Die Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim-Frei-Weinheim ist eine 3-zügige Ganztags-Grund- und Schwerpunktschule mit ca. 220 Schülerinnen und Schülern in 12 Klassen. Außerhalb des Ganztagsschulbetriebs besteht die betreute Grundschule von 7:15 Uhr bis 7:45 Uhr und nachmittags von 16:00 bis 17:30 Uhr. Am Schulstandort Brüder-Grimm-Schule soll eine neue Sporthalle mit Bühne sowie eine Mensa anstelle der bisherigen Dreifeldhalle geplant werden. Das Raumprogramm beinhaltet eine Zweifeld-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung und einer Bühne. Die Sporthalle dient der angrenzenden Ganztagsschule für den Schulsport und AGs. Nachmittags wird die Halle von verschiedenen ortsansässigen Vereinen für deren Sport- und Kulturprogramm genutzt. Die Bühne soll einerseits für Auftritte der örtlichen Vereine genutzt werden und andererseits, abgetrennt von der Hallenbelegung, z.B. als Gymnastikraum, genutzt werden können. Die Sporthalle soll teilbar sein und eine ausreichende Anzahl an Lager- und Geräteräumen sowie Umkleiden und Sanitärräumen aufweisen. Die Mensa soll die Verpflegung des Ganztagsschulbetriebes gewährleisten. Eine Küche mit Kühl-, Lager- und Abstellräumen ist vorgesehen. Der Speiseraum für ca. 120 Kinder soll bei größeren Veranstaltungen auch als Foyer mit Garderobe genutzt werden. Bei größeren kulturellen Vereinsnutzungen soll eine Versorgung der Gäste mit kleineren Speisen und Getränken im Foyer möglich sein. Hier müssen Sanitärräume, Stuhllager und Garderoben vorgesehen werden. Die Heizenergie für das Gebäude wird über die bestehende Heizzentrale der benachbarten Schule erzeugt. Die Lüftungsanlage befindet sich derzeit in einem Teilbereich unter der bestehenden Sporthalle. Die Unterbringung der neuen Lüftungszentrale ist damit ebenfalls Bestandteil der Planungsaufgabe. Ungefähre Größen der vorgesehen Nutzungen sind: — Zweifeld-Sporthalle 830 m², Sanitärräume 100 m², Geräte- und Lagerräume 100 m², Bühne 75 m², Stuhllager 20 m², — Foyer/Speiseraum 150 m², Windfang 5 m², Küche 50 m², Kühl- und Lagerräume 30 m², Sanitärbereiche 25 m². Im Vorfeld ist eine Machbarkeitsstudie für den Neubau der Sporthalle mit Mensa erarbeitet worden. Aufgrund geänderter Randbedingungen ist diese Studie nicht mehr aktuell und besitzt keine Verbindlichkeit für die weitere Planung. Diese Unterlagen können auf der unter I.1) genannten Internetseite des Auslobers heruntergeladen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-09-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-4 Genehmigungsplanung - LP 5-7 Werkplanung und Vergabe - LP 8 Objektüberwachung LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.220 000,00
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-4 Genehmigungsplanung - LP 5-7 Werkplanung und Vergabe - LP 8 Objektüberwachung LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.220 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 220 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Rathaus Neuer Markt 1
Postleitzahl: 55218
Postort: Ingelheim am Rhein
Kontakt
Internetadresse: http://www.ingelheim.de🌏
E-Mail: ralf.wolf@ingelheim.de📧
Telefon: +49 6132782-219📞
Fax: +49 6132782-204 📠
Zum Nachweis der Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, kann auf der unter I.1) angegebenen Internetseite des Auslobers ein Bewerberbogen heruntergeladen werden. Der Bewerberbogen soll grundsätzlich verwendet werden, maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie der Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
Zum Nachweis der Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, kann auf der unter I.1) angegebenen Internetseite des Auslobers ein Bewerberbogen heruntergeladen werden. Der Bewerberbogen soll grundsätzlich verwendet werden, maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie der Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim-Frei-Weinheim ist eine 3-zügige Ganztags-Grund- und Schwerpunktschule mit ca. 220 Schülerinnen und Schülern in 12 Klassen. Außerhalb des Ganztagsschulbetriebs besteht die betreute Grundschule von 7:15 Uhr bis 7:45 Uhr und nachmittags von 16:00 bis 17:30 Uhr.
