Planung, Bau, Pachtung, Betrieb, Unterhaltung und kontinuierliche Reattraktivierung einer naturhistorischen Erlebniseinrichtung

IndustrieKultur Saar GmbH

Im Orteil Landweiler Reden in Schiffweiler soll ein Neubau für eine naturhistorische Erlebniseinrichtung zur Evolutionsgeschichte, neben dem bestehenden "Gondwana - Das Praehistorium" errichtet werden. Hierzu gehören eine Ausstellungshalle mit Außenanlage inklusive der konkreten Ausgestaltung und Bespielung des Innenraums. Der Neubau soll eine direkte Ergänzung des sich bereits auf dem Nachbargrundstück befindenden Gebäudes darstellen und eine erlebnisorientierte Einrichtung mit dem Ziel der unterhaltsamen Wissensvermittlung beinhalten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung, der Bau (Hochbau und Innebausbau), die Pachtung, Betrieb und Unterhaltung dieser erlebnisorientierten Einrichtung sowie die kontinuierliche Reattraktivierung, einschließlich der Errichtung von Außenanlagen, über einen Betreiberzeitraum von 25 Jahren.
Der zu realisierende Neubau soll eine direkte Ergänzung des bestehenden "Gondwana-Das Praehistorium" darstellen - sowohl räumlich, als auch inhaltlich. Aus diesem Grunde ist eine thematische Orientierung und Ausrichtung an den bisher gezeigten Inhalten erwünscht. Es ist dabei ausdrücklich vorgesehen, sowohl neue, zum Leitthema "Evolutionsgeschichte" passende, zusätzliche Themen als auch andere Inszenierungs-, Erlebnis- und Bespielungsformen, die bislang nicht am Standort umgesetzt werden, zu integrieren. Im Zentrum steht die Realisierung einer naturgetreuen und paläontologisch korrekt nachgebauten, praehistorischen Landschaft mit robotisch animierten, realitätsnahen Lebenwesen, u.a .Großsaurier der Vorzeit. Den zurzeit aktuellen wissenschaftlichen Vorgaben und Erkenntnissen ist dabei zwingend Rechnung zu tragen und wissenschaftliche Korrektheit unbedingt sicherzustellen. Ferner ist auf eine besucher- und zielgruppenorientierte, erlebnisdramaturgische-aestethische, ggf. showorientierte Gestaltung, in thematischer Weiterentwicklung der bereits bestehenden Einrichtung zu achten. Die anerkannten Regeln der Technik sind dabei stets zu berücksichtigen. Eine wesentliche Verpflichtung des privaten Partners ist der Betrieb und die fortlaufenden Attraktivierung der Erlebniseinrichtung auf eigene Rechnung (Betriebsrisiko). Der Betreiber hat an den Auftraggeber ein monatliches Pachtgeld zu zahlen, das durch eine geignete Besicherung nachhaltig gewährleistet wird. Der Bau der Erlebniswelt wird durch den Auftraggeber finanziert, wobei die Gesamtinvestitionssumme verbindlich auf 7 700 000 EUR begrenzt ist.Sämtliche Betriebskosten während der Vertragslaufzeit von 25 Jahren trägt der auszuwählende Bieter. Es besteht für interessierte Bewerber nach Rücksprache mit der unter I.1. genannten Kontaktstelle die Möglichkeit, einen Ortstermin zu vereinbaren.
Grundlage der Planungen sind:
— Gesamthallenfläche: 1 200 qm bis 1 500 qm,
— Ausstellungsfläche: mindestens 1 100 qm,
— Raumhöhe: mindestens 10 m und maximal 25 m,
— Außenfläche: ca. 200 qm.
