Planung von wasserwirtschaftlichen Erschließungsmaßnahmen für das geplante Gebiet „Cleantech Business Park“ – intern 3091

Berliner Wasserbetriebe; Einkauf Bauleistungen (Netze), EK-B

Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf entsteht ein branchenoptimierter Gewerbepark, speziell für Unternehmen aus dem Bereich der Photovoltaikindustrie und anderer Firmen aus dem „Clean-Technologies“-Segment.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-11 Auftragsbekanntmachung
2011-08-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-04-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Diverse Dienstleistungen
Menge oder Umfang:
Die gegenständlichen Aufgaben umfassen hinsichtlich der unter II.1.5) beschriebenen Erschließungsmaßnahmen die folgenden Leistungsbilder:— Planungsleistungen gem. § 42 HOAI – Ingenieurbauwerke,— Planungsleistungen gem. § 49 HOAI – Tragwerksplanung,— Planungsleistungen gem. § 53 HOAI – Technische Ausrüstung.9 500 000,00
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Gesamtwert des Auftrags: 9 500 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diverse Dienstleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Postanschrift: Berliner Wasserbetriebe; Einkauf Bauleistungen (Netze), EK-B;Neue Jüdenstraße 1
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin-Mitte
Kontakt
Internetadresse: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php 🌏
E-Mail: ausschreibungen-mw-n@bwb.de 📧
Telefon: +49 3086445663 📞
Fax: +49 3086445373 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-11 📅
Einreichungsfrist: 2011-04-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 80-132317
ABl. S-Ausgabe: 80
Zusätzliche Informationen
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Geförderte Infrastrukturmaßnahme durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin zu 90 % gem. vorläufiger Förderzusage vom 16.12.2009 (GRW-Infra-Nr. 52/2009, Projekt-Nr. beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 39/115051). Die Ausschreibung durch die Vergabestelle erfolgt im beschleunigten Verhandlungsverfahren nach VOF 2009. Es wird ein zweistufiges Vergabeverfahren durchgeführt, dabei werden in Stufe 1 mittels Teilnahmewettbewerb geeignete Bewerber ausgewählt und in Stufe 2 im Wege der Verhandlung das wirtschaftlichste Angebot bestimmt. Die Verdingungsunterlagen werden nach Abschluß des Teilnahmewettbewerbs an die ausgewählten Bewerber versandt. Es sollen mindestens 3 und maximal 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften für die Stufe 2 ausgewählt werden. Die Bewerber haben zu beachten, daß der Teilnahmeantrag rechtsverbindlich zu unterzeichnen ist. Sie haben auch zu beachten, daß in der Bekanntmachung (Ziffer III) angegebene Erklärungen und Nachweise vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, werden ausgeschlossen. Werden als „Mindestanforderung“ gekennzeichnete Angaben nicht vorgelegt, so führt das ebenfalls zum Ausschluß. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlußtermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einem verschlossenen Umschlag bei der unter Ziffer I.1 genannten Adresse einzusenden/abzugeben und die verschlossenen Umschläge außen mit den notwendigen Angaben, insbesondere mit der Bezeichnung der Maßnahme (gemäß Ziffer II.1.1) sowie den Worten „Teilnahmeantrag – nicht öffnen“ zu kennzeichnen. Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bieters die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise (Ziffer III.2.1, III.2.2 und III.2.3) sind in der vorgegebenen Reihenfolge bei der Vergabestelle einzureichen. Die Vergabestelle prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigen Verfahren: — 1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Erklärungen und Nachweise (Ziffer III.2.1, III.2.2 und III.2.3), — 2. Stufe: Vorliegen von Ausschlußgründen, — 3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen und personellen Ausstattung gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollte die Prüfung ergeben, daß mehr als 5 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Dafür wird der Auftraggeber die Eignungsvoraussetzungen mittels einer Bewertungsmatrix wichten und werten, wobei ein Bewerber maximal 100 Punkte erreichen kann. Von diesen Punkten entfallen: — max. 10 Punkte auf die Bewertung der wirtschaftlichne und finanziellen Eignung (vgl. Ziffer III.2.2) mittels Vergleich und prozentualer Abstufung des durchschnittlichen Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010, 2009, 2008) bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, — max. 90 Punkte auf die Bewertung der fachliche Eignung (vgl. Ziffer III.2.3), davon — max. 40 Punkte auf die Bewertung der Referenzen im Hinblick auf die Vergleichbarkeit mit der hier durchzuführenden Maßnahme, — max. 20 Punkte auf die Bewertung des zum Einsatz vorgesehenen Personals bezüglich der beruflichen Qualifikation und Erfahrungen hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung, — max. 10 Punkte auf die Bewertung der Eignung und Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters anhand des vorgelegten Lebenslaufes, der Aus- und Fortbildungsnachweise sowie der als Projektleiter erbrachten vergleichbaren Referenzprojekte, — max. 10 Punkte für die Bewertung der technischen Ausstattung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, — max. 10 Punkte auf die Bewertung der Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung. Der Bewerber wird darauf hingewiesen, daß alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muß die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): Hauptgegenstand: 867. II.3) Beginn: 10.6.2011. Ende Lph 1-5: 11.11.2011. Ende Lph 6: 27.1.2012.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Die Bekanntmachung betrifft: Public_contract
Kurze Beschreibung:
Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf entsteht ein branchenoptimierter Gewerbepark, speziell für Unternehmen aus dem Bereich der Photovoltaikindustrie und anderer Firmen aus dem „Clean-Technologies“-Segment.
Das Planungsgebiet umfaßt ca. 90 ha und wird wie folgt begrenzt:
— im Norden durch den Hellersdorfer Weg,
— im Osten durch die Neue Wuhle,
— im Süden durch die Bitterfelder Straße,
— im Westen durch die Hohenschönhauser Straße.
Es soll die Errichtung der folgenden Anlagen geplant werden:
1. Wasserversorgungsleitungen: ca. 2 800 m DN 200–300;
2. Schmutzwasserkanäle einschließlich Schächte: ca. 2 100 m DN 200–400;
3. Regenwasseranlagen:
— Regenwasserkanäle einschließlich Straßenabläufe und Schächte:
—— ca. 340 m DN 300–500,
—— ca. 830 m DN 600–800,
—— ca. 650 m DN 1000–1400,
—— ca. 550 m DN 1600–1800.
— Regenrückhaltebecken mit einem Stauvolumen von 4 700 m
— Bodenfilter ohne Pumpwerk mit einer Filterfläche von 2 100 m
Da es sich bei dem Vorhaben um eine komplexe Erschließungsmaßnahme handelt, müssen auch die im öffentlichen Straßenraum vorhandenen Ver- und Entsorgungsanlagen bei der Planung berücksichtigt werden.
Menge oder Umfang:
Die gegenständlichen Aufgaben umfassen hinsichtlich der unter II.1.5) beschriebenen Erschließungsmaßnahmen die folgenden Leistungsbilder:
— Planungsleistungen gem. § 42 HOAI – Ingenieurbauwerke,
— Planungsleistungen gem. § 49 HOAI – Tragwerksplanung,
— Planungsleistungen gem. § 53 HOAI – Technische Ausrüstung.
Referenznummer: intern3091

