Objekt- und Tragwerksplanung sowie SiGeKo-Planung für Uferbauwerke Tollerort für das Projekt "Anpassung Einfahrt Vorhafen"
Die Hamburg Port Authority (HPA) beabsichtigt, den Manövrierraum für Seeschiffe im Einfahrtsbereich von der Norderelbe in den Vorhafen aufzuweiten. Der im Zuge des Rückbaues der Tollerortspitze entstehende Geländesprung wird im Osten beginnend auf einer Länge von rd. 200 m durch ein neue Vorsetze abgefangen. Die Herstellung der neuen Konstruktion erfolgt zeitgleich mit dem Rückbau der Tollerortspitze und wird größtenteils als Landbaustelle ausgeführt. Das Uferbauwerk hat seine größte Tiefe am östlichen Ende, in Richtung Westen wird es allmählich flacher, bis es im Bereich der neuen Uferböschung des verfüllten Kohlenschiffhafens endgültig ausläuft. Am östlichen Ende schließt die neue Konstruktion an die vorhandene Kaimauer des Europakais an. Dieser Teil des nördlichen Europakais ist nicht für die erforderliche Wassertiefe ausgebaut, hier wird auf einer Länge von ca. 50 m in Richtung Vorhafen ein neues Anschlussbauwerk als Vorsetze, mit einem Vorbaumaß von rd. 2,50 m vor die bestehende Kaimauer gebaut.
Dem laufenden Genehmigungsverfahren liegt eine Spundwandkonstruktion mit Stahlbetonkopfholm sowie Schrägpfahlverankerung zugrunde. Aus Lärmschutzgründen ist die Spundwand überwiegend mittels Schlitzwandtechnik einzustellen. Ein erforderlicher Durchbruch durch die bestehende Kaimauer ist Planungsbestandteil. Im Zuge der Planungen werden insbesondere Abstimmungen aufgrund angrenzender Erdbau- und Abbruchplanungen erforderlich. Im Baufeld ist mit schadstoffbelasteten Böden unterschiedlicher Klassen zu rechnen, deren fachgerechter Umgang bei der Planung zu berücksichtigen ist.
Die Leistung des SiGeKo, nach Baustellenverordnung, für die Planung ist im Zuge dieses Auftrags zu erbringen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-09.
Wer?
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Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2011-06-09
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Auftragsbekanntmachung
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