete Bescheinigungen vorzulegen. Werden die zusätzlich geforderten Angaben nach Ablauf der Nachfrist (Regelfrist 5 Kalendertage) nicht getätigt, werden die vom Auftraggeber geforderten angesprochenen Referenzen nicht in die Wertung aufgenommen.
Es werden jeweils max. 6 Referenz-Projekte (bei einer Mindestvorlage von 2 Referenzen und ab einen Auftragswert von 300 000 EUR für Objektplanung) gewertet.
10. Ausführliche Darstellung von mindestens einer Referenz, die mit der ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar ist.
11. Angaben zum Projektleiter/zu Projektleiterin und stellv. Projektleiter/Projektleiterin
— namentliche Benennung der Projektleitung und deren Stellvertretung sowie,
— zugehörige Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der für die Dienstleistung vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung sowie,
— Angaben zur projektbezogenen Erfahrung der für die Dienstleistung vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung.
12. Angaben über die personelle Ausstattung des Bewerbers bzw. der Mitgl. der Bewerbergemeinschaft mit folgendem Inhalt (beides aufgeteilt nach Berufsgruppen)
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter,
— Anzahl der freiberuflichen Miterbeiter.
13. Angaben über den Auftragsanteil, für den ein Nachunternehmereinsatz vorgesehen ist.
14. Nachweis über verfügbare technische Ausstattung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und /oder des Nachunternehmers.
15.. Angaben zur internen Qualitätssicherung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft.
Generell gilt:
Sollten Dritte und/oder Nachunternehmer eingesetzt werden, sind die Angaben und Erklärungen zu den Punkten 9 und 13 auch von diesen beizufügen. Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten / Nachunternehmers vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: “Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
Sollten Dritte und/oder Nachunternehmer eingesetzt werden, sind die Angaben und Erklärungen zu den Punkten 9 und 13 auch von diesen beizufügen. Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten / Nachunternehmers vorzulegen und zwar mit folgendem Inhalt: “Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r als Nachunternehmer zur Verfügung“.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder widersprüchliche Angaben einmalig vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft, nach Eingang der Teilnahmeanträge, nachzufordern.
Werden die zusätzlich geforderten Angaben nach Ablauf der Nachfrist (Regelfrist 5 Kalendertage) nicht getätigt, kann dies zum Ausschluss oder zur Abwertung führen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung für.
— Personenschäden: 2 000 000,00 EUR,
— Sonstige Schäden: 1 500 000,00 EUR.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Bietergemeinschaft an die der Auftrag vergeben wird. Bestellung eines bevollmächtigten Vertreters.
Sonstige besondere Bedingungen: Verwendung kommunaler Vertragsmuster für den Vertragsabschluss.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten, Ingenieure und beratende Ingenieure.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Timo Preys
Name: Oberhessische Versorgungsbetriebe AG
Postanschrift: Hanauer Str. 9-13
Kontaktperson: Dieter Dollinger
Telefon: +49 603182-1516📞
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: claudia.denz-kinzel@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 615112-6348📞
Internetadresse: http://www.rp-darmstadt.hessen.de/🌏
Fax: +49 615112-6834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Es wird auf die Regelungen und Fristen gemäß § 101a und 107 GWB verwiesen.
Quelle: OJS 2011/S 249-406690 (2011-12-23)