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärung zu § 4 VOF.
Der Teilnahmeantrag ist schriftlich einzureichen.
1. Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Bewerbungsendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein);
2. Vorlage einer schriftlichen Erklärung, ob und in welcher Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist und auf welche Art der Bewerber, bezogen auf den Antrag, in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will (§ 4 Abs. 2 VOF);
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3. Vorlage einer schriftlichen Erklärung folgenden Inhalts:
a) Ich/wir erkläre(n), daß eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im § 4 Abs. 6 a-g VOF genannten Bestimmungen verurteilt worden und unser Unternehmen gesetzestreu ist;
b) Ich/wir erkläre(n), daß über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
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c) Ich/wir erkläre(n), daß wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern ordnungsgemäß nachkommen;
d) Ich/wir verpflichte(n) mich/uns, mit Unterzeichnung zur Anerkennung und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BlnAVG) i.d.F. vom 8.7.2010, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin 66.Jahrgang Nr. 17 vom 22.7.2010. (http://www.berlin.de/imperia/md/content/vergabeservice/vergabegesetz_bln.pdf?start
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Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Punkt 1, 2 und 3 ebenfalls in Bezug auf die Dritten / Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen zu verlangen (wie z.B. Auszug aus dem Gewerbezentralregister);
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d) Vorlage einer Erklärung, daß der Bewerber im Auftragsfall für die gesamte Vertragsdauer eine Niederlassung/ein Büro in der Nähe des Projketgebietes (im Umkreis von 20 km) unterhalten wird und die Leistungen von dort auch betreut werden. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind die geforderten Angaben und Erklärungsinhalte in geeigneter Form unverzüglich glaubhaft zu machen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft;
1.1 Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung/ /Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Bewerbungsendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein);
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1.2 Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von 3 000 000 EUR.
1.3 Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
1.4 Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Form der Bestätigung des Versicherungsunternehmens.
Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gelten folgende Versicherungsbedingungen:
— Deckungssumme Personenschäden = 2 500 000,00 EUR,
— Deckungssumme sonstige Schäden = 2 500 000,00 EUR.
Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Sofern der Bewerber/Bewerberge-meinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderung Umsatz gem. Ziffer 1.2 auf Angaben bzw. Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1 sowie nach Ziffer III.2.2 auch für den Dritten/Nachunternehmer/das konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser bereit ist, im Auftragsfalle Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
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Auf Verlangen des Auftraggebers sind die geforderten Angaben und Erklärungsinhalte in geeigneter Form glaubhaft zu machen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzliste wie folgt:
Referenzprojekt/Name, Auftraggeber, Ansprechpartner des Auftraggebers mit Telefonnummer, Zeitraum der Leistungserbringung (Planung und Ausführung), Leistungsbereiche und Leistungen des Bewerbers mit Angabe, welche Leistungsphasen erbracht wurden, Projektleiter, Projektbearbeiter, Baukosten, Honorar des Bieters für den jeweiligen Auftrag, Besonderheiten des Projektes.
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Es sind nur solche Referenzobjekte zu benennen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, möglichst mit Darlegung der Erfahrung im Umgang mit den unter Ziffer III.1.4 genannten Aspekten, wobei Referenzobjekte ausschließlich aus den letzten 6 Kalenderjahren berücksichtigt werden (die Referenzen müssen Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2005 erbracht worden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluß stehen; d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abnahmefähig abgeschlossen sein).
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1.1 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3, aber mindestens 1 Referenz(en) für Erschließungsmaßnahmen der letzten 6 Jahre wie nachfolgend aufgeführt nachzuweisen:
Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich
Art vergleichbar: Planung von Anlagen zur Wasserversorgung und/oder Schmutzwasserentsorgung und/oder Regenwasserableitung im Rahmen komplexer Erschließungsmaßnahmen.
Umfang vergleichbar: Planung von Anlagen zur Wasserversorgung und/oder Schmutzwasserentsorgung und/oder Regenwasserableitung im Rahmen komplexer Erschließungsmaßnahmen > 30 ha je Erschließungsgebiet.
1.2 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3, aber mindestens 1 Referenz(en) für Erschließungsmaßnahmen der letzten 6 Jahre wie nachfolgend aufgeführt nachzuweisen:
Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich
Art vergleichbar: Planung von Anlagen zur Regenwasserbehandlung in Bodenfilteranlagen.
Umfang vergleichbar: Planung von Anlagen zur Regenwasserbehandlung in Bodenfilteranlagen > 2 000 m
2. Angaben über das für den Einsatz vorgesehene Personal bezüglich seiner beruflichen Qualifikation und Erfahrungen hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung, insbesondere Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters, wie folgt:
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Tabellarische Übersicht über:
Name, Ausbildung, Funktion im Projekt, projektrelevante Erfahrung, Funktion im Unternehmen, Anzahl der Jahre Berufspraxis, Qualifikationsnachweise für jede aufgeführte Person.