Die Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim-Frei-Weinheim ist eine 3-zügige Ganztags-Grund- und Schwerpunktschule mit ca. 220 Schülerinnen und Schülern in 12 Klassen. Außerhalb des Ganztagsschulbetriebs besteht die betreute Grundschule von 7:15 Uhr bis 7:45 Uhr und nachmittags von 16:00 bis 17:30 Uhr.
Am Schulstandort Brüder-Grimm-Schule soll eine neue Sporthalle mit Bühne sowie eine Mensa anstelle der bisherigen Dreifeldhalle geplant werden.
Das Raumprogramm beinhaltet eine Zweifeld-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung und einer Bühne. Die Sporthalle dient der angrenzenden Ganztagsschule für den Schulsport und AGs. Nachmittags wird die Halle von verschiedenen ortsansässigen Vereinen für deren Sport- und Kulturprogramm genutzt. Die Bühne soll einerseits für Auftritte der örtlichen Vereine genutzt werden und andererseits, abgetrennt von der Hallenbelegung, z.B. als Gymnastikraum, genutzt werden können. Die Sporthalle soll teilbar sein und eine ausreichende Anzahl an Lager- und Geräteräumen sowie Umkleiden und Sanitärräumen aufweisen.
Das Raumprogramm beinhaltet eine Zweifeld-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung und einer Bühne. Die Sporthalle dient der angrenzenden Ganztagsschule für den Schulsport und AGs. Nachmittags wird die Halle von verschiedenen ortsansässigen Vereinen für deren Sport- und Kulturprogramm genutzt. Die Bühne soll einerseits für Auftritte der örtlichen Vereine genutzt werden und andererseits, abgetrennt von der Hallenbelegung, z.B. als Gymnastikraum, genutzt werden können. Die Sporthalle soll teilbar sein und eine ausreichende Anzahl an Lager- und Geräteräumen sowie Umkleiden und Sanitärräumen aufweisen.
Die Mensa soll die Verpflegung des Ganztagsschulbetriebes gewährleisten. Eine Küche mit Kühl-, Lager- und Abstellräumen ist vorgesehen. Der Speiseraum für ca. 120 Kinder soll bei größeren Veranstaltungen auch als Foyer mit Garderobe genutzt werden. Bei größeren kulturellen Vereinsnutzungen soll eine Versorgung der Gäste mit kleineren Speisen und Getränken im Foyer möglich sein. Hier müssen Sanitärräume, Stuhllager und Garderoben vorgesehen werden.
Die Mensa soll die Verpflegung des Ganztagsschulbetriebes gewährleisten. Eine Küche mit Kühl-, Lager- und Abstellräumen ist vorgesehen. Der Speiseraum für ca. 120 Kinder soll bei größeren Veranstaltungen auch als Foyer mit Garderobe genutzt werden. Bei größeren kulturellen Vereinsnutzungen soll eine Versorgung der Gäste mit kleineren Speisen und Getränken im Foyer möglich sein. Hier müssen Sanitärräume, Stuhllager und Garderoben vorgesehen werden.
Die Heizenergie für das Gebäude wird über die bestehende Heizzentrale der benachbarten Schule erzeugt.
Die Lüftungsanlage befindet sich derzeit in einem Teilbereich unter der bestehenden Sporthalle. Die Unterbringung der neuen Lüftungszentrale ist damit ebenfalls Bestandteil der Planungsaufgabe.
— Foyer/Speiseraum 150 m², Windfang 5 m², Küche 50 m², Kühl- und Lagerräume 30 m², Sanitärbereiche 25 m².
