1. Gegenstand und Ziel. Gegenstand des ausgeschriebenen Projekts ist die im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorhandene Sozialbudget-Datenbank. Das Sozialbudget ist ein statistisches Rechenwerk, das alle in Deutschland gewährten Sozialleistungen erfasst und über sie und ihre Finanzierung berichtet. Im jährlichen Rhythmus werden aktuelle Daten über das soziale Sicherungssystem veröffentlicht. Das aktuelle Sozialbudget 2010 steht im Internetangebot des BMAS unter dem Link http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a230-10-sozialbudget-2010.html als PDF-Dokument zur Verfügung. Außerdem fließen die Daten in den Sozialbericht der Bundesregierung ein, der einmal in jeder Legislaturperiode dem Bundestag vorgelegt wird. Der Sozialbericht wurde zuletzt im Juli 2009 veröffentlicht und beinhaltet im Teil B das Sozialbudget 2008. Das Sozialbudget umfasst die jährlichen Daten (seit 1960) von insgesamt 30 Institutionen bzw. Zweigen der sozialen Sicherung, die soziale Leistungen bereitstellen. Diese Leistungen werden sowohl einer speziellen Art (z.B. Einkommens- oder Sachleistung) als auch einer von 10 Funktionen. 1. Krankheit, 2. Invalidität, 3. Alter, 4. Hinterbliebene, 5. Kinder, 6. Ehegatten, 7. Mutterschaft, 8. Arbeitslosigkeit, 9. Wohnen und 10. Allgemeine Lebenshilfen zugeordnet. Bei der Finanzierung der Leistungen wird nach Arten (z.B. Sozialbeiträge oder Zuschüsse des Staates) und nach Quellen (z.B. Unternehmen oder Gebietskörperschaften) unterschieden. Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in Excel-Dateien als Betrags- und Finanzierungspositionen bereitgestellt. Sie sind an die Schnittstelle der eingesetzten Auswertungssoftware angepasst, damit sie automatisch in die hinter der Software stehende Access-Datenbank eingelesen werden können. In der Datenbank werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets nach bestimmten Merkmalen klassifiziert. Im Auswertungsteil der Datenbank werden die Möglichkeiten bereitgestellt, diverse Präsentationstabellen und Berichte zu erzeugen. Aus den Daten des Sozialbudgets wird der deutsche Beitrag zum Europäischen System der Integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) erzeugt und jährlich in Form eines Fragebogens an Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, geliefert. Die von Eurostat erfassten Leistungen des Sozialschutzes werden unter dem Link http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/social_protection/introduction veröffentlicht. Methodische Grundlage ist das ESSOSS-Handbuch 2008, das ebenfalls unter dem oben genannten Link zur Verfügung steht. Ziel des ausgeschriebenen Projekts ist die Pflege der vorhandenen Sozialbudget-Datenbank. Die Pflege der Sozialbudget-Datenbank hat die jederzeitige Einsetzbarkeit der Sozialbudget-Datenbank unter sich ändernden Anforderungen zu gewährleisten. Die Pflege beinhaltet beispielsweise die Anpassung der Datenbank bei Datenaktualisierungen, bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder bei Veränderungen der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens. Im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat wird eine Weiterentwicklung der Datenbank in Bezug auf die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) angestrebt. Darüber hinaus muss die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer kurzfristig für ggf. notwendige Hilfestellungen in der Anwendung der Datenbank-Applikation und zur inhaltlichen Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit zu den Kernarbeitszeiten des BMAS (Mo. bis Fr. 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr) muss sichergestellt sein. Zur Zielerreichung muss auf der vorhandenen Access-Datenbank aufgebaut werden. Dies betrifft insbesondere die Aufbereitung der Ausgangsdaten (siehe 3.1.1), das automatische Einlesen der Ausgangsdaten in die Datenbank-Applikation mit der notwendigen Klassifikation der Betrags- und Finanzierungspositionen (siehe 3.1.2) und die Module zur Erstellung der Auswertungstabellen (siehe 3.1.3). Die Dokumentation der Anwendung (Benutzerhandbuch) ist den Verdingungsunterlagen beigefügt. 2 Rahmenbedingungen. 2.1 Systemumgebung. Die Access-Daten werden zentral auf einem eigenen Laufwerk auf einem SAN/NAS-Server der Firma EMC vorgehalten. Die Nutzer der Datenbank greifen über ihre Access2003-Applikation (SP3) auf diese Daten zu. Die Ausgangsdaten werden in Excel-Tabellen erfasst und in die Access-Datenbank eingelesen. 2.2 Dokumentationen der Datenbank-Applikation. Es liegen folgende Dokumentationen vor: — Benutzerhandbuch, — Technische Dokumentation. 3. Leistungsverzeichnis. 3.1 Fachgebietsbezogene Leistungen. 3.1.1 Ausgangsdaten. Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in 30 Excel-Dateien (so genannten Betragsübersichten) bereitgestellt. Die Excel-Dateien beinhalten die Zeitreihen von insgesamt rund 1 900 Einnahmen- und Ausgabenpositionen. Sie sind an die Schnittstelle der Access-Datenbank angepasst, damit sie automatisch in diese eingelesen werden können. In den Excel-Dateien werden Daten für Deutschland ab 1960 erfasst und jährlich fortgeschrieben. Von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer sind die Daten der Sozialversicherungszweige zu pflegen. Dies beinhaltet die Umsetzung der von den Ressorts bereitgestellten Rechnungsergebnisse. Sofern im Vertragszeitraum Revisionen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen durchgeführt werden, müssen diese Änderungen für das Sozialbudget geprüft und ggf. nachgebildet werden. Darüber hinaus ist die Datenbank dahingehend weiterzuentwickeln, dass im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) implementiert wird. 3.1.2 Datenbank. Zur Zeit werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets beim Einlesen der Daten in die Datenbank erfasst und nach drei Merkmalen klassifiziert: die Nummer ihrer Institution bzw. Unterinstitution, einer laufenden Nummer und durch den Klassifikationsschlüssel (Kodierung zur weiteren Klassifikation der Betragspositionen). Als Grundlage für den Aufbau der Datenbank gilt neben dem Klassifikationsschlüssel die folgende Gliederung nach Institutionen (ohne Unterinstitutionen): 1 Sozialversicherungssysteme, 11 Rentenversicherung, 12 Krankenversicherung, 13 Pflegeversicherung, 14 Unfallversicherung, 15 Arbeitslosenversicherung, 2 Sondersysteme, 21 Alterssicherung der Landwirte, 22 Versorgungswerke, 23 Private Altersvorsorge, 24 Private Krankenversicherung, 25 Private Pflegeversicherung, 3 Systeme des öffentlichen Dienstes, 31 Pensionen, 32 Familienzuschläge, 33 Beihilfen, 4 Arbeitgebersysteme, 41 Entgeltfortzahlung, 42 Betriebliche Altersversorgung, 43 Zusatzversorgung, 44 Sonstige Arbeitgeberleistungen, 5 Entschädigungssysteme, 51 Soziale Entschädigung, 52 Lastenausgleich, 53 Wiedergutmachung, 54 Sonstige Entschädigungen, 6 Förder- und Fürsorgesysteme, 61 Kindergeld und Familienleistungsausgleich, 62 Erziehungsgeld / Elterngeld, 63 Grundsicherung für Arbeitsuchende, 64 Arbeitslosenhilfe / sonstige Arbeitsförderung, 65 Ausbildungs- und Aufstiegsförderung, 66 Sozialhilfe, 67 Kinder- und Jugendhilfe, 68 Wohngeld, 7 Steuerliche Leistungen. Ein sechsstelliger funktions- und quellbezogener Klassifikationsschlüssel kennzeichnet – abgesehen von der Institutionszuordnung in Spalte A der Betragsübersichten – sämtliche Merkmale, nach denen die Betragspositionen klassifiziert sind. Dabei kann jeder Betragsposition (außer Verrechnungen, Verwaltungs- und sonstigen Ausgaben) nur eine Sozialschutzfunktion bzw. eine Finanzierungsquelle zugeordnet werden. Der Klassifikationsschlüssel ist folgendermaßen aufgebaut: — Die ersten beiden Stellen kennzeichnen die Leistungs- bzw. Finanzierungsart, — Die dritte und vierte Stelle kennzeichnen die Sozialschutzfunktion bzw. Finanzierungsquelle. Dabei wird von den zehn im Sozialbudget unterschiedenen Funktionen und den acht Finanzierungsquellen ausgegangen, — Die fünfte und sechste Stelle gliedert die betrachtete Position im Detail. Beispiele hierfür sind die Positionen des ESSOSS-Fragebogens sowie weitere Detaillierungen, die ggf. für das nationale Sozialbudget erforderlich oder wünschenswert sind. In die oben skizzierte Datenbank sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer die Betragsübersichten zu pflegen. Dies beinhaltet z.B., dass die Datenbank bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens anzupassen ist. 3.1.3 Auswertung und Präsentation der Daten. Die Methodik zur Erstellung des Sozialbudgets orientiert sich an der Methodik des Europäischen Systems einer integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS), deshalb kann ein gemeinsamer Klassifikationsschlüssel verwendet werden. Aus den Ausgangsdaten wird sowohl das nationale Sozialbudget berechnet als auch der deutsche Beitrag zur europäischen Sozialschutzmethodik erzeugt. Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt im Bezug auf das Sozialbudget und auf ESSOSS folgende Tabellen: — die im Sozialbudget 2010 verwendeten Tabellen zu den Funktions- und Institutionsgruppen und — den ESSOSS-Fragebogen. Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt darüber hinaus folgende Berichte: — Einzelauswertungen und Jahresvergleiche in Bezug auf die im Klassifikationsschlüssel enthaltenen Kategorien und Aggregationen von Kategorien (z.B. periodische Einkommensleistungen der Funktion Alter), — Spezielle Auswertungen im Rahmen der Konsolidierung der Beiträge des Staates, die im Gegensatz zu anderen Transfers keiner Funktion zugeordnet werden und auf Institutionsebene gesondert ausgewiesen werden müssen. Obwohl die Matrizen für die Konsolidierung durch Institutions- und Typnummern einwandfrei erstellt werden können, ist ein zusätzlicher Abgleich von Einnahmen und Ausgaben nötig, der in der Datenbank durchgeführt werden soll. Maßgeblich ist die Ausgabenseite der zahlenden Institution, — Spezielle Auswertungen zu Eigenbeiträgen von Empfängern sozialer Leistungen. Die Eigenbeiträge müssen eventuell zu einem späteren Zeitpunkt analog zu den Beiträgen des Staates konsolidiert werden. Aktuell werden sie jedoch derselben Kategorie und Funktion wie die Leistungen, von denen sie abgezogen werden, zugeordnet, — Spezielle Auswertungen zu den anderen Transfers zwischen den Institutionen. Der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer obliegt die Aufgabe, die Präsentationstabellen und Berichte programmtechnisch zur Verfügung zu stellen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS diese in der für sie notwendigen Art und Weise erzeugen können. Die Präsentationstabellen und Berichte sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer im Rahmen der Pflege ggf. neu zu programmieren und an den jeweils aktuellen Datenstand anzupassen. 