Die Beschreibung zur personellen Ausstattung muß sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen zurückgegriffen werden soll, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1 auch für den Dritten/Nachunternehmer/das konzernverbundene Unternehmen vorzulegen und ist eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser bereits ist, im Auftragsfalle Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
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Der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter/Teilprojektleiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dessen/deren Referenzen angegeben werden, muß/müssen im Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe und der Zuschlagserteilung Bestandteil des Angebotes sein und die Leistung erbringen. Der Austausch eines im Teilnahmeantrag benannten Projektleiters nach Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann zum Ausschluss des Angebotes führen. Der Auftraggeber behält sich vor, von einem Ausschluss abzusehen, wenn:
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— der Austausch eines benannten Projektleiters/Teilprojektleiters auf objektiv begründeter, vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft schriftlich darzulegender und von diesen auf Verlangen des Auftraggebers ggf. auch schriftlich glaubhaft zu machender Unzumutbarkeit am Festhalten des zuvor benannten Projektleiters/Teilprojektleiters beruht und
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— der neu benannte Projektleiter/Teilprojektleiter über mindestens die gleiche Eignung und Qualifikation verfügt wie der ursprünglich vorgesehene Projektleiter/Teilprojektleiter, was gemäß den Anforderungen dieser Bekanntmachung sowie den vorgesehenen diesbezüglichen Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist vom betreffenden Bewerber / der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen ist. Verstreicht diese Frist fruchtlos, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Auch bei Vorliegen dieser Voraussetzungen besteht kein Anspruch auf eine weitere Teilnahme am Vergabeverfahren.
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3. Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
Die Beschreibung zur technischen Ausstattung muß sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen zurückgegriffen werden soll, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1 auch für den Dritten/Nachunternehmer/das konzernverbundene Unternehmen vorzulegen und ist eine Bestätigung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser bereits ist, im Auftragsfalle Leistungen und/oder Ressourcen für diese Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
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4. Nachweis über die interne Qualitätssicherung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft anhand eines von einem anerkannten Prüf- und Zertifizierungsdienstleisters ausgestellten Zertifikates nach DIN EN ISO 2001: 2008.
Die Beschreibung zur internen Qualitätssicherung muß sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
— Deckungssumme Personenschäden = 2 500 000,00 EUR,
— Deckungssumme sonstige Schäden = 2 500 000,00 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu unterzeichnen.
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Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben:
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— daß der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— daß alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird die geforderte Erklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag abgegeben, wird die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Leistungen müssen insbesondere auf der Grundlage:
— der Berliner Bauordnung,
— des Berliner Wassergesetzes,
— der ABau - Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins,
— der BWB-Regelwerke, hier insbesondere die Ausschreibungssoftware der Berliner Wasserbetriebe,
— der Vorgaben bezüglich des Schlußverwendungsnachweises zur Abrechnung von Fördermitteln,
— der allgemein anerkannten Regeln der Technik,
— der sonstigen für die Leistung der Architekten und Ingenieure maßgeblichen Bestimmungen und amtlichen Vorschriften erbracht werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Vorbehalt für Ingenieure und Ingenieurgesellschaften.

Verfahren
Öffnungsort: Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin, DEUTSCHLAND.
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin, DEUTSCHLAND.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Wasserbetriebe; Einkauf Bauleistungen (Netze), EK-B
Haupttätigkeit: Water
Kontakt
Kontaktperson: Frau Neubert
Adresse des Käuferprofils: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php 🌏
Name: Berliner Wasserbetriebe, PB-N/PN- K2
Postanschrift: Neue Jüdenstraße 1
Kontaktperson: PB-N/PN- K2
Frau Zipper
Telefon: +49 3086445532 📞
Fax: +49 30864458208 📠

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2010-12-30 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 253-389550

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Paragraph 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB hat ein Bewerber/Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, wonach einer Rüge des Bewerbers/Bieters nicht abgeholfen wird, einen Nachprüfungsantrag einzulegen. Ansonsten ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.
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Quelle: OJS 2011/S 080-132317 (2011-04-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 235 208,06 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Neue Jüdenstraße 2
Kontakt
Telefon: +49 308644-5371 📞
Fax: +49 308644-5373 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 162-267365
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 80-132317
ABl. S-Ausgabe: 162

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Werner
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2011/S 162-267365 (2011-08-16)