Der Aufraggeber behält sich ausdrücklich vor, die Ausschreibung aufzuheben, sofern diese zu keinem wirtschaftlich tragbaren Ergebnis für den Auftraggeber führt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-03-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Themen-Parks
Menge oder Umfang: 7 700 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 7 700 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Themen-Parks 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Blvd der Industriekultur
Postleitzahl: 66287
Postort: Quierschied-Göttelborn
Kontakt
Internetadresse: http://iks-saar.de 🌏
E-Mail: marcel.meilchen@iks-saar.de 📧
Telefon: +49 68259427719 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-17 📅
Einreichungsfrist: 2011-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 56-090974
ABl. S-Ausgabe: 56
Zusätzliche Informationen
Der Bau ist Bestandteil eines naturhistorischen Erlebniskomplexes. Bereits bestehend ist die Anlage "Gondwana - Das Praehistorium". Mit diesem soll eine bauliche und konzeptionelle Einheit angestrebt werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Orteil Landweiler Reden in Schiffweiler soll ein Neubau für eine naturhistorische Erlebniseinrichtung zur Evolutionsgeschichte, neben dem bestehenden "Gondwana - Das Praehistorium" errichtet werden. Hierzu gehören eine Ausstellungshalle mit Außenanlage inklusive der konkreten Ausgestaltung und Bespielung des Innenraums. Der Neubau soll eine direkte Ergänzung des sich bereits auf dem Nachbargrundstück befindenden Gebäudes darstellen und eine erlebnisorientierte Einrichtung mit dem Ziel der unterhaltsamen Wissensvermittlung beinhalten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung, der Bau (Hochbau und Innebausbau), die Pachtung, Betrieb und Unterhaltung dieser erlebnisorientierten Einrichtung sowie die kontinuierliche Reattraktivierung, einschließlich der Errichtung von Außenanlagen, über einen Betreiberzeitraum von 25 Jahren.
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Der zu realisierende Neubau soll eine direkte Ergänzung des bestehenden "Gondwana-Das Praehistorium" darstellen - sowohl räumlich, als auch inhaltlich. Aus diesem Grunde ist eine thematische Orientierung und Ausrichtung an den bisher gezeigten Inhalten erwünscht. Es ist dabei ausdrücklich vorgesehen, sowohl neue, zum Leitthema "Evolutionsgeschichte" passende, zusätzliche Themen als auch andere Inszenierungs-, Erlebnis- und Bespielungsformen, die bislang nicht am Standort umgesetzt werden, zu integrieren. Im Zentrum steht die Realisierung einer naturgetreuen und paläontologisch korrekt nachgebauten, praehistorischen Landschaft mit robotisch animierten, realitätsnahen Lebenwesen, u.a .Großsaurier der Vorzeit. Den zurzeit aktuellen wissenschaftlichen Vorgaben und Erkenntnissen ist dabei zwingend Rechnung zu tragen und wissenschaftliche Korrektheit unbedingt sicherzustellen. Ferner ist auf eine besucher- und zielgruppenorientierte, erlebnisdramaturgische-aestethische, ggf. showorientierte Gestaltung, in thematischer Weiterentwicklung der bereits bestehenden Einrichtung zu achten. Die anerkannten Regeln der Technik sind dabei stets zu berücksichtigen. Eine wesentliche Verpflichtung des privaten Partners ist der Betrieb und die fortlaufenden Attraktivierung der Erlebniseinrichtung auf eigene Rechnung (Betriebsrisiko). Der Betreiber hat an den Auftraggeber ein monatliches Pachtgeld zu zahlen, das durch eine geignete Besicherung nachhaltig gewährleistet wird. Der Bau der Erlebniswelt wird durch den Auftraggeber finanziert, wobei die Gesamtinvestitionssumme verbindlich auf 7 700 000 EUR begrenzt ist.Sämtliche Betriebskosten während der Vertragslaufzeit von 25 Jahren trägt der auszuwählende Bieter. Es besteht für interessierte Bewerber nach Rücksprache mit der unter I.1. genannten Kontaktstelle die Möglichkeit, einen Ortstermin zu vereinbaren.
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Grundlage der Planungen sind:
— Gesamthallenfläche: 1 200 qm bis 1 500 qm,
— Ausstellungsfläche: mindestens 1 100 qm,
— Raumhöhe: mindestens 10 m und maximal 25 m,
— Außenfläche: ca. 200 qm.
Der Aufraggeber behält sich ausdrücklich vor, die Ausschreibung aufzuheben, sofern diese zu keinem wirtschaftlich tragbaren Ergebnis für den Auftraggeber führt.
Es werden Varianten akzeptiert
Dauer: 314 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gemeinde Schiffweiler, Ortsteil Landsweiler-Reden, Saarland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerbergemeinschaften haben in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter III.2.1 und III.2.2 geforderten Angaben von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3 geforderten Angaben sind mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorzulegen.
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Ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen (vgl. § 6a Abs. 10 VOB/A). In diesem Fall sind die geforderten Angaben und Nachweise nach III.2.1, III.2.2 und III.2.3 auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Beabsichtigt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, wesentliche Teilleistungen wie Planung, Bau, Inneneinrichtung, Unterhaltung und / oder Betrieb der Einrichtung zur erlebnis- und showorientierten naturhistorischen Erlebniswelt auf ein oder mehrere Nachunternehmen (z.B. Kooperationspartner) zu übertragen, hat er / sie im Teilnahmeantrag das / die Nachunternehmen (Firmenname, Adresse) und Art und Umfang der Teilleistungen, für die er / sie das / die Nachunternehmen vorsieht, genau zu bezeichnen. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss die nach III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Angaben und Nachweise auch für solche Nachunternehmen vorlegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung jedes Nachunternehmens vorzulegen, dass dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur betreffenden Nachunternehmerleistung zur Verfügung stehen.
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Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften haben auf Verlangen des Auftraggebers von ihm geforderte zusätzliche Bescheinigungen und Nachweise für ihre Angaben und Eigenerklärungen vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Zuverlässigkeit zu überprüfen:
(1) Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister;
(2) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 lit. a – e VOB/A;
(3) Darstellung des Unternehmens, Angaben zur Gesellschafterstruktur und zur Konzernzugehörigkeit sowie zu gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Angabe zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren.
(2) Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren mit Leistungen, die mit den vorliegenden Leistungen vergleichbar sind, gegliedert nach Planung, Bau, Inneneinrichtung, Unterhaltung und Betrieb.
(3) Aussagefähige Bankauskunft (Bestätigung ausreichender Liquidität und Bonität für ein Projekt der ausgeschriebenen Größenordnung).
(4) Vollständige Jahresabschlüsse (Kopie ausreichend) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Ist das Unternehmen nicht zur Veröffentlichung von Jahresabschlüssen verpflichtet, kann die finanzielle Leistungsfähigkeit auf andere Weise, etwa durch die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters, dargetan werden.
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(5) Betriebshaftpflichtversicherung (Kopie des Versicherungsscheins) mit einer Deckungssumme von min. 2 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Mindestens 1, höchstens 3 Referenzen über Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (erlebnis- und showorientierte Erlebniswelt). Jede Referenz muss den Auftragsgegenstand mit Darstellung der vom Bewerber erbrachten Leistungen sowie Namen und Telefonnummer eines Ansprechpartners beim öffentlichen Auftraggeber, das Projektvolumen, die Gesamthallenfläche, die Ausstellungsfläche sowie Angaben zum Ausstellungs- und Betriebskonzept erhalten. Als Referenzen können sowohl im Betrieb befindliche als auch in der Erstellung befindliche Projekte genannt werden. Mindestens ein Projekt muss vollständig realisiert (eröffnet) sein. Bei Bewerbergemeinschaften gilt die Mindest- und Gesamtzahl für die Bewerbergemeinschaft insgesamt.
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(2) Angaben über das zur Leitung und Aufsicht beim Bewerber zur Verfügung stehende Personal.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
1. Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit anhand der Qualität der vorgelegten Referenzen des Bewerbers.
2. Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: IndustrieKultur Saar GmbH
Kontakt
Kontaktperson: s.o.
Marcel Meilchen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Str. 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wirtschaft.saarland.de 📧
Telefon: +49 681501-4394 📞
Fax: +49 681501-4299 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß wegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 056-090974 (2011-03-17)