3.2 Programmierleistungen. Zu den von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer zu leistenden Programmierleistungen zählt die Weiterentwicklung und Pflege aller unter 3.1 aufgeführten Bestandteile der Sozialbudget-Datenbank. Dies umfasst im Einzelnen: — Anpassung der Software an Änderungen der technischen Umgebung (z.B. Systemsoftware oder neue Softwareversionen) und der funktionalen Bedingungen (z.B. gesetzliche Entwicklungen), — Beseitigung von Fehlern in Software und Implementierung, — Optimierung der Software in Bezug auf Effizienz und Leistungsverhalten. 3.3 Dokumentation. Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer hat die unter Ziffer 2.2 aufgeführten Dokumentationen (Benutzerhandbuch, Technische Dokumentation) zu aktualisieren und mit der Abgabe des Endberichts vorzulegen. 4 Sonstige Punkte für die Erstellung des Angebotes: Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer hat zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen: 1. Darstellung, wie die Leistungen zur Pflege der Sozialbudget-Datenbank erbracht werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die regelmäßige Veröffentlichung des Sozialbudgets zum Juni eines Jahres sowie die Aufbereitung gesonderter Präsentationstabellen zur Veröffentlichung des Sozialberichts 2013 sicher gestellt sein muss. 2. Beschreibung der Möglichkeiten, wie und in welchem Umfang eine anwenderorientierte Implementierung der Nettosozialleistungen in die Sozialbudget-Datenbank erfolgen kann.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-27.
Auftragsbekanntmachung (2011-10-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Postanschrift: Rochusstraße 1
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.BMAS.bund.de🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de📧
Telefon: +49 228995271604📞
Fax: +49 228995272253 📠
Bedingungen für den Erhalt der Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen sind bitte mittels E-Mail unter Angabe des Aktenzeichens Zb 1 – 04812 - 1 / 23 bei "zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de" anzufordern.
Sie werden nur in papiergebundener Form abgegeben (nicht elektronisch oder per Fax).
Information zu Arbeitsgemeinschaften.
Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften in Form von Bietergemeinschaften oder der Einsatz von Subunternehmern ist ausdrücklich erwünscht. Zu Bietergemeinschaften und Subunternehmern sind die nachfolgenden Informationen zu beachten.
Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Angebot der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Angebot für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
Information zur Form des Angebotes:
Um die Vertraulichkeit des Angebotes sicherzustellen soll das Angebot als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn.
Nicht öffnen! – Angebot zum Vergabeverfahren Zb1-04812-1/24.
(Die Übermittlung des Angebotes als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Angebote werden nicht berücksichtigt.).
Wenn möglich fügen Sie dem Angebot bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
Information zum Zuschlagsvorbehalt.
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
Information zur Sprache, in der Angebote abgegeben werden müssen:
Angebote müssen in Deutscher Sprache abgegeben werden. Sie können darüber hinaus in einer Zweitausfertigung auch in englischer Sprache abgegeben werden. Maßgeblich für den Inhalt der Angebote ist alleine die Deutsche Fassung des Angebots.
Infomation zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden. Eine gesonderte Mitteilung hierüber erfolgt nicht.
Die Vergabeunterlagen sind bitte mittels E-Mail unter Angabe des Aktenzeichens Zb 1 – 04812 - 1 / 23 bei "zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de" anzufordern.
Sie werden nur in papiergebundener Form abgegeben (nicht elektronisch oder per Fax).
Information zu Arbeitsgemeinschaften.
Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften in Form von Bietergemeinschaften oder der Einsatz von Subunternehmern ist ausdrücklich erwünscht. Zu Bietergemeinschaften und Subunternehmern sind die nachfolgenden Informationen zu beachten.
Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Angebot der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Angebot für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
Information zur Form des Angebotes:
Um die Vertraulichkeit des Angebotes sicherzustellen soll das Angebot als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn.
Nicht öffnen! – Angebot zum Vergabeverfahren Zb1-04812-1/24.
(Die Übermittlung des Angebotes als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Angebote werden nicht berücksichtigt.).
Wenn möglich fügen Sie dem Angebot bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
Information zum Zuschlagsvorbehalt.
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
Information zur Sprache, in der Angebote abgegeben werden müssen:
Angebote müssen in Deutscher Sprache abgegeben werden. Sie können darüber hinaus in einer Zweitausfertigung auch in englischer Sprache abgegeben werden. Maßgeblich für den Inhalt der Angebote ist alleine die Deutsche Fassung des Angebots.
Infomation zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden. Eine gesonderte Mitteilung hierüber erfolgt nicht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Gegenstand und Ziel.
Gegenstand des ausgeschriebenen Projekts ist die im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorhandene Sozialbudget-Datenbank.
Das Sozialbudget ist ein statistisches Rechenwerk, das alle in Deutschland gewährten Sozialleistungen erfasst und über sie und ihre Finanzierung berichtet. Im jährlichen Rhythmus werden aktuelle Daten über das soziale Sicherungssystem veröffentlicht. Das aktuelle Sozialbudget 2010 steht im Internetangebot des BMAS unter dem Link http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a230-10-sozialbudget-2010.html als PDF-Dokument zur Verfügung. Außerdem fließen die Daten in den Sozialbericht der Bundesregierung ein, der einmal in jeder Legislaturperiode dem Bundestag vorgelegt wird. Der Sozialbericht wurde zuletzt im Juli 2009 veröffentlicht und beinhaltet im Teil B das Sozialbudget 2008.
Das Sozialbudget ist ein statistisches Rechenwerk, das alle in Deutschland gewährten Sozialleistungen erfasst und über sie und ihre Finanzierung berichtet. Im jährlichen Rhythmus werden aktuelle Daten über das soziale Sicherungssystem veröffentlicht. Das aktuelle Sozialbudget 2010 steht im Internetangebot des BMAS unter dem Link http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a230-10-sozialbudget-2010.html als PDF-Dokument zur Verfügung. Außerdem fließen die Daten in den Sozialbericht der Bundesregierung ein, der einmal in jeder Legislaturperiode dem Bundestag vorgelegt wird. Der Sozialbericht wurde zuletzt im Juli 2009 veröffentlicht und beinhaltet im Teil B das Sozialbudget 2008.
Das Sozialbudget umfasst die jährlichen Daten (seit 1960) von insgesamt 30 Institutionen bzw. Zweigen der sozialen Sicherung, die soziale Leistungen bereitstellen. Diese Leistungen werden sowohl einer speziellen Art (z.B. Einkommens- oder Sachleistung) als auch einer von 10 Funktionen.
Das Sozialbudget umfasst die jährlichen Daten (seit 1960) von insgesamt 30 Institutionen bzw. Zweigen der sozialen Sicherung, die soziale Leistungen bereitstellen. Diese Leistungen werden sowohl einer speziellen Art (z.B. Einkommens- oder Sachleistung) als auch einer von 10 Funktionen.
1. Krankheit,
2. Invalidität,
3. Alter,
4. Hinterbliebene,
5. Kinder,
6. Ehegatten,
7. Mutterschaft,
8. Arbeitslosigkeit,
9. Wohnen und
10. Allgemeine Lebenshilfen zugeordnet. Bei der Finanzierung der Leistungen wird nach Arten (z.B. Sozialbeiträge oder Zuschüsse des Staates) und nach Quellen (z.B. Unternehmen oder Gebietskörperschaften) unterschieden.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in Excel-Dateien als Betrags- und Finanzierungspositionen bereitgestellt. Sie sind an die Schnittstelle der eingesetzten Auswertungssoftware angepasst, damit sie automatisch in die hinter der Software stehende Access-Datenbank eingelesen werden können. In der Datenbank werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets nach bestimmten Merkmalen klassifiziert. Im Auswertungsteil der Datenbank werden die Möglichkeiten bereitgestellt, diverse Präsentationstabellen und Berichte zu erzeugen.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in Excel-Dateien als Betrags- und Finanzierungspositionen bereitgestellt. Sie sind an die Schnittstelle der eingesetzten Auswertungssoftware angepasst, damit sie automatisch in die hinter der Software stehende Access-Datenbank eingelesen werden können. In der Datenbank werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets nach bestimmten Merkmalen klassifiziert. Im Auswertungsteil der Datenbank werden die Möglichkeiten bereitgestellt, diverse Präsentationstabellen und Berichte zu erzeugen.
Aus den Daten des Sozialbudgets wird der deutsche Beitrag zum Europäischen System der Integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) erzeugt und jährlich in Form eines Fragebogens an Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, geliefert. Die von Eurostat erfassten Leistungen des Sozialschutzes werden unter dem Link http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/social_protection/introduction veröffentlicht. Methodische Grundlage ist das ESSOSS-Handbuch 2008, das ebenfalls unter dem oben genannten Link zur Verfügung steht.
Aus den Daten des Sozialbudgets wird der deutsche Beitrag zum Europäischen System der Integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) erzeugt und jährlich in Form eines Fragebogens an Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, geliefert. Die von Eurostat erfassten Leistungen des Sozialschutzes werden unter dem Link http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/social_protection/introduction veröffentlicht. Methodische Grundlage ist das ESSOSS-Handbuch 2008, das ebenfalls unter dem oben genannten Link zur Verfügung steht.
Ziel des ausgeschriebenen Projekts ist die Pflege der vorhandenen Sozialbudget-Datenbank.
Die Pflege der Sozialbudget-Datenbank hat die jederzeitige Einsetzbarkeit der Sozialbudget-Datenbank unter sich ändernden Anforderungen zu gewährleisten. Die Pflege beinhaltet beispielsweise die Anpassung der Datenbank bei Datenaktualisierungen, bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder bei Veränderungen der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens. Im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat wird eine Weiterentwicklung der Datenbank in Bezug auf die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) angestrebt. Darüber hinaus muss die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer kurzfristig für ggf. notwendige Hilfestellungen in der Anwendung der Datenbank-Applikation und zur inhaltlichen Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit zu den Kernarbeitszeiten des BMAS (Mo. bis Fr. 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr) muss sichergestellt sein.
Die Pflege der Sozialbudget-Datenbank hat die jederzeitige Einsetzbarkeit der Sozialbudget-Datenbank unter sich ändernden Anforderungen zu gewährleisten. Die Pflege beinhaltet beispielsweise die Anpassung der Datenbank bei Datenaktualisierungen, bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder bei Veränderungen der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens. Im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat wird eine Weiterentwicklung der Datenbank in Bezug auf die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) angestrebt. Darüber hinaus muss die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer kurzfristig für ggf. notwendige Hilfestellungen in der Anwendung der Datenbank-Applikation und zur inhaltlichen Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS zur Verfügung stehen. Die telefonische Erreichbarkeit zu den Kernarbeitszeiten des BMAS (Mo. bis Fr. 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr) muss sichergestellt sein.
Zur Zielerreichung muss auf der vorhandenen Access-Datenbank aufgebaut werden. Dies betrifft insbesondere die Aufbereitung der Ausgangsdaten (siehe 3.1.1), das automatische Einlesen der Ausgangsdaten in die Datenbank-Applikation mit der notwendigen Klassifikation der Betrags- und Finanzierungspositionen (siehe 3.1.2) und die Module zur Erstellung der Auswertungstabellen (siehe 3.1.3). Die Dokumentation der Anwendung (Benutzerhandbuch) ist den Verdingungsunterlagen beigefügt.
Zur Zielerreichung muss auf der vorhandenen Access-Datenbank aufgebaut werden. Dies betrifft insbesondere die Aufbereitung der Ausgangsdaten (siehe 3.1.1), das automatische Einlesen der Ausgangsdaten in die Datenbank-Applikation mit der notwendigen Klassifikation der Betrags- und Finanzierungspositionen (siehe 3.1.2) und die Module zur Erstellung der Auswertungstabellen (siehe 3.1.3). Die Dokumentation der Anwendung (Benutzerhandbuch) ist den Verdingungsunterlagen beigefügt.
2 Rahmenbedingungen.
2.1 Systemumgebung.
Die Access-Daten werden zentral auf einem eigenen Laufwerk auf einem SAN/NAS-Server der Firma EMC vorgehalten. Die Nutzer der Datenbank greifen über ihre Access2003-Applikation (SP3) auf diese Daten zu. Die Ausgangsdaten werden in Excel-Tabellen erfasst und in die Access-Datenbank eingelesen.
Die Access-Daten werden zentral auf einem eigenen Laufwerk auf einem SAN/NAS-Server der Firma EMC vorgehalten. Die Nutzer der Datenbank greifen über ihre Access2003-Applikation (SP3) auf diese Daten zu. Die Ausgangsdaten werden in Excel-Tabellen erfasst und in die Access-Datenbank eingelesen.
2.2 Dokumentationen der Datenbank-Applikation.
Es liegen folgende Dokumentationen vor:
— Benutzerhandbuch,
— Technische Dokumentation.
3. Leistungsverzeichnis.
3.1 Fachgebietsbezogene Leistungen.
3.1.1 Ausgangsdaten.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in 30 Excel-Dateien (so genannten Betragsübersichten) bereitgestellt. Die Excel-Dateien beinhalten die Zeitreihen von insgesamt rund 1 900 Einnahmen- und Ausgabenpositionen. Sie sind an die Schnittstelle der Access-Datenbank angepasst, damit sie automatisch in diese eingelesen werden können. In den Excel-Dateien werden Daten für Deutschland ab 1960 erfasst und jährlich fortgeschrieben.
Die Ausgangsdaten zur Berechnung des Sozialbudgets werden in 30 Excel-Dateien (so genannten Betragsübersichten) bereitgestellt. Die Excel-Dateien beinhalten die Zeitreihen von insgesamt rund 1 900 Einnahmen- und Ausgabenpositionen. Sie sind an die Schnittstelle der Access-Datenbank angepasst, damit sie automatisch in diese eingelesen werden können. In den Excel-Dateien werden Daten für Deutschland ab 1960 erfasst und jährlich fortgeschrieben.
Von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer sind die Daten der Sozialversicherungszweige zu pflegen. Dies beinhaltet die Umsetzung der von den Ressorts bereitgestellten Rechnungsergebnisse. Sofern im Vertragszeitraum Revisionen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen durchgeführt werden, müssen diese Änderungen für das Sozialbudget geprüft und ggf. nachgebildet werden. Darüber hinaus ist die Datenbank dahingehend weiterzuentwickeln, dass im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) implementiert wird.
Von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer sind die Daten der Sozialversicherungszweige zu pflegen. Dies beinhaltet die Umsetzung der von den Ressorts bereitgestellten Rechnungsergebnisse. Sofern im Vertragszeitraum Revisionen zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen durchgeführt werden, müssen diese Änderungen für das Sozialbudget geprüft und ggf. nachgebildet werden. Darüber hinaus ist die Datenbank dahingehend weiterzuentwickeln, dass im Hinblick auf die Datenlieferungen an Eurostat die Erfassung und Aufbereitung der Nettosozialleistungen (Sozialleistungen abzüglich der darauf entfallenden Steuern und Sozialbeiträge) implementiert wird.
3.1.2 Datenbank.
Zur Zeit werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets beim Einlesen der Daten in die Datenbank erfasst und nach drei Merkmalen klassifiziert: die Nummer ihrer Institution bzw. Unterinstitution, einer laufenden Nummer und durch den Klassifikationsschlüssel (Kodierung zur weiteren Klassifikation der Betragspositionen). Als Grundlage für den Aufbau der Datenbank gilt neben dem Klassifikationsschlüssel die folgende Gliederung nach Institutionen (ohne Unterinstitutionen):
Zur Zeit werden alle Betrags- und Finanzierungspositionen des Sozialbudgets beim Einlesen der Daten in die Datenbank erfasst und nach drei Merkmalen klassifiziert: die Nummer ihrer Institution bzw. Unterinstitution, einer laufenden Nummer und durch den Klassifikationsschlüssel (Kodierung zur weiteren Klassifikation der Betragspositionen). Als Grundlage für den Aufbau der Datenbank gilt neben dem Klassifikationsschlüssel die folgende Gliederung nach Institutionen (ohne Unterinstitutionen):
1 Sozialversicherungssysteme,
11 Rentenversicherung,
12 Krankenversicherung,
13 Pflegeversicherung,
14 Unfallversicherung,
15 Arbeitslosenversicherung,
2 Sondersysteme,
21 Alterssicherung der Landwirte,
22 Versorgungswerke,
23 Private Altersvorsorge,
24 Private Krankenversicherung,
25 Private Pflegeversicherung,
3 Systeme des öffentlichen Dienstes,
31 Pensionen,
32 Familienzuschläge,
33 Beihilfen,
4 Arbeitgebersysteme,
41 Entgeltfortzahlung,
42 Betriebliche Altersversorgung,
43 Zusatzversorgung,
44 Sonstige Arbeitgeberleistungen,
5 Entschädigungssysteme,
51 Soziale Entschädigung,
52 Lastenausgleich,
53 Wiedergutmachung,
54 Sonstige Entschädigungen,
6 Förder- und Fürsorgesysteme,
61 Kindergeld und Familienleistungsausgleich,
62 Erziehungsgeld / Elterngeld,
63 Grundsicherung für Arbeitsuchende,
64 Arbeitslosenhilfe / sonstige Arbeitsförderung,
65 Ausbildungs- und Aufstiegsförderung,
66 Sozialhilfe,
67 Kinder- und Jugendhilfe,
68 Wohngeld,
7 Steuerliche Leistungen.
Ein sechsstelliger funktions- und quellbezogener Klassifikationsschlüssel kennzeichnet – abgesehen von der Institutionszuordnung in Spalte A der Betragsübersichten – sämtliche Merkmale, nach denen die Betragspositionen klassifiziert sind. Dabei kann jeder Betragsposition (außer Verrechnungen, Verwaltungs- und sonstigen Ausgaben) nur eine Sozialschutzfunktion bzw. eine Finanzierungsquelle zugeordnet werden. Der Klassifikationsschlüssel ist folgendermaßen aufgebaut:
Ein sechsstelliger funktions- und quellbezogener Klassifikationsschlüssel kennzeichnet – abgesehen von der Institutionszuordnung in Spalte A der Betragsübersichten – sämtliche Merkmale, nach denen die Betragspositionen klassifiziert sind. Dabei kann jeder Betragsposition (außer Verrechnungen, Verwaltungs- und sonstigen Ausgaben) nur eine Sozialschutzfunktion bzw. eine Finanzierungsquelle zugeordnet werden. Der Klassifikationsschlüssel ist folgendermaßen aufgebaut:
— Die ersten beiden Stellen kennzeichnen die Leistungs- bzw. Finanzierungsart,
— Die dritte und vierte Stelle kennzeichnen die Sozialschutzfunktion bzw. Finanzierungsquelle. Dabei wird von den zehn im Sozialbudget unterschiedenen Funktionen und den acht Finanzierungsquellen ausgegangen,
— Die fünfte und sechste Stelle gliedert die betrachtete Position im Detail. Beispiele hierfür sind die Positionen des ESSOSS-Fragebogens sowie weitere Detaillierungen, die ggf. für das nationale Sozialbudget erforderlich oder wünschenswert sind.
In die oben skizzierte Datenbank sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer die Betragsübersichten zu pflegen. Dies beinhaltet z.B., dass die Datenbank bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens anzupassen ist.
In die oben skizzierte Datenbank sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer die Betragsübersichten zu pflegen. Dies beinhaltet z.B., dass die Datenbank bei Änderungen der vorhandenen IT-Rahmenbedingungen oder der ESSOSS-Methodik bzw. des ESSOSS-Fragebogens anzupassen ist.
3.1.3 Auswertung und Präsentation der Daten.
Die Methodik zur Erstellung des Sozialbudgets orientiert sich an der Methodik des Europäischen Systems einer integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS), deshalb kann ein gemeinsamer Klassifikationsschlüssel verwendet werden. Aus den Ausgangsdaten wird sowohl das nationale Sozialbudget berechnet als auch der deutsche Beitrag zur europäischen Sozialschutzmethodik erzeugt.
Die Methodik zur Erstellung des Sozialbudgets orientiert sich an der Methodik des Europäischen Systems einer integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS), deshalb kann ein gemeinsamer Klassifikationsschlüssel verwendet werden. Aus den Ausgangsdaten wird sowohl das nationale Sozialbudget berechnet als auch der deutsche Beitrag zur europäischen Sozialschutzmethodik erzeugt.
Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt im Bezug auf das Sozialbudget und auf ESSOSS folgende Tabellen:
— die im Sozialbudget 2010 verwendeten Tabellen zu den Funktions- und Institutionsgruppen und
— den ESSOSS-Fragebogen.
Der Auswertungsteil der Datenbank erzeugt darüber hinaus folgende Berichte:
— Einzelauswertungen und Jahresvergleiche in Bezug auf die im Klassifikationsschlüssel enthaltenen Kategorien und Aggregationen von Kategorien (z.B. periodische Einkommensleistungen der Funktion Alter),
— Spezielle Auswertungen im Rahmen der Konsolidierung der Beiträge des Staates, die im Gegensatz zu anderen Transfers keiner Funktion zugeordnet werden und auf Institutionsebene gesondert ausgewiesen werden müssen. Obwohl die Matrizen für die Konsolidierung durch Institutions- und Typnummern einwandfrei erstellt werden können, ist ein zusätzlicher Abgleich von Einnahmen und Ausgaben nötig, der in der Datenbank durchgeführt werden soll. Maßgeblich ist die Ausgabenseite der zahlenden Institution,
— Spezielle Auswertungen im Rahmen der Konsolidierung der Beiträge des Staates, die im Gegensatz zu anderen Transfers keiner Funktion zugeordnet werden und auf Institutionsebene gesondert ausgewiesen werden müssen. Obwohl die Matrizen für die Konsolidierung durch Institutions- und Typnummern einwandfrei erstellt werden können, ist ein zusätzlicher Abgleich von Einnahmen und Ausgaben nötig, der in der Datenbank durchgeführt werden soll. Maßgeblich ist die Ausgabenseite der zahlenden Institution,
— Spezielle Auswertungen zu Eigenbeiträgen von Empfängern sozialer Leistungen. Die Eigenbeiträge müssen eventuell zu einem späteren Zeitpunkt analog zu den Beiträgen des Staates konsolidiert werden. Aktuell werden sie jedoch derselben Kategorie und Funktion wie die Leistungen, von denen sie abgezogen werden, zugeordnet,
— Spezielle Auswertungen zu Eigenbeiträgen von Empfängern sozialer Leistungen. Die Eigenbeiträge müssen eventuell zu einem späteren Zeitpunkt analog zu den Beiträgen des Staates konsolidiert werden. Aktuell werden sie jedoch derselben Kategorie und Funktion wie die Leistungen, von denen sie abgezogen werden, zugeordnet,
— Spezielle Auswertungen zu den anderen Transfers zwischen den Institutionen.
Der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer obliegt die Aufgabe, die Präsentationstabellen und Berichte programmtechnisch zur Verfügung zu stellen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS diese in der für sie notwendigen Art und Weise erzeugen können. Die Präsentationstabellen und Berichte sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer im Rahmen der Pflege ggf. neu zu programmieren und an den jeweils aktuellen Datenstand anzupassen.
Der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer obliegt die Aufgabe, die Präsentationstabellen und Berichte programmtechnisch zur Verfügung zu stellen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS diese in der für sie notwendigen Art und Weise erzeugen können. Die Präsentationstabellen und Berichte sind von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer im Rahmen der Pflege ggf. neu zu programmieren und an den jeweils aktuellen Datenstand anzupassen.
3.2 Programmierleistungen.
Zu den von der Auftragnehmerin / dem Auftragnehmer zu leistenden Programmierleistungen zählt die Weiterentwicklung und Pflege aller unter 3.1 aufgeführten Bestandteile der Sozialbudget-Datenbank.
Dies umfasst im Einzelnen:
— Anpassung der Software an Änderungen der technischen Umgebung (z.B. Systemsoftware oder neue Softwareversionen) und der funktionalen Bedingungen (z.B. gesetzliche Entwicklungen),
— Beseitigung von Fehlern in Software und Implementierung,
— Optimierung der Software in Bezug auf Effizienz und Leistungsverhalten.
3.3 Dokumentation.
Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer hat die unter Ziffer 2.2 aufgeführten Dokumentationen (Benutzerhandbuch, Technische Dokumentation) zu aktualisieren und mit der Abgabe des Endberichts vorzulegen.
4 Sonstige Punkte für die Erstellung des Angebotes:
Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer hat zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen:
1. Darstellung, wie die Leistungen zur Pflege der Sozialbudget-Datenbank erbracht werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die regelmäßige Veröffentlichung des Sozialbudgets zum Juni eines Jahres sowie die Aufbereitung gesonderter Präsentationstabellen zur Veröffentlichung des Sozialberichts 2013 sicher gestellt sein muss.
1. Darstellung, wie die Leistungen zur Pflege der Sozialbudget-Datenbank erbracht werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die regelmäßige Veröffentlichung des Sozialbudgets zum Juni eines Jahres sowie die Aufbereitung gesonderter Präsentationstabellen zur Veröffentlichung des Sozialberichts 2013 sicher gestellt sein muss.
2. Beschreibung der Möglichkeiten, wie und in welchem Umfang eine anwenderorientierte Implementierung der Nettosozialleistungen in die Sozialbudget-Datenbank erfolgen kann.
Referenznummer: Zb1-04812-1/24
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die ausgeschriebenen Leistungen müssen kurzfristig erbracht werden können und erfordern ein hohes Maß an Engagement, Fachkenntnis, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit des Auftragnehmers. Folgende Anforderungen müssen daher erfüllt werden:
Die ausgeschriebenen Leistungen müssen kurzfristig erbracht werden können und erfordern ein hohes Maß an Engagement, Fachkenntnis, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit des Auftragnehmers. Folgende Anforderungen müssen daher erfüllt werden:
I) Persönliche Lage des Wirtschaftteilnehmers.
I.1) Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens.
I.2) Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen Kommunikationsadressen.
I.3) Kurzdarstellung des Unternehmens.
I.4) Der Bieter hat mit dem Angebot eine Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben (im Falle einer Bietergemeinschaft für jeden Teil gesondert!).
Hiermit erkläre/n ich/wir (genaue Name/Firmenbezeichnung und Anschrift), dass:
1. über mein/unser Vermögen weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
2. sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
3. keine Person, deren Verhalten mir/uns zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
3. keine Person, deren Verhalten mir/uns zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
4. ich/wir alle Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt habe/n;
5. ich/wir allen evtl. bestehenden Meldepflichten gegenüber Handelsregister, Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, IHK oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nachkomme/n.
Mir/uns ist bewusst, dass eine Änderung des Textes der vorstehenden Erklärung sowie jede wahrheitswidrige Angabe bei Bekanntwerden meinen/unseren Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren zur Folge hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Der Bieter hat folgende Nachweise zu erbringen:
1.1) Vertiefte Kenntnisse im Bereich der Statistiken der sozialen Sicherungssysteme (z.B. Rechnungslegung der Sozialversicherung) und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen;
1.2) Kenntnisse im Bereich der methodischen Grundlagen des Sozialbudgets und der europäischen Sozialschutzstatistik ESSOSS,
1.3) Erfahrung in der Realisation von leistungsfähigen Datenbankanwendungen mit MS Access und MS Excel unter WINDOWS 7 in Verbindung mit der Gestaltung von anwenderfreundlichen Benutzeroberflächen.
Die Nachweise sollen unter Angabe einer Liste der in den letzten drei Jahren durchgeführten Vorhaben (kurze Beschreibung, Angabe Auftraggeber, Dauer des Projekts) dokumentiert werden.
2) Die für die Leistung verantwortliche Projektleitung und seine/ihre Vertretung müssen mindestens 3 Jahre praktische Erfahrungen in den unter Punkt II.1) beschriebenen Bereichen nachweisen.
Soweit nicht anders angegeben, sind die Nachweise durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenfalls müssen auf Verlangen entsprechende Bescheinigungen vorgelegt werden.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-02-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Internetadresse: www.BMAS.bund.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-02-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Zb1-04812-1/24
Zusätzliche Informationen
Bedingungen für den Erhalt der Vergabeunterlagen:
Die Vergabeunterlagen sind bitte mittels E-Mail unter Angabe des Aktenzeichens Zb 1 – 04812 - 1 / 23 bei "zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de" anzufordern.
Sie werden nur in papiergebundener Form abgegeben (nicht elektronisch oder per Fax).
Information zu Arbeitsgemeinschaften.
Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften in Form von Bietergemeinschaften oder der Einsatz von Subunternehmern ist ausdrücklich erwünscht. Zu Bietergemeinschaften und Subunternehmern sind die nachfolgenden Informationen zu beachten.
Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Angebot der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Angebot für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Angebot der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Angebot für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
Information zur Form des Angebotes:
Um die Vertraulichkeit des Angebotes sicherzustellen soll das Angebot als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn.
Nicht öffnen! – Angebot zum Vergabeverfahren Zb1-04812-1/24.
(Die Übermittlung des Angebotes als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Angebote werden nicht berücksichtigt.).
Wenn möglich fügen Sie dem Angebot bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
Information zum Zuschlagsvorbehalt.
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
Information zur Sprache, in der Angebote abgegeben werden müssen:
Angebote müssen in Deutscher Sprache abgegeben werden. Sie können darüber hinaus in einer Zweitausfertigung auch in englischer Sprache abgegeben werden. Maßgeblich für den Inhalt der Angebote ist alleine die Deutsche Fassung des Angebots.
Infomation zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden. Eine gesonderte Mitteilung hierüber erfolgt nicht.