Im Vorfeld ist eine Machbarkeitsstudie für den Neubau der Sporthalle mit Mensa erarbeitet worden. Aufgrund geänderter Randbedingungen ist diese Studie nicht mehr aktuell und besitzt keine Verbindlichkeit für die weitere Planung.
Diese Unterlagen können auf der unter I.1) genannten Internetseite des Auslobers heruntergeladen werden.
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-4 Genehmigungsplanung - LP 5-7 Werkplanung und Vergabe - LP 8 Objektüberwachung LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: LP 1-4 Genehmigungsplanung - LP 5-7 Werkplanung und Vergabe - LP 8 Objektüberwachung LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: Sporthalle Brüder-Grimm-Schule
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingelheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendet werden, der auf der angegebenen Internet-Seite des Auslobers heruntergeladen werden kann. Maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Zum Nachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendet werden, der auf der angegebenen Internet-Seite des Auslobers heruntergeladen werden kann. Maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Werden die nachfolgend aufgeführten Nachweise 1 bis 7 nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von §5(3) keinen Gebrauch.
1. Angaben zu Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten des Bewerbers,
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung,
2.1 bei Personengesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht,
2.2 bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs,
2.3 bei Arbeits-/Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft zu benennen, der die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierfür ist die Vorlage einer Vollmachtserklärung für den verantwortlichen Vertreter, die von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet ist, erforderlich,
2.3 bei Arbeits-/Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft zu benennen, der die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierfür ist die Vorlage einer Vollmachtserklärung für den verantwortlichen Vertreter, die von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet ist, erforderlich,
3. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt.
Der Nachweis ist für den für die Leistung verantwortlichen Verfasser des sich bewerbenden Büros oder der juristischen Person vorzulegen.
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Gemeinschaft zu führen,
4. Erklärung des Bewerbers, dass die freiberufliche Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß § 2(3) VOF,
5. Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmern gemäß § 4 (2) und § 2 (3) VOF,
6. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4(6) und (9) VOF vorliegen,
7. Wird von §5(6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer die Nachweise nach 1 bis 6 vorzulegen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers,
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften müssen die unter III.2.1) genannten Nachweise von jedem Mitglied erbracht werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung zum Honorarumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen Objektplanung Gebäude.
Der Bewerber hat eine Erklärung über seinen Umsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre abzugeben. Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften sind diese Angaben getrennt zu machen und werden für die Bewertung addiert.
Ein durchschnittlicher Gesamtumsatz von 250 000,00 EUR/Jahr (brutto) erreicht die volle Punktzahl.
Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Kurzdarstellung der Bürostruktur mit Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation von fest angestellten technischen Mitarbeitern, Angabe mit namentlicher Zuordnung. Diese Angaben sind von Arbeits-/Bietergemeinschaften getrennt aufzuführen.
Eine Bürostruktur mit mindestens einer Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 2 technischen Mitarbeitern (Vollzeit) oder eine Arbeitsgemeinschaft mit mindestens je einer Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 1 technischen Mitarbeiter (Vollzeit) erreicht die volle Punktzahl.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eine Bürostruktur mit mindestens einer Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 2 technischen Mitarbeitern (Vollzeit) oder eine Arbeitsgemeinschaft mit mindestens je einer Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 1 technischen Mitarbeiter (Vollzeit) erreicht die volle Punktzahl.
Für eine Struktur mit 2 Mitarbeitern werden 1,5 Punkte erteilt.
3. Organigramm:
Die Bürostruktur des Bewerbers ist mit einem Organigramm nachvollziehbar darzustellen. Bei Arbeitsgemeinschaften ist das Organigramm für die für die Leistungserbringung vorgesehene Gesamtstruktur darzustellen.
Für die weitere Beauftragung ist eine Bürogröße oder Arbeitsgemeinschaft in der vorbeschriebenen Struktur verbindliche Auftragsvoraussetzung.
