Planungsleistungen für die Wiederherstellung und Ertüchtigung der Kläranlage Zittau infolge des Augusthochwassers von 2010

Abwasserzweckverband Untere Mandau

Die nach dem Augusthochwasser 2010 stark beschädigte Kläranlage Zittau ermöglicht aktuell nur einen provisorischen Anlagenbetrieb mit mechanisch-biologischer Abwasserreinigung. Durch den weitgehenden Verlust der Steuer-, Mess- und Regeltechnik der Kläranlage ist jedoch nur der handgesteuerte Betrieb mit ungeregelten Festwerteinstellungen möglich. Die mesophile Schlammfaulung und die Gasverwertung sind bis zu einer Neuausrüstung der zerstörten Anlagen nicht mehr möglich. Die notreparierten Maschinen haben durch evtl. Folgeschäden nur noch eine verminderte Betriebssicherheit.
Auf der Grundlage einer vorliegenden Vorplanung ist die Ertüchtigung der Kläranlage Zittau bau-, maschinentechnisch und E-MSR-seitig unter den Aspekten des vorbeugenden Hochwasserschutzes zu planen und die Wiederherstellung dem Stand der Technik anzupassen.
Die mechanisch-biologische Abwasserbehandlung der vorhandenen Kläranlage wurde laut Planfeststellung auf eine Zulaufbelastung von 85 000 EW ausgelegt.
Hinzu kommt der geplante Anschluss der Kläranlage Hirschfelde mit einer Zulaufbelastung von 8 000 EW.
Schwerpunkte für die Planung sind folgende Anlagenteile: mechanische Vorreinigung, Abwasser- und Schlammpumpwerk, Belüftungssystem und Rezirkulationspumpen der biologischen Reinigungsstufe, Sanierung Gasbehälter/Gasfackel/Gasreinigung, Neubau BHKW, Schlammentwässerung (Dekanter), E-MSR-technische Ausrüstung.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-28.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-06-28 Auftragsbekanntmachung
2011-11-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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