Bei einem Büro mit mehreren Niederlassungen sind die Angaben für die Niederlassung zu machen, die die Leistung erbringt.
Für eine vollständige, nachvollziehbare Darstellung wird die volle Punktzahl erteilt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die eingereichten Referenzen werden sowohl quantitativ auf Vergleichbarkeit mit dem Auftrag überprüft im Hinblick auf Bauwerkskosten und erbrachten Leistungsumfang als auch qualitativ durch Beurteilung durch ein Auswahlgremium nach den Kriterien gestalterischen Qualität, Entwurfskonzept, räumliche und funktionale Organisation des Gebäudes, Materialität und Konstruktion.
Die eingereichten Referenzen werden sowohl quantitativ auf Vergleichbarkeit mit dem Auftrag überprüft im Hinblick auf Bauwerkskosten und erbrachten Leistungsumfang als auch qualitativ durch Beurteilung durch ein Auswahlgremium nach den Kriterien gestalterischen Qualität, Entwurfskonzept, räumliche und funktionale Organisation des Gebäudes, Materialität und Konstruktion.
1. Referenzprojekt 1,
1.1 Quantitative Beurteilung:
Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Nutzung und Volumen, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 1-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein. Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.8.2001).
Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Nutzung und Volumen, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 1-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein. Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.8.2001).
Als vergleichbare Nutzung werden gewertet: Turn- und Sporthallen, Versammlungsstätten, Mehrzweckhallen, Schulbauten. Ein Volumen von mind. 1 500 000 EUR brutto in KG 300 + 400 wird als vergleichbar gewertet.
Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objekt zu machen:
Jahr der Fertigstellung, Bauherr, Baukosten KG 300 + 400 brutto, BGF/NF, Erbrachte Leistungsphasen.
Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Bei Teilleistung LP 1-7 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert, bei Teilleistung LP 8 werden die erreichten Punkte um 50 % abgemindert, bei Teilleistung LP 1-4 werden die erreichten Punkte um 70 % abgemindert.
1.2 Qualitative Beurteilung:
Das Projekt ist auf einem Referenzblatt DIN A 2 mit folgenden Angaben darzustellen:
Grundrisse aller Ebenen, Ansichten, Schnitte, M = 1:200. Eine verkleinerte Darstellung bis Maßstab 1:500 ist möglich, wenn das Format DIN A2 nur auf diese Weise eingehalten werden kann. Der Darstellungsinhalt muss dabei dem Maßstab 1:200 entsprechen. Eine Maßstabsangabe ist erforderlich.
Grundrisse aller Ebenen, Ansichten, Schnitte, M = 1:200. Eine verkleinerte Darstellung bis Maßstab 1:500 ist möglich, wenn das Format DIN A2 nur auf diese Weise eingehalten werden kann. Der Darstellungsinhalt muss dabei dem Maßstab 1:200 entsprechen. Eine Maßstabsangabe ist erforderlich.
Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen; Lageplan mit Einbindung in die Umgebung, genordet, M = 1:500; Erläuterung zum Konzept, Materialien und Konstruktion.
Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
Die eingereichten Referenzen werden von einem Auswahlgremium nach einem Punktesystem bewertet.
Kriterien: gestalterischen Qualität, Entwurfskonzept, Räumliche und funktionale Organisation des Gebäudes, Materialität und Konstruktion.
Wichtung: 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
1.3 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt:
Das Referenzschreiben muss Aussagen zur Termin- und Kostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung der Leistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnet sein.
2. Referenzprojekt 2,
2.1 Quantitative Beurteilung:
Darstellung eines ausgewählten Projektes, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 1-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Planung für Neubau oder Umbau eines Gebäudes mit beliebiger Nutzung und vergleichbaren Bauwerkskosten. Ein Volumen von mind. 1 500 000 EUR brutto in KG 300 + 400 wird als vergleichbar gewertet.
Das Objekt muss für einen öffentlichen Auftraggeber realisiert worden sein.
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 1.8.2001).
Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
2.2 Qualitative Beurteilung:
Grundrisse aller Ebenen, Ansichten, Schnitte, M = 1:200; Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen; Lageplan mit Einbindung in die Umgebung, genordet, M = 1:500; Erläuterung zum Konzept, Materialien und Konstruktion. Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
Grundrisse aller Ebenen, Ansichten, Schnitte, M = 1:200; Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen; Lageplan mit Einbindung in die Umgebung, genordet, M = 1:500; Erläuterung zum Konzept, Materialien und Konstruktion. Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
Kriterien: gestalterischen Qualität, Entwurfskonzept, Räumliche und funktionale Organisation des Gebäudes.
Materialität und Konstruktion.
2.3 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen:
— Sach- und Vermögensschäden: 500 000,00 EUR,
— Personenschäden: 2 000 000,00 EUR.
Im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft ist diese Versicherung von jedem Mitglied nachzuweisen. Jedes Mitglied haftet gesamtschuldnerisch.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI 2009 - Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Teilnahme zugelassen sind im Zulassungsbereich EWR und Schweiz ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2005 gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zur Teilnahme zugelassen sind im Zulassungsbereich EWR und Schweiz ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2005 gewährleistet ist.
Diese Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Bei Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft benannt sein und die vorgenannten Teilnahmeanforderungen erfüllen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-11-25 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Organisatorische Projektumsetzung Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten für das geplante Projekt erwartet. Die besonderen Abläufe bei Projekten für öffentliche Auftraggeber sind darzustellen, sowie Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (30)
2. Terminplanung und Terminkontrolle Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanung und Terminkontrolle. Die Beurteilung erfolgt anhand der Darstellung des Bewerbers über die Terminkontrolle eines abgewickelten vergleichbaren Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase mit Bezug auf das konkrete Projekt, insbesondere die terminlichen Randbedingungen beim Bauen auf dem Schulgelände während des Schulbetriebs sind zu berücksichtigen. Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen sind vorzustellen. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
3. Energiesparendes und nachhaltiges Bauen Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter dem Aspekt energiesparendes und nachhaltiges Bauen. Es sind Lösungen bei vergleichbaren Projekten vorzustellen, die bei der konkreten Bauaufgabe den Energieverbrauch minimieren können und den Einsatz erneuerbarer Energien möglich machen. Insgesamt ist darzustellen, wie am Projekt ein wirtschaftlicher Einsatz von Ressourcen gewährleistet werden kann. Dabei sind auch die Lebenszykluskosten zu berücksichtigen. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
4. Kostenkontrolle Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren abgewickelten Projekts in der Planungs- und Ausführungsphase. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten darzustellen. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
5. Honorar Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9. Es ist von dem vollen Leistungsbild auszugehen. Die Einordnung in Honorarzone IV wird vom Auftraggeber vorgegeben, ein Angebot zum Mindestsatz wird mit maximalen Punkten bewertet. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. (5)
6. Honorar, frei zu vereinbaren: Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Ein Ansatzsatz von 5 % des Nettohonorars wird als wirtschaftlich beurteilt. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ingelheim am Rhein
Kontakt
Kontaktperson: Hochbauabteilung
Herrn Ralf Wolf
Adresse des Käuferprofils: http://www.ingelheim.de/oeffentliche-ausschreibungen.html🌏
Zum Nachweis der Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, kann auf der unter I.1) angegebenen Internetseite des Auslobers ein Bewerberbogen heruntergeladen werden. Der Bewerberbogen soll grundsätzlich verwendet werden, maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Zum Nachweis der Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, kann auf der unter I.1) angegebenen Internetseite des Auslobers ein Bewerberbogen heruntergeladen werden. Der Bewerberbogen soll grundsätzlich verwendet werden, maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie der Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.de📧
Telefon: +49 6131116-2234📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de🌏
Fax: +49 6131116-2113 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Stiftstraße 9
Quelle: OJS 2011/S 175-287686 (2011-09-08)
Ergänzende Angaben (2011-09-30) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-06-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 220 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge